Die Kugelschreiber

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Sonntag, 6. November 2016 7

Die Kugelschreiber Live

Alles rund um die Kugel am Regensburger Campus: Im MZ-Studenten-Blog berichten Studierende über aktuelle Ereignisse an den Regensburger Hochschulen, den täglichen Uni-Wahnsinn und das studentische Leben in der Domstadt.

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    Feiern auf der Jahninsel - Was ist erlaubt, was nicht?

    Viele Studenten treibt es im Frühling und Sommer auf die Jahninsel und ans Donauufer. Egal ob mit einem Grill, einer Picknickdecke oder doch nur einem Bier bewaffnet. Die Mittelbayerische Video-Redaktion hat das Thema auch in einem Video aufgegriffen. 
     

    Feiern auf der Jahninsel und am Donauufer

    Polizeisprecher Dietmar Winterberg erklärt, was erlaubt ist und was nicht.
     
     
    Auch auf Facebook postet die Redaktion jeden Tag Videos unter "Mittelbayerische Video".
    von Anna-Leandra Fischer bearbeitet von Sabrina Beer 4/20/2018 10:53:57 AM
    • Zur Debatte

    "Du studierst doch bestimmt...!"

    Typische Studentenklischees - jeder kennt sie und jedem Studenten begegnen sie meist mehrmals in seiner Laufbahn. Doch was ist dran an den Vorurteilen, die auch vor Regensburg keinen Halt machen. Welche Klischees stimmen wirklich und wo sollte man als Student von Beginn an am besten einfach weghören? Im persönlichen Gespräch nahmen Regensburger Studenten zu den typischen Vorurteilen Stellung.

     

    Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
     
    Monika K., 21, studiert im 4. Semester BWL an der Universität Regensburg.
     

    Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler...

     

    ... studieren nicht um Karriere zu machen, sondern sehen das Ganze eher als Chance, einen potenziellen Heiratskandidaten zu finden. Sobald es diesen gibt, wird das Studium geschmissen.

     

    "Das sehe ich überhaupt nicht so, da man nicht studieren muss, um jemanden kennen zu lernen. Und tatsächlich kenne ich auch wirklich nur wenige Paare, bei denen beide Partner BWL oder Jura studieren."

     

    ... wollen alle Manager, Anwalt, Finanz- oder Unternehmensberater werden.

     

    "Dieses Klischee erfüllen wir tatsächlich. Die meisten meiner Kommilitonen haben das Ziel ins Personalmanagement, in das Marketing oder die Unternehmensberatung zu gehen."

     

    ... tragen (rosa) Hemden, Lack- und Lederschuhe wie Highheels oder Timberlands und schmierige Frisuren.

     

    "Diesem Klischee stimmte ich zum Teil zu. Es ist schon auffällig, dass viele von uns zum Beispiel Poloshirts oder Lederschuhe tragen. Das ist aber natürlich auf keinen Fall bei allen so!"

     

    Foto: Arne Bänsch/dpa
     

    Michaela M., 22, studiert im 8. Semester Vergleichende Kulturwissenschaften an der Universität Regensburg.

     

    Geistes- und Kulturwissenschaftler...

     

    ... sind Bücherwürmer und lesen nonstop.

     

    "Ja, ich lese tatsächlich sehr viel. Also auf mich trifft das Klischee wohl zu. Allerdings lese ich eher Thriller und keine Philosophieklassiker."

     

    ... werden einmal Taxifahrer.

     

    "Ich glaube wirklich nicht, dass alle Geistes- und Kulturwissenschaftler einmal Taxifahrer werden. Dafür gibt es inzwischen viel zu viele andere, tolle Berufe in diesem Bereich!"

     

    ... sind zum großen Teil stille, eher introvertierte Schöngeister.

     

    "Viele meiner Freunde studieren wie auch ich Geistes- und Kulturwissenschaften und sind alles andere als stille und introvertierte Menschen. Meist sind es sogar eher die Leute, die bei Partys als erstes dabei sind. Aber Ausnahmen gibt es ja immer."

     

    Foto: Gregor Fischer/dpa
     
    Cedric F., 21, studiert im 5. Semester Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Regensburg.
     
    Sozial- und Politikwissenschaftler...
     
    ... schmeißen ihr Studium quasi nebenbei.
     
    "Dem würde ich eher weniger zustimmen. Es mag vielleicht einen Teil an Studenten geben, der sich recht wenig Mühe gibt und sich nur oberflächlich mit der Materie beschäftigt. Der größte Teil aber bemüht sich sehr und ist fokussiert dabei."
     
    ... haben ein Helfersyndrom.
     
    "Von einem Helfersyndrom würde ich nicht sprechen. Bisher habe ich zwar fast nur hilfsbereite Mitstudenten kennengelernt, aber ich glaube nicht, dass hier ein signifikanter Unterschied zu Studenten aus anderen Fachbereichen besteht."
     
    ... verfügen über einen grünen Daumen oder viel Geld.
     
    "Nein! Den größten Teil würde ich nicht in eine der beiden Gruppen einordnen können. Auch mich könnte ich hier nicht wirklich zuordnen. In jedem Studiengang gibt es Leute mit einem grünen Daumen und/oder mit viel Geld. Aber das sind die Wenigsten. Viel Geld haben ja meist nur die Jura und BWL Studenten. Das ist ja auch noch ein Klischee (lacht)."
     
     
    Foto: Marius Becker/dpa
     

    Vanessa S., 23, studiert im 5. Semester Medienwissenschaften an der Universität Regensburg.

     

    Medienwissenschaftler...

     

    ... darf man nur dann sein, wenn man schon einmal ein halbes Jahr in Australien (für Work-and-Travel) war.

     

    "Medienwissenschaftler darf man natürlich auch dann sein, wenn man noch nicht in Australien für Work-and-Travel war, dann muss man aber mindestens ein Auslandssemester im Studium machen! Spaß beiseite, aber dieses Klischee stimmt tatsächlich, da die meisten meiner Mitstudenten wirklich schon eine Zeit im Ausland verbracht haben. Allerdings trifft das denke ich mittlerweile auf fast jeden Studiengang zu."

     

    ... designen später einmal Plakate, hüpfen durchs Fernsehen oder machen eiben einfach "Irgendwas mít Medien."

     

    "Bei "Irgendwas mit Medien" werden die meisten wohl tatsächlich hängen bleiben. Allerdings ist das Feld so weitläufig und wird immer größer, dass da inzwischen viel mehr möglich ist als Plakate zu designen und durchs Fernsehen zu hüpfen."

     

    ... sind sowas wie die "coolen Hippie-Ökos" an der Universität.

     

    "Als die "coolen Hippie-Ökos" würde ich die Medienwissenschaftler nicht bezeichnen. Aber für cool und hip halten wir uns auf jeden Fall (lacht)."

     

    Foto: Patrick Fallon/ZUMA Wire/dpa
     
    Johannes F., 21, studiert im 2. Semester Elektro- und Informationstechnik an der OTH.
     
    Technik-Studenten...
     
    ... tragen Karohemden und fahren (nicht nur in der Freizeit) gerne Traktor.
     
    "Das mit den Karohemden ist natürlich der typische Maschinenbauer. Und weil "Bauer" schon im Namen steht, braucht er wohl, ganz dem Klischee, natürlich auch das passende Gefährt dazu. Aber im Ernst, ich denke wirklich nicht, dass nur Technik Studenten Karohemden tragen und obwohl bestimmt einige aus urbayerischen Regionen stammen, habe ich noch nie einen Traktor auf dem Parkplatz gesehen."
     
    ... gehen nie ohne Zirkel oder Geodreieck aus dem Haus.
     
    "In welche Hosentasche sollen die Sachen denn passen? Ich persönlich habe meinen Zirkel zum Beispiel schon seit zwei Jahren nicht mehr gesehen."
     
    ... lösen praktische Probleme (sei es das Öffnen eines Ü-Eis oder das Türschloss des Nachbarn) für ihr Leben gern.
     
    "Türschlösser knacken? Das wäre mal eine wirklich interessante Vorlesung! Aber das mit dem Lösen praktischer Probleme aus dem Alltag versuchen uns die Professoren tatsächlich immer einzureden, um den Stoff der Vorlesung als besonders spannend dazustellen. Klappt bei mir leider nicht so, weshalb sich meine Fähigkeiten eher auf das Öffnen von Ü-Eiern beschränken."
     
    von Anna Werkowski bearbeitet von Anna-Leandra Fischer 4/17/2018 8:39:55 AM
    • Hörsaal

    Studikino: Was wird dieses Semester geboten?

    Pünktlich zu Semesterbeginn startet auch das Studikino wieder. Ab Dienstag, 10. April, können Studenten Filme aus den verschiedensten Genres sehen. 
     
    Den Anfang macht der Science-Fiction-Streifen "Thor – Tag der Entscheidung" aus dem Jahr 2011. Für 1,50 Euro Eintritt starten die Filme jeweils um 20.00 Uhr. Die Kassen sind ab 19.30 Uhr geöffnet. Dieses Semester finden die Vorführungen in H16 (WiWi-Gebäude) statt.
     
    Auszeit aus dem Unialltag: Das Studikino bringt Kinoatmosphäre in den Hörsaal. Foto: Caroline Seidel/dpa
     
    Das komplette Programm:
    10. April: Thor – Tag der Entscheidung
    17. April: Kingsman – The Golden Circle
    24. April: Mord im Orientexpress
    08. Mai: Coco – Lebendiger als das Leben
    15. Mai: The Book of Henry
    22. Mai: Die Göttliche Ordnung
    29. Mai: Your Name
    05. Juni: Greatest Showman
    12. Juni: Schloss aus Glas
    19. Juni: Justice League
    26. Juni: Alibi.com
    03. Juli: A Ghost Story
    10. Juli: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
     
    Was ist das Studikino?
    Das Studikino bietet Studenten die Möglichkeit, aktuelle Filme für wenig Geld und in gemütlicher Atmosphäre in einem Hörsaal der Uni anzuschauen. Seit 2009 organisieren Studenten der Uni Regensburg die wöchentlichen Kinoabende. Manche Filme werden in Originalfassung mit Untertiteln gezeigt. Nähere Informationen zum Studikino und zu weiteren Terminen findet ihr hier.

    So findet man ein Studentenwohnheim

    Welche Wohnheime gibt es in Regensburg? Wie bewerbe ich mich? Wir beantworten alle Fragen rund ums studentische Wohnen in einer Karte auf Mittelbayerische Maps.

    10 Dinge, die ein Ersti an der Universität Regensburg wissen muss:

    Nicht mehr lange und das Sommersemester an der Universität Regensburg beginnt wieder. Das bedeutet auch wieder zahlreiche neue Gesichter am Campus. Der Wechsel von der Schulbank rein in den Hörsaal an der Uni ist nicht immer leicht. Zum Studienbeginn kommt einem oft die Uni wie ein Labyrint vor, erst Recht dann, wenn man dringend einen Raum sucht. Auch die Stundenplanerstellung kann einen schon mal ein paar Stunden kosten. Und dann kommt da auch noch der Ersti-Stress mit Kneipentouren und allen Veranstaltungen dazu. Kurzum: Als Ersti kommen einige neue Dinge auf einen zu. Mit unseren zehn Tipps seid Ihr aber für euer erstes Semester gewappnet und findet einen guten Start ins Studium.
     
    Bald füllen sich die Hörsäle an der Universität Regensburg wieder und das Sommersemester beginnt. Foto: dpa/ Uwe Anspach
     
    1. Schnell sein lohnt sich - Wohnungssuche nicht auf die lange Bank schieben
    Wer nach Regensburg zieht, sollte sich schleunigst um eine neue Wohnung kümmern. Die Domstadt ist bei Stundeten beliebt und das wirkt sich auch auf den Wohnungsmarkt aus. Es lohnt sich, auf sozialen Netzwerken und vor allem Facebookgruppen zu suchen. 50 WG-Anfragen schreiben und nicht mal zehn Antworten zu bekommen, das kann schnell mal passieren. Meist kommen die WGs gar nicht mehr mit Bewerbern hinterher. Kleiner Tipp: Der Asta, der Allgemeine Studierendenausschuss, bietet online eine Wohnungsbörse an. Am besten hört man sich auch überall um. "Vielleicht kennt ja jemand, der jemanden kennt...." Denn meist ergibt sich per Mundpropaganda eine hohe Chance auf ein Zimmer. Im Notfall aber bietet auch die Universität Notunterkünfte am Campus an. Damit Ihr darauf aber nicht angewiesen seid, solltet Ihr euch einfach so schnell wie möglich auf die Suche machen. Augen und Ohren immer offenhalten!
     
    2. Stundenplan erstellen mit Köpfchen!
    Bevor das Semester so richtig losgehen kann, müssen sich alle Erstis nach den Einführungsveranstaltungen direkt an die Planung des Stundenplans machen. Modulbuch zur Hand und ab in das - ach so übersichtliche *reusper* - System des Vorlesungsverzeichnisses. Gerade bei den Geisteswissenschaftlern lohnt es sich, Vorlesungen auf mehrere Tage zu verteilen und nicht alles auf einen Tag zu packen. Denn am Ende des Semesters werden meist alle Klausuren der Vorlesungen in einer Woche geschrieben. So lässt es sich vermeiden, dass man zum Beispiel vier Klausuren an einem Tag schreiben muss. Bei der Kurswahl ist die Uhrzeit oftmals entscheidend. Das Ausschlafen erscheint für die meisten zum Studentenleben zwar zwingend dazuzugehören, jedoch zahlt sich das nicht immer aus. Ab Mittag sind die Kurse oft total überfüllt. Die 8 Uhr- Kurse hingegen sind eher unterbesetzt und bieten auch mehr Spielraum für den Lerninput und die Referatsauswahl. Es lohnt sich daher, auch mal früher aufzustehen und einmal die Woche kann man das auch als Student verkraften.  
     
    3. Kaffee- und Essensempfehlung für Feinschmecker!
    Die perfekte Abwechslung zum Mensaessen bietet das "Unikat", eine Pizzeria direkt am Campus. Wen der große Hunger nach einem langen Bibtag überkommt, der kann auch in die Abendmensa an die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) gehen. Praktisch ist, dass Ihr nur 200 Meter laufen müsst und mit eurer Universitätsmensakarte dort auch zahlen könnt. Man munkelt: Den besten Kaffee gibt es bei der Physik. Dort befindet sich die Cafebar "primo" mit Sitzmöglichkeiten. Hier könnt Ihr in den Genuss von Rehorik-Kaffeebohnen kommen. Rehorik ist eine Kaffeerösterei mit Wein- und Freinkostverkauf in Regensburg. Besonders gut ist dort auch der Chai- Latte.
     
    4. Nehmt am Hochschulleben teil!
    Obwohl rund 21.000 junge Menschen an der Uni studieren, ist es gar nicht so einfach Freundschaften zu schließen. Anders als in der Schule, in der man sich täglich gesehen hat, trifft man an der Uni seine Kommilitonen oftmals nur einmal die Woche in den Veranstaltungen. Die Universität Regensburg bietet neben dem Lehrangebot auch zahlreiche Studentengruppen, bei denen man sich engagieren und Kontakte knüpfen kann. Das solltet Ihr nutzen. In der Regel wird jede Fakultät durch eine Fachschaft vertreten, die sich für die Studierendenbedingungen einsetzt und Festlichkeiten organisiert. Dort wird sich viel über das Unileben ausgetauscht und bei einem Bierchen werden auch mal Tipps für die Klausuren weitergegeben. Oftmals ergeben sich auch Lerngruppen und Freundschaften werden geschlossen. Wer in die Medienwelt reinschnuppern möchte, kann beim Campus TV, der Unizeitung "Die Lautschrift" oder beim Studentenfunk mitwirken. Außerdem könnt Ihr euch auch bei Hochschulparteien oder dem Asta engagieren.
     
    5. Die Bib-Tasche ist ein Muss!
    Wer in die Bibliothek zum Pauken geht, muss nicht nur auf sein Essen verzichten, sondern braucht auch eine durchsichtige Tasche. Stoffbeutel, Rucksäcke oder Handtaschen sind nicht erlaubt. Bis zum Sommersemester 2016 wurden Plastiktüten vom Bibliothekpersonal ausgegeben. Durch den hohen Plastikverbrauch wurde dies eingestellt. Seither gibt es kostenpflichtige Plastiktüten in den Cafeten oder die sogenannte "BIBBAG" im Pustet an der Uni zu kaufen. An was Ihr euch im Detail bei einem Bibliotheksbesuch halten müsst, findet Ihr hier: http://www.uni-regensburg.de/bibliothek/medien/pdf/benutzungsordnung.pdf
     
    Die Bibliothek der Geisteswissenschaftler der Universität Regensburg. Foto: dpa/ Armin Weigel
     
    6. Mensabesuch lohnt sich -  Es gibt "Schmankerl"
    In den ersten Wochen des Semester lohnt es sich, gegen Mittag bei der Mensa einen Abstecher zu machen. Dort werden immer zu Semesterbeginn Starterbags mit Gutscheinen und "special offers" für Bars, Restaurants und jegliche Freizeitaktivitäten in Regensburg verteilt. Oft werden auch kostenlos Kaffe oder Süßigkeiten ausgegeben. Manch so ein Gutschein lässt den Geldbeutel besonders freuen, es sind gute Schnäppchen dabei.
     
    7. Nutzt euren Uni-E-Mail Account!
    Der E-Mail-Acount wird total unterschätzt. Dort werden Euch aber wichtige Infos geschickt. Veranstaltungstipps, Ankündigungen zu Seminaren oder Vorlesungen sowie Anmeldephasen für Seminare oder die Erinnerung zur Passworterneuerung. In der Regel sollte man täglich oder zumindest zwei Mal die Woche seine Emails checken. Es wäre doch ärgerlich, wenn Ihr nicht mitbekommt, wenn mal ein Seminar ausfällt. Schade um den verlorenen Schlaf! Wer es noch einfacher haben möchte, kann den Uni-Account mit der privaten Email-Adresse verbinden. Dafür müsst Ihr euch in eurem Account anmelden und folgende Schritte beachten: Klicke auf Einstellungen/ Optionen, Optionen/ Regeln-Typ/ Weiterleiten an XY Email-Adresse/ Speichern/ "ok".
     
    8.  Achtung Parkplatznot! Lieber mit dem Bus statt mit dem Auto:
    An der Universität Regensburg herrscht immer wieder Parkplatzknappheit. Gerade für Studenten, die nicht nach Regensburg ziehen und pendeln müssen, stellt sich jeden Tag aufs Neue die Frage: "Fahr ich nochmal fünf Runden und suche oder riskier ich´s im Parkverbot?" Nachdem das Parkhaus immer wieder renoviert und gesperrt wird oder durch eine Veranstaltung im Audimax alle Plätze besetzt sind, kann man schon manchmal bis zu einer Stunde auf der Suche sein. Meist seid Ihr daher mit dem Bus oder Fahrrad schneller und die Umwelt dankt es auch noch dazu.
     
    9. Grips, FlexNow, LSF? Alle wichtigen Portale im Überblick:
    Das LSF ist das Vorlesungsverzeichnis und zeigt euch alle Veranstaltungen der Semester an. Über die Fakultät und das Fach kommt Ihr direkt zu den Kursangeboten und allen Informationen. Im LSF erstellt Ihr auch euren Stundenplan. Grips ist eine Plattform für eure Kurse. Dort findet Ihr alle notwendigen Unterlagen und Leseliteratur für eure Kurse. Ihr meldet auch mit einem Kürzel/ RZ-Account und dem Kurspasswort, das euch die jeweiligen Dozenten geben, an. Flex-Now braucht Ihr, wenn Ihr euch verbindlich für Kurse, Prüfungen und Hausarbeiten anmelden müsst oder Noten einsehen möchtet.
     
    10. Die richtigen Ansprechpartner finden!
    Für alle Anliegen rund um die Mensakarte geht ihr ins Mensabüro, das direkt unter der Mensa an der Straße liegt. Wollt Ihr allerdings nur die Guthaben aufladen, findet Ihr vor der Mensa und den Cafeten Aufladestationen. Muss man die Karte für das RVV-Busticket und den Sportausweis neu validieren, findet Ihr in jedem Gebäudetrakt Kartengeräte. Einer zum Beispiel steht direkt vorm Prüfungsamt. Dort könnt Ihr selbst alles eingeben. Solltet Ihr Fragen zum Fach und Studieninhalten haben, könnt Ihr euch an die Fachschaft oder den jeweiligen Studienkoordinator der Fakultät wenden. Bei organisatorischen Aufgaben rund um Studienanfang- und durchführung hilft Euch die Stundenkanzlei weiter. Wer allgemein unsicher ist, ob er das Studienfach wechseln soll oder das Nebenfach ändern soll, kann zur Studienberatung gehen. Das Studentenhaus bietet offene Sprechstunden an. Mehr Infos unter: http://www.uni-regensburg.de/studium/zentrale-studienberatung/
     
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    Früh übt sich! - Das Frühstudium an der Uni Regensburg

    Mit dem Frühstudium haben Schüler die Möglichkeit, Studiengänge unter realen Bedingungen zu testen, bevor Sie sich wirklich dazu entschließen, sich an der Uni einzuschreiben. Wie funktioniert das Frühstudium genau? Wann und Wo kann ich mich dafür anmelden? Welche Studiengänge werden angeboten? Wir liefern Euch alle wichtigen Antworten.
     
    Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg (links), und Ulrich Martzinek, Zentrale Studienberatung (rechts), mit vier Frühstudierenden des Wintersemesters 2013/14. Foto: Universität Regensburg
     
     
    Was hat es mit dem Frühstudium überhaupt auf sich?
    Seit dem Wintersemester 2007/08 bietet die Uni Regensburg ein Frühstudium an. Schüler der gymnasialen Oberstufe oder Beruflichen Oberschulen können daran teilnehmen. Sie haben dadurch die Möglichkeit, reguläre Vorlesungen zu besuchen und bereits Studienleistungen zu erbringen, die nach dem Abitur im jeweils begonnenen Studiengang angerechnet werden können. Dadurch ist es möglich, sein späteres Studium zu verkürzen oder die Freiräume für einen Auslandsaufenthalt oder den Besuch von interdisziplinären Veranstaltungen zu nutzen.
     
    Welche Studiengänge werden angeboten?
    Das Frühstudium deckt fast die ganze Breite des Lehr- und Forschungsbetriebs der Uni-Regensburg ab. Die Schüler nehmen hier nicht an an gesonderten Veranstaltungen teil, sondern besuchen die regulären Vorlesungen, Seminare und Praktika und legen die gleichen Prüfungen ab, wie die Studenten des jeweiligen Fachs. 
    In welchen Studiengängen Ihr im Zuge des Frühstudiums hineinschnuppern könnt, erfahrt Ihr hier.
     
    Wo und wann kann ich mich anmelden?
    Wenn Ihr euch für ein Frühstudium anmelden wollt, müsst Ihr zusammen mit eurer Schule ein Bewerbungsformular ausfüllen. Das auszufüllende Formular findet Ihr hier. Den fertigen Antrag muss die Schulleitung dann an den Leiter des Frühstudiums, Udo Hebel, schicken. Ob Ihr an der Uni Regensburg dann ein Frühstudium beginnen könnt bzw. dürft, entscheiden eure Schule und die Universität.
     
    Werde ich aufgrund des Frühstudiums vom Unterricht freigestellt?
    Die Schulleitung beurlaubt Euch für den Besuch der Universitätsveranstaltungen vom Schulunterricht. In welchem Umfang der Unterricht ausfallen darf, entscheidet eure Schule. Als Schüler seid Ihr jedoch verpflichtet, den eventuell an der Schule ausfallenden Stoff nachzuholen und alle schulischen Leistungen unabhängig von der Teilnahme am Frühstudium zu erbringen. Einzelheiten müsst Ihr mit der jeweiligen Lehrkraft abstimmen. Falls Ihr euch in euren schulischen Leistungen verschlechter solltet, könnt Ihr aber weder die Schule, noch die Universität dafür verantwortlich machen.
     
    Was muss ich sonst noch wissen?
    Wenn Ihr ein Frühstudium an der Uni Regensburg beginnt, seid ihr nicht als Student immatrikuliert sondern erhaltet einen Sonderstatus. Studienbeiträge müsst Ihr also nicht bezahlen. Ihr seid aber auch dazu verpflichtet, an den Veranstaltungen in der Uni genauso regelmäßig teilzunehmen, wie am Schulunterricht. Falls Ihr Euch dazu entschließt, das Frühstudium vorzeitig zu beenden (also vor Ende der Vorlesungszeit des jeweiligen Semesters), müsst Ihr das sowohl Eurer Schule, als auch der Universität schriftlich mitteilen.
     
    Mit diesen Informationen solltet Ihr für ein mögliches Frühstudium gewappnet sein. Für weitere Fragen stehen euch verschiedene Ansprechpartner zur Verfügung. Die Kugelschreiber wünschen viel Erfolg!
    von Philipp Breu bearbeitet von Anna Parschan 3/22/2018 4:22:09 PM
    • Kugelsicher

    Ein langer Tag in der Uni-Bib: So arbeitet ihr effizient

    Viele Studenten kennen das Gefühl: Die Prüfungsphase ist endlich vorbei und eigentlich hat man sich die Semesterferien zur Entspannung redlich verdient. Dumm nur, dass oft noch die eine oder andere Hausarbeit ansteht - oder gleich die Abschlussarbeit. Um eine Arbeit zu schreiben, bietet es sich natürlich an, die Bibliothek der Uni aufzusuchen. Schließlich hat man hier direkten Zugang zur benötigten Literatur und meistens herrscht dort arbeitstaugliche Stille. Doch wenn die Bib mal wieder subtropisch beheizt wird, das Handy nahezu immer griffbereit liegt und die Motivation sowieso schon gegen Null geht, ist es selbst an diesem Ort schwierig, effektiv zu arbeiten. Deshalb haben wir vier Tipps vorbereitet, die euch dabei helfen, eure Produktivität in der Bibliothek zu steigern. 
     
    Foto: dpa
     
    1. Nachschlagen statt Rumsuchen 
    Mit über 3,6 Millionen Medien gehört die Bibliothek der Uni-Regensburg zu den größten in ganz Bayern. Wer sich hier also auf den Weg macht um auf gut Glück nach der passenden Literatur zu suchen, dürfte bei dem Labyrinth aus Gängen und Regalen eine ganze Weile beschäftigt sein. Wie gut, dass die Uni mit dem Regensburger Katalog ein umfassendes Nachschlagewerk bereitstellt, mit dem man den genauen Standort jeder einzelnen Quelle durch wenige Klicks herausfinden kann. Zusätzlich hat man hier meistens sogar die Möglichkeit, einen ersten Blick aufs Inhaltsverzeichnis zu werfen und eine Wegbeschreibung zum jeweiligen Buch anzufordern. Wer also schon vor dem Gang in die Bibliothek seine relevanten Quellen nachschlägt, spart sich später einiges an Weg und Zeit. Ein weiterer Bonus: viele Bücher und Aufsätze sind im Volltext online verfügbar.
     
    2. Handy aus, Kopf an
    "Ich gehe zum Hausarbeit schreiben in die Bib, weil ich da nicht so leicht abgelenkt werde." Diesen Satz hat so ziemlich jeder Student schon einmal gesagt. Doch wie so häufig dauert es auch in der Bibliothek nicht einmal fünf Minuten bis die erste "kleine Denkpause" eingelegt wird, um einen Blick aufs Handy zu werfen oder mit dem Computer im hauseigenen Uni-Netzwerk zu surfen. Schließlich bieten WhatsApp, Facebook oder Netflix  herrlich viele Möglichkeiten, sich von der langweiligen Arbeit abzulenken. Doch genau diese "kleinen Denkpausen" dauern oft einmal länger als gedacht und auf einmal sind schon die ersten zwei Stunden  vergangen, ohne überhaupt einen Satz für die Hausarbeit geschrieben zu haben. Wer gerne dazu neigt, sich vor der eigentlichen Arbeit zu drücken, sollte wenn möglich das Handy in den Ruhemodus stellen, sofern er es nicht gerade für wissenschaftlichen Recherchen benötigt - oder sein Handy gleich zuhause lassen. 
     
    3. Der frühe Vogel...
    Die Konzentration in überfüllten Lesesälen aufrecht zu halten, ist fast unmöglich. Ständig werden Seiten umgeblättert, Wasserflaschen geöffnet, Tastaturen gedrückt und gerade im Winter wird auf den Tischen nebenan munter gehustet und geschnäuzt. Wer zu den Stoßzeiten in der Bib versucht, seine Hausarbeit konzentriert zu schreiben, könnte vom Geräuschpegel her auch gleich ein Café in der Regensburger Altstadt aufsuchen. Nur gut, dass die meisten Studenten eine Sache nicht können oder wollen: früh aufstehen. Wer sich den Wecker stellt und bereits früh am Morgen die Lesesäle besucht, wird verdutzt sein, wie wenig in der Bibliothek doch los sein kann. Die damit verbundene Stille kann man wunderbar nutzen, um konzentriert an seine Hausarbeit zu gehen und einen großen Teil seines Tagesziels zu erreichen, bevor sich der Lesesaal wieder in ein Altstadt-Café verwandelt. Wer sich mit dem frühen Aufstehen überhaupt nicht anfreunden kann, der sollte die Bibliothek möglichst spät am Abend besuchen. Auch zu diesem Zeitpunkt ist in den meisten Lesesälen deutlich weniger los, als zur Mittagszeit oder am Nachmittag. Allerdings sind nicht alle Lesesäle zu später Stunde noch geöffnet: hier ein Überblick über alle Öffnungszeiten.
     
    4. Auch Pausen müssen sein
    Mehrere Stunden am Stück in der Bibliothek zu sitzen, Quellen durchzulesen und Zeile um Zeile zu schreiben ist auf die Dauer echt anstrengend und irgendwann ist einfach der Punkt erreicht, an dem die Konzentration gegen Null geht. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, sich immer wieder kleinere Pausen zu gönnen, um den Kopf wieder einigermaßen freizubekommen. Wer aber seine Pausen dazu verwendet, um im Internet zu surfen, oder Serien zu streamen, wird seine Konzentration kaum wieder aufbauen können und läuft zudem Gefahr, den Rest der eingeplanten Bib-Zeit nicht mehr für die Hausarbeit zu nutzen. Sinnvoller ist es, in seiner Pause an die frische Luft zu gehen, um dort Sauerstoff zu tanken und sich ein wenig die Beine zu vertreten. 
    von Philipp Breu bearbeitet von Anna Parschan 3/8/2018 1:09:08 PM

    Internet im Wohnheim wird teurer

    BWL-Student Jens Eckberg wohnt in der Wohnanlage Vor der Grieb in der Altstadt. Er freut sich schon auf den neuen Internetanschluss. Foto: Knobloch
     
    Wer in einem Regensburger Studentenwohnheim lebt, musste sich bisher nicht um einen Internetanschluss kümmern. Sowohl die Häuser des Studentenwerks als auch die Heime kirchlicher und privater Träger sind an das Datennetz der Universität angeschlossen. Für einen Euro pro Monat können die Studenten im Netz surfen. Doch damit ist bald Schluss. Weshalb das Rechenzentrum die Reißleine zieht und wieso der Wechsel auch Vorteile mit sich bringt, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

    Langeweile in den Semesterferien? Drei Tipps, die Abhilfe schaffen

    Kaum neigt sich das Wintersemester dem Ende zu, stehen die Semesterferien vor der Türe. Entspannung bedeutet das angesichts von Hausarbeiten und Prüfungsterminen für viele trotzdem nicht.  Das Wetter ist auch im Regensburger Februar oft noch winterlich trist und einige Freunde sind bereits kurz nach den Prüfungen in ihre Heimat gefahren. Was man zur Vorbeugung von Langeweile oder nach einem langen Bib-Tag in der vorlesungsfreien Zeit unternehmen kann, erfahrt ihr hier.

     

     

    1. Endlich wieder ein gutes Buch lesen

    Wer kennt das nicht: In den Sommersemesterferien liegt man am Strand oder am örtlichen Baggersee und freut sich darüber, nach all dem Prüfungsstress endlich einmal wieder in einem guten Buch schmökern zu können. Doch dann verstreicht der August, Abgabefristen für die Hausarbeiten nähern sich, das Wintersemester beginnt, Referate, Prüfungen - und natürlich: Das Buch liegt auf Seite 350 aufgeschlagen ein Semester lang unbeachtet am Nachttisch. Warum also nicht die Zeit jetzt nutzen und, eingekuschelt in eine flauschige Decke, eine heiße Tasse Tee in der Hand, weiterlesen, während es draußen wahlweise nieselt oder schneit? Vorteil: Eine spannende Geschichte lässt die oft anstrengenden Überlegungen bezüglich einer Forschungsfrage für die anstehende Hausarbeit zumindest zeitweise vergessen.

     

    2. Das Kulturangebot der Domstadt nutzen

    Was vielen während der Prüfungszeit nicht mehr bewusst ist, weil sie seit drei Wochen nichts anderes als das Innere der Uni-Bib gesehen haben: Regensburg ist Welterbe-Stadt und hat kulturell einiges zu bieten. Die Semesterferien sind ideal, um einmal die verschiedenen Facetten der Universitätsstadt zu ergründen. Sei es eine Stadtführung mitzumachen oder an einer Schlossführung durch St. Emmeram teilzunehmen, einen Theater- oder Ausstellungsbesuch vorzunehmen oder einer Autorenlesung beizuwohnen - Regensburg bietet sicher für jeden Geschmack etwas.

     

    3. Sport und Wellness

    Einfach mal die Seele baumeln lassen und sich selbst etwas Gutes tun - das funktioniert am Besten mit Bewegung oder bewusster Nicht-Bewegung. Wer es etwas aktiver mag, für den hat das Angebot des Hochschulsports auch während der Semesterferien genügend auf Lager. Von Badminton über Bauch-Beine-Po und Unterwasserrugby - das Sportprogramm für die Ferien könnt ihr hier einsehen. 

    Zur Entspannung danach oder für die nicht ganz so Sportbegeisterten wäre vielleicht ein Sauna-Besuch im Westbad die geeignete Option. Informationen dazu findet ihr hier.

     
    Auch während der Wintersemesterferien lohnt es sich in der Domstadt zu bleiben. Was man während der Ferien so alles unternehmen kann, um sich vom Uni-Stress zu erholen, lest ihr hier. Foto: dpa
     
    von Ramona Rangott bearbeitet von Philipp Breu 2/20/2018 10:29:18 AM

    Die besten Klausur-Kommentare auf Jodel

    Mittelbayerische ZeitungDie Reaktionen Regensburger Studenten in der Prüfungsphase schwanken zwischen Trauer, Trotz und Resignation: unsere Top 10.
    • Zur Debatte

    Mehr studentische Mitbestimmung an Bayerns Hochschulen?

    Im Gegensatz zu anderen Bundesländern gibt es an bayerischen Hochschulen keine sogenannte Verfasste Studierendenschaft. Bei einer Podiumsdiskussion an der Uni Regensburg wurde darüber debattiert, ob und warum diese sinnvoll sein könnte.

     
    Daniel Gaittet (l.), Eva Gruse, Nikolaus Korber (2.v.r.) und Tarek Carls (r.) diskutierten über eine Verfasste Studierendenschaft. Michael Achmann (Mitte) von der Bunte Liste moderierte den Abend. Foto: Stoib
     

    Zusammen mit der Fachschaft Politikwissenschaft und der Fachschaft Philosophie organisierte die ökologisch-soziale Bunte Liste (BL) am vergangenen Donnerstag eine Podiumsdiskussion zum Thema Verfasste Studierendenschaft. Eine solche würde, so die Befürworter, den Studierenden in Bayern deutlich mehr Mitspracherecht an den Hochschulen einräumen, als dies bisher der Fall ist. Gegner sehen dagegen die Tatsache kritisch, dass eine Verfasste Studierendenschaft dazu berechtigt ist, von den Studierenden Beiträge zu erheben, um damit beispielsweise bestimmte Veranstaltungen zu finanzieren.

    Neben Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung der Universität Regensburg, diskutierten Daniel Gaittet vom Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi) und Eva Gruse vom Freien Zusammenschluss von Student*innen e.V. (fzs) sowie etwa fünfzig Studierende über die mögliche Ausgestaltung einer Verfassten Studierendenschaft in Bayern. 

    Zwar wählen die bayerischen Studierenden wie anderswo in Deutschland auch eine Vertretung, die sich für ihre Belange einsetzen kann. Doch im Gegensatz zu anderen Bundesländern sind die Studierendenvertretungen an bayerischen Hochschulen keine eigenständigen Teilkörperschaften des öffentlichen Rechts, sondern lediglich Teil der Universitätsverwaltung. Das hat Folgen: Sie können weder eigenständig Verträge abschließen noch unabhängig von der Hochschulleitung Beschlüsse umsetzen und haben allgemein weniger Kompetenzen als die Studierendenvertretungen in anderen Bundesländern.

    „Rückschrittliche“ Situation an Bayerns Hochschulen? 

    Während der zweistündigen Podiumsdiskussion sprach sich Daniel Gaittet vom BdWi klar für eine Verfasste Studierendenschaft in Bayern aus. Seiner Meinung nach sollten Studierende die Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, auch selbst entscheiden dürfen. Gaittet bezeichnete die Situation an bayerischen Hochschulen in Bezug auf die studentische Mitbestimmung als „rückschrittlich“.

    Tatsächlich gab es in der Vergangenheit auch in Bayern bereits eine Verfasste Studierendenschaft. Doch diese wurde vom bayerischen Landtag 1973 abgeschafft. Der damalige CSU-Kultusminister Hans Maier soll gesagt haben, es gehe bei der Abschaffung darum, „den linken Sumpf an den Universitäten trockenzulegen“. Die Mitsprache der bayerischen Studierenden an ihren Hochschulen ist im Bayerischen Hochschulgesetz (BayHSchG) geregelt, über dessen Änderung der Landtag abstimmen muss. Während beispielsweise in Baden-Württemberg eine Verfasste Studierendenschaft per Landtagsbeschluss vor einigen Jahren wieder eingeführt worden ist, lehnt die CSU-Mehrheit im bayerischen Landtag sie nach wie vor konsequent ab. 

    Ein Vertreter der CSU nahm an der Podiumsdiskussion jedoch nicht teil. Laut Bunter Liste sei niemand von der Partei dazu bereit gewesen, sich der Debatte zu stellen. Ludwig Lagleder, der für den unionsnahen Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) im Senat der Uni Regensburg sitzt, sagte nach der Diskussionsrunde gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung, der RCDS Regensburg habe „keine offizielle Einladung“ zu der Veranstaltung erhalten. Die Bunte Liste versichert dagegen, sie habe sehr wohl angefragt, ob jemand vom RCDS Regensburg oder vom bayernweiten Vorstand des RCDS Zeit habe. Zum Thema Pro oder Contra Verfasste Studierendenschaft und der Position des RCDS Regensburg äußerte Lagleder sich: „Wir möchten das Thema nicht zu unserem Politikum vor Ort machen, da es auf anderer Ebene entschieden wird.“

    Hochschulleitung gibt sich neutral 

    Eva Gruse, seit 2017 Mitglied des Vorstands des fzs, machte in der Runde deutlich, dass die studentische Mitbestimmung an bayerischen Universitäten mit einer Verfassten Studierendenschaft deutlich an Einfluss gewinnen würde. Derzeit seien studentische Belange an den Universitäten oft vom „Gutdünken der Professorinnen und Professoren“ abhängig, so Gruse. 

    Professor Dr. Nikolaus Korber nahm stellvertretend für die Universitätsleitung an der Podiumsdiskussion teil. Für ihn sei studentische Mitbestimmung an den Universitäten grundsätzlich sehr wichtig, so Korber, man müsse sich aber um die konkrete Ausgestaltung einer Verfassten Studierendenschaft genaue Gedanken machen. Die Hochschulleitung sieht er indessen in einer „neutralen Position“, man sei „der Gesetzeslage verpflichtet“, die Entscheidung für oder gegen eine Verfasste Studierendenschaft liege nicht bei bei der Universität Regensburg.

    Tarek Carls, einer der beiden derzeitigen Studentischen Sprecher der Universität, gab in der Diskussion zu bedenken, dass eine Verfasste Studierendenschaft auch in der Lage wäre, von den Studierenden Geld zu verlangen, um damit beispielsweise bestimmte Veranstaltungen zu finanzieren. Gruse und Gaittet entgegneten darauf, dass die Studierenden jedoch selbst diejenigen wären, die entscheiden, wie viel und wofür dieses Geld ausgegeben würde.

    „Hochschulpolitik kein Selbstzweck“ 

    Carls sagte außerdem, dass seiner Ansicht nach zumindest an der Uni Regensburg derzeit kein Bedarf an einer Verfassten Studierendenschaft bestehe: Hochschulpolitik sei kein Selbstzweck, so der Studentische Sprecher von der Liberalen Hochschulgruppe (LHG), mehr Autonomie müsse auch einen Mehrwert liefern. Die Kooperation zwischen SprecherInnenrat und Hochschulleitung sei aber, so wie sie derzeit geregelt ist, sehr gut, meinte Carls.

    Einig waren sich die Diskutanten gegen Ende des Abends jedoch darin, dass die geringe Beteiligung der Studierenden an den Hochschulwahlen ein großes Problem für die Legitimation der Hochschulpolitik im Allgemeinen darstellt. So gaben bei der letzten Wahl an der Uni Regensburg im Juni 2017 nicht einmal 14 Prozent aller Studierenden ihre Stimme ab. Gerade deshalb sei es wichtig, so Daniel Gaittet, dass die Debatte um eine Verfasste Studierendenschaft nicht abreiße. 

     

    Weitere Nachrichten vom Regensburger Campus sind hier zu finden.  

     

    Die Mensa - der Retter in der Klausurenphase

    Zur Mittagszeit herrscht in der Mensa an der Universität Regensburg Hochbetrieb. Foto: Lukesch
     
    Viele Studenten essen täglich oder zumindest einmal pro Woche in der Mensa. Besonders in der Prüfungszeit lässt es sich in der Mensa einfach schneller essen - ohne lästiges Kochen und Aufspülen. Die zwei großen Mensen sind außerdem nur wenige Meter von den Bibliotheken - dem zeitweise zweiten Zuhause - entfernt. Welcher Aufwand dahintersteckt, täglich für 4500 Studenten, Professoren und Angestellte zu kochen, ist uns dabei oft nicht bewusst.  Hier könnt ihr lesen, wie es hinter den Kulissen in der Küche zugeht. 
    von Anna-Leandra Fischer bearbeitet von Philipp Breu 1/29/2018 2:21:25 PM
    • Zur Debatte

    Demokratie für alle – außer für bayerische Studierende?

    An der Uni Regensburg gibt es wie an allen bayerischen Hochschulen seit 1973 keine Verfasste Studierendenschaft mehr. Foto: Knobloch

    Die ökologisch-sozial orientierte Hochschulgruppe Bunte Liste der Uni Regensburg veranstaltet am Donnerstag, den 25. Januar eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Verfasste Studierendenschaft in Bayern. Demokratie für alle außer uns?" 

    Studierende in Bayern können an ihren Hochschulen nicht in so großem Maße mitbestimmen, wie in anderen Bundesländern. Der Grund: 1973 wurde von der damaligen CSU-Regierung die Verfasste Studierendenschaft als öffentlich-rechtliche Teilkörperschaft abgeschafft und durch den Studentischen Sprecher*innenrat ersetzt. Der hat aber nicht die gleichen Kompetenzen, ihm fehlen eine Vertrags- und Finanzhoheit sowie eine rechtliche Satzungsautonomie. 

    Über das Für und Wider einer Verfassten Studierendenschaft diskutieren unter anderem Prof. Dr. Michael Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung der UR, Daniel Gaittet vom Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Eva Gruse vom Freien Zusammenschluss von Student*innen e.V. Die Diskussion startet am Donnerstag, den 25. Januar um 18 Uhr in H24.

    • Im Profil

    Zu guten Leistungen angestiftet

     
    Über 2600 Stiftungen als Stipendiengeber gibt es laut Bundesverband Deutscher Stiftungen zurzeit in Deutschland. Bei der Vergabe muss nicht zwingend die Eins vor dem Komma stehen. Vielmehr geht es um Leistungsstärke im Allgemeinen. Wie sieht der Alltag eines Stipendiaten aus? Welche Möglichkeiten bieten Stipendien neben der finanziellen Förderung? Wir berichten über Jura-Studentin Pia und Maschinenbau-Student Michael, die zwei sehr unterschiedliche Stipendien gewählt haben.
    • Zur Debatte

    Bedingungsloses Grundeinkommen für alle? 

    Geld vom Staat für alle? Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird seit Jahren diskutiert. Foto: dpa

    Von Befürwortern als eine Revolution des Sozialstaats leidenschaftlich verteidigt, von Gegnern als Anreiz zum Nichtstun radikal abgelehnt: das bedingungsloses Grundeinkommen. Die Fachschaft Politikwissenschaft der Uni Regensburg will sich mit dem heiß diskutierten Thema näher beschäftigen und hat dazu eine Podiumsdiskussion organisiert.

    Es diskutieren: Dr. Rebecca Gutwald vom Lehrstuhl für Philosophie und politische Theorie der Ludwig-Maximilians-Universität München, Jürgen Steinhofer von der CSU-Mittelstandsunion, der Ökonom Dr. Paul Steinhardt, Herausgeber des Wirtschaftsmagazins Makroskop und Gabriele Schmidt von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Grundeinkommen der Linken. 

    Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, den 23. Januar, um 18 Uhr im Hörsaal H2 der Uni Regensburg. Im Anschluss an die Diskussion haben die Zuhörer die Gelegenheit, Fragen an das Podium zu richten. 

    • Kugelsicher

    OTH: Keime im Trinkwasser entdeckt

    An der OTH wurden die Studenten vor der Wasserentnahme gewarnt. In einzelnen Bereichen wurde eine Keimbelastung festgestellt. Foto: Guggenberger
     
    Am Montagnachmittag informierte Kanzler Peter Enders die Studenten der OTH Regensburg darüber, dass in verschiedenen Gebäuden der Hochschule der Wasserkeim "Pseudomonas aeruginosa" im Trinkwasser entdeckt worden war. Der Keim könne beim Einatmen in die Lunge gelangen und diese schädigen, erklärt der stellvertretende Sachgebietsleiter für Infektionsschutz und Hygiene, Dr. Hausmann vom Gesundheitsamt. Nun sperrt die Hochschule am Mittwoch und Donnerstag sanitäre Einrichtungen für die Desinfektion der Leitungen. Die ganze Geschichte gibt's hier.
    • Zur Debatte

    Ein Tippfehler mit Folgen

    Die Hörsäle an der OTH sind dieses Semester besonders voll. Foto: Knoblauch
     
    461 Studierende haben in diesem Wintersemester ihr Studium der Sozialen Arbeit an der OTH Regensburg begonnen. Eigentlich sollten nur 137 Studenten zugelassen werden – die Ursache für diese Panne war ein Tippfehler im Zulassungsverfahren. Das Studium läuft, einfach ist die Situation aber nicht. Was die OTH unternimmt, um der Studentenflut Herr zu werden, könnt ihr hier nachlesen.
    • Zur Debatte

    Studentischer Konvent streitet über religiöse Hochschulgruppe

    Die jüngste Sitzung des Studentischen Konvents der Uni Regensburg verlief teilweise sehr hitzig. Ein Grund dafür: die Akkreditierung der Hochschul-SMD Regensburg.

    Der Studentische Konvent trat am Donnerstagabend zu einer insgesamt vier Stunden dauernden Sitzung zusammen. Foto: Stoib

    Der Studentische Konvent der Uni Regensburg debattierte in seiner letzten Sitzung am Donnerstag unter anderem über die Akkreditierung der Hochschul-SMD Regensburg als offizielle studentische Gruppe durch den Sprecher*innenrat. Die Fraktion der Jusos hatte schon im Vorfeld öffentlich gefordert, der SMD ihre Akkreditierung zu entziehen. Nach einer intensiven Diskussion sprach sich der Konvent – der jeweils zur Hälfte aus Vertretern der Fachschaften und der Hochschulparteien besteht – bei zwei Enthaltungen mit 24 zu 15 Stimmen gegen einen Entzug der Akkreditierung aus.

    Der studentische Konvent ist gewissermaßen als Parlament der Studierenden zu verstehen, er wählt einmal im Jahr den Sprecher*innenrat, das Exekutivorgan der Studierendenvertretung. Im politischen Teil des Konvents herrschen nach der jüngsten Hochschulwahl vom 27.06.2017 jedoch keine klaren Mehrheitsverhältnisse mehr: Die ökologisch-sozial orientierte Bunte Liste und die SPD-nahe LAF/ Juso-Hochschulgruppe kommen zusammen auf elf Sitze, der konservative RCDS und die liberale LHG auf zehn. Der Vorsitzende des Konvents, Kilian Prei, gehört der Satirepartei „Die PARTEI“ an.

     

    „Missionarischer Eifer“ der Hochschul-SMD? 

    In der Konventssitzung wiederholte die Fraktion der Jusos ihre bereits zuvor auf Facebook publik gemachte Kritik am RCDS-LHG-Sprecher*innenrat und der Studentenmission in Deutschland (SMD). Der Grund für die Kritik der Jusos: Offiziell vom Sprecher*innenrat akkreditierte studentische Gruppen können für ihre Veranstaltungen kostenlos Räumlichkeiten der Universität nutzen, müssen dafür aber verschiedene Voraussetzungen erfüllen. 

    Nach Ansicht der Jusos erfüllt die Hochschul-SMD Regensburg die an akkreditierte Hochschulgruppen gestellten Bedingungen jedoch nicht. In den Akkreditierungsrichtlinien heißt es unter anderem, solche Gruppen müssten „einen thematischen Bezug zu universitären Bildungs-, Sozial- oder Kulturbelangen haben, die in das Eigeninteresse der Universität fallen“. Die Jusos werfen der Hochschul-SMD Regensburg „missionarischen Eifer“ vor, welcher nicht in diesem Eigeninteresse der Universität liegen könne.

    Bei der jetzt diskutierten Akkreditierung der SMD handelt es sich jedoch nicht um eine gänzlich neue Akkreditierung. Vielmehr war die Hochschul-SMD bereits 2013 vom damaligen Juso-RCDS-Sprecher*innenrat akkreditiert worden, diese Entscheidung nahm ein späterer Sprecher*innenrat der Bunten Liste und der Jusos aber zurück.

     

    Laut Universität keine Rechtsgrundlage für Entzug der Akkreditierung

    Bevor der Konvent über den Antrag der Jusos zur Aufhebung der Akkreditierung debattierte, verlas Tarek Carls (LHG), einer der beiden Studentischen Sprecher, ein Schreiben von Universitätspräsident Udo Hebel an den Sprecher*innenrat. In diesem Schreiben betont Hebel, „dass es aus Sicht der Universität Regensburg keine Rechtsgrundlage“ für den Entzug der Akkreditierung durch den BL-Juso-Sprecher*innenrat gegeben hätte. Zur Begründung führt die Universitätsleitung an, dass die Tätigkeit der SMD die Religionsfreiheit der Studierenden nicht einschränke. Dass die Hochschul-SMD „missionarisch tätig“ werde, liege, so wörtlich, „in der Natur der Sache“. Einer christlichen Hochschulgruppe gehe es eben darum, Interesse am christlichen Glauben zu wecken, so Hebel in dem Schreiben. Jedoch werde niemand dazu gezwungen, die Veranstaltungen der SMD zu besuchen.

    Zwar liegt die Verantwortung für eine Akkreditierung studentischer Gruppen grundsätzlich in der Hand des Sprecher*innenrats, das letzte Wort in Streitfällen hat aber die Universität selbst. Eine mögliche Entscheidung des Konvents, den Sprecher*innenrat mit dem Entzug der Akkreditierung zu beauftragen, könnte von der Universität also zurückgenommen werden.

    Leon Struve, derzeitiger Fraktionsvorsitzender der Jusos im Konvent und Mitglied des Vorstands der LAF/ Juso-Hochschulgruppe, betonte allerdings, dass es bei der Entscheidung des Konvents „nicht nur um eine rechtliche, sondern auch um eine politische Frage“ gehe. Nach Ansicht der Jusos erfüllt die Hochschul-SMD die Maßstäbe für eine Akkreditierung nicht. In ihren Augen wird mit der Akkreditierung der SMD ein Präzedenzfall geschaffen: Es werde „Tür und Tor für die Forderung aller möglichen religiösen Gruppierungen zum Zwecke der Missionierung kostenlos Räume in Anspruch nehmen zu dürfen, geöffnet“.

     

    SMD: „Wir wollen nicht anderen Leuten unser Ding aufzwingen“

    Sprecher Carls (LHG) warf den Jusos vor, eine Gruppierung vom Campus ausschließen zu wollen, die deren Weltbild widerspreche. Das könne der Konvent aber nicht als Grundlage für seine Entscheidungen nehmen. „Damit bewegen wir uns ganz klar am Rande der Zensur“, sagte Carls. Jonas Prien (RCDS), ebenfalls Studentischer Sprecher, meinte: „Diese Gruppe hat einen Platz an unserer Uni verdient.“ Den Jusos war jedoch wichtig, zu betonen: „Wir sind nicht grundsätzlich gegen die SMD auf dem Campus, sondern dagegen, dass sie kostenlos Räume zur Verfügung gestellt bekommt.“

    Bei der Sitzung waren auch vier Mitglieder der Hochschul-SMD Regensburg anwesend. Andreas Adam, einer von ihnen, sagte zum Verständnis des Missionsbegriffs der SMD: „Wir wollen nicht anderen Leuten unser Ding aufzwingen, sondern eine Plattform bieten, um über den Glauben zu reden.“ Die Mitglieder der SMD würden zwischen öffentlichen Veranstaltungen an der Uni und ihrem privat gelebten Glauben klar unterscheiden. „Wir wollen einen Diskurs anstoßen und sowohl das Weltbild anderer als auch unser eigenes erweitern“, erklärte Adam.

    Die Hochschul-SMD Regensburg ist Teil des Dachverbands SMD e.V. Die Studentenmission in Deutschland ist ein überkonfessionelles Netzwerk, das laut seiner Website „Menschen aller Altersgruppen zu einem glaubwürdigen Christsein motivieren“ will. Sie wurde 1949 gegründet, finanziert sich nach eigenen Angaben fast vollständig über Spenden und ist derzeit bundesweit an über 70 Hochschulstandorten vertreten.

     

    Studentischer Konvent mit sich selbst beschäftigt

    Während seiner Sitzung diskutierte der Studentische Konvent nicht nur inhaltliche Themen, die die Studierenden der Uni Regensburg betreffen. Einen nicht unerheblichen Teil der insgesamt vierstündigen Sitzung war der Konvent mit sich selbst beschäftigt: Anträge zur Änderung der Geschäftsordnung, Gegenanträge zu Geschäftsordnungsänderungsanträgen und Abstimmungen darüber, ob abgestimmt werden sollte, kosteten viel Zeit. Einigkeit herrschte unter den Konventsmitgliedern immerhin darüber, dass in Zukunft inhaltliche Debatten in den Vordergrund gestellt werden müssten und nicht „partei-politisch motiviertes Aufeinander-Rumhacken“ die Wirkung der Studierendenvertretung nach außen hin bestimmen dürfe.

    • Zur Debatte

    Wenn der Nachhauseweg zur Tortur wird

    Man hat Feierabend, kommt vom Theater oder einem Treffen in der Bar und die letzten Busse sind bereits abgefahren. Bleibt nichts anderes übrig, als sich ein Taxi zu nehmen oder zu Fuß nach Hause zu gehen. Für viele Menschen ist dies keine angenehme Sache, vor allem dann nicht, wenn sie alleine unterwegs sind. Unsere Reporterin Anna-Leandra Fischer hat sich mit der Studentin Alina auf den nächtlichen Nachhauseweg von der Regensburger Innenstadt gemacht. Hier gibt's die ganze Geschichte.

     

    • Zur Debatte

    Wirbel um religiöse Hochschulgruppe

    Der studentische Sprecher*innenrat der Universität hat die konservativ-religiöse Hochschul-SMD Regensburg als offizielle Hochschulgruppe akkreditiert. Das sorgt für Kritik bei den Jusos.

    Unter den Studierenden der Uni Regensburg gibt es zahlreiche Hochschulgruppen. Über eine davon ist jetzt ein Streit in der Studierendenvertretung entbrannt. Foto: Knobloch
     

    In seinem Bericht bei der letzten Sitzung des Studentischen Konvents der Universität Regensburg am 23.11.2017 gab der studentische Sprecher*innenrat  bekannt, dass die Regensburger Gruppe der Studentenmission in Deutschland (SMD) als offizielle studentische Gruppe akkreditiert ist. Die SPD-nahe LAF/ Juso-Hochschulgruppe hat den vom konservativen RCDS und der liberalen LHG geführten Sprecher*innenrat jetzt in einer öffentlichen Mitteilung auf Facebook dafür stark kritisiert und wirft der Studentenmission Deutschland eine „Bekehrung von Studierenden“ vor.

    Offiziell vom Sprecher*innenrat akkreditierte studentische Gruppen können für ihre Veranstaltungen kostenlos Räumlichkeiten der Universität nutzen, müssen dafür aber verschiedene Bedingungen erfüllen. Nach Ansicht der Jusos erfüllt die Hochschul-SMD Regensburg die an akkreditierte Hochschulgruppen gestellten Bedingungen jedoch nicht. In den Akkreditierungsrichtlinien heißt es unter anderem, solche Gruppen müssen „einen thematischen Bezug zu universitären Bildungs-, Sozial- oder Kulturbelangen haben, die in das Eigeninteresse der Universität fallen“. Die Jusos werfen der Hochschul-SMD Regensburg „missionarischen Eifer“ vor, welcher nicht in diesem Eigeninteresse der Universität liegen könne.

     

    SMD bezeichnet Kritik als „polemisch“

    Die Hochschul-SMD Regensburg äußert sich einer Pressemitteilung schriftlich zu den Vorwürfen der Jusos und bezeichnet diese darin als „diffus“ und „meist polemisch“. Sie bedauert, dass es keine direkte „mündliche oder schriftliche Anfrage“ der Jusos gegeben habe und Kritik nur über die sozialen Medien kommuniziert werde. 

    Die Hochschul-SMD Regensburg ist nach eigenen Angaben Teil der Hochschul-SMD, die wiederum ein Arbeitszweig des Vereins SMD e.V. ist. Die Studentenmission in Deutschland ist ein deutschlandweites überkonfessionelles Netzwerk, das laut seiner Website „Menschen aller Altersgruppen zu einem glaubwürdigen Christsein motivieren“ will. Sie wurde 1949 gegründet, finanziert sich nach eigenen Angaben fast vollständig über Spenden und ist derzeit bundesweit an über 70 Hochschulstandorten vertreten.

    Zum Charakter ihrer missionarische Tätigkeit sagt die Hochschul-SMD Regensburg in ihrer Pressemitteilung: „Wir freuen uns über jeden, der sich zu einem Leben als Christ entscheidet, ebenso achten und wertschätzen wir aber auch jeden Menschen mit anderen Überzeugungen. Auf der Website der SMD Regensburg heißt es ferner: „Uns ist wichtig, niemandem unsere Sichtweise aufzuzwingen und niemanden zu manipulieren.“

     

    Konservative Perspektiven müssen laut Sprecher*innenrat ihren Platz finden 

    Die Jusos werfen RCDS und LHG vor, den „missionarischen Eifer“ der SMD zu unterstützen. Die beiden studentischen Sprecher Jonas Prien (RCDS) und Tarek Carls (LHG) weisen die Kritik der Jusos entschieden von sich. Die Vorwürfe gegenüber der SMD seien aus der Luft gegriffen. „Ich habe die SMD nie über den Campus rennen und Studierende missionieren sehen“, sagt Carls. Zwar sei die Hochschul-SMD Regensburg „grundlegend konservativ“, so Prien, aber konservative Perspektiven müssten eben auch am Regensburger Campus ihren Platz finden. Der Hochschul-SMD eine Akkreditierung zu verweigern, würde nach Ansicht der beiden Sprecher bedeuten, dem Meinungspluralismus an der Uni zu schaden. 

    Die beiden studentischen Sprecher Jonas Prien (RCDS) (l.) und Tarek Carls (LHG) weisen die Kritik der Jusos entschieden von sich. Foto: Stoib
     

    Die beiden Sprecher betonen indes, dass es sich bei der jetzigen Akkreditierung der Hochschul-SMD keineswegs um eine gänzlich neue Akkreditierung handle. Vielmehr sei die Hochschul-SMD bereits 2013 vom damaligen Juso-/ RCDS-Sprecher*innenrat akkreditiert worden, dies sei aber später von einem Sprecher*innenrat der ökologisch-sozialen Bunten Liste (BL) und den Jusos zurückgenommen worden.

    Leon Struve, derzeitiger Fraktionsvorsitzender der Jusos im Studentischen Konvent und Mitglied des Vorstands der LAF/ Juso-Hochschulgruppe, sagt, man habe die Anträge der Hochschul-SMD zur erneuten Akkreditierung stets „höflich, aber bestimmt“ abgelehnt. Für ihn und die Jusos ist die Universität ein „säkularer Raum“, in dem „missionarische Bestrebungen“ keinen Platz finden dürften. Das Grundrecht der freien Religionsausübung werde, so Struve, durch Gebetsräume auf dem Campus bereits in ausreichender Weise berücksichtigt.

     

    Ein problematischer Präzendenzfall? 

    Darüber hinaus fürchten die Jusos, dass mit der Entscheidung des Sprecher*innenrats ein Präzendenzfall geschaffen würde. Laut der öffentlichen Mitteilung der Jusos werde „Tür und Tor für die Forderung aller möglichen religiösen Gruppierungen zum Zwecke der Missionierung kostenlos Räume in Anspruch nehmen zu dürfen, geöffnet“. Struve sagt, der Sprecher*innenrat könne damit „in Teufels Küche“ kommen, weil er keine Argumente mehr dafür hätte, beispielsweise den Zeugen Jehovas eine Akkreditierung zu verweigern.

    Um zu erreichen, dass der Hochschul-SMD Regensburg die Akkreditierung wieder entzogen wird, hätten die Jusos laut Struve bereits vor Wochen das Gespräch mit dem Sprecher*innenrat gesucht und hätten diesem einen Fragenkatalog zur Hochschul-SMD zugesandt. Diesen Fragenkatalog habe der Sprecher*innenrat, so erklären die beiden studentischen Sprecher Prien und Carls, jedoch bewusst ignoriert. Der Katalog sei ein rein ideologisch motiviertes politisches Instrument, das einer sachlichen Herangehensweise an das Thema nicht gerecht werde. 

    Wie es mit dem Status der Hochschul-SMD als offizielle Hochschulgruppe weitergeht, dürfte sich bei der Sitzung des Studentischen Konvents am 11. Januar klären: Er wird über einen Antrag der Jusos zur Rücknahme der Akkreditierung abstimmen.

    • Hörsaal

    Event-Tipp: Die "Jazznuts im Wunderland"

     
    Kurz vor der Prüfungsphase sorgt der A-cappella-Chor der Universität Regensburg noch einmal für Ablenkung vom Lernstress: Am 11. und 13. Januar 2018 findet das Jazznuts-Konzert "Jazznuts im Wunderland" statt.
     
    Lust auf einen Ausflug ins Wunderland? Am 11. und 13. Januar haben Sie die Möglichkeit dazu: Unter der Leitung von Uli Groeben nehmen Sie die "Jazznuts" mit auf eine musikalische Abenteuerfahrt, von Musical-Hits aus Mary Poppins bis hin zu Rocksongs wie Alice Coopers "Poison". Foto: Apostolis Tsolakidis
     
    Am Donnerstagabend, 11. Januar, um 20:00 Uhr ist es soweit: Die Premiere des aktuellen Jazznuts-Konzerts "Jazznuts im Wunderland" steht an. Eine weitere Aufführung wird es auch am Samstag, den 13. Januar 2018, geben. Einlass ist an beiden Tagen jeweils um 19:30 Uhr, eine halbe Stunde vor Beginn.
    Garantiert ist Ihnen ein unterhaltsamer Abend voller musikalischer Highlights. Der bunte Mix aus moderner Pop- und Rockmusik, sowie märchenhaften Musical-Klassikern bietet dabei etwas für jeden Geschmack.
    Tickets können Sie sich entweder - je nach Verfügbarkeit - an der Abendkasse sichern, oder hier bequem online reservieren.  
     
     
    • Kugelsicher

    So kann die Prüfungsphase kommen

    Die Weihnachtsferien sind rum und die Klausuren rücken unweigerlich immer näher. Wir geben Tipps, wo und wie die Vorbereitung am besten klappt.

    Wenn die Prüfungsphase näher rückt, füllen sich auch die Bibliotheken auf dem Regensburger Campus wieder. Foto: Christian Kober
     

    In der Bibliotek lernen

    Wer ungestört lernen und sich auf seine Prüfungen vorbereiten will, der geht meist in die Bibliothek, dafür ist sie schließlich da. Ganze elf Lesesäle und Teilbibliotheken gibt es an der Uni Regensburg, zwei Bibliotheken an der OTH. Doch je näher die Prüfungen rücken, desto voller werden die. In welcher Bib lernt es sich dennoch am besten?
    Viele Studierende – auch von der Uni – schwören auf die Hauptbibliothek der OTH, denn sie ist im Gegensatz zu vielen anderen Lesesälen am Regensburger Campus im Sommer angenehm kühl, im Winter nicht überheizt und überdies deutlich moderner als die Lesesäle der UR. Gerade deshalb ist die OTH-Bibliothek in der Prüfungsphase schnell voll – in diesem Semester ganz besonders. Denn wegen eines Fehlers in der OTH-Verwaltung wurden zu Beginn des Wintersemesters für den Studiengang soziale Arbeit deutlich mehr Studierende zugelassen als eigentlich geplant. Das wirkt sich jetzt zum Semesterende auch auf die benötigten Lernplätze in der Bibliothek aus.
    Ebenfalls sehr begehrt sind die Plätze in der Zentralbibliothek der Uni. Doch auch alle anderen Lesesäle wie beispielsweise die geistes- und sozialwissenschaftlichen Bibliotheken PT 1 und PT 2 sind in der Prüfungsphase generell sehr schnell voll. Daher gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Bis auf die Teilbibliothek der OTH in der Prüfeninger Straße öffnen alle Lesesäle unter der Woche bereits um acht Uhr morgens. Langschläfer, die sich erst mittags an die Uni quälen, haben deshalb oft das Nachsehen. Früh dran zu sein ist vor allem für diejenigen wichtig, die ihren Laptop mit in die Bibliothek nehmen wollen und eine Steckdose brauchen: In den Lesesälen an der Uni sind die Steckdosenplätze sehr knapp und deshalb besonders begehrt. Wer seine Wertsachen in einen Spind sperren will, sollte ebenfalls nicht zu spät an der Uni sein. In der Prüfungszeit sind ab dem späten Vormittag in der Regel alle Spinde vergeben.
    Studierenden, die sich morgens ohnehin nicht aus dem Bett quälen können und lieber in den Abendstunden lernen, sei der Lesesaal für Recht und Wirtschaft empfohlen. Er schließt unter der Woche erst um 24 Uhr, während alle anderen Teilbibliotheken schon um 22 Uhr ihre Pforten dicht machen.
    Die genauen Öffnungszeiten aller Lesesäle auch am Wochenende finden sich übrigens hier.
     

    Zuhause lernen

    Wer generell keine Lust hat, unter hunderten anderen Studierenden zu lernen und lieber ganz alleine am Schreibtisch sitzt, der kann auch zuhause erfolgreich lernen – obwohl die Gefahr sich abzulenken hier größer ist: Laut einer Studie der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz empfinden junge Menschen im Gegensatz zu Älteren ihre Zeit häufig als scheinbar unbegrenzt und flüchten sich, anstatt sich wichtigen Aufgaben zu widmen, lieber in angenehme Ersatzhandlungen wie Medienkonsum. Ein Problem, das wohl jedem bekannt sein dürfte: Kaum hat man sich hingesetzt, greift die Hand wie von selbst zum Smartphone, um Facebook, Instagram, YouTube und Co zu checken.
    Der wohl größte Feind des konzentrierten Lernens: das Handy. Foto: dpa
     
    Umgehen lässt sich das, indem man den eigenen Medienkonsum während der Lernzeit ganz bewusst abstellt. Dafür muss man jedoch nicht gleich den Stecker des WLAN-Routers ziehen. Mit Hilfe bestimmter Apps lässt sich beispielsweise die Zeit, die der Nutzer mit seinem Smartphone verbringt, aufzeichnen und begrenzen: Mit der iPhone-App "Moment" ertönt beispielsweise nach Ablauf eines selbst festgesetzten täglichen Zeitlimits ein Alarm, der an das eigene Gewissen appelliert und dazu auffordert, das Handy beiseitezulegen. Ganz ähnlich funktioniert die Android-App "Offtime", auch sie soll zu mehr Selbstkontrolle und weniger verplemperter Zeit am Handy führen.
    Ablenkung durch soziale Medien und andere Internetseiten lässt sich mit Hilfe bestimmter Anwendungen auch am Computer vermeiden. Die Programme "Cold Turkey" für Windows-PCs und "SelfControl" für Macs sperren vom Nutzer ausgewählte Seiten für einen bestimmten Zeitraum und machen sie auch bei einem Neustart oder Deinstallation nicht vor Ablauf des Countdowns wieder zugänglich.
     
    Unterwegs lernen
    Wer viel Stoff zu bewältigen hat, kann sich nicht nur in der Bibliothek oder zuhause am Schreibtisch auf seine Prüfungen vorbereiten, sondern ganz einfach auch unterwegs. Das klappt zum Beispiel mit Karteikarten oder einem Notizblock im Kleinformat. Einerseits werden die Lerninhalte durch das Zusammenfassen auf wenig Raum genau durchdrungen, weil nur das Wichtigste aufgeschrieben werden kann. Und andererseits lässt sich der Stoff so bequem überall hin mitnehmen und beispielsweise beim Warten an der Bushaltestelle oder zwischen zwei Vorlesungen wiederholen.
    Karteikarten helfen nicht nur so wie hier bei Referaten, sondern können auch zur Vorbereitung von Klausuren sehr nützlich sein. Foto: dpa
     
    Eine andere Möglichkeit, unterwegs zu lernen, ist es, sich den Stoff mit dem Handy als Sprachmemo aufzunehmen. Auch das hat einen zweifachen Lerneffekt: Zuerst müssen Skripte und Zusammenfassungen nämlich langsam, klar und deutlich eingesprochen werden, was einiges an Konzentration erfordert. Anschließend können sie beliebig oft angehört und so verinnerlicht werden, egal ob beim Einkaufen im Supermarkt, beim Training im Fitnessstudio oder während der wöchentlichen Jogging-Runde.
    Bewegung ist nicht nur gut für den Körper, sondern unterstützt nachweislich auch die mentale Leistungsfähigkeit. Foto: dpa
     
    Gerade auf Sport sollten Studierende während der stressigen Klausurenphase nicht verzichten. Wie zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen, fördert sportliche Betätigung die Konzentrationsfähigkeit des Gehirns. Und nicht nur das: Neurologen vom Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum haben herausgefunden, das Sportler in bestimmten Bereichen sogar mehr Hirnsubstanz haben als Bewegungsmuffel. Andere Studien zeigen, dass mit einer Verbesserung der Kondition durch regelmäßiges Training auch eine Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit einhergeht.
    Zugegeben, im Hinblick auf die kommende Klausurenphase ist es dafür wahrscheinlich schon zu spät. Aber mehr Bewegung während des Lernens schadet sicherlich nicht – und wenn es nur ein kurzer Spaziergang an der Donau oder ein paar Dehnübungen vor der Bibliothek sind.

    Adieu 2017: Silvester in Regensburg

    Viele Studenten, die nicht aus Regensburg kommen, fahren über die Weihnachtsferien nach Hause - und verpassen damit auch die Silvesterhighlights in Regensburg. Wir zeigen den Hiergebliebenen die besten Silvesterspots, Unternehmungsideen und hilfreiche Tipps rund um den Jahreswechsel.
     
    Das Feuerwerk an der Donau ist für viele Regensburger das Highlight an Silvester. Foto: MZ-Archiv/ Daniel Steffen
     
     
    Gute Vorbereitung zahlt sich aus
    Wohl jeder kennt es: Der Sekt zum Anstoßen oder der Käse für das Raclette fehlen. Dann geht es am 31. Dezember nochmal zum nächsten Supermarkt. Dieses Jahr funktioniert das allerdings nicht: Der 31. Dezember ist ein Sonntag. Wer sich lange Schlangen an den Kassen und übervolle Supermärkte ersparen will, sollte den Silvestereinkauf  schon vor dem 30. Dezember tätigen. Vorbereitung zahlt sich auch bei der Bestellung beim Lieferservice aus. Wer keine Ewigkeiten auf sein Essen warten will, sollte vorbestellen. Bei Bestell-Apps wie Lieferando oder Lieferheld geht das mit ein paar Klicks.
     
    Vor der Feier geht es ins Kino
    Es muss nicht immer wild hergehen an Silvester: Ein Kinobesuch bietet Kontrastprogramm und einen entspannten Start ins neue Jahr. Aber auch um den 31. Dezember enspannt zu starten - und die Wartezeit auf den Abend zu verkürzen - bietet sich ein Kinobesuch an. Im Ostentorkino läuft um 19.00 Uhr der Oscar-prämierte Film "La La Land" in einer Sondervorstellung. Auch das Garbo zeigt um 18.00 Uhr eine Silvestervorstellung mit der Tragikkomödie "Arthur und Claire". Wer die 20.15 Uhr-Vorstellung von "Star Wars - die letzten Jedi" im Garbo besucht, kann sich danach zur Donau aufmachen und das Feuerwerk an der Steinernen Brücke anschauen.
     
    Showtheater als besonderer Jahresabschluss
    Im Audimax gibt es an Silvester eine Show der besonderen Art. Die Aufführung der "Traumfabrik" bietet eine Mischung aus Akrobatik, Tanz, Theater, Comedy und Musik. Die zwei Vorstellungen an Silvester beginnen um 15.00 Uhr und 19.00 Uhr. Tickets gibt es ab 22 Euro.
     
    Nachtbusse bringen Feiernde nach Hause
    Am 31. Dezember gilt tagsüber der übliche Sonntagsfahrplan des RVV. Zusätzlich fahren nachts die üblichen Nachtbusse, die sonst auch am Wochenende unterwegs sind. Durch die Sperrungen in der Innenstadt im Gebiet um die Steinerne Brücke kann es allerdings zu Verzögerungen und teilweise zu Ausfällen der Busse kommen. 
     
    Der Filmklassiker zu Silvester
    Der 18-minütige Sketch "Dinner for One" ist für viele fester Bestandteil des Silvesterprogramms und längst Kult. Es geht um die 90. Geburtstagsfeier von Miss Sophie. Weil alle eingeladenen Gäste bereits verstorben sind, nimmt ihr Butler abwechselnd die Rollen ein - und schaut dabei zu tief ins Glas.  Dieses Silvester strahlt das deutsche und österreichische Fernsehen den Film aus dem Jahr 1963 unglaubliche 25 Mal aus. Wer sich daraus einen Spaß machen will, kann mit der Silvesterklassiker auch ein Trinkspiel machen: Immer wenn Butler James trinkt, muss man selbst auch trinken.
     
    Wo steigt die größte Party?
    An Silvester ist in allen Clubs der Stadt einiges geboten. In der Alten Mälzerei legen 14 DJs bei "Das pinke Haus feiert Silvester" auf. Aber auch im Gatsby, in der Suite oder im Beats kann man ordentlich die Korken knallen lassen. Am Ende kommt es schließlich sowieso darauf an, mit welchen Leuten man unterwegs ist. Die Location ist zweitrangig.
     
    Feuerwerk 
    Auch dieses Jahr treffen sich die Regensburger, um das Feuerwerk an der Steinernen Brücke zu bewundern. Die Hoffnung auf einen nebelfreien Abend - wie es die letzten Jahre eher weniger der Fall war - stirbt schließlich zuletzt. Von den Winzerer Höhen oder dem Dreifaltigkeitsberg hat man dann die perfekte Sicht auf das bunte Spektakel. An den Donauufern der Altstadt ist aber Vorsicht geboten: Bei der großen Menschenansammlung ist mit Böllern nicht zu spaßen.
     
     
     
     
     
     

    Stolzer Student? Merchandise von OTH und Uni Regensburg

    Anfang Dezember konnten Studenten Pullis und Co. an einem Stand an der OTH erwerben. Normalerweise gibt es die Produkte nur im Online-Shop zu kaufen. Foto: Knobloch
     
    Produkte mit Werbung der Uni Regensburg gibt es schon seit 1979 - erst Sticker, dann Baseball-Caps und schließlich Kleidung. Seit Oktober 2017 kann man nun auch T-Shirts, Pullis und allerhand mehr Merchandise mit OTH-Logo kaufen. Hier lest ihr, wie sehr sich Regensburger Studenten mit Hochschule und Uni identifizieren können und was sie vom Tragen der OTH- oder Uni-Pullis halten.
     

    Was sich Regensburger Studenten wünschen

    Mittelbayerische ZeitungWas sollte an Uni und OTH Regensburg im kommenden Jahr besser werden? Eine GIF-Wunschliste für das Christkind.
    von @mz_de bearbeitet von Anna-Leandra Fischer 12/19/2017 10:13:38 AM

    RVV: Studenten sind genervt

    Die neuen Busfahrpläne des RVV, die seit dem 10. Dezember gelten, regen Regensburger Studenten auf. Die Linie 6 fährt die Altstadt nicht mehr an.

    Buslinie 6 fährt den Fischmarkt in Zukunft nicht mehr an. Der RVV will so das Verkehrsaufkommen in der Altstadt reduzieren. Foto: Haala
     
    Viele Studenten wohnen in der Regensburger Altstadt und sind – oder besser waren – auf die Linien 6 und 11 angewiesen, um von den Haltestellen Keplerstraße, Fischmarkt, Thundorferstraße und Dachauplatz auf direktem Wege zur Universität zu kommen. Seit der Fahrplanumstellung fährt nur noch Linie 11 diese Haltestellen an – allerdings nur alle 20 Minuten. Linie 6 nimmt den kürzeren Weg vom Bismarckplatz aus über die Altstadt-Südumgehung (über das Justizgebäude) zum Hauptbahnhof. Damit braucht der Bus einige Minuten weniger, um vom Westen in die Innenstadt und zur Universität zu kommen.
     
    Der RVV hat im vergangenen Jahr eine Befragung zur Linienführung zwischen Regensburger Westen und Innenstadt durchgeführt. Damals waren über 70 Prozent der Teilnehmer für eine schnellere Führung der Linie 6. Der RVV habe seit Jahren Hinweise von Stadtbewohnern aus dem Stadtwesten bekommen, dass der Umweg durch die Altstadt sehr zeitaufwendig sei, sagt Frank Steinwede, Betriebsleiter des RVV.
     
    Bei Regensburger Studenten, die in der nördlichen und östlichen Altstadt wohnen, stößt die neue Linienführung auf Unverständnis. Der 11er sei wie immer am Morgen überfüllt, es gebe aber keine Ausweichmöglichkeit mehr auf den 6er, schreibt Tobias Wiegmann als Kommentar auf der Facebookseite des Regensburger Verkehrsbunds. „Warum streicht man Busse auf einem ohnehin schon überfüllten Abschnitt (Arnulfsplatz-Dachauplatz)?“, fragt er verständnislos. Mit der Umführung der Linie 6 wollte der RVV das hohe Verkehrsaufkommen auf dem Altstadtabschnitt reduzieren, sagt Steinwede.
     
    Auf der Studentenplattform Jodel  nehmen die User die Änderung mit Galgenhumor: „Dank der neuen Busfahrpläne kann ich jetzt viel mehr zu Fuß gehen. Abnehmen mit dem RVV, das neue Programm.“, schreibt ein Jodler am Dienstag. Damit trifft er  scheinbar einen Nerv der Appnutzer, denn der Jodel bekommt 168 Upvotes, also positive Reaktionen.  Außerdem diskutieren die User die Taktung des 11ers, die mit drei Fahrten in der Stunde „lächerlich“ sei.
     
    Auch andere Linien bereiteten in den ersten Tagen der Fahrplanumstellung Probleme. Vor allem Linie 9: Sie verbindet Neutraubling mit dem Sallerner Berg und fuhr laut einem Jodler in den ersten Tagen nach der Umstellung falsch oder gar nicht. Die Verzögerungen - besonders morgens und abends - seien vor allem auf die vielen Baustellen in und um Regensburg zurückzuführen, sagt Frank Steinwede vom RVV, "dass Fahrten gar nicht stattfinden ist uns nicht bekannt". 
     
    Steinwede rechnet damit, dass sich der Busbetrieb in den nächsten Wochen einpendeln wird: "Erfahrungsgemäß dauert es einige Tage, bis die Betroffenen auch die positiven und nicht nur die negativen Seiten sehen". Er verweist außerdem auf die RVV-App, um  aktuelle Busfahrzeiten und die neuen Fahrpläne nachvollziehen zu können.
     
     
    Alle Informationen zu den neuen Fahrplänen gibt es auch auf der Webseite des RVV.
     
    von Anna-Leandra Fischer bearbeitet von - 12/13/2017 2:34:44 PM

    Als die Uni schulisch wurde

    Die Uni Regensburg ist dieses Jahr 50 Jahre alt geworden. In einer MZ-Serie erzählen Absolventen über ihre Studienjahre, Erlebnisse und studentischen Fehltritte. 
     
    Nachts am Mischpult, tagsüber in der Uni: So sah Christoph Meyers Studentenleben aus. Foto: Christoph Meyer
     
     
    Christoph Meyer studierte von 2007 bis 2015 an der Uni Regensburg. Als DJ legte er zu dieser Zeit regelmäßig in Regensburger Diskotheken auf - und hat das Studentenleben voll genossen. Er verbrachte nicht nur einige Semester mehr als geplant an der Uni, sondern kann auch über so manch verpatzte Prüfung erzählen.
     
     
    von Anna-Leandra Fischer bearbeitet von - 12/11/2017 3:23:18 PM

    Fünf gegen den Becher-Wahnsinn

    Einmal benutzt und gleich wieder weggeworfen – in den Cafeterien auf dem Regensburger Campus fallen jeden Tag hunderte Kaffeebecher aus Pappe an. Eine Gruppe von fünf Studenten hat den täglichen Müllbergen den Kampf angesagt.

     

    V.l.n.r.: Moritz Litterst, Florian Greindl, Nicole Lechermann und Simon Pospiech haben dem Becher-Wahnsinn den Kampf angesagt. Die fünfte im Bunde, Anna Höcherl, ist derzeit nicht in Regensburg. Foto: Simon Pospiech

    Stundenlang haben sie gesammelt. Sie sind durch die Sitzreihen gegangen, haben alle Mülleimer durchwühlt und den Boden abgesucht. Einen ganzen Abend lang haben Nicole Lechermann und Simon Pospiech mit ihren drei Mitstreitern in der Recht- und Wirtschafts-Cafeteria an der Uni Regensburg jeden Pappbecher zusammengetragen, den sie finden konnten. Das Ergebnis: 500 Stück. Bei 15 Wochen Vorlesungszeit werden so in jeder Cafeteria etwa 30 000 Becher weggeworfen – in nur einem Semester. Viel Müll, den die Regensburger Studenten vermeiden könnten, wenn sie auf Mehrwegbecher umsteigen würden.

    Genau das wollen Nicole, Simon, Moritz, Florian und Anna erreichen. Dazu haben sie eine Initiative gestartet, „Five Guys No Cup“ nennen sie sich. „Wir wollen die Leute auf den Müll aufmerksam machen, den sie produzieren“, sagt Nicole. Sie und Simon machen gerade ihren Master in VWL, das Problem mit den vielen Pappbechern beschäftigt sie schon seit längerem. „Entweder man macht etwas oder man macht nichts. Wir haben uns dazu entschieden, etwas zu machen“, erzählt Simon, der Initiator der Projekts.

     

    2,8 Milliarden Pappbecher fallen jährlich in Deutschland an

    Mit Beginn des neuen Semesters im Oktober haben die „Five Guys“ sich zusammengetan. Ihr Ziel: Weniger Einwegbecher in den Cafeterien, damit weniger Müll auf dem Regensburger Campus und ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Denn die Herstellung und Entsorgung von Einwegkaffeebechern ist ressourcenintensiv und alles andere als umweltfreundlich: In Deutschland werden laut der Deutschen Umwelthilfe jährlich 2,8 Milliarden der Becher verbraucht, bei ihrer Herstellung werden 1,5 Milliarden Liter Wasser benötigt, 83 000 Tonnen CO2 fallen an.

    Zwar hat das Studentenwerk Niederbayern Oberpfalz (STWNO) im Mai diesen Jahres kompostierbare Einwegbecher in den Cafeterien eingeführt, doch auch deren Herstellung benötigt viel Energie, große Mengen Müll am Campus entstehen dennoch. Die umweltfreundlichste Lösung, heißt es auch von Seiten des Studentenwerks, seien Mehrwegbecher.

    Das Ergebnis von einem Abend sammeln: ein Stapel von 500 Pappbechern. Foto: Facebook-Seite "Five Guys No Cup"
     

    Viele Regensburger Studenten sind der gleichen Meinung: Das Foto, auf dem die 500 von den „Five Guys“ gesammelten Becher zu sehen sind, hat auf Facebook über 20 000 Leute erreicht, erzählt Simon. Über diesen Erfolg sind die fünf erstaunt: „Wir sind ja sozusagen noch in der Beta-Phase des Projekts“, erklärt er.

     

    „Wir sind keine Idealisten, wir sind eben VWLer.“

    Bisher haben die „Five Guys“ nämlich bis auf ihre Facebookseite noch nicht viel vorzuweisen. Doch das soll sich bald ändern: Sie haben eine Unterschriftenaktion auf dem Campus geplant und wollen Vorträge halten. So wollen die fünf die Studenten an Uni und OTH dazu bringen, sich umweltfreundliche Mehrwegbecher zu kaufen. Doch sie wissen auch, dass solche Appelle allein wohl nicht reichen, um des Problems Herr zu werden.

    Die „Five Guys“ sind nicht die Ersten, die die Pappbecher vom Campus verbannen wollen. Schon früher hätten sich studentische Initiativen dieses Ziel gesetzt, erzählt Simon. Die „Five Guys“ haben mit den Initiatoren anderer Projekte gesprochen. Letztlich seien diese Initiativen aber immer gescheitert. Was unterscheidet „Five Guys No Cup“ von früheren Projekten? „Wir sind keine Idealisten, wir sind VWLer", sagt Simon. Alleine mit gutem Zureden und Appellen an das grüne Gewissen der Studenten  komme man nicht sehr weit, glaubt er. Deshalb hat ihre Initiative noch eine zweite Komponente: Wer einen Mehrwegbecher hat, soll in Zukunft beim Kaffeekaufen einen kleinen Preisnachlass bekommen. „Wir Studenten sind doch eine Zielgruppe, die öfter mal genauer aufs Geld schauen muss“, meint Simon. Auch Nicole ist sich sicher, dass mit einem finanziellen Anreiz gerade bei Studenten die Motivation, auf einen Mehrwegbecher umzusteigen, deutlich wächst.

    Bestrebungen, Einwegbecher überflüssig zu machen, gibt es an anderen Hochschulen bereits: In der Mensa der Uni Bayreuth beispielsweise gibt es Keramiktassen, in den Cafeterien des Studentenwerks Magdeburg kosten Einwegbecher seit drei Jahren 0,10€ Aufpreis. In den Cafeterien auf dem Regensburger Campus sei ein Modell, das den Nutzer von Mehrwegbechern einen Preisnachlass gewährt, derzeit nicht geplant, teilt Markus Reitmair, der Abteilungsleiter für Hochschulgastronomie des STWNO, auf Nachfrage mit.

     

    Ein technisches Konzept und viel Arbeit

    Das Problem bei der Umsetzung derartiger Ansätze an Uni und OTH Regensburg: In den Cafeterien am Campus bezahlt man teils nicht an der Kasse, sondern bargeldlos direkt am Kaffeeautomaten. Der Vorteil: Kunden, die nur einen Kaffee trinken wollen, müssten sich nicht in der regulären Schlange anstellen, erklärt Reitmair. Aber die Umsetzung eines Rabattsystems wird dadurch erschwert: „Bei diesen Maschinen könnten wir gar nicht zwischen verschiedenen Bechern unterscheiden“, sagt Reitmair.

    Dieses Problem ist den „Five Guys“ natürlich bewusst. Sie haben zwar schon Vorstellungen davon, wie ein System funktionieren soll, dass sich in jeder Cafeteria auf dem Campus umsetzen ließe, Details wollen sie aber noch nicht verraten. „Wir haben bereits ein konkretes Konzept, das ist aber noch nicht ganz ausgereift“, sagt Simon. „Wir brauchen unbedingt eine Lösung, die in allen Cafeterien klappt“, ergänzt Nicole, andernfalls wären die Kosten zu hoch und eine Umsetzung nicht realistisch.

    Wann die Idee der fünf tatsächlich Realität werden könnte, lässt sich zum momentanen Zeitpunkt indes noch nicht sagen. Erst wenn sie ihr Konzept vollständig ausgearbeitet haben, wenn die technischen Detailfragen geklärt und alle Kosten durchgerechnet sind, wollen die fünf ihr Projekt dem Studentenwerk vorstellen. Bis dahin gibt es jedoch noch viel zu tun. Bei der Zahl Fünf muss es deshalb auch nicht bleiben, sagen Nicole und Simon: „Wir freuen uns über jeden, der bei unserem Projekt mitmachen will.“

     

    Zur Facebook-Seite des "Five Guys No Cup"-Projekts geht es hier

    Weitere News und Geschichten rund um den Regensburger Campus gibt es hier.

    11 Facebook-Gruppen, die jeder Student in Regensburg kennen sollte

    Für die meisten Neustudenten in Regensburg sind die ersten Facebook-Gruppen, denen sie beitreten,Wohnungsanzeigen-Gruppen. Denn das wichtigste ist ein Dach über dem Kopf. Doch es gibt noch viele mehr, durch die man als Student sparen, die Stadt besser kennenlernen oder Gutes tun kann.
     
    Facebook-Gruppen bietet Studenten viele Möglichkeiten zur Information. Foto: Jens Büttner/Symbolbild
     
    1. Der erste Anlaufpunkt
    Eine große Gruppe für Studierende aller Fachrichtungen, die sowohl für Uni als auch OTH als Anlaufpunkt gilt, gibt es nicht. Trotzdem bietet die Gruppe  „Studierende der Universität/ OTH Regensburg“ mit  mehr als 1.200 Mitgliedern einen ersten Anlaufpunkt für allgemeine Informationen und News aus dem Studentenalltag. Hier teilen studentische Vereine ihre Veranstaltungen, Studenten sind auf der Suche nach Umfrageteilnehmern für ihre Bachelorarbeiten und verlorene Studentenausweise suchen ihren Besitzer.
     
    2. Fachschafts- und Semestergruppen
    Spezifischere Informationen für Erstsemester, aber auch Studierende aller anderen Semester bekommt man in Erstsemester- und Fachschaftsgruppen der Studiengänge. Hier kann jeder Hilfesuchende um Rat fragen, wenn er mit der Modulordnung nicht zurechtkommt oder Einschreibeschlüssel für GRIPS-Kurse braucht. Wer mal wieder die Vorlesung verschlafen hat, kann hier sogar Mitschriften ergattern. Zur guten Etikette gehört, im Gegenzug und als Dankeschön ein Getränk in der Cafete anzubieten.
    Natürlich nur im Tausch gegen ein Bier oder einen Kaffee.
    Tipp: Die meisten Gruppen findet man, wenn man in der Suchleiste „Studierende der [jeweiliges Studienfach]“ oder „Erstis WS [2017/18 oder anderes Semester]“ eingibt.
     
    3. Mitfahrgelegenheitsgruppen
    Gerade für den kleinen Studentengeldbeutel: Um kostengünstig zwischen der Heimat und Regensburg hin- und herzufahren bieten sich Mitfahrgelegenheitsgruppen an. Besonders viele Mitglieder hat die Gruppe „München Regensburg Mitfahrgelegenheiten“. Es gibt aber Gruppen, die alle Strecken abdecken, egal ob man Richtung Nürnberg, München oder in den Bayerischen Wald möchte. Hier kann man sich Bayerntickets der Deutschen Bahn teilen, sein Auto als Mitfahrgelegenheit anbieten oder nach einem Platz fragen. Am Ende bezahlt man oft weniger als die Hälfte und kann sich auf der Fahrt auch noch gut unterhalten.
     
    4. Für die Wohnungssuche
    Dass es in Regensburg als Student schwer ist, eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist kein Geheimnis. Gruppen wie „Uni Regensburg WG Börse“ oder „Wohnung/WG in Regensburg“ erleichtern die nervenaufreibende Suche oft enorm. Hier findet man Wohnungsanzeigen, die direkt von Vormietern kommen oder findet Links zu verschiedenen Anzeigen auf anderen Websites. Besonders in der Gruppe „Uni Regensburg WG Börse“ werden eigentlich nur Studenten- und WG-geeignete Wohnungen eingestellt, was die Chance auf den großen Fang erleichtert. Wer besonders dringend auf Wohnungssuche ist, kann auch selbst ein Gesuch aufgeben und sich und seine Interessen vorstellen.
     
    5. Gruppen für Studenten auf Jobsuche
    Auch wegen der hohen Mieten müssen viele Studenten neben dem Studium arbeiten, um über die Runden zu kommen. Wer gerade noch auf der Suche nach einem Nebenjob ist, kann in den Gruppen „Stellenangebote Regensburg | Stellengesuche Regensburg“ (über 9.500 Mitglieder) und „Jobs in Regensburg - Job Börse Bayern“ (über 4.600 Mitglieder) stöbern. Hier werden nicht nur Neben- und Minijobs angeboten, allerdings sind trotzdem viele der Anzeigen für Studenten geeignet.
     
    6. Fotos, um die Stadt und Umgebung zu entdecken
    Regensburg hat viele schöne Ecken, die darauf warten, entdeckt zu werden. In der Gruppe „Fotoalbum Regensburg“ kann man sich für den nächsten Ausflug inspirieren lassen. Egal ob im Stadtgebiet oder in der Umgebung: Hier findet man die schönsten Aussichtspunkte, Wanderwege und beleuchtete Ecken. Natürlich kann auch jeder selbst Inspiration bieten und eigene Bilder posten. Wenn man mal wieder in der Bibliothek sitzt und keine Zeit für Freizeit hat, reicht es auch, sich durch die Fotos zu klicken und von der Auszeit zu träumen.
     
    „Du bist ein echter …, wenn…“-Gruppen gibt es für jede kleinere oder größere Stadt. Das bedeutet aber nicht, dass die Regensburger Gruppe nur Einheitsbrei darstellt. Diese Gruppe ist bunt gemischt und bietet alles von News rund um Regensburg, Dialektserien, Fragen und Aufregern bis hin zu Ankündigungen und Fotos. Mit mehr als 22.000 Mitgliedern steht die Gruppe nie still und hält einen immer auf dem neusten Stand.
     
    8. Freizeit will genutzt sein
    Der „Regensburger Veranstaltungskalender“ bietet eine Plattform für alldiejenigen, die nicht wissen, was sie mit einem freien Wochenende oder Abend anfangen sollen. Hier kann jeder Veranstaltungstipps posten. Mit etwas mehr als 1.000 Mitgliedern ist die Gruppe sehr übersichtlich und man verpasst nichts. Für Studenten ein großer Vorteil: So wird man auch auf Vorträge, Informationsabende oder Konzerte aufmerksam, die wenig oder keinen Eintritt kosten.
     
    9. Verschenken macht Freude
    Wer kennt es nicht: Man will alte Kleidungsstücke, Möbel oder andere Stücke nicht wegschmeißen, für einen Verkauf eignen sie sich allerdings auch nicht mehr. Die Lösung: Ein Foto von dem Kram in die Gruppe „VERSCHENK'S – REGENSBURG“ stellen und so einen neuen glücklichen Besitzer finden. Vielleicht findet man hier ja auch das eine oder andere neue Lieblingsstück. So werden alle Seiten glücklich, egal ob man Altes endlich los wird oder Neues kostenlos ergattern kann.
     
    10. Teilen statt Wegschmeißen
    In der Gruppe „Foodsharing Regensburg“ werden Lebensmittel vor der Tonne gerettet. Egal ob man Anbieter oder Abnehmer ist – man kann etwas Gutes für sich und andere tun, falls das gekaufte Gemüse bald schlecht wird, man im eigenen Garten zu viel angebaut hat oder einem das Produkt doch nicht so zusagt, wie gedacht. In der Gruppe wird auch regelmäßig auf Abholstationen des Fair-Teilers an Standorten in der Innenstadt aufmerksam gemacht, wo man Übriggebliebenes aus kleinen Betrieben kostenlos mitnehmen kann. In Regensburg gibt es zwei Fair-Teiler Kühlschränke an den Standorten Wechselwelt Umsonstladen (Steckgasse 6) und Grüne Oase (Obermünsterstraße 3), die von „Foodsharing.de“ betrieben werden. In ganz Deutschland gibt es ein Netzwerk von Lebensmittelrettern. Wer sich hier bedient oder Essen ablegt, muss sich allerdings auch an einige Regeln halten.
     
    11. Tipps für den nächsten Restaurant-Besuch
    Natürlich will niemand dort essen, wo das Essen nicht schmeckt. Um das zu vermeiden, gibt es in der Gruppe „Restaurant-Kritik Regensburg“ Kritiken, Lobhymnen, Infos und Fotos von Gerichten. Die mehr als 21.000 Mitglieder haben sich (bestimmt) schon durch alle Restaurants probiert, die in und um Regensburg liegen. Falls für Studenten die Preise ausschlaggebend sind, kann man sich hier auch über das Preis-/Leistungsverhältnis informieren.

    Die Vereinten Nationen tagen an der Uni

    Am Wochenende vom 1. bis 3. Dezember findet die elfte Regensburger Model United Nations (RegMUN)-Konferenz an der Universität Regensburg statt. In einem Komitee simulieren Interessierte jeweils den Vertreter eines Landes.

    Im Rahmen einer Simulation verbringen die Teilnehmer ein Wochenende damit, ihr jeweiliges Land bei den Vereinten Nationen zu repräsentieren. Dabei lernen sie Verfahrensweisen der UNO kennen, können Ideen austauschen und nehmen interaktiv selbst an den Prozessen zur Meinungsfindung teil.

    Veranstaltet wird die RegMUN vom United Nations Society Regensburg e.V., einem studentischen Verein an der Uni Regensburg. Dabei bekommt er Unterstützung der Professur für Internationale Politik an der Uni. Das Ziel des Vereins ist es, die Arbeit der Vereinten Nationen bekannter zu machen und an die Uni zu bringen.

    In diesem Jahr werden Prof. Dr. Hebel, Präsident der Uni Regensburg, und Max Scharinger, Ständiger Vertreter Deutschlands im Büro der UN von 2012 bis 2015, einen Gastbeitrag leisten. Auch UN-Generalsekretär António Guterres wird ein Grußwort per Video an die Regensburger Studenten richten.

    Bereits im November fanden drei Workshops an der Uni Regensburg statt, die die Teilnehmer auf die Konferenz vorbereiten sollten. Die Teilnahme war verpflichtend, falls keine MUN-Simulationserfahren vorhanden ist, weshalb eine kurzfristige Anmeldung zur Konferenz nicht mehr möglich ist. Doch auch im kommender findet die Konferenz wieder statt und sollte im Kalender vorgemerkt werden, denn die Teilnahme an der Simulation kann bis zu fünf Leistungspunkte bringen. Bewerben können sich Schüler und Studenten aller Fachrichtungen.

    Foto: United Nations Society Regensburg e.V.
     

    Wer sich nicht nur im Rahmen des MUN für Internationale Politik interessiert, sondern dauerhaft auf dem neusten Stand bleiben und diskutieren möchte, kann auch zum Stammtisch der United Nations Simulation Regensburg (UNSR) kommen. Das Treffen findet jeden vierten Mittwoch im Monat im Café Lila statt.

    Weitere Informationen zur UNSR gibt es auf deren Website und auf der Facebook-Seite.

     

    • Im Profil

    Bühne frei an der Uni Regensburg

    Neben einem großen Vorlesungsprogramm und einem breitgefächertem Sportangebot bietet die Uni Regensburg noch vieles mehr, zum Bespiel das Theater. Wir haben nachgefragt, was das Theater an der Uni Regensburg so besonders macht und wie man ein Teil davon werden kann.
     
    Was bringt es an der Uni Theater zu spielen? Birgit Riedenauer hat eine klare Meinung dazu. Die Fachbereichsleiterin der Kulturförderung des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz der Uni Regensburg sagt: „Theater spielen stärkt das Selbstbewusstsein und die Ausstrahlung.“ An der Universität Regensburg wird Theater ganz groß geschrieben. Seine Raumgröße, seine Ton-, Beleuchtungseinrichtungs- und Bühnenausstattung würden das Theater an der Uni Regensburg zu einer einmaligen Einrichtung machen, mit der in ganz Deutschland nur das Kieler Theater mithalten kann, so Riedenauer. Seit 40 Jahren wird an der Uni Regensburg aktiv Kulturförderung betrieben. „Das Theater an der Uni liegt im Herzen des Campus und ist für Studierende eine Stätte der Begegnung und des kulturellen Miteinanders“, erklärt Riedenauer. Außerdem lerne man durch das Theater schnell und intensiv neue Leute kennen. Dies sei gerade zu Beginn des Studiums oder eines neuen Semesters sehr zum Vorteil.
     

    Viele verschiedene Schauspielgruppen

     
    Momentan umfasst die Regensburger Kulturförderung 22 aktive Kulturgruppen, darunter verschiedene Theater- und Orchestergruppen. Bei den Schauspielgruppen unterscheidet man zwischen freien studentischen Gruppen unter studentischer Leitung oder unter Leitung von ehrenamtlichen Profis und unter Gruppen, die von universitären Mitarbeitern geleitet werden. Unter Letzteres fallen die Theatergruppen „Babylon“, geleitet von einem Dozenten aus dem Lehrgebiet Deutsch als Fremdsprache (DaF), „Lunatiki“, angegliedert an den Lehrstuhl für Slavistik, die „Rups, too“, eine englischsprachige Gruppe, das Germanistiktheater, geleitet von Dr. Simone Merk im Bereich neuere deutsche Literaturwissenschaft und der „UR Stage Club“, ein Musiktheater. Eine weitere Gruppe sind die Sprecherzieher. Hier werden die Studenten zusammengewürfelt und erhalten ein Zusatzstudium Sprecherziehung. Dabei lernen sie Diktion, eine Ausdrucks- und Sprechweise bestimmter Texte. Am Ende gibt es die Aufführung „Der Sprechkunstabend“, der die Zwischen- oder Abschlussprüfung der Teilnehmer darstellt. Zu den freien studentischen Gruppen zählt unter anderem das Theaterforum. Dort führt bei jedem Projekt ein anderes Mitglied der Gruppe Regie. Bei „Shakespeare & Company“ werden ausschließlich englischsprachige Shakespeare Stücke aufgeführt. Sie sind bekannt für ihre aufwendigen Produktionen und Livemusik, oftmals eigens komponiert. Projekt 4 spielt nur selbstverfasste Stücke von Thomas Jahnke und das Regensburger Studententheater führte auch schon selbstverfasste Stücke auf, ebenfalls jedes Mal unter anderer Leitung. „In letzter Zeit wurden relativ viele Eigenproduktionen im Theater an der Uni aufgeführt“, sagt Riedenauer. Besonders hervorzuheben sei das Fremdsprachentheater, das in Regensburg einmalig ist.

     

    Eigenverantwortung, Disziplin und Zeitmanagement sind gefragt

     
    Die Studierenden kümmern sich um alles selbst, vom Bühnenbild, den Scheinwerfern über die Eintrittskarten und Werbung bis hin zum Aufräumen nach der letzten Vorstellung. Die Inszenierungen studentischer Theatergruppen werden jedoch besonders vom Studentenwerk gefördert. Dabei greifen sie den Schauspielern finanziell unter die Arme, wobei der Betrag von dem Anteil der Studenten, der Zuschauerzahl und dem ermäßigten Eintrittspreis abhängt. Diese Grundsätze sind in den Richtlinien für die finanzielle Förderung von Aufführungen im Theater an der Uni festgehalten. Nebenbei müssen sich die Schauspieler um Brandschutz, Sicherheit, Technik und viele weitere organisatorische Dinge rund um die Aufführungen kümmern. Diese Punkte sind in den Richtlinien für Veranstaltungen an der Uni festgehalten. Für die Bereitstellung des Theaters an der Uni gibt es ebenfalls Richtlinien.
    „Jeder, den das Theater interessiert, ist bei uns herzlich willkommen“, sagt Riedenauer. Selbst wenn man nicht schauspielern möchte, gebe es viele andere Bereiche, in die man einsteigen könne. Darunter beispielsweise als Souffleur, beim Schminken oder in der Tontechnik. „Wir sind offen für alle, die aktiv das Programm im Theater an der Uni mitgestalten möchten!“, bestätigt Riedenauer. Anfangs kann jeder Interessierte die Webseite erkunden und somit eine für ihn in Frage kommende Theatergruppe ausfindig machen. Außerdem hat jeder die Möglichkeit, einen Termin mit der Fachbereichsleiterin zu vereinbaren, um im Gespräch herauszufinden, welche Gruppe zu den eigenen Vorstellungen passen könnte. Wenn man seine Wahl eingeschränkt hat, kann man eine individuelle Beratung mit dem Leiter der Gruppe vereinbaren.  Dort wird einem auch mitgeteilt, ob die jeweilige Gruppe momentan Teilnehmer sucht oder schon mitten in den Proben ist. Die einzelnen Gruppen führen ihre Stücke zu unterschiedlichen Zeiten auf, somit herrscht an der Uni das ganze Jahr über ein durchgängiger Spielbetrieb. Einzige Ausnahme ist im August, zu dieser Zeit ist Sommerpause. Die Proben sind generell abends, da die Studenten von vielen unterschiedlichen Studienrichtungen kommen und somit verschiedene Stundenpläne haben. Diejenigen, die keine Theatergruppe finden, die zu ihnen passt, können auch eine eigene Gruppe eröffnen. Einfallsreichtum, Organisation und Disziplin sind hierbei noch mehr gefordert.
     

    Das Theater als Juwel der Uni Regensburg

     
    Foto: Markus Freitag
     
    „Das Theater an der Uni bietet durch die flexible Gestaltung von Bühne und Bestuhlung, sowie durch die professionelle technische Ausstattung eine sehr große Vielfalt an Inszenierungsmöglichkeiten. Die Theaterensembles  sind vollkommen frei in der Auswahl der Stücke und deren Umsetzung“, erklärt Riedenauer. Das Schöne sei, dass sich jeder aktiv einbringen könne und die Möglichkeit habe, selbst mitzugestalten. Außerdem lerne man so, mit Zeitdruck und Stress umzugehen und Prioritäten zu setzen. „Jeder sagt vor den Aufführungen mindestens einmal `Das tue ich mir nicht mehr an`. Doch nach der Premiere erhebt sich bei den Mitwirkenden schnell die Frage `Welches Stück spielen wir als nächstes?`“, sagt Riedenauer grinsend. Das Herzblut und die Leidenschaft, die jeder Mitwirkende in das jeweilige Stück steckt, würden das Theater ausmachen. Viele kämen anfangs schüchtern zu Birgit Riedenauer, weil sie nicht ganz sicher sind, ob das Schauspielern was für sie sei. Diese bestärkt Riedenauer. „Ja und dann sehe ich mir die Aufführungen an und sehe genau diese auf der Bühne spielen. Auf einmal stehen sie da und haben die Hauptrolle. Daran sieht man einfach, dass es funktioniert.“
     
    • Kugelsicher

    Was der Regensburger Campus Nicht-Studenten bietet

    Vieles von dem, was der Regensburger Campus seinen Studierenden bietet, kann auch die Allgemeinheit nutzen. (Foto: Knobloch)
     
    Universität und OTH Regensburg haben für ihre über 30.000 Studierenden eine ganze Reihe von Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten. Vieles davon bleibt uns Studierenden vorbehalten, anderes nicht. Hier erfahrt ihr, wie auch eure Eltern, Großeltern oder Freunde, die nicht studieren, von den Angeboten auf dem Campus profitieren können. 
    • Kugelsicher

    Semesterstart: Neu in Regensburg

    Zum Start des Semesters ziehen wieder zahlreiche Studenten nach Regensburg. Jeder, der neu in der Stadt ist, muss sich erst einmal zurecht finden und hat viele offene Fragen. Aus diesem Anlass hat die MZ eine Übersicht erstellt, die helfen soll, sich schnell in Regensburg heimisch zu fühlen. Den Artikel dazu findet ihr hier: 
     

    Semesterstart: Neu in Regensburg

    Wer zum Studieren in die Stadt kommt, hat viele Fragen. Die MZ erklärt, wie man in Regensburg über die Runden kommt.
    • Kugelsicher

    Darauf sollten die Regensburger Studierenden im kommenden Wintersemester achten

    Das Wintersemester 2017/18 steht kurz bevor. Welche Änderungen gibt es auf dem Regensburger Campus? Was sollten die Studierenden ganz besonders im Auge behalten?

    Auf die Studierenden am Regensburger Campus warten im Wintersemester einige Änderungen. Foto: Knobloch
     

    50 Jahre Universität Regensburg 

    2017 feiert die Universität Regensburg ihr 50-jähriges Bestehen. Bereits im Sommersemester wurde dieses Jubiläum mit einer ganzen Reihe von Festakten, Vorträgen, Ausstellungen und Konzerten gefeiert. Im kommenden Wintersemester wird dieses Programm fortgesetzt: So findet beispielsweise am 11. November eine Campusführung statt, die sich mit der Architektur und Baugeschichte der Regensburger Uni auseinandersetzt oder am 17. Dezember ein Winterkonzert des Symphonieorchesters der Universität Regensburg. Eine Übersicht über alle bevorstehenden Veranstaltungen und das gesamte Jubiläumsprogramm findet sich hier und hier. Ein Überblick über besondere Vorträge und Veranstaltung an der OTH findet sich hier.

     

    Politischer Richtungswechsel in der Studierendenvertretung der UR

    Nachdem die Hochschulpolitik an der Universität Regensburg in den letzten Semestern von der ökologisch-sozialen Bunten Liste und den Jusos geprägt war, steht im kommenden Wintersemester ein Richtungswechsel bevor: Als Sieger aus der letzten Hochschulwahl im Juni gingen der konservative Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und die Liberale Hochschulgruppe (LHG) hervor. Die neuen studentischen Sprecher Jonas Prien (RCDS) und Tarek Carls (LHG) wollen im neuen Semester einige Punkte ihres Wahlprogramms, wie beispielsweise eine Packstation an der Uni, möglichst schnell umsetzen. Das sagten sie zumindest bei der konstituierenden Sitzung des Studentischen Konvents im Juli. Ob sich die neue, teils hochschulpolitisch noch unerfahrene Studierendenvertretung  gut in ihre neuen Aufgaben einfinden wird, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. 

     

    Neue Ringvorlesungen an der Uni Regensburg

    Auch im Wintersemester 2017/18 gibt es an der Uni einige Ringvorlesungen, also Vorlesungen, die nicht immer vom gleichen Professor gehalten werden, sondern bei denen Referenten verschiedener Fachrichtungen zu einem bestimmten Themenbereich Vorträge halten. Ringvorlesungen richten sich damit nicht nur an Studierende eines einzelnen Faches, sie wollen vielmehr explizit Studierende aller Fachrichtungen ansprechen. Wer also  über den Tellerrand des eigenen Faches schauen möchte, kann sich den einen oder anderen ECTS-Punkt für seinen Wahlbereich in einer Ringvorlesung verdienen. In kommenden Wintersemester startet beispielsweise die Vorlesungsreihe „Irrfahrt ins Wissen. Expedition - Bildungsreise - Odyssee“ veranstaltet vom Zentrum für Klassikstudien. Sie widmet sich unter anderem den Forschungsreisen des antiken Historikers Herodot. Eine andere Ringvorlesung behandelt unter dem Titel „Figurationen des Unmittelbaren“ das Thema Unmittelbarkeit im Reality-TV oder in der Kunst. Einen Überblick über alle Ringvorlesungen findet sich hier.

     

    Deutlich mehr Studierende der „Sozialen Arbeit“ an der OTH als geplant

    Im kommenden Wintersemester werden im Studiengang „Soziale Arbeit“ deutlich mehr Erstsemester als bisher erwartet, die OTH spricht von voraussichtlich 500 anstatt der üblichen 150 Studienanfänger. Der Grund dafür: Wegen eines Fehlers in der Verwaltung wurden deutlich mehr Bewerber für den Studiengang zugelassen als eigentlich Kapazitäten vorhanden sind. Zwar hat die OTH in einer Pressemitteilung angekündigt, „alle räumlichen Kapazitäten“ zu überprüfen und zur Verfügung zu stellen. Eng dürfte es aber vor allem für die neuen Studierenden im Fach „Soziale Arbeit“ an der OTH wohl dennoch werden.

     

    Baumaßnahmen an der OTH

    Am 26. Oktober findet die Einweihungsfeier für das neue Gebäude der Fakultät „Informatik und Mathematik“  statt. Bisher mussten die Studierenden dieser Fächer noch auf das Sammelgebäude der Universität ausweichen, jetzt bekommen sie ihre eigenen Räumlichkeiten. Außerdem können sich die Studierenden der OTH auf 50 neue Arbeitsplätze freuen, die im Laufe des Wintersemesters im Foyer bei der Cafeteria der Fakultät für Maschinenbau eingerichtet werden. Renoviert wird die Leseterrasse der Hochschulbibliothek.

     

    Neuer Chor an der OTH

    Die Uni Regensburg hat einen eigenen Chor, der bei den Studierenden sehr beliebt ist. Auch an der OTH soll nun im kommenden Semester ein Chor entstehen, in dem sowohl klassische als auch moderne Stücke gesungen werden. Eine erste offene Chorprobe findet am 18. Oktober um 18.45 Uhr in Raum S009 statt. Zusätzlicher Anreiz für Interessenten: Sie können sich die Teilnahme am Chor als Wahlfach anrechnen lassen und bekommen ECTS-Punkte für ihr Studium gutgeschrieben.

     

    Neues Zusatzstudium „Regionalkompetenzen für die bayerisch-tschechische Grenzregion“ am Bohemicum der Uni Regensburg

    Studierende, die Interesse an einer Zusatzqualifikation mit Bezug zu Tschechien haben, sollten sich das zertifizierte Zusatzstudium „Regionalkompetenzen für die bayerisch-tschechische Grenzregion“ näher anschauen, dass ab diesem Wintersemester an der Universität Regensburg startet. Dieses Pilotprojekt soll Interessierten die Möglichkeit geben, innerhalb von zwei Semestern sowohl sprachliche als auch kulturelle Kompetenzen zu Tschechien zu erwerben. Ein Teil des Studiums wird deshalb auch in Tschechien absolviert, hierfür kooperiert die Uni Regensburg mit der Westböhmischen Universität Pilsen. Ziel des Ganzen ist es, Hindernisse, die auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt zwischen Tschechien und Ostbayern bestehen, abzubauen. So soll Studierenden der Einstieg in einen möglichen Arbeitsalltag in der Grenzregion erleichtert werden. Weitere Infos dazu gibt es auf der Homepage des Bohemicums.

     

    Neues Teilzeitstudium B.A. „Physician Assistant“ an der HSD Hochschule Döpfer

    Ab diesem Wintersemester bietet die HSD Hochschule Döpfer einen neuen Studiengang an, der in Deutschland bisher kaum bekannt ist: Interessierte können sich künftig in Regensburg zum „Physician Assistant“ ausbilden lassen. Der Beruf des „Physician Assistant“ kann zwischen Pfleger und Arzt verortet werden. PAs sollen in erster Linie den Arzt im Klinikalltag unterstützen, sodass der mehr Zeit für seine eigentliche Tätigkeit hat – die Behandlung seiner Patienten. Der Aufbau des Studiengangs erfolgte nach Vorgaben der Deutschen Ärztekammer, er ist jedoch kein grundständiges Studium, sondern vielmehr eine Form der akademischen Weiterbildung: Bewerber müssen neben der Hochschulreife eine dreijährige Berufsausübung beispielsweise in der Pflege oder in medizinisch-technischen Berufen und eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen.

    • Kugelsicher

    Wichtige Informationen für Erstis und Rückmelder

     
    Am 16. Oktober herrscht wieder Leben am Campus. Zahlreiche Studenten strömen an die Uni Regensburg um ihr Studium weiterzuführen oder zu beginnen. Wir zeigen, was Erstsemestler und Rückmelder wissen müssen.
     
    Ab 16. Oktober füllt sich der Campus wieder. Foto: Knobloch
     

    Wichtige Einrichtungen an der Uni

    Mensa:
    Der Uni-Alltag bringt euren Magen zum knurren? Die Mensa schafft Abhilfe. Jeden Tag könnt ihr zwischen drei Hauptgerichten und verschiedenen Beilagen wählen. Auch Vor- und Nachspeisen werden angeboten. Die Mensa ist während der Vorlesungszeit von 11.00 bis 14.15 Uhr und während der vorlesungsfreien Zeit von 11.00 bis 14.15 Uhr geöffnet. Neben der Mensa befinden sich noch sechs Cafeterien mit folgenden Standorten auf dem Campus: Gebäude der Mensa, Sammelgebäude, 1. Obergeschoss der Zentralbibliothek, PT-Gebäude, Sportzentrum, Chemie.
     
    Studentenhaus:
    Die Einrichtungen des Studentenhauses beantworten alle Fragen rund ums Studium. Egal ob Studienberatung, Fragen zum BAföG oder Wohnungssuche, im Studentenhaus findet jeder den passenden Ansprechpartner. Das Sekretariat ist von Montag bis Donnerstag, 08.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, sowie Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr und unter folgender Telefonnummer erreichbar: 0941/9432219
     
    Studentenkanzlei:
    Die Studentenkanzlei ist der Ansprechpartner bei allen organisatorischen Aufgaben rund ums Studienanfang und Durchführung. Von der Bewerbung zur Einschreibung bis zur Exmatrikulation. Bei der Studentenkanzlei schreibt ihr euch als Student ein, meldet euch zurück, beantragt ein Urlaubssemester, informiert euch über Adressänderungen und vieles mehr. Ebenso sind auch Unfälle im Zusammenhang mit dem Studium in der Studentenkanzlei zu melden. Die Studentenkanzlei hat Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr und zusätzlich am Donnerstag von 13.00 bis 15.00 Uhr geöffnet und ist telefonisch unter 0941/9435500 erreichbar.
     
    Prüfungsverwaltung und Zentrales Prüfungssekretariat:
    Für die Prüfungsverfahren der meisten Studiengänge ist das Zentrale Prüfungssekretariat die richtige Anlaufstelle. Aktuelle Prüfungstermine, Formulare, und die jeweiligen Ansprechpartner findet Ihr auf den Unterseiten der Homepage.
     
    Rechenzentrum:
    Das Rechenzentrum bietet Service und Support rund um die IT. Fragen zur Nutzung des WLANs oder zum eigenen RZ-Account werden hier beantwortet. Hilfe bei Auswahl, Beschaffung und Installation von nützlicher Software. Bereitstellung zahlreicher speziell angepasster, leicht bedienbarer Software. Das Infozentrum ist in der Vorlesungszeit von Montag bis Donnerstag, 09.00 bis 17.00 Uhr sowie Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr und in der vorlesungsfreien Zeit von Montag bis Donnerstag, 09.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr sowie Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.
     
    CIP-Pools:
    Die CIP-Pools sind Räume, in denen Computer zur öffentlichen Nutzung bereitstehen. Die PCs sind mit Internetzugang und verschiedensten nützlichen Programmen ausgestattet. Standort und Öffnungszeiten der Räume findet ihr hier.
     
    Druckzentrum:
    Im Druckzentrum der Uni befinden sich hochwertige Farbdrucker, Großformatdrucker und Kopiergeräte mit der ihr eure Seminar- oder Abschlussarbeit im Handumdrehen ausdrucken könnt. Das Druckzentrum befindet sich im 1. Stock des Rechenzentrums und ist von Montag bis Donnerstag, 08.00 bis 17.00 Uhr sowie Freitag von 08.00 bis 14.30 Uhr geöffnet.
     
    Zentralbibliothek:
    Die Zentralbibliothek besteht aus einem allgemeinen Lesesaal, einer Theke für Fern- und Ausleihe, einer Lehrbuchsammlung, einem Informationszentrum in dem Fragen zur Bibliotheksnutzung und Recherche geklärt werden und einem Multimediazentrum und bietet Zugang zu zwölf Teilbibliotheken mit fachspezifischen Lesesälen und unzähliger Fachliteratur. Die einzelnen Öffnungszeiten findet Ihr hier. Telefonisch könnt Ihr die Zentralbibliothek unter 0941/9433990 erreichen.
     
    Sportzentrum:
    Das Sportzentrum schafft mit Sportkursen jeglicher Art den perfekten Ausgleich zum stressigen Uni-Alltag. Mit dem Sportausweis könnt ihr an den Kursen teilnehmen. Diesen könnt ihr euch gegen eine Grundgebühr von 15 Euro bei einem Validier-Automaten auf euren Studentenausweis drucken lassen (für Kletterkarte, Sauna, Kraftraum und Kombikarte fallen zusätzliche Kosten an). Die Standorte der Validier-Terminals findet Ihr hier. Weiter Infos zum Hochschulsport könnt Ihr hier nachlesen.
     
    Copy and Paper:
    Du musst dringend etwas ausdrucken, deine Seminar- oder Abschlussarbeit binden lassen oder brauchst neue Büroartikel? Dann bist du beim campuseigenen Copy and Paper Shop genau richtig. Der Druckshop hat während der Vorlesungszeit von Montag bis Donnerstag, 08.00 bis 18.00 Uhr sowie Freitag von 08.00 bis 16.00 Uhr und während der vorlesungsfreien Zeit Montag bis Donnerstag, 08.00 bis 16.00 Uhr sowie Freitag von 08.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Telefonisch sind Copy and Paper unter 0941/93333 erreichbar.
     

    Informations- und Einführungsveranstaltungen

    Die Einführungsveranstaltungen sind als Starthilfe ins Studium gedacht. Dort erhalten die Studenten alle wichtigen Informationen zum Studienbeginn, wie z.B. Gestaltung des Stundenplans, Anmeldung zu Prüfungen und einzelnen Kursen usw. Die Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen ist auch noch nach den Einführungen möglich. Für folgende Studiengänge werden Einführungsveranstaltungen angeboten:
    • Studium aller Lehrämter am 09. und 10. Oktober
    • Einführung in das B.A. Studium (Mehr-Fach-B.A.) am 10. und 11. Oktober 
    • Einführung in alle anderen Studiengänge
    • Einführung ins Prüfungsverwaltungssystem FlexNow am 24. Oktober um 18.00 Uhr in H2
    Außerdem bieten verschiedene Fachbereiche Informationen zu den einzelnen Fächern speziell zum Studienstart an. Zentrale Einrichtungen, Vertreter/innen von Zusatzausbildungen, das Studentenwerk und studentische Organisationen der Uni stellen ihr Angebot rund ums Studium am Dienstag, 10. Oktober, von 12.00 bis 15.00 Uhr im Foyer des Audimax vor. Neben Erstsemestler sind auch bereits Studierende und andere Interessenten willkommen.
     
    Neben den Einführungsveranstaltungen zu den einzelnen Studienfächern werden weitere wissenswerte Informationsveranstaltungen angeboten:
     

    Wichtige Tools fürs Studium:

    • Novell Groupwise: Emailsystem der Uni, Anmeldung über den RZ-Account (am besten einmal am Tag nachschauen)
    • FlexNow: Prüfungsverwaltungssystem, An-und Abmeldung von Leistungsnachweisen
    • LSF: Anmeldung zu Kursen, Login mit RZ-Account
    • SPUR: Studentenportal, Schriftlicher Antrag zum Studiengangwechsel, Infos zur Rückmeldung, Direktzugang zu LSF, GRIPS, FlexNow, Novell Groupwise
    • Uni W-LAN: Zugang entweder über Bayern W-LAN (offenes Netzwerk) oder campuseigenem W-LAN eduroam (Anmeldung erforderlich)
     

    Nützliche Anwendungen:

    • Mensa-App: Zeigt Essensplan der Mensa für die aktuelle und kommende Woche an
    • UR-Walking: Eigens am Lehrstuhl Für Medieninformatik und Informationswissenschaft entwickelte Navigations-Tool für den Campus der Uni Regensburg
    • DB Navigator, Öffi oder sonstige Apps für den öffentlichen Nahverkehr
    Weitere nützliche Anwendungen für den Studentenalltag findet Ihr hier.
     

    Wichtige Fristen:

    Klausuren, Hausarbeiten etc.:
    Für alle Leistungsnachweise ist eine Anmeldung über das Prüfungsverwaltungssystem FlexNow innerhalb der vorgegebenen Frist zwingend notwendig. Ist man zu spät dran, wird man nicht zur Klausur zugelassen und muss den Kurs zum nächsten Semester wiederholen. Anmeldefrist sowie Prüfungstermin findet Ihr auf LSF unter den einzelnen Kursdetails. Teilweise bekommen die Studenten auch vom Sekretariat des Lehrstuhls oder vom Dozenten selbst eine E-Mail, in der die Prüfungstermine fürs jeweilige Semester aufgelistet sind.
     
    Rückmeldung:
    Zum Ende jedes Semesters ist für den Studenten eine sogenannte Rückmeldung erforderlich, möchte er sein Studium auch im kommenden Semester fortsetzen. Dafür überweißt Ihr einfach den zuvor festgelegten Betrag  innerhalb einer bestimmten Frist auf das angegebene Konto. An die Rückmeldung werdet ihr per E-Mail benachrichtigt, dort sind dann auch Frist, der fällige Betrag und die Bankverbindung angegeben auf die Ihr den Betrag überweisen müsst. Außerdem könnt ihr die Informationen zur Rückmeldung auch auf der Webseite abrufen. Wer seinen Semesterbeitrag nicht fristgerecht überweist, wird zum Beginn des nächsten Semesters exmatrikuliert. Falls ihr die Rückmeldung einmal vergessen solltet, braucht Ihr nicht gleich in Panik zu verfallen. Die Exmatrikulationen werden erst Wochen später verschickt und falls ihr sogar so spät dran seid, dass die Exmatrikulation bereits bei euch im Briefkasten liegt, kann man den ganzen Vorgang durch einen netten Anruf in der Studentenkanzlei und einer Mahngebühr noch rückgängig machen (wer allerdings aufgrund von ungenügenden Prüfungsleistungen zwangsexmatrikuliert wird, kann den Vorgang natürlich nicht mehr verhindern).
     
    Mit diesen Informationen solltet ihr für euren kommenden Uni-Alltag gut gewappnet sein. Die Kugelschreiber wünschen euch einen guten Start ins Semester und viel Erfolg bei den Prüfungen!
     
     
     
     
     
     
    • Zur Debatte

    Datenpanne sorgt für Hunderte neue Studienplätze

     
    An der OTH könnte es dieses Semester eng werden. Foto: OTH Regensburg
     
    An der OTH Regensburg erhielten plötzlich mehr als 700 Bewerber ein Angebot für das Studium "Soziale Arbeit". Eigentlich wollte die Hochschule nur 137 Erstsemester für das Fach zulassen. Schuld an diesem Fehler ist eine Panne bei der Dateneingabe. Was die Hochschule gegen die Überbelegung machen möchte, könnt ihr hier nachlesen.
    • Hörsaal

    Künstlerische Talente gesucht

    Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Uni Regensburg findet dieses Jahr der Kunstwettbewerb "unsere un!" statt. Für kreative Studenten kann sich das durchaus lohnen: Die Gewinner-Werke erhalten Preisgelder von bis zu 600 Euro. 
     
    Am 29. November werden einige Gesichter gewiss besonders strahlen. An diesem Tag wird nämlich eine Vernissage mit Preisverleihung für die besten Kunstwerke von "unsere un!" veranstaltet. Der Gewinner kann sich über 600 Euro freuen, der Nächste auf dem Treppchen erhält 400 Euro und die Plätze drei bis fünf gehen mit jeweils 300 Euro nach Hause. Wer dazugehören möchte, sollte bis 20. Oktober ein Kunstwerk, das sich thematisch mit der Uni auseinandersetzt, an das Institut für Kunsterziehung senden. Das kann im Prinzip alles sein - wie zum Beispiel Grafiken, Gemälde, Fotografien, Collagen oder Objekte. Mitmachen kann jeder, der aktuell an der Uni studiert oder arbeitet. Nachdem die digitalen Abbildungen von bis zu drei Werken pro Kandidat zusammen mit einem Teilnahmeformular (hier geht's zum Formular) eingegangen sind, trifft die Jury eine erste Vorauswahl. Die Urheber dieser Bilder werden dann per Mail benachrichtigt und sollten ihre Originale einreichen. Welche Kunstwerke dann in einer Ausstellung in der Kunsthalle präsentiert werden, entscheidet die Jury in einem zweiten Durchgang. In der Ausstellung werden dann auch die Preisträger ermittelt.
    Also auf die Stifte, fertig, los!
    • Kugelsicher

    Lernen für die Ewigkeit?

    Nach der Klausurenphase ist das Gelernte bei Studenten meist schon wieder vergessen. Psychologen an der Uni Regensburg erforschen Bedingungen, unter denen Gelerntes besonders gut im Gedächtnis bleibt. Hier könnt ihr nachlesen, welche Faktoren das Lernen beeinflussen.
     
    Prof. Dr. Mark Greenlee im Magnetresonanztomografie-Labor des Bezirksklinikums. Foto: Pinter
     
    von Anna-Leandra Fischer bearbeitet von Sabrina Beer 8/25/2017 1:00:00 PM
    • Im Profil

    Semesterferien und trotzdem an der Uni 

    Das Bild, das im Kopf entsteht, wenn man an die Uni in den Semesterferien denkt, ist wohl eher trist: Eine verlassenes Gebäude, keine Studenten. Ganz anders sah das bei einem Besuch vergangene Woche aus, in der PT-Bibliothek und in den Cafeten war einiges los. Denn egal ob Bachelorarbeit, Blockseminar oder Hausarbeit - auch in der eigentlich freien Zeit
     
    Viele Tische in der Bibliothek waren trotz Semesterferien besetzt. Foto: Stangl
     
     
    • Kugelsicher

    Die Uni Regensburg lädt ein zum Sommerfest

    Das Bürgerfest startet dieses Jahr bereits am 22. Juni mit dem Sommerfest der Universität. Wir stellen das Programm vor.
     
    Einen Tag nach Sommerbeginn präsentiert die Uni Regensburg auf dem Sommerfest ein vielseitiges Programm. Foto: dpa
     
    Dieses Jahr gibt das Sommerfest der Universität den Auftakt zum Bürgerfest. Auf dem Campus wird viel geboten – hier gibt es weder Langeweile noch Hunger. Für reichlich Essen und Trinken sorgen unter anderem das Studentenwerk sowie "Das Unikat". Musikalisch begleitet wird das Sommerfest von den Campusblosn, dem Uni Jazz Orchester, DJ M.I.C. und vielen mehr.
     
    Wir haben einige der spannendsten Angebote für Euch zusammengefasst:
     
    Los geht's schon um 17 Uhr mit dem Rollstuhl-Parcours im Audimax-Foyer. Zwei Stunden lang können Besucher hier ihre Geschicklichkeit testen. Um 18.30 Uhr können Interessierte in einer Experimentalvorlesung "Chemie für alle Sinne" erleben. Um 20 Uhr und um 21.30 Uhr findet im Audimax eine spektakuläre Lasershow statt. Ab 20 Uhr kann man im Foyer des Audimax bei Tango- und Salsa-Schnupperkursen das Tanzbein schwingen. Um 22.30 Uhr stellen Schauspieler bei "DINGS Impro" ihre Spontaneität unter Beweis.
     
    • Hörsaal

    Der eigene Körper als Werbefläche?

    (Foto: dpa)
     
    Ihr habt heute Abend noch nichts vor? Und ihr wollt vielleicht einmal einer Vorlesung lauschen, die rein gar nichts mit dem zu tun hat, womit ihr euch sonst in eurem Studium beschäftigt? Dann ist der Vortrag "Tattoos als Werbung: Körperwerbung – Werbekörper" vielleicht genau das Richtige für euch!
    Dr. Oliver Bidlo von der Universität Duisburg-Essen widmet sich im Rahmen der Vortragsreihe "Out of line - Zur Theorie und Geschichte ungewöhnlicher Werbemittel" diesem ausgefallenen Thema. Los geht es um 18.00 Uhr im Presseclub Regensburg in der Ludwigstraße 6.  
    • Hörsaal

    Eindrücke vom Campusfest

    Bei hochsommerlichen Temperaturen an die 30 Grad feiern heute tausende Studenten von Uni und OTH Regensburg auf dem Campusfest. Wie jedes Jahr bietet es noch bis in den Abend hinein ein breites Unterhaltungsangebot von Liveacts verschiedener Bands bis hin zu einem Fußballturnier und damit eine gehörige Portion Abwechslung vom tristen Unialltag. Wenn ihr immer noch in einem dunklen Hörsaal sitzt oder in der stickigen Bibliothek über euren Büchern brütet, wird es jetzt höchste Zeit: Raus mit euch an die frische Luft! Genießt den Sommer, das trübe Wintersemester kommt früh genug! 
    Falls ihr noch nicht überzeugt seid: In unserer Bildergalerie seht ihr schon einmal ein paar Eindrücke vom Fest:
    (Fotos: Sabrina Beer)
     
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