Cantemus - hinter den Kulissen

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Sonntag, 6. November 2016 7

Cantemus - hinter den Kulissen Live

Musik verbindet: Knapp 700 Mitglieder singen derzeit im Regensburger Cantemus-Chor. Da ist für jeden was dabei: Rock, Pop, Klassik, Oper, Musical und so viel mehr! Unser News-Blog gibt Einblicke in Proben, Projekte und das bunte Chorleben.

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  • Morgen ist es soweit: Wir führen in St. Emmeram die h-Moll-Messe von Bach auf. Die solistischen Stellen werden von 4 in der Musikszene berühmten Sängerinnen und Sängern gesungen.
    Diese möchten wir Ihnen im folgenden vorstellen:
    Monika Mauch  geboren in Baden-Württemberg, begann ihre Gesangstudien am Institut für Alte Musik der Musikhochschule Trossingen bei dem Bass-Bariton Richard Wistreich, gefolgt von einem Studienjahr in Paris bei Jill Feldman.
    Ihre sängerische Karriere begann in Philipp Pierlot’s Ricercar Ensemble gemeinsam mit dem Bläserensemble La Fenice unter Jean Tubéry, im Ensemble Ordo Virtutum unter der Leitung von Stefan Morent, mit dem Taverner Consort unter Andrew Parrot und mit Red Byrd (John Potter und Richard Wistreich).
    Mauch's Arbeit mit Cantus Coelln glänzt in Aufnahmen wie dem Altbachischen Archiv oder Bach’s h-moll Messe bei Harmonia Mundi France.
    Ebenso zeigte sie ihre Qualitäten unlängst in Konzerten und Aufnahmen von Carissimi, Buxthehude und Biber mit La Capella Ducale und Musica Fiata unter der Leitung von Roland Wilson, in den interessanten Barock- und Renaissance-Programmen des Ensemble Weser Renaissance geleitet von Manfred Cordes, gefolgt von Konzerten mit Collegium Vocale Gent unter Philip Herreweghe. Sie genießt auch sehr die warme Zusammenarbeit mit dem von Bruce Dickey und Charles Toet geführten Concerto Palatino.
    Wichtig war der Erfolg ihrer Zusammenarbeit mit dem Hilliard Ensemble mit der ECM Einspielung ‘Morimur’. Eine Einspielung von Gesualdo Madrigalen ist in Planung. Eine Quelle ausgezeichneter Konzerte und CDs im Renaissance Repertoire ist ihre Zusammenarbeit mit Ensemble Daedalus unter Leitung von Roberto Festa. Das CordArte Ensemble in Köln, das Ensemble Caprice geleitet von Matthias Mauthe, die unterschiedlichsten Auftritte mit Montreal Baroque, les Cornets Noirs, unter Leitung der Cornettovirtuosen Frithjof Smith und Gebhard David, und das Ensemble Private Musique von Pierre Pitzl, besonders dessen CD ‘Tonos Humanos’ mit Monika Mauch und Josep Cabré, zeigen Musik von einzigartiger Schönheit.
    In letzter Zeit hat Monika Mauch mit dem Lautenisten Nigel North an einigen Konzertprogrammen gearbeitet, die schließlich zu einer ECM New Series Aufnahme des Musical Banquet von Robert Dowland geführt haben.
     
    Rebecca Martin, die amerikanische Mezzosopranistin Rebecca Martin hat sich international als Opern-, Konzert- und Liedsängerin einen hervorragenden Ruf erworben.Geboren in Vietnam und bis zum 9. Lebensjahr in Saigon aufgewachsen, besuchte sie anschließend die Schule in Pennsylvania und studierte zunächst Klavier bei Marvin Blickenstaff und später Sologesang bei Kay Montgomery in Indiana.  Seit 1988 lebt sie in Deutschland.
     
    Ihr erstes Soloengagement führte die Mezzosopranistin an das Anhaltische Theater Dessau, wo sie u.a. mit der Titelpartie in Rossinis Oper ‚La Cenerentola’ einen großen Erfolg feierte. Dafür wurde sie als Nachwuchssängerin des Jahres nominiert.
     
    Am Staatstheater Nürnberg sang Rebecca Martin die zentralen Opernpartien ihres Faches, wie Carmen, Cherubino (Le Nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Donna Elvira (Don Giovanni), Angelina (La Cenerentola), Poppea (L’incoronazione di Poppea), Charlotte(Werther), Hänsel (Hänsel und Gretel), Orlando (Orlando furioso) und Niklasse (Les Contes d’Hoffmann).
     
    Dem Staatstheater am Gärtnerplatz in München war die Sängerin etliche Spielzeiten als Gast eng verbunden. Als Angelina in der Neuproduktion der Oper ‚La Cenerentola’ erhielt sie den Stern der Woche der AZ München. Weitere Partien waren Rosina (Barbier von Sevilla) sowie Idamante (Idomeneo).
    Internationale Operngastspiele führten Rebecca Martin u.a. ins spanische Santander (Charlotte) und nach Hong Kong (Donna Elvira).
    In Konzerten und Liederabenden trat Rebecca Martin beim Rheingau Musik Festival, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Bachfest Leipzig, in der Bachwoche Ansbach, in der Berliner Philharmonie, im Festspielhaus Baden-Baden, im Leipziger Gewandhaus, in der Dresdner Frauenkirche, im Teatro Colon (Buenos Aires), im Palau de la Música Catalana (Barcelona) und im Grant Park in Chicago auf, um einige zu nennen.
    Dabei kam es u.a. zur Zusammenarbeit mit Mariss Jansons, Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Chailly, Marek Janowski, Ulf Schirmer, Carlos Kalmar und Karl-Friedrich Beringer.
    Das breite künstlerische Spektrum Rebecca Martins ist in mehreren Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentiert. So sind in den letzten Jahren einige CD-Einspielungen mit der Mezzosopranistin Rebecca Martin erschienen, darunter ‚Das Paradies und die Peri’ von Robert Schumann mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt (Harmonia Mundi), sowie der ‚Elias’ mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Windsbacher Knabenchor unter der Leitung Karl-Friedrich Beringers (SONY).  In Kürze erscheint bei Sony auch eine Gesamteinspielung des Weihnachstoratoriums von Johann-Sebastian Bach mit dem Windsbacher Knabenchor und die Deutsche Kammervirtuosen;  Kantaten I-III unter der Leitung von Karl-Friedrich Beringer, Kantaten IV-VI unter seinem Nachfolger Martin Lehmann.
    Rebecca Martin unterrichtet auch eine Gesangsklasse an der Nürnberger Hochschule für Musik.
     
     
     
    Wolfgang Frisch-Catalano Tenor/Gesangspädagoge
    besuchte das Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen und absolvierte sein Gesangsstudium in Salzburg, Augsburg und Linz. 2005 erhielt er ein Stipendium der Händel Akademie Karlsruhe.
    Es folgten Engagements als Konzert- und Opernsänger, welche ihn zu zahlreichen Bühnen und Engagements im In-und Ausland führte.
    Er durfte mit renommierten Dirigenten wie H.Rilling, H.Albrecht, J.v.Veldhoffen, M.Halls, W.Katschner, A.de Marchi arbeiten. Ausserdem singt er in Ensembles wie dem Collegium Vocale Gent, Balthasar Neumann Chor, Niederländische Bachvereinigung, Amsterdam Barock Chor, Gächinger Kantorei.
    Diverse CD und Rundfunkmittschnitte belegen seine Arbeit als Sänger.
    Seit 2003 ist er Gesangslehrer an der Musikschule Neu-Ulm und seit 2007 hat er einen Lehrauftrag im Fach Gesang an der Pädagogisch/Philosophischen Abteilung des LMZ in Augsburg inne.
     
     
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    Matthias Helm Bariton
    studierte Gesang bei Rotraud Hansmann sowie Lied und Oratorium bei Robert Holl. Darüber hinaus  besuchte er Meisterkurse bei Margreet Honig, Wolfgang Holzmayr und Rudolf Piernay.
    Vor allem als Interpret der Oratorien und Passionen von Bach, Händel, Mendelssohn, Orff oder Martin hat sich Matthias Helm einen Namen gemacht und ist damit gern gehörter Gast namhafter Festivals und Konzerthäuser wie styriarte, Theater an der Wien, Alte Musik Festival Utrecht, Konzerthaus Wien, Teatro Monumental Madrid, Musikverein Wien, Philharmonie Luxemburg, Origen Cultural, Nederlandse Bachvereiniging oder Bachstiftung St. Gallen.
    Dabei arbeite er mit Klangkörpern wie RTVE Madrid, NDR-Orchester, Ensemble Barucco, L’Orfeo Barockorchester oder Wiener Akademie zusammen.
    Sein Bühnenrepertoire enthält Partien von der Rennaissance bis ins 21. Jhdt.
    Seit 2011 gastiert Matthias Helm immer wieder am Landestheater Linz.
    Konzertreisen führten ihn durch Europa, Südkorea und Singapur.
  • Das Concerto Stella Matutina
     
    Ein Barockorchester kann erfahren, frisch und innovativ zugleich sein.
    Das beweist das Originalklang-Ensemble Concerto Stella Matutina seit seiner Gründung im Jahre 2005.
    Mittlerweile gehört der Klangkörper mit seinem Programm abseits des Mainstreams zu den führenden Barockensembles in Österreich.
     
    Und für uns ist es eine große Ehre, dass wir zusammen mit diesem Orchester am Samstag die h-Moll-Messe aufführen dürfen.
  • Wie wichtig doch auch Englisch in China sein kann, obwohl man immer hört, dass dort niemand englich spricht, merkt man an der Erfahrung, die Moritz Preis gemacht hat:

     

     

     

    Mein persönliches Willkommenserlebnis.

    Mich hatte der überaus freundliche Empfang mit dem Chinesischen Kinderchor beeindruckt.

    Auf die Frage meiner Chinesischen Chorkollegin Lishi Meng: „Where do you come from?" , antwortete ich mit der richtigen Antwort: „Germany“. Da ging die einseitige Konversation richtig los.

    Sie hat wasserfallartig eine Menge erzählt, wozu ich immer freundlich gelächelt und durchaus verständlich genickt habe.

    Aber leider hab ich kein Wort verstanden, mangels Englisch Erfahrung ;-(

    Naja, ein Grund mehr, um jetzt vielleicht doch ernsthaft Englisch zu lernen.

    Zumindest am Schwarzmarkt haben meine rudimentären Kenntnisse gereicht, um ordentlich zu handeln.

     

    Hier sieht man Moritz und Lishi
    Trotz der Sprachbarriere waren die beiden ein gutes Team:)
     
  • Wie gut Chor B und die Großen in China zusammenpassten, kann man sehr gut hier erkennen: Danke an Jule Gerling:)
     
     
    Wie ihr ja vielleicht schon wisst, hatte in China jedes Kind einen Betreuer. Wir (Melli, Lina und ich) hatten das große Glück Hanna, Eva und Astrid als Betreuerinnen zu haben. Das iwar total toll, da sich sowohl die Großen als auch wir Kleinen super verstanden haben. Deshalb ist unsere Squad einzigartig und unübertroffen. So wurde die Zeit in China  noch schöner, als wir sie uns eigentlich ausgemalt hatten.
     
  • Von unserer interessanten Begegnung mit dem "Feuertopf" handelt dieser Text:
     
    Unter dem Wort "Feuertopf" können sich wohl die wenigsten etwas vorstellen, außer natürlich alle, die in China dabei waren, denn an unserem letzten Tag in Peking waren alle zusammen beim "Feuertopf essen".
    Ich kannte das ganze zuvor nur unter dem Namen "Hot Pot" und hab es mir eigentlich auch ein bisschen anders vorgestellt.
    Man bekommt also in die Mitte des Tisches eine Art Kamin mit einer Schüssel voll Wasser drum rum und jede Menge Dinge, die darin gekocht werden. (Ich hätte einen einfachen Topf mit Brühe erwartet :P)
    Wir haben also erstmal alles in die Schüssel, was auf dem Tisch stand. 
    Glasnudeln, Fleisch, irgendein Gemüse und noch andere Nudeln.
    Wenn man es letztendlich geschafft hat alles zu kochen und auch wieder heil aus dem Wasser zu fischen, war das Essen durchaus sehr lecker.
    Und vorallem lustig war es!
  • Was es mit dem Stichwörter "50 Koffer in 2 Minuten" und "SEK-Einsatz im Zug" auf sich hat, können sie hier der kurzen, aber wahren Geschichte von Daniel Kidd entnehmen:
     
    Es sollte wieder ein langer Tag werden. Früh aufstehen, eine Zugfahrt von Jinan nach Peking,  dort angekommen erst ins  Hotel, dann zum Mittagessen, zurück ins Hotel, Konzertkleidung holen und ins Konzerthaus zur Stellprobe. Krönender Abschluss des Tages: das Konzert in Peking. Jedoch scheint dieses in der Früh um 06:00 Uhr noch sehr weit weg und auch nicht als großer Ansporn aufzustehen. Irgendwie hat´s dann doch jeder geschafft, immerhin kann man ja im Bus weiterschlafen und  auf der Zugfahrt erst recht. Während der Busfahrt schleicht sich schon ein ungutes Gefühl ein… wir haben nur 2 Minuten um mit Sack und Pack einzusteigen. Jian (der chinesische Konzertmanager, der uns die ganze Tournee begleitet hat) stellt Regeln fürs Einsteigen auf:
    Regel 1: Alle rein
    Regel 2: Alle Koffer rein
    Regel 3: Es ist alles erlaubt, Hauptsache wir sind alle im Zug
     Typisch Cantemus: wir haben uns ein wenig stressen lassen und waren unter 60 Sekunden alle im Zug. Pünktlich fährt der Zug weiter und wir sind alle auf unseren Plätzen und sind froh eventuell etwas schlafen zu können. Ich schlafe nicht.
    Es gibt einen viel schöneren Verwendungszweck für diese Zugfahrtzeit: Kaffee trinken mit Jian. Ich habe selten beim Kaffee so gute Gesprächsteilnehmer. Mal unterhalten wir uns über den Chor oder über China, über Geschichte und Moderne Technik und über den Fakt, dass in China bezahlen grundsätzlich über eine App funktioniert. Man zahlt so seine Stromrechnung, die Miete, den Einkauf, aber auch den Schuhputzer, der an der Straßenecke sitzt. „Aber da ist man doch dann….“ mitten im Satz unterbrochen. Im Speisewagon geht ein lauter Alarm los. Plötzlich bremst der Zug ab. Drei Tische weiter springt das Sicherheitspersonal auf. Alle rennen auf ihre strategischen Positionen und öffnen das Waffenholster. Kurzes Warten… keine Regung von einem der Beamten ist zu sehen, nur das Tuten des Alarms weist auf den Notfall hin. Es vergehen vielleicht 3 Sekunden, aber der Moment scheint so surreal, dass er mir vorkommt wie eine Ewigkeit. Dann ein kurzer Funkspruch. „Wagon 13. Feueralarm auf der Toilette“, übersetzt Jian. Die Männer rennen los. Wagon 13… da sitzen ein paar Große und Chor B… Matthias, der sich kurz vor dem Alarm zu Jian und mir gesetzt hat, geht vorsichthalber nachschauen, ob alles in Ordnung ist, denn wir hatten eine Vermutung was wirklich da passiert ist. Und wir hatten auch recht damit. Es war ein Raucher. Trotz strengstem Rauchverbot. Wie streng sieht man an der Bestrafung: 2000 Yuan Bußgeld und 15 Tage Haft. Nach dieser Aktion war zumindest ich hellwach und freute mich dann doch auch, wenn dieser Tag vorbei war. Es wurde noch ein schöner Tag, das Mittagessen war lecker und auch das Konzert lief gut. Und alle hatten auch die Zugfahrt überstanden… Außer dieser eine Mann, der ist immer noch nicht dort angekommen, wo er eigentlich hinwollte.
  • Nach einem langen, spannenden und „stinkenden“ Vormittag im Biermuseum haben wir uns auf den Weg zu Pizza-Hut gemacht.

    Wir waren alle durstig und freuten uns auf eine Erfrischung. Wir setzten uns im Restaurant hin und sahen ein knallgelbes Getränk auf dem Tisch stehen. Denn es war eine Sammelbestellung.

    Wir wollten es schon zum Mund reichen, doch als wir es anfassten haben wir gemerkt dass das Getränk warm ist!

    Das macht nichts dachten wir uns. Alle probierten, und es stellte sich heraus dass das MAISSAFT ist!

    Fast alle fanden den Saft nicht so lecker oder einfach furchtbar!

    (von Oskar Birner)

     

    Nicht nur Bayern ist stolz auf sein Bier
    Ein magischer Bierbrunnen
    Únd so sieht Maissaft aus
     
  • Lebenszeichen! Nach zwei Konzerten in Peking geht's heute Abend nach Tianjin - und morgen schon nach Shanghai zum letzten Auftritt. Unser Programm heute: die Stadt erkunden und uns auf unser Konzert freuen!

    PS: Es hat 4 Grad draußen, der Herbst hat uns doch noch erwischt...
  • Liebe Leser, wir sind sicher, gut gelaunt und etwas müde in Jinan gelandet, haben uns gestärkt, geduscht und gestyled - und ein super Konzert gesungen! Nicht nur gab es Standing Ovations, nein, die Kids im Publikum haben bei der zweiten Zugabe (Kleines Fliederlein) sogar mitgesungen, unfassbar!!!!!

    PS: Unser Internet geht leider immer noch nicht zufriedenstellend, daher keine Bilder!
  • Das frühere Gouverneurswohnhaus oberhalb des Stadtzentrums von Qingdao war die erste Station unseres "freien" Tages, an dem wir die Möglichkeit hatten als Gruppe die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. "Boah, schau mal! Da auf dem Schrank steht 'Made in Germany'!", stellten die Kinder ganz begeistert fest, als wir uns mehrere tausend Kilometer von der Heimat entfernt in dem alten Haus wiederfanden, in dem noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts deutsche Gouverneure, Militär- und Verwaltungschefs residierten. Dass Qingdao von 1898 bis 1919 als Kolonie zum Deutschen Reich angehörte, hat dazu geführt, dass zusätzlich in den sowieso schon kontrastreichen Stadtbildern chinesischer Großstädte (Tempelanlagen neben Leuchtreklamen, Menschen in traditionellen Gewändern, die auf topmodernen smartphones tippen;..) auch mal christliche Kirchen aus Ziegelstein auftauchen, wo man sie eigentlich nicht erwarten würde. Da wir zur Abwechslung nicht mit dem Bus sondern zu Fuß unterwegs waren, dauerte es nicht lange bis das erste Magenknurren zu hören war. Der Markt in dem allerlei Nahrungsmittel und Speisen angeboten wurden, wurde von den Meisten zunächst mit Skepsis beäugt. Letzenendes hat dann aber trotzdem jede/r etwas gefunden, was ihm/ihr geschmeckt hat. Zitat eines Chormitgliedes, das anonym bleiben möchte: "umso ekliger es aussieht, umso besser schmeckt's!". Gestärkt machten wir uns auf dem Weg zum Strand. Selbstverständlich durfte ein Gruppenbild an der nächsten katholischen Kirche nicht fehlen. Wie immer waren wir für viele Einheimische eine Attraktion und wurden kurzerhand selbst zum Fotomotiv. Nach dem mittlerweile mehrstündigen Fußmarsch durch die Stadt, genossen Groß und Klein die Pause am Strand. Wie viele wissen, kann "Pause machen" die unterschiedlichsten Formen annehmen: so tobten sich die einen an der Strand-Sportanlage aus, die anderen machten ein Fotoshooting um DAS perfekte Strandbild zu schießen. Wiederum andere nutzten die Gelegenheit, um einen Kaffee zu holen und auf dem Sand die Sonnenstrahlen bei doch etwas kühleren Lufttemperaturen zu genießen. Wer dann noch Energie übrig hatte, drehte im Anschluss nach einer kurzen Metro-Fahrt noch eine Runde im Einkaufszentrum. 
     
    Kurz gesagt: ein sehr schöner und ereignisreicher Tag, der bei uns allen viele Eindrücke über Qingdao hinterlassen hat :-)
     
     
  • Nachdem endlich wieder mal das Internet wieder geht, hier ein Essay von Jana Lugner:
     
     
    26.10.2017 -  „Klemens, das ist ein Kunstrasen!“
    Die Busfahrt vom Flughafen zum Hotel nicht dazugerechnet, sind wir wenn es hochkommt vielleicht seit höchstens 2 Stunden in China und die Meisten sind ziemlich müde -  für Lukas gilt das aber anscheinend nicht.
    Fröhlich kreativen Mist vor sich hinplappernd sitzt der Kerl vor mir im Bus auf dem Weg zur Begegnung mit dem chinesischen Chor (von dem Matthias meinte, er hat keine Ahnung, wie wir uns mit denen verständigen sollen, „ihr schafft das schon irgendwie“, ich meine, Englisch regelt) und erklärt, dass ein erhöhter Salatgurkenkonsum dazu führt, dass Essiggurkenbauern pleite gehen, wodurch nur noch Gemüsegurken existieren, welche letztendlich zu viele werden und als Dünger benutzt werden, aber da Gurken zu über 95% aus Wasser bestehen, existiert dann kein guter Dünger mehr. Lena aus Chor B ist wohl schuld daran, dass dieses Thema aufgekommen ist und ich vermute, dass sie Vegetarierin ist.
    Wir fahren an einem Restaurant vorbei, bei dem im Eingangsbereich gut sichtbar Fische gehalten werden, von denen Keiner mit Sicherheit sagen kann, ob die im Restaurant auch serviert werden, und so entsteht eine hitzige Diskussion zwischen Vegetariern und Fleischessern, ob das ethisch vertretbar ist.
    Wir kommen an und - wow! Dieser Chor ist wirklich winzig! Also nicht im Stil, es seien wenige Personen - die Ältesten hätten in Deutschland vielleicht gerade erst den Übertritt auf eine weiterführende Schule hinter sich.
    Und dann geht es los - wir kommen aus dem Bus, die Chinesen jubeln, wir werden in mehrere Reihen gezogen, es werden Fotos an allen Ecken und Enden gemacht, jeder bekommt ein chinesisches Kind als Partner, wir gehen hoch, eine Rede folgt auf die Andere und ich versuche, mich mit meiner Partnerin zu verstehen. Ich erfahre nicht viel von ihr, bis auf den Namen und ihr Alter, sie heißt Selena und ist 12.
    Ich habe mich also geirrt - Englisch regelt wohl doch nicht.
    Dann lernen wir, mit Pinsel und Tusche das chinesische Schriftzeichen für „Frieden“ zu schreiben, danach malen Selena und ich abwechselnd Blumen und andere Sachen auf die andere Seite unseres Blattes.
    Egal, was die Deutschen malen, die Chinesen finden alles toll. Ich höre von Selena wohl öfter „beautiful“ als alles Andere was aus ihrem Mund kommt was ich als Wort identifizieren kann.
    Als wir zurückfahren, erklärt auch Lukas, dass er fertig ist, aber das hält ihn auch ein weiteres Mal nicht davon ab, pausenlos vor sich hinzuplappern. 5 Minuten später erzählt Mark uns, dass Rothaarige schuld am Klimawandel sind.
    „Ist euch auch schonmal aufgefallen, dass alle alten Leute graue Haare bekommen, außer Rothaarige? Das liegt daran, dass in ihren Haaren Kupfer enthalten ist. Die Haare kann man nicht normal entsorgen, man muss sie verbrennen. Aber dadurch steigen giftige Dämpfe auf und die haben ja schon das Ozonloch verursacht. Man kann die Haare von Rothaarigen auch nicht normal schneiden, weil um genug Kraft dafür zu haben, muss man sich sehr gesund ernähren. Zum Beispiel muss man viel Salat essen.“
    „Ja, darum werden auch immer mehr Salatgurken gekauft, da wären wir wieder beim Gurkenproblem“, kommentiere ich das Ganze und nehme mir vor, mich eventuell bei Gelegenheit mal mit der Gruppe anzufreunden. Dann bekommen die Jungs Hunger und nehmen sich vor, das Buffet leerzuessen, was sich als schwierig erweist, da auf jedem 10-Personen-Tisch zu Anfang ca. 5 verschiedene Gerichte stehen und im 5-Minuten-Takt kommt etwas Neues dazu. Egal was wir aufgegessen haben, es wird sofort durch etwas Anderes ersetzt.
    Der kleine Moritz hat noch ein wenig Probleme beim Stäbchenessen. „Wie macht ihr das denn?“, fragt er. „Ich schiebe meine Stäbchen immer von unten in den Reis.“
    Viel zu vollgefressen sitzen wir einige Zeit später wieder im Bus. Matthias hat ungefähr 20 Reden zugehört, zumindest stellt er es so dar, und anscheinend wurde nach jeder Einzelnen angestoßen. Er erklärt das Programm von morgen: In der Früh Fußball, am Nachmittag ein Konzert. Als wir am Fußballplatz in der Nähe des Hotels vorbeifahren, ist Lukas ganz aus dem Häuschen. „Ist das ein Kunstrasen? Das ist ein Kunstrasen!“
    Er stupst seinen Sitznachbarn hektisch an: „Klemens, das ist ein KUNSTRASEN!!“
    Ich als der Mensch, von Sport und speziell von Fußball keine Peilung hat, frage mich, was so toll an Kunstrasen ist, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass Kunstrasen besser sein kann als echter.
    So geht der erste volle Tag in China zu Ende.
    China, das ist schon ziemlich cool mit diesen Leuten, auch wenn die Jungs beim Aufzug immer alle Knöpfe drücken.
    Ich hoffe, dass der restliche Aufenthalt ähnlich wird.
  • Was wir in den letzten Tagen getrieben haben?

    Samstag: Tsingtao Biermuseum (Kostproben natürlich nur für alle über 18, auch da sind die Chinesen sehr strikt), Mittagessen bei 🍕 Hut, und ab in die Unterwasserwelt

    Sonntag: wunderbarer Gewaltmarsch, 18km, 37 Stockwerke, jetzt haben wir endlich Mal China gesehen!!!
  • Kleine Erklärung am Rande: Wir haben WLAN im Hotel, allerdings ist das rein theoretisches WLAN -> für Fotos hochladen reicht es leider nicht. Es warten circa eine Trilliarde Terrabite Bilder, Videos, Essays und Kurzgeschichten auf Sie! Bitte wappnen Sie sich - der Damm wird brechen. Be prepared!
  • Entwarnung: Wir leben, wir lachen, wir erfreuen uns der chinesischen Kultur - nur leider mit einer Bambusleitung von Internet. Was wir vermissen? WhatsApp!!!!
    #firstworldproblems #lebenszeichen
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    Ein paar Eindrücke aus der ersten Konzerthalle:)
     
    Das Konzert war ein voller Erfolg und wir denken wir haben jeden Chinesen berüht mit unseren zwei chinesischen Liedern.
    Mit im Publikum waren Tina, unser Dolmetscherin, und ein Repräsentant der Stadt Qingdao in Deutschland. Dieser war bereits durch Zufall mit uns zusammen nach Qingdao geflogen. Sie bestätigten uns unsere "fast perfekte Aussprache der chinesischen Silben" wie sie selber sagten
  • Zusammen schloßen wir eine neue Freundschaft mit dem chinesischen Kinderchor. Hier ein Gruppenbild von uns allen: der Cantemus Chor und das Xian Hai Yan Ensemble
     
     
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    Mit diesen vier Leuchtreklamen begrüßte uns der chinesische Chor unter anderem. Erst machten wir ein Gruppenfoto mit dem chinesischen Chor, mit ein paar chinesischen Offiziellen und natürlich wir. Danach gingen wir Hand in Hand mit den chinesischen Chorkindern hinauf in den dritten Stock zur offiziellen Begrüßungszeremonie. Es wurden Reden gehalten und Geschenke ausgetauscht, Lehrerinen der Schule spielten uns traditionelle chinesische Musik auf traditionellen Instrumenten vor und vier Kinder zeigten uns ein bischen Kampfkunst. Dann waren wir auch gefragt: wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe lernte das altchinesische Schriftzeichen für Frieden, die andere Gruppe malte Pekingmasken. Jeder von uns hatte seinen eigenen chinesischen "Betreuer", der uns half, alles richtig zu machen. Danach war ging es noch zum offiziellen Begrüßungsessen. Jetzt nach diesem langen und anstrengenden Tag sind die meisten schon im Bett. Es ist ja schon kurz nach 10 abends und morgen abend müssen wir fit für unser erstes Konzert sein.
     
    Liebe Grüße nach Regensburg
    Ps: Die Bilder des heutigen Tages stellen wir morgen online, für heute ist es doch schon spät.
  • Es ist alles gut gegangen, erschöpft sinken wir nun in die Flugzeugsessel - und werden uns sanft nach China befördern lassen! Winke winke und bis in 12 Stunden :)
  • Am Check-In: Ist der Koffer zu schwer?
     
  • Inzwischen sind wir am Flughafen und haben was gegessen. Nur noch kurz warten und dann ab zum Check-In. Für uns wird es extra einen Gruppenschalter geben:)
     
  • Auf der Fahrt nach Frankfurt. Alle sind bester Laune:)
    eine Telefonliste darf nicht fehlen:) (bischen Bürokratie gibts immer)
    eine wunderschöne Aussicht am Rastplatz
     
  • Am Bus: die Eltern winken uns noch hinterher... China mach dich auf was gefasst, Cantemus kommt!!!!
     
  • Wenn sie dem Link folgen, dann kommen sie auf eine chinesische Vorverkaufsseite
    Hier werden Konzerttickets für eines unserer Konzerte angeboten:
    Die billigsten Karten 80 Yuan, also ca. 10€
    Die teuersten Karten 660 Yuan, also ca. 85€
    http://498045.m.weimob.com/vshop/Goods/GoodsDetail3/467722
  • - - - Aber auch auf deutsch, singen wir in China. Hier singen die Mitreisenden aus Chor B "ich sing ein Lied für dich" von Heintje

  • - - - Wir können nicht nur chinesisch, sondern auch französisch: Cerf-volant aus Monsieur Mathieu

  • - - - Wir haben für dieses Jahr wieder chinesisch gelernt. Hier eine kleine Kostprobe. Viel spaß beim anhören:)

  •  
    Alle herzlich eingeladen zu unserer China Generalprobe am Sonntag, den 22. Oktober 2017, in der Aula des Goethe Gymnasiums.
    Eintritt frei, Spenden erwünscht:) Für Essen und Getränke ist auch gesorgt
  •  
    Das sind Lena, Paulina, Simone und Johanna, vier unserer Mitfahrer nach China. Wir haben ihnen ein paar Fragen gestellt:
     
    Was erwartet ihr euch von China?
    Wir erwarten uns viel Spaß und eine schöne Zeit
     
    Auf was freut ihr euch besonders?
    Wir freuen uns vor allem auf die Konzerte, die Chinesische Mauer und wenn wir dann in Shanghai sind, auf den Schwarzmarkt
     
    Gibt es etwas auf das ihr euch nicht freut?
    der lange Flug nach China und das früher aufstehen sind nicht grad Highlights der Reise, aber unsere Vorfreude würd dadurch nicht getrübt
     
    Wir treffen uns ja mit einem chinesischen Chor. Was erwartet ihr von diesem Chor?
    Wir hoffen, dass sie schön für uns singen und dass wir unsere Kulturen ein bisschen austauschen können
     
    Paulina und Lena ihr wart ja schon mal mit dabei in China. Was würdet ihr den anderen empfehlen?
     Auf alle Fälle genießen, sooft kommt man ja nicht nach China und auch das ganze Essen dort probieren
     
     
  • 1.Konzert in China: Quingdao Kongresshalle, Man beachte: die Leute sitzen rund um die Bühne
    1. Konzert in China: Quingdao Kongresshalle, Publikum aus Bühnensicht
    2. Konzert: Jinan Grand Theatre; Der Konzertsaal
    2. Konzert: Jinan Grand Theater; Das Konzerthaus aus der Vogelperspektive
    3. Konzert: Peking Konzerthaus; Das Konzerthaus bei Nacht
    3. Konzert: Peking Konzerthaus; Der Konzertsaal aus Bühnensicht
    4. Konzert Quinghua Universität In Peking
    4. Konzert Quinghua Universität In Peking
    5. Konzert: Tianjin Theater: Das Konzerthaus bei Nacht
    5. Konzert: Tianjin Theater: Der Konzertsaal
    6. Konzert: Shanghai Oriental Arts Center; Der Haupteingang
    6. Konzert: Shanghai Oriental Arts Center; So sieht uns das Publikum
    6. Konzert: Shanghai Oriental Arts Center; Und so sehen wir das Publikum
     
  • Nacht der Musik St. Emmeram

    Auch dieses Jahr wirkt der Cantemus Chor wieder bei der Nacht der Musik in St. Emmeram mit. Dabei wird Cantemus Neo bei der Aufführung der berühmten Cäcilienmesse von Charles Gounod um 21.50 Uhr mit dem Symphonieorchester Karlsbad für eines der zahlreichen Höhepunkte an diesem Abend sorgen.

    Weitere Details finden sie hier: http://www.cantemus-regensburg.de/projekte/vorschau/details/2017_nacht_der_musik

  • Gestern Abend sind noch alle gut zu Hause angekommen... Diese wundervolle Woche ist so schnell rumgegangen, aber trotzdem ist es schön wieder zuhause in Regensburg zu sein! ;) Die Berichte über die letzten beiden Tage auf der Burg sind schon in Arbeit und werden bald auch zu lesen sein.
  • Heute Abend war noch der Song-Abend: Alles ist gut gelaufen und hat toll geklungen! Fotos davon kommen noch... ;)
  • Leider etwas verspätet, aber trotzdem schön, ist hier noch ein Video von der Serenade :)

  • Die Berge kamen einmal in den Genuss des Klang des Chores, als "Siyahamba" gesungen wurde.

  • Es ist vollbracht: Alle Kinder haben sich tapfer durch die Geisterbahn gekämpft, vielleicht sogar ein bisschen zu tapfer - ein paar der Geister haben tatsächlich blaue Flecken davongetragen...Fotos folgen!
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