Cantemus - hinter den Kulissen

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Sonntag, 6. November 2016 7

Cantemus - hinter den Kulissen Live

Musik verbindet: Knapp 700 Mitglieder singen derzeit im Regensburger Cantemus-Chor. Da ist für jeden was dabei: Rock, Pop, Klassik, Oper, Musical und so viel mehr! Unser News-Blog gibt Einblicke in Proben, Projekte und das bunte Chorleben.

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  • Lieben Dank an alle Beteiligten! Das Dschungelbuch war der WAHNSINN!!!
     
  • Aufpassen, Mogli!

  • Ganz schön spannend!
     
    Männer im Wald
     
  • Wow! Noch 4 Stunden bis zur Premiere vom "Dschungelbuch" im Velodrom

  • Gleich geht's los mit dem "Dschungelbuch": Im Velodrom wird noch fleißig an Details gefeilt...
     
  • HEUTE ist es so weit! Das Dschungelbuch feiert Premiere im Velodrom - 19.30 Uhr geht's los, ein paar wenige Karten gibt es noch. Wir werden da sein!
     
    Unsere Wahnsinns Hauptdarsteller!
     
  • Heute in der MZ
     
    Unser Chorleiter Matthias Schlier im Interview
     
    Das Interview gibt's auch hier online: 
     

    „Ich kann auch furchtbar faul sein!“

    Mittelbayerische ZeitungMatthias Schlier leitet die Cantemus-Chöre. Im MZ-Interview spricht er über Stress, Ausgleich und Ziele.
  • Heute in der MZ 😍
  • Neuerdings stromern Panther, Bären, Affen, Wölfe, Geier und Tiger durch die Gänge der Musikschule. Ganz aus ihrer natürlichen Umgebung gerissen, fühlen sie sich so gar nicht wohl. Deshalb bietet Cantemus ihnen ein neues Heim: unseren Chorsaal. Aber auch das Stimmbildungszimmer haben sie erobert.
     
     
    Aber so menschenfreundlich kann das eben auch nicht bleiben. Darum wird alles eben ein bisschen „natürlicher“ umgestaltet: der Chorsaal wird langsam zum Dschungel.
    Aber wieso sind die denn überhaupt hier? Naja, ohne sie könnten wir unser neues Musical nicht aufführen. Was wäre denn „Das Dschungelbuch“ ohne Dschungelbewohner?
     
     
  • Zora und Selina - ein und dieselbe Person?

    Die letzten beiden Wochenenden wurde „Die Rote Zora“ im Audimax aufgeführt. Dabei hat sich Selina, die Zora gespielt hat, Gedanken gemacht, inwieweit sie und ihre Rolle sich ähneln.
     
    Natürlich habe ich keine roten Haare, nicht nur Jungs als Freunde und wohne nicht am Meer. Aber eigentlich ist das ja gar nicht, worum es geht, weil rote Haare sind schnell gemacht....Jungs als Freunde sind auch OK und am Meer zu wohnen, das kann man sich ja gut vorstellen.
     
    Ich habe mir mehr über Zoras Art, den Charakter, Gedanken gemacht:
    Sie ist ein bisschen frech und stellt öfter die Forderungen der Erwachsenen in Frage - das passt genauso auch zu mir. Aber sie ist viel mutiger, als ich es bin. Außerdem kennt sie sich mit überlebensnotwendigen Sachen wie Feuermachen sehr gut aus, was ich nicht tue. Aber ganz stimmt das auch nicht. Schon seit dem Kindergarten liebe ich die Natur und mag es gerne, draußen zu sein. Ich liebe auch das Abenteuer, z.B. in der Wildnis ein paar Tage zu zelten. Außerdem ist es mir so wie ihr wichtig, dass es allen Freunden gut geht und dass alles gerecht ist.
    Die Rote Zora muss klauen und ist ein Waisenkind. Da bin ich froh, dass ich diese Eigenschaften nicht mit ihr gemeinsam habe.  Auch die Konkurrenz im Freundeskreis spielt bei mir zum Glück keine große Rolle.
     
    Eines finde ich an Zora besonders bewundernswert. Dazu muss ich einen kleinen Ausschnitt aus dem Buch erzählen. Es gab in Albanien, dort kommt die rote Zora her, die sogenannte Blutrache. In diesem Fall bedeutet das, dass der Urgroßvater von Zora einen aus der Familie der Dhailan getötet hat. Also mussten die Dhailans einen oder mehrere aus Zoras Familie töten. Die Rote Zora war noch sehr klein und ihr Vater wurde erschlagen. Das ist ja schon schrecklich, aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Zora und ihre Mutter fliehen aus Albanien, da sie ständig in Angst leben. Eines Tages liegt auch ihre Mutter tot im Bett. Das muss man sich mal vorstellen: Beide Eltern sind gestorben, du bist auf dich allein gestellt. Aber nicht nur das, du hast auch deine Kindheit in einem Land verbracht, in dem du Angst um dein Leben hattest und bist geflüchtet. Du konntest dir nicht sicher sein, lebend anzukommen...

    Jetzt kommt das, was mich fasziniert: Zora ist trotzdem lebensfroh und nicht am Boden zerstört. Sie hält durch und findet für alles eine Lösung. Das würde ich auch gerne.

     
    Vielen Dank für die ehrlichen Worte, Selina. Behalte dir den Uskokenmut im Herzen!
  • Wir sind Cantemus: Ella (Chor A) im Portrait

     

    Heute stellen wir euch eines der jüngeren Chormitglieder vor: Ella.

    Ella hat ein ziemlich interessantes Hobby: Sie ist Cheerleaderin. Das kennt man eigentlich nur aus amerikanischen Teenager-Filmen und weniger aus dem realen Leben hier in Regensburg. Da es jedoch in Regensburg einen Footballverein gibt (Phoenix), hat sich hier auch ein Cheerleading-Team etabliert. Beide decken, ähnlich wie der Cantemus-Chor, alle Altersstufen ab.

    Also haben wir Ella ein paar Fragen gestellt:
    Wie alt bist du denn?
    Ich bin acht. Ich gehe in die 2. Klasse.
    Wie lang bist du schon im Chor?
    Seit der ersten Klasse. Also schon fast 2 Jahre.
    Wie bist du zu uns gekommen?
    Ich mag es zu singen und dann hab ich vom Chor gehört. Deshalb wollte ich da hin.
    Wie hat dir denn die rote Zora gefallen?
    Ich fand es sehr schön. Die Schauspieler haben das voll cool gemacht.
    Wie bist du denn zum Cheerleading gekommen?
    Das weiß ich leider nicht mehr genau. Da bin ich aber auch seit der ersten Klasse dabei. 
    Heute hast du auch die Team-Jacke an.
    Ja, die ziehe ich gerne an. Das gehört dazu.
    Was macht man denn genau als Cheerleaderin?
    Wir sind da in einer großen Halle. Am Anfang dehnen wir uns, wärmen uns auf und dann fangen wir an zu tanzen.
    Und was muss man dafür können?
    Einen Spagat. Aber den kann ich nicht.
    Und hast du sonst noch Hobbies? Außer Chor und Cheerleading?
    Ich spiele Klavier. Aber nicht in der Musikschule. Und ich bastle gerne.
    Dann ist Handarbeit bestimmt auch dein Lieblingsfach in der Schule?
    Ja. Mathe ist irgendwie weniger mein Ding. Gerade haben wir eine Tulpe gebastelt und ein Herz genäht - für den Muttertag. Daheim mach ich dann immer noch bisschen was Eigenes.
    Willst du denn mal auch mal so was in die Richtung arbeiten später?
    Hmm… Irgendwas mit Kunst bestimmt. Also Handarbeit.
    Deine Mama hat angedeutet, dass du Disney so gerne magst. Und dass du deren Kuscheltiere zu den Filmen sammelst. Das sind ja echt viele. 
    Ja, ich war in Mallorca in den Ferien. In Palma gibt es einen Disney-Store. Da musste ich natürlich rein.
    Was ist denn dein Lieblings-Disneyfilm?
    Irgendwie kann ich mich nicht entscheiden. Die sind alle gut. Aber ich mag eher die neueren. Die sind besser animiert.
    Magst du auch so gerne „Frozen“?
    Ja, aber „Rapunzel - neu verföhnt“ mag ich lieber.
    Ella und ihre große Disney-Sammlung
     
    Liebe Ella, vielen Dank für das Interview! Wir sehen uns in der nächsten Chorprobe!
  • Herzliche Einladung zum großen Cantemus-Malwettbewerb
     
    „Regensburg als Ruinenstadt im Dschungel“
     
     
    Liebe Schülerinnen und Schüler,
     
    aus dem "Dschungelbuch" kennt Ihr sicher die Affenstadt, ein alter, verfallener Tempel, ganz von Urwald überwuchtert. Wie würde Regensburg als Ruinenstadt im Urwald aussehen?
    Das Alte Rathaus, die Steinerne Brücke, die Donau, die Universität, die Walhalla, Deine Schule oder auch das Haus, in dem Du wohnst?
    Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
    Ihr könnt ganz klassisch malen (Wasserfarben, Tusche, Collagen, Farbstifte, Bleistift, etc.) aber auch digitale Kunstwerke am Computer entwerfen. Ganz besonders freuen wir uns über animierte Bilder und Kurzfilme. Natürlich werden die Computerwerke extra bewertet.
     
    Die gemalten Bilder werden bei den Vorstellungen im Velodrom ausgestellt und die digitalen Werke können in der Online-Ausgabe der Mittelbayerischen Zeitung und hier auf unserem Blog bewundert werden.
     
    Auf die Gewinner warten Freikarten für das Musical „Das Dschungelbuch“, Kinogutscheine und weitere attraktive Preise.
     
    Wir freuen uns schon auf viele kreative Schmuckstücke.
    Und nun, an die Malkästen und los!
  • Frohe Ostern!
     
    Die hatten wir auf jeden Fall - und zwar erst bei der Osternacht in St. Emmeram und dann wenige Stunden später mit der Messe in D-Dur von Otto Nicolai. Christine Pöllmann hat tolle Fotos geschossen. Lieben Dank!
     
  • h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach

    Das „größte musikalische Kunstwerk aller Zeiten”, so nannte der Schweizer Verleger Philip Nägeli die h-Moll-Messe. Franz Liszt bezeichnete die Messe als „Mont Blanc der Musik”, andere gaben ihr in Anlehnung an Beethovens Werk den Beinamen „Missa solemnis” – festliche Messe. Sie ist eines der anspruchsvollsten Werke für Chöre überhaupt und bildet somit eine große Herausforderung - von den 27 Sätzen sind allein 18 Sätze für 4, 5, 6 oder 8-stimmigen Chor komponiert. 
     
    Die h-Moll-Messe ist Bachs letztes großes Werk. An keinem anderen Stück hat Bach länger gearbeitet; zwischen den ersten Frühfassungen und den zuletzt komponierten Stücken liegen 38 Jahre.
     
    Wieder ein ganz besonderes Projekt für Cantemus! Das Konzert findet am Samstag, den 18. November 2017 um 20.00 Uhr in der Basilika St. Emmeram statt.
    Das sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen!
     
     
  • Interview mit Heidi Huber, Regie und Choreografie von "Das Dschungelbuch" 

    Heidi Huber, eine Tänzerin am Regensburger Theater, übernimmt die Regie für unser diesjähriges Chor C-Musical „Das Dschungelbuch“. Außerdem unterrichtet sie an verschiedensten Tanzschulen in und um Regensburg. Das bedeutet: viele Projekte gleichzeitig. Da lächelt sie nur und sagt: „Ich schlaf einfach gleich in dem Haus“ - und meint damit das Theater, in dem nun gleich drei Projekte anstehen.
     
     
    Nun also auch eins mit Cantemus. Erfahrung mit Jugendlichen hat sie schon gesammelt: Jedes Jahr führt sie mit Mittelschülern ein Musical auf, das sich mit Berufsfindung und Problemen von Jugendlichen befasst. Letztes Jahr war es zum Beispiel eine von ihr veränderte Fassung von "Alice im Wunderland".
     
    Beim Dschungelbuch wirst du nicht nur für die Choreografie sondern auch die Regie zuständig sein. Wie kams?
    Weil es total ineinander greift. Was ich häufig bei Inszenierungen sehe, ist, dass Choreografie verwendet wird, die für sich alleine steht und nicht in das Konzept passt. Um ein lebendiges Bühnenbild zu schaffen, müssen zwangsläufig Choreografie, Bühnenbild, Kostüm und die Musik zusammen spielen. Um dieses Gesamtkonzept zu wahren, entspringt alles aus einem Kopf und zwar aus meinem.
     
    Wie ist dein erster Eindruck vom Chor?
    Sehr gut. Sehr diszipliniert. Sehr viel Lust und Begeisterung. Alleine beim gemeinsamen Lesen der Textpassagen hat man schon gemerkt, dass ihr den Sinn und den Witz dahinter versteht. Man kann auf einem ganz anderen Level anfangen zu arbeiten. Gesanglich mach ich mir sowieso überhaupt keine Sorgen, nachdem der erste schon gefragt hat: „Dürfen wir das oktavieren?“. Da hab ich gleich ein kleines „Hallelujah!“ in den Himmel geschickt.
     
     
    Wir sind auch schon sehr gespannt! Vom 26.5.-28.5. werden wir das Dschungelbuch im Regensburger Velodrom aufführen, und startet nun in die Probenphase.
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    Hier der Song "Golden Sea" von Theresa Michelson! 
  • Wir sind Cantemus: Theresa Michelson im Portrait

    Musik auf professioneller Ebene machen. Das ist DER Traum! Unser Chormitglied Therese lebt ihn. Seit 17 Jahren singt sie bei Cantemus und konzentriert sich gerade darauf, ihren Traum in erreichbare Nähe zu rücken.

    Du hast gerade deine erste EP veröffentlicht! Was passiert gerade?

    Natürlich muss ich nun in allererster Linie Werbung für mich und meine Musik machen. Meine EP trägt den Namen „Youngmind“, da es in meinen Songs um all die Dinge geht, die einem selbst durch den Kopf gehen. Es geht um Liebe, den Alltag, um sich selbst.

    Wie würdest du deine Musik beschreiben?

    Meine Richtung ist klassischer Singer-Songwriter-Stil; also Gitarre und Gesang oder Klavier und Gesang. Charakteristisch kann man sagen, dass ich ein bisschen Hip-Hop- und R´n´B-Einflüsse habe. 

    Seit wann schreibst du denn schon eigene Songs?

    Songs allgemein schreibe ich schon seit ich ca. 14 Jahre alt bin, also um die 9 Jahre. Ich kann nicht genau sagen, wie lange ich für die Erarbeitung der EP gebraucht habe, an manchen Stücken arbeite ich schon sehr lange. Seit Juli habe ich mich dann auf die Entstehung der EP konzentriert.

    Alles Eigenproduktion?

    Mit einem Freund von mir. Er ist selbsterlernter Produzent, mit dem hab ich das alles aufgenommen.

    Kann man dich auch live performen sehen?

    Vieles ist noch nicht ganz fest, aber ich habe mehrere Sachen in Aussicht, wie zum Beispiel ein Song-Slam im Mai oder bald ist ein Singer-Songwriter-Abend in der Heimat; und im Juli darf ich als Vorband von Markus Engelstädter auftreten.

    Wow! Mehr Infos über Theresa Michelson gibts entweder auf ihrer Homepage oder in ihrem Youtube-Channel.

  • Wir sind Cantemus: Daniel Kidd im Portrait

     
    Viele von uns sind nicht nur musikalisch unterwegs, sondern haben noch das ein oder andere ausgefallenere Hobby. Daniel, 17, ist ein gutes Beispiel dafür. Mehr dazu in unserem wöchentlichen Interview.

    Wann und wie bist du denn zum Cantemus-Chor gekommen?

    Das erste Rockkonzert in der alten Mälzerei war mein erstes Projekt. Also bin ich seit 3-4 Jahren dabei und eigentlich noch gar nicht so lange im Chor. Aber ich hab damals schon länger einen Chor gesucht und eine Freundin aus dem Schulchor hat mich irgendwann mal zu Cantemus mitgenommen. Und seitdem bin ich hier!

    Und die eine oder andere Rolle hattest du auch schon!

    Beim Audimax-Konzert „Das kleine Gespenst“ habe ich Thorsten Thorstenson gespielt. Die Kinder, die damals mitgespielt haben, kennen mich oft immer noch nur unter diesem Namen. Es ist mir schon öfter passiert, dass mir in der Stadt plötzlich ein „Hallo Thorsten Thorstenson!“ entgegengerufen wurde. Letztes Jahr war ich dann „Demetrius“ im Open-Air Musical „Ein Sommernachtstraum“ im Thon-Dittmar-Palais. Das hat richtig Spaß gemacht!

    Da hast du recht, auch wenn es durch den Regen etwas sehr nass geworden ist! Was machst du denn sonst noch in deiner Freizeit?

    Abgesehen vom Chor bin ich noch Ministrant und in der KJG. Durch einen guten Freund, der bei unseren Zeltlagern von den Ministranten und der KJG oft Betreuer ist, bin ich vor drei Jahren auch zur Freiwilligen Feuerwehr gekommen. Er hat gemeint, das wäre etwas für mich und damit hatte er auch recht.

    Darfst du auch mit zu den Einsätzen?

    Ja, seitdem ich vor zwei Jahren meine Grundausbildung gemacht habe, darf ich mitkommen. Das Krasseste war ein Brand auf einem alten Schrottplatz. Der war nicht nur groß, er hat vor allem lange gedauert. Gemeldet wurde der Einsatz um 17 Uhr und fertig und wieder Zuhause war ich um 23 Uhr. 

    Wow! Ist das nicht gefährlich?

    Es wird natürlich darauf geachtet, dass auf einem Einsatz niemand in unmittelbare Gefahr gerät. Es gibt eine Einsatzgrenze bzw. Gefahrengrenze, die man nur überqueren darf, wenn man volljährig ist. Um nicht den Überblick zu verlieren, tragen die Jugendlichen eine orangene Uniform. Nur wer die entsprechende Erwachsenenuniform trägt, darf in den Gefahrenbereich hinein. 

    Willst du beruflich auch in diese Richtung gehen?

    Nein, Berufsfeuerwehr wäre nichts für mich. Ich hab mal einen Tag mitgemacht, aber auf Dauer wäre das zu anstrengend für mich. Die haben 24-Stunden Schichten, von 8 bis 8 Uhr; dafür muss sowohl körperlich als auch geistig fit sein. Also würde ich lieber einfach freiwillig dabei bleiben.

    Du machst dieses Jahr dein Abitur und absolvierst dann vielleicht ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst bei Cantemus. Wo geht's denn danach für dich hin?

    Eigenlich möchte ich ein duales Studium in Mikrosystemtechnik beginnen, aber dieses Jahr hat das noch nicht geklappt. Nächstes Jahr bewerbe ich mich nochmal dafür, und mache in der Zwischenzeit das Jahr BufDi.

    Es bleibt also spannend. Danke dir für das Interview.

  • Das Chor B-Rockkonzert ist in der Endprobenphase!

    Jetzt sind sie wirklich dran - dauert ja auch nicht mehr lange bis zum Konzert am 26.03. um 16.00 Uhr in der Diskothek „Mischwerk“.

    Am letzten Sonntag der Faschingsferien versammelten sich Kindermassen im Chorsaal des Haus der Musik am Bismarckplatz, um die Chorstücke im Gesamtklang erschallen zu lassen und die passende Choreographie einzuüben, die sich Annika Fischer, unsere Stimmbildnerin für Rock- und Popgesang, ausgedacht hat. Wir sind gespannt auf das Endergebnis, die bisherigen Proben waren schon ziemlich erfolgreich!

    Karten für das Spektakel bekommen Sie im Cantemus-Büro, Haus der Musik, Bismarckplatz 1, in der Touristinfo oder an der Abendkasse.
     
    Nicht verpassen! Die Kids rocken - und das Publikum gleich mit!
     
    Cantemus Kids in Action
     
  • Druckfrisch: Drei neue Kapitel aus Mias Roman "Eine Prise Zauberei"

     
    Vor Kurzem hatten wir euch die ersten beiden Kapitel aus Mias Roman vorgestellt, heute geht's weiter mit der zauberhaften Geschichte. Für den Fall der Fälle anbei auch nochmal der Link zum Beginn des Buches!
     

    Kapitel 1+2: Eine Prise Zauberei

    Kapitel 3-5: Eine Prise Zauberei

  • Wir sind Cantemus: Marleen Bauer im Porträt

    Da wir viele talentierte Sänger in unserem Chor haben, ist es nicht verwunderlich, dass manche ihren Gesang nicht nur im Chor, sondern auch in einer Band zum Besten geben. Ein Beispiel dafür ist das langjährige Chormitglied Marleen. 

    Hallo Marleen, seit wann bist du denn Mitglied im Chor?

    Seit ich 6 Jahre alt bin, also seit 20 Jahren.

    Also bist du seit der ersten Klasse dabei. Was war dein erstes Stück?

    Oh Gott, das weiß ich nicht mehr. Irgendwas im Audimax, denke ich. Ich glaube, das gab es damals schon. Aber ich hab auf jeden Fall bei fast allem mitgemacht; vielleicht bei zwei bis drei Sachen nicht, weil ich Prüfungen hatte und es echt nicht ging. Aber sonst war ich bei jedem Projekt dabei.

    Wir haben dich für das Wochenportrait ausgesucht, weil du ja nicht nur bei uns im Chor singst, sondern auch in einer Band. Wie heißt ihr denn und seit wann spielt ihr zusammen?

    Die Band heißt "Deafact" und ich bin glaube ich seit sechs Jahren mit dabei. Mittlerweile haben wir uns zu so einer Art Hochzeitsband entwickelt. Zuerst mussten wir uns sozusagen finden: herausfinden, was wir genau machen wollen und sind jetzt auf eine Hochzeitsband gekommen, mit der man auch Geld verdienen kann, weil viele bei uns auch Berufsmusiker sind. Das ist mitunter ein wichtiger Aspekt.

    Die Band "Deafact"
     
    Wie viele Leute spielen denn in eurer Band?

    Wir sind zu siebt und eher moderner eingestellt, also machen moderne Cover-Songs. Bei uns ist auch ein Rapper dabei; dann noch ein männlicher Sänger und ich als weibliche Sängerin und eben noch Instrumentalisten. Wir sind aber recht flexibel. Bei einer Trauung in der Kirche können wir beispielsweise auch in einer kleinen Besetzung spielen.

    Viele Musiker spielen ja in mehreren Bands gleichzeitig. Ist das bei dir auch so?

    Ja, seit ca. einem halben Jahr bin ich noch in einer anderen Band. Obwohl, Band kann man es vielleicht nicht direkt nennen. Wir sind eine akkustik-unplugged Band zu dritt; zwei Jungs und ich, mit Gitarre, Cajon und Gesang. Unser Stil geht in die Richtung Rock und Soul, eben Sachen, die man mit der Gitarre gut spielen kann. Wir heißen „Peanut Butter Dino“, aber keine Ahnung, wie wir darauf gekommen sind.

    Der erste Auftritt des Trios "Peanut Butter Dino" ist am 18. März!
     
    Das wäre die nächste Frage gewesen...

    Das hat irgendeine längere Geschichte. Die Jungs sind darauf gekommen und ich hab zugestimmt, Hauptsache wir haben einen Namen! Aber ich finde ihn ganz witzig. Keiner heißt so und man kann ihn sich ganz gut merken. Bei dieser Band zählt vor allem der Spaßfaktor: ohne Druck Musik machen, sich ausprobieren. 

    Habt ihr trotzdem Auftritte mit „Peanut Butter Dino“?

    Ja, in einem Monat steht der Erste an. In „Hausers Kochlust“ findet am 18. März die „Soulkitchen“ statt. Ich will jetzt ja keine Werbung machen! Aber wir haben uns eigentlich extra dafür gegründet, weil der Inhaber mich darauf angesprochen hat, ob ich nicht mal Lust hätte, mit einer Band dort zu spielen. Da hab ich gemeint, dass ich mal die zwei Jungs frage und so hat sich das entwickelt. Jetzt haben wir unseren ersten Auftritt und schauen mal, was sich daraus ergibt.

    Das klingt super. Wir bedanken uns für das tolle Interview, liebe Marleen!

  • Cantemus an der neuen Regensburger Waldorfschule

    Am 8. Februar 2017 stellte sich unser Chorleiter Matthias Schlier der Elternschaft der Regensburger Waldorfschüler vor.

    Er informierte sie über die Chorstrukturen und über das diesjährige Chor A-Projekt „Die rote Zora“. Künftig wird er mit den Waldorfschulkindern der 1. und 3. Klasse jeden Donnerstag im Laufe des Vormittags für das Stück proben. Mitte März dürfen die neuen Chormitglieder auch mit ins Schullandheim in Habischried, um die anderen Sängerinnen und Sänger und das Chorleben im Allgemeinen kennenzulernen. Die Waldorschulkinder werden das Stück gemeinsam mit Kindern der Gerhardingerschule, der Grundschule am Sallernen Berg und der Grundschule in Königswiesen am 6. Mai im Audimax aufführen.

    Aber warum will Matthias Schlier in die Waldorfschule expandieren? Seine Antwort ist ganz einfach: Ihm gefällt das Konzept, dass die Schüler bis zur 13. Klasse dieselbe Schule besuchen und dort die verschiedenen Abschlüsse absolvieren können. Im Gegensatz dazu müssen sich die Kinder an staatlichen Schulen nach der 4. Klasse für eine weiterführende Schule entscheiden und die Wege der Kinder trennen sich zwangsweise frühzeitig.
     
     
    Sein Ziel ist es, dass der Cantemus- Chor in die Waldorfschule hineinwächst und ein Teil von ihr wird. Wir sind gespannt, wie sich dieses Projekt entwickelt!
     
     
  • Wir sind Cantemus: Chormitglied Karlotta im Porträt

    Heute stellen wir ein Chormitglied vor, deren Schwester Sie schon kennen sollten, sofern Sie den Blog mitverfolgt haben. Es geht um Karlotta, Mia's jüngere Schwester.

    Wie alle in der Familie ist sie ein absoluter Büchernarr. Im Gespräch überkommt einen gleich das Gefühl, sie kenne jedes Buch, das jemals geschrieben wurde. Natürlich kann das gar nicht stimmen, trotzdem ist Karlotta für ihre jungen 12 Jahre schon ein außerordentlich belesener Mensch.

    Am allerliebsten mag sie Fantasy-Romane: „Ich mag keine Bücher, die den Alltag beschreiben. Das ist uninterressant, das kenne ich ja schon“.

    Sie liest immer und überall. Falls sie in der Chorprobe mal nichts zu tun hat, schlägt sie einfach ein Buch auf, anstatt auf einem Smartphone herumzutippen. Das hat einen riesengroßen Vorteil: Sie zieht nicht den Unmut von Matthias Schlier auf sich. Der mag Handys in der Chorprobe nämlich überhaupt nicht.

    Unsere Frage nach ihren Lieblingsbüchern kann sie eigentlich nicht eindeutig beantworten. Den 8. „Harry Potter“ findet sie nicht schlecht, genauso wie zwei Bücher von Delph Shelton: „Bär im Boot“ und „Der 13. Stuhl“. Lieblingscharakter aus „Harry Potter“? Die Antwort hat uns auch sehr überrascht: kein Ron, keine Hermine, kein Harry, sondern Cedric Diggory, eine Nebenfigur, die nur im 4.Teil auftaucht und dort auch stirbt. Warum? „Er ist leicht zu zeichnen“. Eine geradlinige Antwort, die Diggory entspricht. Aber auch Dobby, den Hauselfen, findet sie gut. Wir auch, sehr sympathisch!

    Und was liest sie zurzeit? Bei unserem Gespräch war sie gerade bei „Sofie's Welt“ von Jostein Gaarder. Mittlerweile ist sie wahrscheinlich längst 100 Bücher weiter.

    Also: Falls jemand Buchtipps, Inhaltsangaben oder Bewertungen braucht - vielleicht kann Karlotta ja weiterhelfen...

    Karlotta
     
  • Großes Interview zum Rockkonzert

    Wir haben mit Annika Fischer und Uli Groben - unseren Stimmbildnern in Rock- und Pop-Gesang - über das kommende Rockkonzert am 26.3. im Mischwerk in Regensburg gesprochen. Wir hatten ja schon viele Rockkonzerte, mal in der Alten Mälzerei, mal im Gloria, doch dieses Konzert wird anders. Das Besondere ist, dass nicht - wie sonst üblich - die Jugendlichen von der 8. Klasse aufwärts als Solisten auf der Bühne stehen, sondern die Chorgruppe B, also Sänger der 4. bis zur 7. Klasse. Wenn man so will also die Kleineren. Das ändert alles.

    Gibt es denn einen Unterschied zwischen Chor B und unseren "Großen"?
    Uli: Man könnte sagen, dass die Kleinen von Grund auf weniger Schiss haben. Vielleicht denken sie auch nicht so viel darüber nach, sondern machen einfach. Außerdem lernen sie Songs, also Text und Melodie, wahnsinnig schnell. Das ist ziemlich überraschend.
     
    Was ist die größte Herausforderung bzw. Schwierigkeit bei diesem Konzert?
    Uli: Die Masse. Ganz einfach die Organisation dieser vielen Menschen. Man muss alle einfach irgendwie zusammen bekommen. Das ist bis jetzt noch nicht wirklich der Fall. Vor allem, weil es auch so wahnsinnig viele Songs sind.  
     
    Wie viele Lieder stehen denn auf dem Programm?
    Uli: Es werden auf jeden Fall 22 Songs plus 4 Chorstücke. Zwar mit Pause, aber heftig wird das trotzdem. Deshalb ist es auch gut, dass das Konzert am Nachmittag stattfindet. Es werden locker zwei Stunden Programm.
     
    Kann man sich denn da überhaupt die Namen aller Beteiligten merken?
    Uli :Die Namen von meinen Kids, die ich betreue, vielleicht. Aber die von Annika, die werde ich wahrscheinlich nicht wissen. Ist ja jetzt schon ein riesiges Tohuwabohu. Ich probiere es immer wieder, die Leute einzuordnen, scheitere manchmal aber kläglich. Aber das wird noch.
     
    Haben die Proben schon angefangen?
    Annika: Ja, wir waren letzte Woche bei den regulären Chorproben mit dabei. So wird das auch künftig laufen. Wir versuchen, so viel wie möglich dort mit den Kids zu proben. Für diese Woche gibt es jetzt zusätzlich noch einen Rockkonzert-Probenplan. Denn wir starten jetzt in die intensive Phase, bevor wir dann die Band dazu holen können.
     
    Schafft Chor B das denn alles? Es stand mal die Idee im Raum, jedem Chor-Bler einen Songpaten zur Seite zu stellen, also eine älteres Chormitglied, das dem jüngeren beisteht. Gibt's da schon Entwicklungen?
    Annika: Wir arbeiten gerade daran, alles in ein Konzept zu bringen. Sobald die ersten Proben vorbei sind, werde ich weitersehen, ob wir solche Songpaten brauchen. Da werden wir die Leute dann auch gezielt ansprechen und um Hilfe bitten. Nach den beiden Chorwochenenden in Regen-Raithmühle haben sich die Gruppen noch einmal komplett neu gemischt und manche wollten dann auch gar keinen Paten mehr. Die Größeren werden aber definitiv eingespannt, weil wir natürlich auch Betreuer benötigen.
     
    Sonst bricht im Mischwerk das Chaos aus! Wie ist es denn dort?
    Annika: Die Location ist der Wahnsinn! Wir haben das Mischwerk schon besichtigt und es ist perfekt für uns. Das ist wie so eine kleine Fight-Arena. Du hast unten eine Bühne, die ist sehr hoch und weitläufig. Wir werden sie aber noch einen Tick vergrößern, weil es einfach so viele Kinder sind. Und wenn es gut ausgeht, gibt es auch einen richtig schönen Backstage-Bereich, nämlich das halbe Areal oben rum. Mehr wird dazu aber noch nicht verraten.
    Und um eine Frage zu beantworten, die oft in Regen-Raithmühle gestellt wurde: Ja, es gibt eine Disco-Kugel und ja, sie ist sehr groß. Es gibt wirklich viele neue Möglichkeiten für diese Show.
     
    Also kommt die Location eventuell auch für kommende Rockkonzerte infrage?
    Annika und Uli: Definitiv.
     
    Liebe Annika, lieber Uli, viel Erfolg bei den weiteren Proben. Wir sind schon so gespannt auf das Ergebnis! Am 26.3. um 16 Uhr im Mischwerk
     
     
  • Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das Filmkonzert „Das Parfum“ am 17.02.2017 im Theater Regensburg. Der Countdown läuft - und die heiße Probenphase auch.
     
    Ganz wichtig: Die Ausschnitte klingen nicht unabsichtlich schief, sondern sind dissonant und stehen exakt so in den Noten.
     
    Oder wie es unser Chorleiter Matthias Schlier so treffend formulierte: „Das Stück eignet sich hervorragend zur Tinitusforschung.“ Da können wir nur zustimmen...anbei zwei Beispiele.
     
     
  • ...nicht erschrecken: Was ihr da hört, steht genau so in den Noten...

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