Die Kugelschreiber

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Live
Sonntag, 6. November 2016 7

Die Kugelschreiber Live

Alles rund um die Kugel am Regensburger Campus: Im MZ-Studenten-Blog berichten Studierende über aktuelle Ereignisse an den Regensburger Hochschulen, den täglichen Uni-Wahnsinn und das studentische Leben in der Domstadt.

    • Kugelsicher

    Die Uni Regensburg lädt ein zum Sommerfest

    Das Bürgerfest startet dieses Jahr bereits am 22. Juni mit dem Sommerfest der Universität. Wir stellen das Programm vor.
     
    Einen Tag nach Sommerbeginn präsentiert die Uni Regensburg auf dem Sommerfest ein vielseitiges Programm. Foto: dpa
     
    Dieses Jahr gibt das Sommerfest der Universität den Auftakt zum Bürgerfest. Auf dem Campus wird viel geboten – hier gibt es weder Langeweile noch Hunger. Für reichlich Essen und Trinken sorgen unter anderem das Studentenwerk sowie "Das Unikat". Musikalisch begleitet wird das Sommerfest von den Campusblosn, dem Uni Jazz Orchester, DJ M.I.C. und vielen mehr.
     
    Wir haben einige der spannendsten Angebote für Euch zusammengefasst:
     
    Los geht's schon um 17 Uhr mit dem Rollstuhl-Parcours im Audimax-Foyer. Zwei Stunden lang können Besucher hier ihre Geschicklichkeit testen. Um 18.30 Uhr können Interessierte in einer Experimentalvorlesung "Chemie für alle Sinne" erleben. Um 20 Uhr und um 21.30 Uhr findet im Audimax eine spektakuläre Lasershow statt. Ab 20 Uhr kann man im Foyer des Audimax bei Tango- und Salsa-Schnupperkursen das Tanzbein schwingen. Um 22.30 Uhr stellen Schauspieler bei "DINGS Impro" ihre Spontaneität unter Beweis.
     
    von Sabine Seebauer bearbeitet von Selina Bayes 6/16/2017 9:06:29 AM
    • Hörsaal

    Der eigene Körper als Werbefläche?

    (Foto: dpa)
     
    Ihr habt heute Abend noch nichts vor? Und ihr wollt vielleicht einmal einer Vorlesung lauschen, die rein gar nichts mit dem zu tun hat, womit ihr euch sonst in eurem Studium beschäftigt? Dann ist der Vortrag "Tattoos als Werbung: Körperwerbung – Werbekörper" vielleicht genau das Richtige für euch!
    Dr. Oliver Bidlo von der Universität Duisburg-Essen widmet sich im Rahmen der Vortragsreihe "Out of line - Zur Theorie und Geschichte ungewöhnlicher Werbemittel" diesem ausgefallenen Thema. Los geht es um 18.00 Uhr im Presseclub Regensburg in der Ludwigstraße 6.  
    • Hörsaal

    Eindrücke vom Campusfest

    Bei hochsommerlichen Temperaturen an die 30 Grad feiern heute tausende Studenten von Uni und OTH Regensburg auf dem Campusfest. Wie jedes Jahr bietet es noch bis in den Abend hinein ein breites Unterhaltungsangebot von Liveacts verschiedener Bands bis hin zu einem Fußballturnier und damit eine gehörige Portion Abwechslung vom tristen Unialltag. Wenn ihr immer noch in einem dunklen Hörsaal sitzt oder in der stickigen Bibliothek über euren Büchern brütet, wird es jetzt höchste Zeit: Raus mit euch an die frische Luft! Genießt den Sommer, das trübe Wintersemester kommt früh genug! 
    Falls ihr noch nicht überzeugt seid: In unserer Bildergalerie seht ihr schon einmal ein paar Eindrücke vom Fest:
    (Fotos: Sabrina Beer)
     
    • Hörsaal

    Das Campusfest feiert zehn-jähriges Jubiläum !

    Foto: Tino Lex
     
    Am Mittwoch, den 31. Mai ist es wieder soweit: Auf dem Gelände zwischen Uni und OTH wird der Ausnahmezustand verhängt und das alljährliche Campusfest zelebriert. Bei bestem Sonnenwetter und kühlem Bier können die Studenten einen schönen Tag genießen und so dem Uni-Stress entfliehen. Konzerte von zahlreichen Künstlern, Workshops, Theater, Kunst, Kultur und das traditionelle Fußballturnier bieten wieder ein vielfältiges Programm, das keine Wünsche offen lässt. Dieses Jahr wartet auf die Besucher außerdem eine ganz besondere Überraschung. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums gibt es erstmals ein dritte Bühne! Welche Band wann auf welcher Bühne das Publikum zum tanzen bringt, seht Ihr hier:
     

    Dömges Musikbühne
    13:30 - 14:15 Tourists in a Daydream
    14:45 - 15:30 BEISSER
    16:00 - 17:00 Filistine
    17:30 - 18:30 Die Sauna
    18:30 - 19:00 Preisverleihung für studentisches Engagement
    19:30 - 20:30 Giant Rooks
    21:00 - 22:00 Leoniden

    Campus e.V. Hippiewiese
    13:30 - 14:30 Vinyasa Yoga Workshop
    14:45 - 15:15 Asigio
    15:15 - 15:45 Percussion Ensemble
    16:00 - 17:00 Trillusion
    17:00 - 18:30 Punzmann
    18:30 - 20:30 Marius Hörsturz
    20:30 - 22:00 Tony Casanova

    Eichhofener Kultur- und Heavybühne
    14:00 - 14:30 Four Way Spread
    15:00 - 15:30 Theresa Michelson
    16:00 - 16:45 Minipax
    17:15 - 18:00 Limestone Whale
    18:30 - 19:30 Neberu
    20:00 - 21:00 The Hirsch Effekt

    Wer danach immer noch Lust hat zu feiern, kann das Fest bei der Studentenfunk Aftershowparty in der Mälze ausklingen lassen. Weitere Informationen findet ihr auf der Facebook-Veranstaltung.

    von Philipp Breu bearbeitet von Selina Bayes 5/23/2017 8:00:00 AM
    • Zur Debatte

    Evolutionsbremse

    Nicht ganz zwei Millionen Jahre ist her, dass der Homo erectus die Bühne der Menschheitsgeschichte betrat, wie es so schön heißt. Seither hat sich viel getan. Oder?
     
    Foto: dpa

     

    In losen Gruppen durchstreifte er die afrikanische Savanne, den grobschlächtigen Schädel weit nach oben gereckt. Denn anders als seine Vorfahren beherrschte Homo erectus den aufrechten Gang, ihm verdankt er seinen Namen. Paläoanthropologen, also diejenigen Wissenschaftler, die erörtern, wann und unter welchen Umständen wir den Weg von den Bäumen herunter gefunden haben, bezeichnen ihn gemeinhin als „frühe Spezies der Gattung Homo“. Dass er kein Affe mehr war, soll das schlicht heißen. Aber zum modernen Menschen fehlte ihm doch noch ein ganzes Stück. Denn das, was wir unter Kultur verstehen, war ihm noch gänzlich fremd. Selbst darüber, ob er bereits in der Lage war, Feuer zu machen, streiten sich besagte Paläoanthropologen. Kleidung jedenfalls, da sind sie sich recht einig, trug er keine.

    Einen wesentlichen Teil seiner Hirnkapazität wird er wohl auf die Suche nach möglichen Fortpflanzungspartnern verwendet haben. Bisweilen legte Homo erectus sich auch mit seinen Artgenossen an, vielleicht gerade dann, wenn diese Suche erfolglos verlief und sich die sexuelle Frustration auf anderem Wege entladen musste. Die meiste Zeit aber dürfte er schlicht mit der Suche nach Nahrung zugebracht haben, auch Aas verschmähte er dabei nicht. 

     

    Paaren, Prügeln, Fressen

    Paaren, Prügeln, Fressen – viel mehr gab sein Alltag wahrscheinlich nicht her, von Schlafen vielleicht einmal abgesehen.

    Viele hunderttausend Jahre evolutionärer Entwicklung sind seither vergangen. Der Homo erectus ist ausgestorben und hat einer neuen Spezies Platz gemacht. Sie bezeichnet sich selbst als Homo sapiens, der weise und vernunftbegabte Mensch.

    Wer jetzt zur Dult-Zeit spätabends durch die Regensburger Innenstadt geht, kann diese selbsternannte Spitze der Evolution und Krone der Schöpfung auf eindrucksvolle Art und Weise beobachten. 

    Eine Gruppe junger Männer sieht man da beispielsweise, sie kauern vor den verschlossenen Türen eines Dönerladens. Der eine von ihnen versucht vergeblich, sich eine Zigarette anzuzünden, die Bedienung seines Feuerzeugs will ihm einfach nicht gelingen. Ein anderer hat seine Schuhe verloren, sein Hemd ist zerrissen, beides scheint ihn nicht wirklich zu stören. „Könnt ihr euch an die Eine in dem blauen Dirndl erinnern, an dem Tisch gegenüber?“, fragt ein Dritter. „Ja Mann, aber du hättest sowieso keine Chance bei der gehabt!“, entgegnet ihm der Mann ohne Schuhe. „Halt doch deinen Rand!“, schreit der Dritte und schubst sein Gegenüber, die beiden rangeln einen Augenblick später auf dem Boden. Ein Vierter schert sich nicht um die Streithähne, er sammelt die Reste seines halb aufgegessenen Döners vom Kopfsteinpflaster und steckt sie sich in den Mund. Dann sinkt er in sich zusammen und schläft neben einem Fünften ein. Der erhebt sich plötzlich, offenbar will er sich auf den Heimweg machen. Es kostet ihn viel Kraft, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Der aufrechte Gang, er gelingt ihm nur unter großen Mühen. Schon nach wenigen Metern gibt er auf und setzt sich wieder auf die Straße.

    Paaren, Prügeln, Fressen, Schlafen. – Vier Maß Bier und es ist, als hätte die Evolution eine Vollbremsung gemacht und den Rückwärtsgang eingelegt.

    • Kugelsicher

    Was der Regensburger Campus Nicht-Studenten bietet

    Vieles von dem, was der Regensburger Campus seinen Studenten bietet, kann auch die Allgemeinheit nutzen. (Foto: dpa)
     
    Universität und OTH Regensburg haben für ihre über 30.000 Studenten eine ganze Reihe von Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten. Vieles davon bleibt uns Studenten vorbehalten, anderes nicht. Hier erfahrt ihr, wie auch eure Eltern, Großeltern oder Freunde, die nicht studieren, von den Angeboten auf dem Campus profitieren können. 
  • Flüchtlingen helfen und Praxiserfahrung sammeln

    Sich schon im Studium sozial zu engagieren und mit seinem Wissen anderen zu helfen, ist an der Universität Regensburg auf verschiedene Weise möglich. Somit setzt die Hochschule sich auch mit der Flüchtlingskrise auseinander. Seit 2015 haben Studierende an der Regensburger Universität die Möglichkeit, sich dem Projekt „Refugee Law Clinic Regensburg“ anzuschließen.
     
    Professor Alexander Graser gründete die Refugee Law Clinic (RLC) zusammen mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern Dr. Larissa Borkowski, Dr. Christian Helmrich und Rechtsanwalt Dr. Christoph Lindner am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Politik. Offiziell startete die RLC im Oktober 2015. Wegen des großen Beratungsbedarfs habe die Law Clinic ihre Arbeit aber schon im Juli davor aufnehmen müssen, berichtet Prof. Graser.
     
    Mittlerweile haben sich dem Projekt rund 170 Studierende verschiedener Fachrichtungen angeschlossen. Diese beraten Flüchtlinge und Asylsuchende rund um die Themen Asyl- und Ausländerrecht. Außerdem können sich auch andere Organisationen und Helferkreise mit entsprechenden Fragen an die Refugee Law Clinic wenden.
    „Ich wollte mich schon lange sozial engagieren. Besonders das Thema Flüchtlingskrise hat mich bewegt. Viel zu lange habe ich dann einfach nur davon geredet und angekündigt, demnächst einer Hilfsorganisation beizutreten - ich war einfach zu bequem.“, berichtet Patrick Roelen. Der 23- Jährige studiert im vierten Semester Jura und ist seit Januar 2017 Mitglied der Refugee Law Clinic. „Die Menschen brauchen aber jetzt Hilfe. Man darf das also nicht aufschieben. Ich bin froh, mich schließlich durchgerungen zu haben und mich so in dieser Thematik positionieren zu können.“ Es sei immer wieder ein schönes Gefühl den Flüchtlingen helfen zu können und Dankbarkeit von ihnen zurückzubekommen.
     

    Die Fälle werden im Team bearbeitet

     
    Die Beraterinnen Carolin Centner (links) und Helena Kasper im Gespräch mit einem Flüchtling. Foto: Refugee Law Clinic
     
    Spezialisiert hat sich die RLC konkret auf die Bereiche Anhörungsvorbereitung, Familiennachzug, Bleibeperspektive, Arbeitserlaubnis, Ausbildungsperspektiven, Abschiebungen und auf Geld- und Sachleistungen. Sehr knappe Fristen, gerichtliche Vertretung und Fragen rund um das Strafrecht übernehmen sie hingegen nicht. Das Gute ist, dass RLCR alle Fälle dokumentiert. Somit können die Berater-Teams jederzeit auf schon abgeschlossene Fälle zurückgreifen.
     
    Die Studierenden stehen als Berater in persönlichem Kontakt zu den Hilfesuchenden. Die Fälle werden dabei immer im Team bearbeitet. Durch die Zusammenstellung von Einsteigern mit erfahrenen Beratern werden Neulingen die ersten Fälle erleichtert. Davon profitieren alle: Neue Berater lernen schneller und die Flüchtlinge bekommen eine optimale Beratung.
     
    Typischerweise läuft eine Beratung wie folgt ab: Das Team trifft sich persönlich mit dem Flüchtling und spricht über die Sachlage. Anschließend analysieren die Berater das Problem und suchen nach einer Lösung. Dabei helfen ihnen verschiedene Unterstützungsangebote der Refugee Law Clinic. Im wöchentlichen Teammeeting können die Teams ihren Fall und ihre Strategie zur Lösung des Problems vor versammelter Mannschaft vorstellen. Somit können auch die anderen Berater ihre Ideen in fremde Fälle einbringen. Des Weiteren haben die Studierenden die Möglichkeit, wissenschaftliche Mitarbeiter der juristischen Lehrstühle zu kontaktieren oder auf ein Netzwerk von kooperierenden Anwaltskanzleien zurückzugreifen. Diese unterstützen sie bei der Beratung und mit weiterbildenden Vorträgen. Das Ziel der Berater ist, eine Gerichtsverhandlung durch gezielte Behördenkommunikation von Vornherein zu vermeiden.
     

    Jeder ist herzlich willkommen

     
    Bislang hat die RLC fast 200 Mandate übernommen. Jedoch ist sie darauf angewiesen, dass sich weitere Studierende anschließen. Mitmachen können nicht nur angehende Juristen, sondern auch Studierende aus anderen Studiengängen. Ebenfalls sind keine Vorkenntnisse im Migrationsrecht notwendig. „Das Ausländerrecht ist so kompliziert, dass man ohnehin nicht alles wissen kann.“, erklärt Jura-Professor Graser.
     
    Neben der Tatsache, dass den Flüchtlingen durch die kostenlose Beratung geholfen wird, profitieren auch die Studierenden. Diese sammeln frühzeitig Praxiserfahrung und können sich ihr Engagement auch zertifizieren lassen. Als Schlüsselqualifikation ist das für Juristen interessant, da diese für die Zulassung zum ersten Staatsexamen benötigt wird.
     
    Wichtig ist, dass sich immer mehr Studierende dem Projekt anschließen. Wer sich also in der RLCR engagieren möchte, kann zu den regelmäßigen Treffen oder zum Stammtisch kommen und sich auch erst einmal unverbindlich informieren.
    Die Treffen finden alle zwei Wochen am Montag von 16-18 Uhr im H6 der Uni statt. Der nächste Termin ist der 22. Mai. Der Stammtisch ist einmal im Monat und wird immer über Facebook bekannt gegeben.
  • Wissen für alle

    An der Ostbayerischen Technischen Hochschule lernen Studenten, ihr Wissen in Form von Videos einfach zu erklären und jedem zugänglich zu machen. 
     
    Am Freitagabend ist es soweit: Showtime. Für acht Studenten des Projektseminars 1-2-Science und ihre beiden Projektleiter heißt das, tausenden Besuchern der "Nacht.Schafft.Wissen" an der OTH ihr Projekt vorzustellen. 
    Da das Sommersemester an der Fachhochschule erst vor wenigen Wochen begonnen hat, ist das Seminarziel - mithilfe eines interaktiven Videos zu einem bestimmten Thema Wissen weitergeben - noch nicht erreicht.  Allerdings können die Studenten mit den fertigen Arbeiten ihrer Vorgänger werben und nebenbei einen Einblick in ihre Arbeit geben.
     
    Das Projektseminar 1-2-Science hat eine eigene Webseite mit Blog und ist auch auf Instagram und Facebook aktiv. (Foto: Ronja Bischof)
     
    Auf einem Stehtisch steht ein iMac, die Internetseite des Projekts 1-2-Science ist geöffnet. "Alex, wir sollten mal wieder interaktive Videos abspielen", sagt Sarah, eine der acht Projektteilnehmer im Sommersemester. Alex, das ist der Projektleiter Prof. Dr. Dr. Alexander Urban. Die Studenten dürfen ihren Professor während der Arbeit am Projekt duzen. Auch der Coach vom Bayerischen Rundfunk, Markus Walsch, legt Wert auf flache Hierarchien. Die beiden haben das Projekt im September 2016 für BWL-Studenten ins Leben gerufen. "Unser Ziel war es eigentlich, Volkswirtschaft so einfach wie möglich zu erzählen und in einem interaktiven Film zu erklären", sagt Walsch. Sie sind der Meinung, dass die Aneignung von Wissen Spaß machen muss. Von der Volkswirtschaft sind sie dann zur Betriebswirtschaft gekommen und haben das Projekt 1-2-Science genannt. 
     
    Individuelle Videolänge
    Bisher gibt es auf der Webseite drei Videos zu sehen, die alle im vergangenen Semester entstanden sind. Eines behandelt Big Data, ein anderes Externe Effekte, das dritte Sharing Economy. Die Studenten kümmern sich um Konzept und Inhalt, ein professioneller Grafiker übernimmt das Zeichnen und Animieren, Markus Walsch spricht den Text ein. Die Dauer der Filme liegt allein am Zuschauer. Wer nicht viel Zeit hat, kann sich nur das Hauptvideo anschauen, das nur zwei Minuten dauert. Für alle wirklich Interessierten gibt es die Möglichkeit, auf zahlreiche Stichwörter zu klicken, die während des Films erscheinen. Dann wird das Video kurz angehalten und ein kleines Fenster mit Hintergrundinformationen öffnet sich. So kann man sich mit einem einzigen Video den ganzen Abend lang beschäftigen und weiß am Ende viel über ein Thema, ohne sich lange einlesen zu müssen.
     
    V.l.n.r.: Katharina, Sarah, Ronya, Sabine, Ramona, Flo, Jonas, Prof. Dr. Dr. Alexander Urban
    Unten: Markus Walsch (Foto: Ronja Bischof)
     
    Dieses Semester wurden drei neue Themen ausgeschrieben: Glück, Fake News und Robotik. Für letzteres ist Fachwissen gefragt, deshalb wird in diesem Semester auch mit einem Professor aus der Fakultät Maschinenbau zusammen gearbeitet. In Zukunft sollen noch weitere Studiengänge integriert werden.
    Bis die Filme endgültig fertig sind und auf der Webseite erscheinen, gibt es noch viel zu tun, trotzdem bereuen es die Teilnehmer nicht. "Es ist zwar viel Arbeit, aber das was wir hier lernen, lernt man sonst nicht an der Uni", sagt Sarah. 
  • Zwischen Ausritten und Klausuren

    von Veronika Weigert, MZ
     
    Neben dem Lernen Sport machen und auch noch feiern? Wer denkt das geht nicht, sollte bei den Studentenreitern Regensburg vorbeischauen. Seit 2015 gibt es die Gruppe, die die Studentinnen Jil Sauer und Carlotta Munz wiederbelebt haben. Nach dem erfolglosen Anlauf 2014, der aufgrund zu weniger Interessenten scheiterte, versuchten es die beiden erneut und hatten Erfolg. Die beiden haben sich zum Ziel gemacht, den Reitsport in Regensburg mehr zu etablieren und durch regelmäßige Stammtischtreffen im Regensburger Altstadtlokal „Picasso“ pferdebegeisterte Studenten zusammenzubringen. Mitte März fand erstmals seit langer Zeit wieder ein studentisches Reitturnier mit Teilnehmern aus neun verschiedenen Städten in Regensburg statt.
     
    Obfrau Carlotta Munz auf einem Studentenreitturnier. Foto: Studentenreiter Regensburg
     
     
    Die beiden Gründerinnen

    Die BWL Studentinnen Munz und Sauer reiten schon ihr ganzes Leben lang. Allein 2017 haben sie bereits an drei Turnieren teilgenommen. Sie lernten sich beim Feiern kennen und sie entwickelten die Idee, auch in Regensburg eine Studentenreitgruppe zu gründen. Munz kennt diese Art von Reitgruppen schon aus ihrer Heimatstadt Tübingen und war in dieser aktives Mitglied. Mittlerweile sind rund 40 aktive Mitglieder mit dabei, die zu den regelmäßigen Treffen der Gruppe erscheinen.
     
    Pferdebegeisterte in Duggendorf

    Nachdem das letzte Studententurnier in Regensburg schon eine Weile her war, stand vom 10. bis 12. März das erste Turnier der Reitgruppe an. Das 1. CHU (Concours Hippique Universitaire) Regensburg, von dem Gastgeber der Studentenreitgruppe Regensburg, wurde in Duggendorf ausgetragen. Es reisten acht Reitgruppen aus ganz Deutschland und eine sogar aus der Schweiz an. Neben den Reitern waren auch einige Zuschauer vor Ort. Die nächsten bestätigten Turniere an denen die Mannschaft diese Saison teilnimmt, stehen schon fest: vom 7. bis 9. April in Augusburg und vom 21. bis 23. April in Ilmenau.
     
    Was muss man mitbringen?

     „Um Mitglied bei der Studentenreitgruppe zu werden sollte man Student sein, man muss jedoch nicht zwingend reiten können“, sagt Mitbegründerin Munz. Viele fangen erst durch die Mitgliedschaft in der Gruppe mit dem Sport an. Die Studentenreiter sind nach eigenen Angaben offen für jeden, der Spaß an Gemeinschaft hat. Auch das Geschlecht spielt keine Rolle: die meisten Mitglieder sind zwar weiblich, jedoch sind auch Männer als Interessenten gern gesehen. Ein eigenes Pferd braucht man nicht, um Mitglied bei der Reitgruppe zu werden, denn an Turnieren werden Pferde für die Teilnehmer zur Verfügung gestellt. Da die Studentenreitgruppe noch nicht offiziell als Verein eingetragen ist, gibt es auch keinen Mitgliedsbeitrag. Die Startgebühr für Turniere wird einmal im Semester durch eine Party abgedeckt, die von der Reitgruppe veranstaltet wird. Lediglich die Verpflegungspauschale muss man bei der Teilnahme einplanen. 
     
    Von der Reithalle ins Netz

    Die Studentengruppe lädt in den sozialen Netzwerken Fotos und Videos hoch, neben Bildern und Turniererfolgen erfährt man hier auch von außersportlichen Aktivitäten. Demnächst planen die Studenten einen Dultstammtisch und haben vor, gemeinsam das Action-Spiel Laser Tag zu spielen. Die Studenten erhoffen sich durch ihre Vernetzung mehr Reichweite, um neue Interessenten dazu zu gewinnen. „Wir wollen uns eine längerfristige Gemeinschaft aufbauen“, sagt Munz. Als ein zweites Ziel nennt sie die Aufnahme in den Hochschulsport. Bis jetzt ist das Studentenreiten nicht im Sportangebot der Universität Regensburg enthalten, die Mitglieder hoffen, dass sich dies bald ändert.
     
    von Sebastian Heinrich bearbeitet von Ronja.Bischof 3/31/2017 9:07:43 AM
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    Ein etwas anderes Semesterprojekt

    Alexander Frummet (links) und Tobias Nickolai entwickeln ein Videospiel, das der Spieler über die VR-Brille „HTC Vive“ erlebt. Foto: Stoib
     
    Studenten des Masterstudiengangs Medieninformatik der Uni Regensburg haben ihre eigenen Videospiele entwickelt – in nur einem Semester. Am Donnerstag, den 30. März präsentieren sie bei einer Games-Vernissage im "Degginger", woran sie seit Oktober gearbeitet haben. "Verspielt" ist das Motto des Abends, aber ganz so spielerisch verliefen die letzten Wochen und Monate für die Studenten nicht. Welche Games sie entwickelt haben und wie viel Arbeit dahinter steckt, erfahrt ihr hier.
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    Pluspunkt bei Bewerbungen

    Man kämpft um Praktikumsplätze, belegt weiterführende Sprachkurse, versucht ein soziales Projekt im Ausland zu ergattern und sich irgendwie auch noch in einem Verein gesellschaftspolitisch zu engagieren. Seinen Lebenslauf aufpeppen und aus der Masse herausstechen wollen - zahlreiche Studenten können ein Lied davon singen. Erstaunlich ist, dass trotzdem noch viele Regensburger nichts über die Studienbegleitende IT-Ausbildung wissen. 

    Das Angebot ist genauso umfangreich und vielfältig wie die Studenten, die es nutzen. Geboten wird alles von Kursen zum Layouten von Flyern und Plakaten, über Programmieren und statistische Datenanalysen bis hin zu Seminaren, in denen man lernt wie man Webseiten entwickelt.

    Viele Kurse sind auch genau auf die Bedürfnisse der Studenten zugeschnitten. So gibt es ein Seminar zur Gestaltung von Präsentationen mit Powerpoint, Übungskurse zu Microsoft Word, Excel und Access und sogar ein "Fit fürs Studium"-Seminar, bei dem mediengestütztes Lernen und richtiges Zitieren im Vordergrund steht. "Diese Kurse zählen auch zu den Beliebtesten der Studienbegleitenden IT-Ausbildung", so Dr. Regine Bachmaier, Koordinatorin des Kurs- und Lehrbetriebs des Rechenzentrums. "Ein weiterer sehr populärer Bereich ist das Modul Grafik- und Bildbearbeitung." Studierende können ihrer Kreativität mit Adobe InDesign freien Lauf lassen und Hobby-Fotografen können ihre Photoshop-Kenntnisse erweitern.

    Möchte man jedoch das Zertifikat der Studienbegleitenden IT-Ausbildung, muss man insgesamt 18 Leistungspunkte aus drei verschiedenen Modulen - davon mindestens zwölf aus dem sogenannten Wahlpflichtbereich - erbringen. Das heißt, man sollte grundsätzlich sechs verschiedene Kurse besucht haben. Allerdings nehmen viele Studierende auch nur vereinzelt an Veranstaltungen des Rechenzentrums teil - entweder aus persönlichem Interesse oder weil die Kurse ihnen im Studium helfen. Anne ist 28, studiert Informationswissenschaft und Medieninformatik und nimmt an einem Programmier-Kurs teil, um wesentliche Inhalte ihres Studiums besser verstehen zu können. "Innerhalb von zwei Wochen habe ich im Blockkurs das gelernt, was anderswo viel gekostet hätte", meint die 28-jährige Studentin. 

    Viele Studenten können auch vom Effekt der "Doppelnutzung" profitieren: So müssen Geisteswissenschaftler von Haus aus 20 Leistungspunkte im sogenannten freien Wahlbereich belegen, die sie auch im Rahmen der Studienbegleitenden IT-Ausbildung erbringen können. "So hat man danach ein Zertifikat und gleichzeitig einige Punkte für den Bachelor gesammelt", mein Annika. Die 20-Jährige studiert Medienwissenschaft und hat im vergangenen Wintersemester einen Adobe Illustrator Kurs besucht, bei dem sie unter anderem gelernt hat wie man selber Logos und Flyer herstellt. Durch diese Zusatzqualifikation erhofft Annika sich bessere Chancen bei Bewerbungen.

    Dass viele Studenten das Angebot des Rechenzentrums nicht kennen, ist Regine Bachmaier ein Rätsel, da jeder eingeschriebene Student im Prüfungssystem FlexNow darauf hingewiesen wird. Trotzdem ist die Nachfrage konstant hoch, rund 1500 Studierende pro Semester besuchen die IT-Kurse. "Das bedeutet auch, dass wir nachfrageorientiert arbeiten müssen", betont Regine Bachmaier. So gibt es dieses Sommersemester einige neue Kurse - unter anderem auch eine Einführung in den 3D-Druck. Auch auf Initiative der Studenten wurden schon Neuerungen umgesetzt, wie zum Beispiel GIMP-Kurse als Alternative zu Adobe-Produkten.

    Aktuell läuft die Anmeldung zu den Semesterkursen noch bis zum 02. April. Manche sind also nur ein paar Klicks davon entfernt, was Spannendes dazuzulernen und gleichzeitig ihren Lebenslauf aufzuschmücken.

  • Die Uni braucht keine Bier-Automaten

    Nach langem Hin und Her ist das Studentenwerk den Forderungen des Arbeitskreises Kultur nachgekommen: In Kürze wird es wieder Bier-Automaten an der Uni geben, allerdings nur zwei (mit Altersbeschränkung).
    Der Aufschrei um das verschwundene Bier aus den Automaten war groß: Dabei sind die Automaten absolut überflüssig.
     
    Laut dem Arbeitskreis Kultur um Jonathan Narjes handelt es sich beim Bier-Konsum um einen Teil der „studentischen Kultur“. Auch wenn der Begriff Kultur sehr weitläufig und vor allem relativ ist, lässt sich darüber streiten, ob Biertrinken dazugezählt wird. Selbst wenn, ist diese Kultur nicht eingeschränkt, weil die Möglichkeit, abends spontan ein Bier an der Uni zu trinken, wegfällt.
     
    Zudem verkaufen die Cafeterien und der Lebensmittelmarkt Hechtbauer nach wie vor täglich bis zur Schließung Bier. Man kann von angehenden Akademikern verlangen, vorausschauend zu denken und das Bier vor 16 Uhr zu kaufen oder gleich von Zuhause aus mitzunehmen.
     
    Auch wenn Bier in Bayern als Grundnahrungsmittel verstanden wird, ist und bleibt es eine Droge. Dieses Bewusstsein ist heutzutage viel mehr verbreitet. Gerade deshalb ist es fragwürdig, dass es anscheinend  immer noch als ganz normal angesehen wird, in Bildungseinrichtungen bewusstseinsverändernde Drogen zu konsumieren und sich dann auch noch lautstark zu beschweren, wenn dieser Konsum minimal eingeschränkt wird.
    • Kugelsicher

    Bierautomaten kehren an die Uni zurück

    Fast vier Monate war das Bier aus allen Getränkeautomaten auf dem Campus verbannt. (Foto: Stoib)
     
    Noch vor weniger als vier Monaten hat das Studentenwerk beschlossen, alle Bierautomaten aus den Cafeten zu entfernen. Die Entscheidung traf von Anfang an auf mächtig Gegenwind. Nun scheint es, als ob der Protest Wirkung gezeigt hätte. Wie der SprecherInnenrat der Uni Regensburg in einem Facebook-Post berichtet, sollen am Campus wieder zwei Verkaufsautomaten aufgestellt werden. Dies geht aus einer Antwort auf eine Anfrage an das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz hervor. Den vollständigen Artikel dazu findet ihr hier.
    von Philipp Breu bearbeitet von Ronja.Bischof 3/9/2017 1:22:19 PM
    • Zur Debatte

    Mit Optimismus in die Zukunft

    Wachsender Populismus, Fake News und Filterblasen in den sozialen Medien – ist die Demokratie am Ende? Diese Frage stand im Zentrum einer Diskussionsrunde, zu der die Katholische Hochschulgemeinde Regensburg an diesem Mittwoch eingeladen hatte.

    (v.l.) Dr. Alexander Straßner, Sebastian Grosser, Hermann Josef Eckl und Benedikt Suttner diskutierten über Populismus und die Zukunft der Demokratie. (Foto: Stoib)
     

    „Blickt man derzeit in die Presse, entsteht der Eindruck, dass sich das gesellschaftliche Modell von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf dem Rückzug befindet“, sagte Hermann Josef Eckl, der die Diskussionsrunde im Café der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) moderierte, zu Beginn der Veranstaltung. Eckl ist Geistlicher Leiter der Katho­li­schen Jun­gen Gemein­de im Bis­tum Regens­burg und seit 2007 Studentenpfarrer der KHG.

    Neben dem Politikwissenschaftler Dr. Alexander Straßner diskutierten Benedikt Suttner, der Vorsitzende der ÖDP-Stadtratsfraktion und Sebastian Grosser, Journalist beim Bayerischen Rundfunk, mit dem Publikum über die Frage, wie die Gesellschaft dem wachsenden Populismus entgegenwirken kann und junge Menschen für mehr politisches und gesellschaftliches Engagement gewonnen werden können.

    Straßner warnte gleich zu Anfang aus der Sicht der Wissenschaft davor, den Begriff „Populismus“ rein negativ aufzufassen: „Den Leuten auf den Mund zu schauen, ist per se nichts Schlechtes“, sagte er, Populismus sei nicht von vornherein ein Problem. Vielmehr sei wachsender Populismus ein Zeichen dafür, dass in der etablierten Politik etwas nicht mehr stimme. Vollkommener Schwarzmalerei erteilte der Politikwissenschaftler eine klare Absage: Trotz Trump und Orbán, „das Abendland geht nicht unter, die Demokratie weiß sich zu wehren.“ Schwierig werde es erst, wenn Populisten dauerhaft an der Macht blieben. 

    „Streiten ist das Wesen der Demokratie.“

    Der Stadtrat Suttner sieht im wachsenden Populismus auch auf kommunaler Ebene eine Gefahr. Er befinde sich in einem ständigen Zwiespalt: Einerseits müssten Politiker komplizierte Zusammenhänge für die Bürger oft verknappen und vereinfachen, gleichzeitig dürften sie dabei aber nicht von der Wahrheit abweichen und müssten sachlich korrekt bleiben.

    Dass politische Konflikte in einem demokratischen Gemeinwesen unvermeidbar sind, war für alle Beteiligten klar. Als schlecht dürfe man das aber nicht auffassen, meinte Straßner: „Streiten ist das Wesen der Demokratie.“ Dem schloss sich auch Suttner an: „Man bekommt eben auch mal eine verbale Breitseite ab“, damit müsse man umgehen können. Im Umgang mit der AfD hat das jedoch für ihn seine Grenzen. „Da sehe ich einen Angriff auf die Basis der Demokratie“, sagte Suttner. 

    Für Sebastian Grosser vom BR ist eine zu geringe Partizipation der Bürger eines der drängendsten Probleme, mit denen die Demokratie im Moment konfrontiert ist. Hier sieht er auch die in der Diskussionsrunde vertretenen Institutionen in der Verantwortung. „Was machen wir eigentlich falsch?“, das müssten sich Wissenschaft, Kirche, Politik und Medien gleichermaßen fragen.

    Straßner versuchte die vornehmlich studentische Zuhörerschaft aus der Reserve zu locken und zur Diskussion zu ermuntern: „Sie sind politisch kaum mehr mobilisierbar“, warf er der jungen Generation vor. Es gebe eben einen „extremen Überfluss an Informationen“, viele in ihrem Umfeld seien der Ansicht, sie hätten Besseres zu tun, als sich politisch zu engagieren, entgegnete eine Studentin. „Engagement ist ein Luxus“, ergänzte ein anderer Student. Soziale und gesellschaftliche Ungleichgewichte hätten einen erheblichen Einfluss darauf, inwieweit sich junge Leute überhaupt am politischen System beteiligen können.

    Mehr politische Bildung notwendig

    „Partizipation setzt Wissen voraus“, meinte dazu Gerlinde Alesi, die Politikwissenschaft studiert. Für sie sind „größere Investitionen in die politische Bildung nötig“, um die Beteiligung zu verbessern. Dem stimmte auch Grosser zu: „Der Sozialkunde- und Geschichtsunterricht kommt viel zu kurz!“

    Trotz all der Kritik am gegenwärtigen politischen System blickten die Diskutanten nicht nur trübsinnig auf die Zukunft der Demokratie, am Ende überwog der Optimismus. „Ich will den Abend nicht mit Schwarzmalerei verlassen“, warf ein Student als sein persönliches Schlusswort in die Runde, „ich glaube, wir als junge Generation können etwas verändern und die anderen mitziehen.“

    Für so eine Veränderung sprach sich auch Straßner aus. Dass sich etwas ändere, müsse nicht immer schlecht sein, sagte der Politikwissenschaftler. „Das einzig Konstante ist der Wandel und der hält die Demokratie am Laufen.“

    Insgesamt zeigten sich die Gäste mit diesem Ergebnis der Gesprächsrunde sehr zufrieden, wenn es für manchen auch hier und da Anlass zur Kritik gab. Die Diskussion sei insgesamt sehr akademisch abgelaufen und auf „unseren Dunstkreis bezogen“ gewesen, meinte der Medizinstudent Bernhard Siepen. Der gesamtgesellschaftliche Fokus habe ihm dann doch ein wenig gefehlt.

    von Maximilian Stoib bearbeitet von Sebastian Heinrich 3/9/2017 12:59:07 PM
  • Das Unikat hat eröffnet

    Das Warten auf abwechslungsreiches Essen im Unialltag hat endlich ein Ende. Am vergangenen Dienstag eröffnete das lang ersehnte Unikat - die alte Unipizzeria - auf dem Campus. Nun hat man auch neben der Mensa einen schön gestalteten Anlaufort, um sich was Leckeres zu Essen zu besorgen, um zu lernen, oder, um sich mit Freunden eine kleine Pause zu gönnen. Ab 11:30 Uhr gibt es im Unikat Pizza und Pasta. Wer jedoch zum Start in den Tag erstmal einen frischen, heißen Kaffee benötigt, ist dort genau richtig - sogar mit wechselnden Angeboten für ein süßes Frühstück, die sich sehen lassen können. Verfolgen könnt ihr das Ganze auf der Facebook-Seite des Unikat.
     
     
    von bianca.bartosz bearbeitet von Ronja.Bischof 2/24/2017 2:20:17 PM
    • Jung & Krumm

    Zuwanderungsstop für die PT-Bib

    Gegenüber unserem Medienhaus vertrauten sich die Urheber der „Bürgerbewegung Philosophicum I und II“ an und sprachen offen über die Sorgen und Nöte strebsamer PT-Studenten. (Foto: Tarek/Felix)
     
    Wie angekündigt gibt es heute - leider mit prüfungsbedingter zeitlicher Verzögerung - den Artikel zur "Bürgerbewegung Philosophicum I und II", die uns Studenten den Klausurenstress etwas erträglicher machte. Wenn ihr also wissen möchtet, was es mit der nicht immer ganz politisch korrekten Satireaktion der beiden "Heimat"-PTler Tarek und Felix auf sich hat, könnt ihr hier den ganzen Artikel lesen.
     
    von Ramona Rangott bearbeitet von Ronja.Bischof 2/24/2017 9:48:49 AM
    • Kugelsicher

    Großer Ansturm an der Uni

    Der Regensburger Hochschultag ist beliebt: Sogar aus Deggendorf sind Schüler mit dem Zug angereist, um teilzunehmen. 
     
    So viele Leute wie an diesem Freitag sind nicht mal in den ersten Vorlesungswochen an der Uni. Immer wieder geht die Tür des Zentralen Hörsaalgebäudes auf. Einer nach dem anderen verlässt das Gebäude, draußen stehen die Leute schon vor der Tür und warten, dass der Durchgang frei wird. Und das in den Semesterferien. Der Grund dafür: Der Regensburger Hochschultag, an dem sich die OTH, die Hochschule für Kirchenmusik und die Uni Regensburg ins Zeug legen, um Studenten anzuwerben.

    Der Regensburger Hochschultag bietet eine Menge an Informationen. Auf der einen Seite gibt es Vorträge zu nahezu allen Studiengängen, außerdem Infostände, bei denen sich die Schüler direkt mit den Studenten unterhalten und ihnen Fragen stellen können. Jeder Stand wirbt auf seine eigene Weise: Die Fachschaft Romanistik hat Kekse bereitgestellt, die Fachschaft Kulturwissenschaft zeigt einen Film auf Leinwand, die Fachschaft Slavistik lockt mit einem Europa-Quiz, bei dem die Schüler Süßigkeiten gewinnen können.
    An einer anderen Stelle hat die Techniker Krankenkasse einen Stand und lockt mit einem Spiel. Die Mitarbeiter sind nicht zum ersten Mal hier und sind es gewohnt, dass am Hochschultag nicht so viel Ansturm herrscht, da kaum ein Schüler Fragen zur Krankenversicherung haben. Auf Karrieremessen ist der Ansturm dafür wieder größer.

    Den Stand „Studieren mit Beeinträchtigung“ können die Schüler nicht verfehlen. Er ist direkt der erste vor dem Eingang des Zentralen Hörsaalgebäudes. Vor einem Plakat sitzt eine Frau im Rollstuhl: Stefanie Feuerer, Ansprechpartnerin und Beraterin für Studenten mit Beeinträchtigung an der Uni Regensburg. Sie erklärt, dass nicht nur Menschen mit körperlicher Behinderung Recht auf Nachteilsausgleich haben, sondern auch Menschen mit chronischer Erkrankung. Chronisch bedeutet, länger als sechs Monate. Außerdem muss die Erkrankung studienerschwerend sein - ob es sich da um einen Reizdarm oder Depressionen handelt, spielt keine Rolle. „Die meisten Studenten, die zu uns kommen, sagen ‚Ich weiß nicht, ob ich mit meiner Erkrankung zur Zielgruppe gehöre‘. Bisher mussten wir noch keinen wegschicken“, erzählt Feuerer. Der Nachteilsausgleich kann sich unterschiedlich auswirken: Möglich ist eine Verlängerung der Regelstudienzeit und des Anspruchs auf BAföG. Studenten bekommen auch bei Prüfungen mehr Zeit oder können eine mündliche statt eine schriftliche Prüfung ablegen und ein Referat mit einer Hausarbeit umgehen. Hier gibt es keine Richtlinien, jeder Fall wird einzeln geprüft und kann das Studium ungemein erleichtern. Der Nachteilsausgleich wird in jedem Fall vertraulich behandelt und nicht im Zeugnis vermerkt. 
    Es gibt drei verschiedene Arten von Schülern, die zum Hochschultag gekommen sind. Die einen wurden von ihrer Schule verpflichtet, im Rahmen ihres Projekt-Seminars teilzunehmen. Teilweise sind sie mit Reisebussen angereist, andere sind mit dem Zug gekommen und mussten den Galgenberg zu Fuß hochlaufen. Die zweite Gruppe sind die Halb-Freiwilligen: Sie kamen zwar aus Eigeninitiative, aber die Motivation war wohl eher schulfrei als Gedanken an die Zukunft. Die dritte Gruppe war wohl am wenigsten vertreten: Auszubildende oder Arbeitnehmer, die sich einen Tag frei genommen haben, um über das Angebot an der Uni zu informieren.
     
    Wir haben uns unter den Besuchern des Hochschultags umgehört. Hat es Ihnen am Campus gefallen? Haben Sie Ihr Traum-Studium gefunden? Lest hier, was die Besucher geantwortet haben: 
     
    Paula und Emelie sind vom Max-Reger-Gymnasium aus Amberg. Sie kamen mit ihrer Klasse, um ein Portfolio über ihr Projektseminar zu erstellen. Die 17-Jährigen fanden es schade, dass es so wenig Auswahl an kreativen Studiengängen gab. Der Vortrag zu Architektur war so überfüllt, dass sie weder sehen, noch etwas verstehen konnten. 
    von Ronja.Bischof
    Claudia (21) ist mit Klassenkameraden von der BOS aus Deggendorf angereist. Sie hat sich keine Vorträge angehört, aber dafür Informationen an den Ständen eingeholt. Sie kann sich nicht vorstellen, in Regensburg zu studieren, da ihr die Stadt zu nah ist und die Uni nicht gut gefällt.
    von Ronja.Bischof
    Alexander (16) und Julian (17) sind vom Willibald-Gluck-Gymnasium aus Neumarkt und mussten im Rahmen ihres Projekt-Seminars am Hochschultag teilnehmen. Alexander hat sich Vorträge über Slavistik und Sportwissenschaften angehört, was ihm beides nicht gut gefallen hat. Er weiß noch nicht, ob er überhaupt studieren möchte. Julian hat sich über Musikpädagogik informiert und weiß jetzt immerhin, was er nicht studieren will. Die beiden sind sich einig: "Das einzige, was der Tag gebracht hat: Wir hatten keinen Unterricht."
    von Ronja.Bischof
    Die 16-jährige Hannah vom Max-Reger-Gymnasium in Amberg weiß schon, was sie studieren will: Grundschullehramt. Sie freute sich über das große Angebot und hat sich trotz ihrer Wahl noch andere Vorträge angehört.
    von Ronja.Bischof
    Jeremy (17) geht auf die Wirtschaftsschule in Landshut. Er kam mit seiner Klasse mit dem Zug und hat sich drei Vorträge angehört: Jura, VWL und Politikwissenschaft. "Jetzt habe ich auf jeden Fall mehr Durchblick", sagt er. 
    von Ronja.Bischof
    Philipp (19) und Philipp (21) haben sich extra für den Hochschultag von der FOS in Neumarkt freistellen lassen. Beide interessieren sich für Jura. "Ich fand den Vortrag auf jeden Fall hilfreich", sagt Phillip.
    von Ronja.Bischof
    Sophie kommt ebenfalls vom Max-Reger-Gymnasium. Die 16-Jährige möchte entweder Grundschullehramt oder Geologie auf Lehramt studieren. Die Vorträge zu den beiden Studiengängen haben sie in ihrer Wahl bestärkt.
    von Ronja.Bischof
     
     

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    • Kugelsicher

    Ist es das Richtige für mich?

    Jeder dritte Student zweifelt nach Aussagen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung an der Wahl seines Studiums. Egal um welche Art von Zweifel oder Probleme es sich handelt, manchmal ist ein objektiver Gesprächspartner unabdingbar. Diese Rolle übernimmt die Zentrale Studienberatung.
     
    Das Zimmer in der Allgemeinen Studienberatung an der Uni Regensburg ist hell und geräumig. Am Fenster steht ein Schreibtisch, an der Wand ein Tisch mit zwei Stühlen. Der eine Stuhl ist für Studienberaterin Daniela Hodapp. Der andere Stuhl ist für Studenten vorgesehen, die Probleme in ihrem Studium haben. Die Zentrale Studienberatung ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Die Allgemeine Studienberatung, in der Daniela Hodapp mit drei weiteren Beratern arbeitet und die psychologisch-psychotherapeutische Studienberatung, bestehend aus drei Beratern.
     
    Psychologische Betreuung
    Die Allgemeine Studienberatung ist meistens die erste Anlaufstelle für Studenten. Ob es Probleme mit den Eltern sind, Zweifel am Studium oder Zukunftsangst, die allgemeine Studienberatung nimmt sich jedem Problem an. Wenn sie einmal nicht weiterhelfen kann oder meint, dass Studenten bei der psychologisch-psychotherapeutischen Studienberatung besser aufgehoben sind, schickt sie die Studenten ein paar Türen weiter. Dort können Berater mit Studienabschluss in Pädagogik oder Psychologie gezielt auf die Probleme eingehen. Als Ersatz für eine Psychotherapie kann die psychologisch-psychotherapeutische Studienberatung aber nicht genutzt werden, es sei eher eine kurzfristige Therapie im Krisenfall, erklärt Hodapp. Wenn die Berater allerdings merken, dass eine ernsthafte psychische Krankheit vorliegt oder der Student dringend psychologische Hilfe braucht, können sie ihn an Therapeuten aus Regensburg weiterleiten, mit denen sie ständig in Kontakt stehen.
     
    Vor allem in den ersten Semestern kommen bei vielen Zweifel. Die häufigsten Probleme sind falsche Vorstellungen vom Studium, schlechte Leistungen und die damit einhergehende fehlende Motivation. Ein Teufelskreis. Die Beratung ist vertraulich, anonym und für jeden Studenten offen - egal ob es um leistungsbezogene Probleme geht, wie es oft bei Naturwissenschaftlern der Fall ist, oder aber Zukunftsängste, die hauptsächlich bei Studenten der Geisteswissenschaften auftreten. Vom Zurechtfinden im Studium bis zur Eingliederung ins Berufsleben, die Studienberatung ist für alle Probleme rund ums Studium zuständig - und darüber hinaus: Selbst, wenn die Oma stirbt und man mit dem Verlust nicht zurecht kommt, hilft die Studienberatung. Hoffnungslose Fälle? Gibt es nicht. Auch Studenten, die wegen eines Drittversuchs ihr Studium aufgeben müssen, bekommen Hilfe.
     
    Die Lücke im Lebenslauf
    Viele vor allem junge Studenten machen sich große Sorgen um einen "nicht geradlinigen Lebenslauf", so auch Chiara. Sie studiert Politikwissenschaft und Medienwissenschaft im 3. Semester und ist geplagt von der Ungewissheit, was sie nach ihrem Studium damit machen soll. Eigentlich macht ihr das Studium Spaß, sie hat gute Noten, doch die Ungewissheit lässt sie nicht los. Sie sehnt sich nach einem Studium wie Jura, bei dem sie danach genau weiß, welche Möglichkeiten sie hat. Ein Wechsel kommt für sie nicht in Frage, zu groß ist die Angst. "Wenn mein zukünftiger Arbeitgeber sieht, dass ich mal ein Studium abgebrochen hab', denkt er ja gleich, ich ziehe nichts durch", sagt Chiara. Dass häufig sogar das Gegenteil der Fall ist, bestätigt Daniela Hodapp von der Studienberatung. "Viele Arbeitgeber sehen es positiv, wenn Studenten vielseitig interessiert sind. Außerdem sind sie so jung und müssen sich auch noch ausprobieren, wer kann denn mit 18 wissen, was er sein Leben lang machen will?." 
    Auf einem Vortrag der Agentur für Arbeit für Geisteswissenschaftler wird ebenfalls erklärt, dass Studiengangswechsel und sogar schlechte Noten nicht gleich das Aus heißen. Am allerwichtigsten seien Berufserfahrung und Kontakte. Also heißt es, Engagement zu zeigen und so viele Praktika wie möglich zu machen. 
     
    Einen besonderen Bedarf an Studienberatung gibt es am Anfang des Semesters, vor den Weihnachtsferien und in der Prüfungszeit. Termine kann man telefonisch vereinbaren (Tel. Nr.:0941 9432219) und kann innerhalb von drei Tagen zu einem persönlichen Gespräch vorbeikommen. Dienstag und Donnerstag nachmittags ist eine offene Sprechstunde, zu der man ohne Anmeldung vorbeikommen kann. Die Studienberatung ist nicht nur in der Vorlesungszeit besetzt, sondern auch in den Semesterferien - lediglich an Wochenenden und Feiertagen ist niemand zu erreichen. 
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    Hodapp rät, alle Möglichkeiten schon vor Beginn des Studiums zu nutzen, um die richtige Wahl zu treffen. Dazu zählen Frühstudium, Schnupperstudium, Infotage und -veranstaltungen. Am 17. Februar findet der alljährliche Regensburger Hochschultag statt, an dem zahlreiche Vorträge und Infostände zu allen Studiengängen der drei Regensburger Hochschulen angeboten werden. Studenten können diesen Tag ebenfalls nutzen oder während der Vorlesungszeit fachfremde Vorlesungen besuchen. Im ersten Semester sollte man außerdem noch nicht alles so eng sehen: "Die ersten Semester sind ohnehin Orientierungssemeste.", sagt Daniela Hodapp. Wer nicht unterscheiden kann zwischen Orientierungsphase und falscher Studienwahl, kann jederzeit in der Zentralen Studienberatung einen Termin vereinbaren oder zur offenen Sprechstunde kommen.
    • Jung & Krumm

    Make PT great again: Zwei Studenten kämpfen für ihre "Heimat"-Bibliothek

     
    Genau rechtzeitig zur Erheiterung während der Prüfungszeit, gibt es heute was lustiges für euch. Lustig?! Nun ja, sicher nicht für alle. Die Studenten des Fachbereichs Philosophie/Theologie finden nämlich eines ganz und gar nicht lustig: Die Belagerung der PT-Bibliothek durch fachfremde Studenten während der Klausurenphase. Zwei Geisteswissenschaftsstudenten haben es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, diese Invasion von VWLern und BWLern, Juristen, Medizinern und anderen -- wie sie sie nennen -- "Zahlenkobolden" zu bremsen. Mittels der Facebook-Seite "Bürgerbewegung Philosophicum I und II" wollen sie Anhänger und Gleichgesinnte finden, um ein Ziel ein für alle mal durchzusetzen: "Medis raus!"
     
    Nächste Woche lest ihr hier einen ausführlichen Beitrag zu der Satire-Aktion der beiden Studenten. Jetzt könnt ihr euch hier aber erst mal selbst einen Eindruck schaffen.
    Viel Freude beim Lesen!
     
     
    "Medis raus!" Zwei Studenten setzen sich jetzt dafür ein, die PT-Bib vor studentischen "Invasoren" aus anderen Fachbereichen zu befreien. Foto: dreamstime/ Bürgerbewegung Philosophicum I und II
     
     
    von Ramona Rangott bearbeitet von Ronja.Bischof 2/3/2017 12:55:44 PM
    • Hörsaal

    Traumberuf Galeristin

    Eine eigene Galerie, das ist der Traum vieler Kunststudenten. Sarah Marcinkowski und Hannah Horn haben ihn sich bereits verwirklicht – wenn auch nur im Kleinen.
     
    Sarah Marcinkowksi (re.) und Hannah Horn präsentieren dem Publikum das Konzept ihrer Galerie. (Foto: Maximilian Stoib)

    „Zwischen Region und Fiktion“ lautet der Titel der Vernissage, die gestern Abend im Vielberth-Gebäude der Universität Regensburg stattfand. Vierzehn Regensburger Studentinnen haben im Rahmen eines Projektseminars unter der Leitung ihres Dozenten Dr. Benno Lehmann ein Semester lang auf diesen Abend hingearbeitet. Kunst aus der Region und aus aller Welt auszustellen, das haben sich die Studentinnen der Kunstgeschichte um Sarah Marcinkowski und Hanna Horn dabei zum Ziel gemacht.

    Die Akquise von Künstlern, die Auswahl von passenden Werken, die Erstellung eines eigenen Kunstkatalogs und schließlich die Organisation der Vernissage an der Uni, all das hat viele Wochen Arbeit in Anspruch genommen.

    Jetzt sind die jungen Frauen glücklich darüber, dass alles geklappt hat und sie dem Publikum das Ergebnis ihrer Mühen präsentieren können. Dozenten und Studierende, aber auch viele Besucher von außerhalb der Universität sind zu ihrer Vernissage gekommen. Mehr als die Organisatorinnen erwartet hatten, nicht jeder fand während des Eröffnungsvortrags einen Sitzplatz.

    Sechs Künstler aus der Region präsentieren ihre Werke 

    „Es war ein steiniger Weg“, sagt Hannah Horn an das Publikum gerichtet, die Erleichterung ist ihr ins Gesicht geschrieben. Auch Sarah Marcinkowski ist froh, dass der Stress der vergangenen Wochen jetzt von ihr abfällt. Sechs regionale Künstlerinnen und Künstler konnten sie während des Semesters für ihr Projekt gewinnen, fast alle von ihnen ließen es sich nicht nehmen, ihre ausgestellten Werke persönlich zu präsentieren.

    Als Sarah Marcinkowski und Hannah Horn im Vorfeld der Vernissage an den Regensburger Bildhauer Helmut Wolf herantraten, war für den sofort klar, dass er ihr Projekt unterstützen will. „Ich habe gleich gemerkt, dass die Studentinnen bei ihrer Planung sehr in die Tiefe gegangen sind und da viel Interesse dahinter steckt“, meint Wolf, dessen Leidenschaft dem Werkstoff Holz gilt. Die Künstlerin Monique Haber ist ähnlich begeistert: „Ich fand die Idee von Anfang an toll und die Kommunikation mit den beiden war einfach super!“

    Dr. Benno Lehmann, Lehrbeauftragter der Uni Regensburg und Leiter des Seminars ist stolz auf seine Studentinnen: „Was die hier auf die Beine gestellt haben, ist ein absoluter Wahnsinn.“ Für Lehmann war es wichtig, ihnen bei ihrem Projekt möglichst freie Hand zu lassen. Nur so nähmen die Studierenden für ihr späteres Berufsleben wichtige praktische Erfahrungen mit. „Theorie bekommen sie genug, damit werden sie hier an der Uni vollgestopft, aber auf dem Kunstmarkt sind praktische Erkenntnisse gefragt“, sagt er. Allein kunstgeschichtliches Fachwissen reiche da nicht aus. 

    Eindrücke, die kein Professor vermitteln kann

    Für Sarah und Hannah hat sich das Seminar von Lehmann gelohnt: „Ich habe Eindrücke gesammelt und Erfahrungen gemacht, die einem kein Professor vermitteln kann und bin ganz nah an den Beruf herangekommen“, erzählt Hannah, die sich während der Vorbereitung auf die Vernissage auch mit den rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen musste. „Viele Kunststudenten haben den Traum von einer eigenen Galerie, aber die Tätigkeit als Galeristin ist wirklich kein Zuckerschlecken“, sagt sie. 

    Hannah und Sarah müssen an diesem Abend noch viele Hände schütteln, bevor sich die Besucher in Ruhe den ausgestellten Werken widmen und die Anspannung endlich von den beiden abfällt. War ein einziger Abend den vielen Stress im Vorfeld wirklich wert? Sarah zögert nicht mit einer Antwort: „Ich würde das Seminar jederzeit wieder belegen!“

    von Maximilian Stoib bearbeitet von Ronja.Bischof 2/3/2017 12:45:45 PM
    • Hörsaal

    kunstpreis 16: Ausstellung an der Uni Regensburg

    Anders als viele denken, gibt es ihn doch: Den Studiengang "Bildende Kunst und ästhetische Erziehung" an der Uni Regensburg. Klar, wir sind Exoten - und die meisten, denen ich erzähle, dass ich in Regensburg Kunst studiere, sind erst einmal verblüfft darüber, dass dieser Studiengang hier überhaupt existiert oder dass man als junger Mensch einem Kunststudium tatsächlich den Vorrang vor einer finanziell abgesicherten Karriere als Jurist oder Wirtschaftsberater geben kann. Naja, immerhin studieren viele von uns auf Lehramt -- den sonst unvermeidbaren Schlafstörungen der Eltern zuliebe.
    Aber egal. Was ich jetzt eigentlich vorhabe, ist eine dezente Werbung für meinen Fachbereich zu schalten ;-)
    Wenn ihr euch einmal selbst davon überzeugen wollt, was all die "brotlosen" Künstler und Grundschul-Mausis tatsächlich so den ganzen Tag an der Uni treiben -- abgesehen natürlich von buntem Bändertanz, Kettenrauchen, sich den schwarzen Kaffee intravenös verabreichen zu lassen und über Picasso zu philosophieren -- hier kommt die Gelegenheit: Am 09. Februar 2016 um 19 Uhr wird in der Kunsthalle im oberen Audimax-Foyer der kunstpreis 16 verliehen. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Werke der Abschlussjahrgänge von 2013 bis 2015. Der Eintritt ist frei, das Institut für Kunsterziehung an der Universität Regensburg freut sich über zahlreiche interessierte Besucher.
    Am 09. Februar seid ihr schon verplant? Dann nutzt doch die Ausstellung einfach für eine kleine Lernpause in der stressigen Prüfungszeit. Die Werke sind nämlich immer montags bis donnerstags von 12 bis 16 Uhr zu bestaunen. Am 10. und 11. Februar, den letzten beiden Ausstellungstagen, jeweils von 14 bis 18 Uhr.
    Viel Spaß!
     
    Am 09. Februar 2016 wird der kunstpreis 16 verliehen. Zu bestaunen sind die Kunstwerke der Jahrgänge 2013 bis 2015. (Foto: Rangott/ Symbolfoto)
     
     
    von Ramona Rangott bearbeitet von Ronja.Bischof 2/2/2017 4:14:02 PM
  • Kopftuch im Staatsdienst? Ja, bitte.

    Aqilah Sandhu ist nicht die erste Rechts-Referendarin, die aufgrund ihres Kopftuchs diskriminiert wurde. Doch sie ist die Erste, die dagegen wirkungsvoll geklagt hat.
     
    Aqilah Sandhu sitzt an einem Tisch im winzigen Hörsaal H6 an der Uni Regensburg. Der Saal ist voll. Zahlreiche Studenten sind gekommen, um die Geschichte der 26-Jährigen zu hören; im Publikum sitzen auch Dr. Servatius vom Lehrstuhl Strafrecht und Dr. Graser vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht, der Frau Sandhu mit der studentischen Organisation "Refugee Law Clinic" eingeladen hat. Sandhu spricht sehr leise, in der letzten Reihe versteht man sie nur, wenn gerade niemand hustet und alle still dasitzen. Während ihren Erzählungen bleibt sie sachlich, hin und wieder hört man ihren schwäbischen Akzent. Die 26-jährige Augsburgerin mit pakistanischen Wurzeln hat den Freistaat Bayern verklagt, weil ihr wegen ihres Kopftuchs Aufgaben im Rechts-Referendariat verweigert wurden. 
    Aqilah Sandhu während ihres Vortrags. (Foto: Ronja Bischof)
     
     
    Als "Diskriminierend und verletzend" beschreibt Aqilah Sandhu die Situation als Rechtsreferendarin am Augsburger Amtsgericht.
    Als sie nach hervorragend abgeschlossenem 1. Staatsexamen eine Stelle als Referendarin am Augsburger Amtsgericht bekam, hielt die Freude nicht lange an. Sie erhielt ein Schreiben vom Oberlandesgericht München, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass sie von Zeugenvernehmungen und richterlichen Aufgaben ausgeschlossen werde, wenn sie nicht bereit wäre, ihr Kopftuch abzulegen. Da laut Sandhu jegliche Rechtsgrundlagen für diese Entscheidung fehlten, klagte sie.
     
    Die Klage zog sich über den kompletten Zeitraum ihres Referendariats - zwei Jahre - hin. Als Sandhu in die Verwaltung versetzt wurde, wurde die Klage aufgehoben, da die Auflagen nicht mehr für sie galten - Verwaltungsangestellte dürfen nämlich, ebenso wie Schöffinnen, Kopftücher tragen. Aqilah Sandhu ließ sich das aber nicht gefallen. Sie hat während ihrer zweijährigen Ausbildung beim Amtsgericht nicht umsonst darauf verzichten müssen, hoheitliche Aufgaben im Gericht wahrzunehmen, wenn ihre Klage nun wegen fehlender Gültigkeit aufgehoben würde. Sie ließ die Klage aufrecht erhalten - mit Erfolg: Im Juni 2016 gab das Verwaltungsgericht Augsburg ihrer Klage statt und gab ihr Recht. Eigentlich sei der Fall damit abgeschlossen, allerdings hat der Freistaat Bayern Berufung eingelegt. Der bayerische Justizminister Winfried Bausback begründete diese Entscheidung mit der Angst vor fehlender Neutralität und Unabhängigkeit.
     
    Neutralität und Unabhängigkeit. Das sind laut Artikel 97 des Grundgesetzes Forderungen an einen Richter. Von Referendaren steht in dem Artikel nichts. Doch was bedeutet Unabhängigkeit und Neutralität in diesem Zusammenhang überhaupt? Und wer sagt, dass eine Kopftuchträgerin nicht unabhängig und neutral sein kann? 
     
    Unabhängigkeit meint den Zustand von Selbstbestimmung mit gleichzeitiger Bindung an das Gesetz. Neutralität im Bezug auf ein Gericht ist laut Definition mit Unparteilichkeit gleichzusetzen. Auch wenn diese Bedingungen nur für Richter gelten und Aqilah Sandhu diese gar nicht erfüllen müsste, tut sie das ihrer Meinung nach. Nur weil sie ein Kopftuch trage, heißt das nicht, dass die Gesellschaft daraus irgendwelche Schlüsse ziehen könnte, außer, dass sie gläubige Muslimin ist. Welche persönlichen Überzeugungen sie hat, könnte niemand aufgrund ihrer Kopfbedeckung erkennen. Abgesehen davon beteuert sie, im Gericht einzig und allein auf Rechtsgrundlage zu urteilen. Dr. Servatius vom Lehrstuhl für Strafrecht an der Uni Regensburg fragte Sandhu, wie sie beispielsweise bei einem Schwangerschaftsabbruch urteilen würde und ob sie sich Fälle vorstellen könne, in denen eine Entscheidung mit ihrem Glauben korrelieren könnte. Ohne zu zögern antwortet sie: "Egal um welchen Fall es geht: Ich bin mit einer Entscheidung immer an das Gesetz gebunden. Ich habe jetzt lange überlegt, aber mir fällt kein Fall ein, in dem ich befangen wäre." 
     
    Doppelmoral: Kruzifix ja, Kopftuch nein
    Anfangs wollte Sandhu sich selbst vor Gericht vertreten. Nach etwa zwölf Monaten erhielt sie Hilfe vom Berliner Rechtsanwalt Frederik von Harbou. Er kritisierte die Doppelmoral des Staates: Einerseits wird Neutralität gefordert, andererseits hängt ein Kruzifix im Gerichtssaal. Da sei es nur nachvollziehbar, dass neben eines Kruzifix auch das Tragen eines Kopftuches erlaubt sei; das würde von religiöser Neutralität zeugen, sagte er.
     
    Die Rechtslage bezüglich dem Tragen von religiösen Symbolen ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. In Berlin und Hessen gilt ein generelles Verbot für das Tragen von religiösen Symbolen im Staatsdienst. In Bayern gibt es ein solches Verbot nur für Lehrer. Allein diese Regelung widerspreche dem Gesetz, wirft ein Student aus dem Publikum ein: Es sei den Ländern nach Artikel 79 GG. nicht gestattet, das Grundgesetz zu verändern oder neu auszurichten.
     
    Gerade weil Aqilah Sandhu so viel vom deutschen Rechtssystem hält, hielt sie ihre Klage für legitim. Es gebe kaum ein so gut durchdachtes Rechtssystem mit einer solchen Bandbreite an individuellen Freiheits-und Grundrechten wie in Deutschland. Daran muss sich der Staat auch halten.
     
    "Das Kopftuch ist keine Macke."
    Die Meinungen über das Verbot des Oberlandesgerichts gehen weit auseinander. Viele waren erstaunt, dass sie nur so wenige Aufgaben übernehmen durfte und haben keinen Grund darin gesehen, warum sie ihr Kopftuch abnehmen sollte. Für Sandhu wäre das niemals in Frage kommen, da das Kopftuch keine Macke sei, die man mal eben ablegen kann. Einige Kollegen kamen aber auch mit Sprüchen wie "Es trägt hier sonst auch keiner ein Kopftuch". Das hat Aqilah Sandhu aber nicht entmutigt, genauso wenig wie Aussagen, dass die Stimmung der Gesellschaft eben negativ belastet sei, was den Islam angeht. Sie ist der Meinung, dass das keine Rechtsgrundlage sein dürfe. "Die Bürger müssen Kopftücher und andere Zeichen von Religionszugehörigkeit aushalten". 
     
    Zur Zeit promoviert Aqilah Sandhu an der Uni Augsburg zum Thema Datenschutz. Wie es danach weitergeht, weiß sie noch nicht, doch sie werde weiter kämpfen. Für sie ist klar: Egal, wie das Gericht am Ende entscheidet, ihr Kopftuch wird sie nicht abnehmen, auch wenn das bedeuten würde, nicht als Richterin oder Staatsanwältin arbeiten zu dürfen. 
    • Kugelsicher

    Nur noch mit Parkscheibe aus der Bib?

    In der Klausurenzeit ist fast jeder Tisch des PT-Lesesaals der Uni Regensburg belegt. (Foto: Christian Kober)
     
    Klausuren und Prüfungsstress: Gerade zum Ende des Semesters zieht es zahlreiche Studenten in die Universitätsbibliotheken. Damit die Plätze nicht zu lange blockiert werden, setzen einige Hochschulen Parkscheiben ein - so auch die OTH Regensburg. Ob ihr die Lesesäle der Uni auch bald nur noch verlassen könnt, wenn ihr eine Parkscheibe zurücklasst, erfahrt ihr in diesem Artikel.
    von Selina Bayes bearbeitet von Ronja.Bischof 1/30/2017 1:23:43 PM
    • Hörsaal

    Neue Wohnungsbörse für Studenten

    Zu Beginn des Semesters stehen viele Neu-Studenten ohne Dach über dem Kopf da. Wie schwierig es sein kann die passende (bezahlbare) Wohnung oder aber auch ein WG-Zimmer zu finden, konntet ihr ja bereits unserem letzten Artikel "Die 6 ultimativen Tipps fürs WG-Casting" entnehmen. Damit nun aber zu Semesterbeginn nicht immer so viele obdachlose Studenten durch die Regensburger Straßen streunen, hat sich der AStA bzw. der studentische Sprecherrat etwas einfallen lassen: Eine Wohnungsbörse nur für Studenten. Durch diese soll die zugegebenermaßen schwierige Situation auf dem Regensburger Wohnungsmarkt entlastet werden.
    Mehr darüber erfahrt ihr im Artikel auf unserer Website. Klickt einfach hier!
     
    In Regensburg kann die Suche nach einer geeigneten Unterkunft für Studenten mitunter sehr anstrengend und langwierig werden. Abhilfe will nun der AStA mit einer eigenen Wohnungsbörse schaffen. Foto: Wagenpfeil
     
     
     
     
    von Ramona Rangott bearbeitet von Ronja.Bischof 1/27/2017 12:03:21 PM
    • Hörsaal

    Theatertipp: Die Unbelehrbaren - ein Abend unter NONSENSiblen

     
    Am 26. und 27. Januar 2017 habt ihr die Möglichkeit einen Abend mit den "Unbelehrbaren" an der Uni Regensburg zu verbringen. Vorstellungsbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Theater an der Uni. Wenn ihr also Lust auf einen vergnüglichen Theaterabend habt und/oder Möglichkeiten zur Prokrastination beziehungsweise natürlich Erholung vom Prüfungsstress sucht, könnt ihr eure Tickets unter der Mail-Adresse theaterforum.ur@gmail.com oder auf Facebook reservieren. Die Karten kosten ermäßigt 5 Euro, nicht ermäßigt 7 Euro.
    Regie führt Lisa Probst, schauspielerisch tätig sind Lilo Feiler, Denise Ehrenreich, Kathrin Seßler, Valentine Lajoux, Elena Bamgartner und Anna Höcherl. An dem Abend wird unter anderem eine Vorschau der Theateradaption des Terry-Pratchett-Romans "Guards! Guards!!", welche im Herbst diesen Jahres zu sehen sein wird, gezeigt. Viel Spaß!
    von Ramona Rangott bearbeitet von Ronja.Bischof 1/19/2017 2:41:57 PM
    • Hörsaal

    Jetzt gibt's was auf die Ohren! - Jazznuts Outta Space

    Am heutigen 12. Januar und dem morgigen 13. Januar bietet die Universität Regensburg mit dem Konzert des A-cappella-Chors Jazznuts ein Hörvergnügen der Extraklasse. Mit dem Konzertprojekt "Outta Space" nehmen uns die Jazznuts in diesem Wintersemester mit auf eine spannende Reise durch die Galaxie, auf der uns nebst Gesang, Charme, Witz und Spaß, auch eine neue Hoffnung erwartet. Doch mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten!
    Überzeugt euch also selbst und haltet euch diesen Donnerstag- und Freitagabend frei. Das Konzert beginnt pünktlich um 20:00 Uhr im Audimax der Universität Regensburg. Der letzte Vorverkaufstermin ist morgen von 11-14 Uhr im Vorraum der Uni Mensa beziehungsweise über der Mensa der OTH. Der Vorverkaufspreis beträgt ermäßigt 4 Euro, normal 7 Euro.
    Die Kurzentschlossenen unter euch brauchen aber gar nicht traurig zu sein: Bei wem eben ein spontanes Bedürfnis nach gepflegter Unterhaltungskultur aufgekommen ist, kann sich auch am heutigen Premiereabend noch Tickets an der Abendkasse sichern. Diese kosten jeweils ermäßigt 5 Euro und für alle übrigen 8 Euro.
    Reserviert werden können die Tickets auf der Homepage der Jazznuts.
    Weitere Infos gefällig? Bitte sehr, hier das Facebook-Event!
     
    Völlig losgelöst, starten die Jazznuts heute und morgen Abend auf direktem Wege in die Weiten der Galaxie. Seid dabei, wenn es heißt: 3... 2... 1... und wir heben ab! (Foto: Roithmeier)
     
    von Ramona Rangott bearbeitet von Ronja.Bischof 1/12/2017 4:45:58 PM
    • Kugelsicher

    Die 6 ultimativen Tipps fürs WG-Casting: So wirst du zum Traum-Mitbewohner

    Auf Zimmersuche in der Studentenstadt?! Das kann ganz schön anstrengend sein! Wir zeigen dir, wie du dein Traumzimmer bekommst
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    Die WG-Suche kann in einen echten Stresstest münden. Wie ihr den WG-Casting-Marathon übersteht und vielleicht sogar bald ein neues Dach über dem Kopf bekommt, verraten wir hier. Foto: dpa
     
    Hat man erst mal die erste Hürde, das Durchstöbern diverser WG-Plattformen und das erfolgreiche Anschreiben der potentiellen Traum-WGs erledigt, folgt, bei aller Freude über die Einladung zum WG-Casting, gleich das nächste Hindernis: Wie schaffe ich es, mich selbst als Mustermitbewohner á la "total unkomplizierter und ruhiger Typ, der auch mal ein Bier mit trinkt, natürlich leidenschaftlich gerne putzt, es aber nicht zu eng sieht, wenn die Mitbewohner mal was liegen lassen" zu verkaufen? Und das, wo doch auf dem glatten Parkett des WG-Castings so manches Fettnäpfchen nur darauf lauert, das man hineintritt und auf der Nase landet.
    Nicht nur, dass so ein Marathon an WG-Besichtigungen ganz schön viel Zeit und Nerven kostet (ja, am besten vereinbart man viele Termine in jeder WG, die einigermaßen passen könnte -- wer glaubt, es würde reichen, eine anzuschreiben und auf Anhieb was zu finden, reitet sicher auch auf einem pinken Plüsch-Einhorn zum Casting), nein, sitzt man erst mal in trauter Runde der möglichen Mitbewohner am Küchentisch, scheint es fast so, als hätte es einen geradewegs in den DSDS-Recall zu Dieter Bohlen verschlagen. Da gibt es so ganz kreative WGs, die sich extra kleine Challenges ausdenken, um die WG-Tauglichkeit der Kandidaten zu "prüfen", wahlweise in dem sie sie die Toilettenschüssel schrubben oder in der Küche das Abendessen für die künftigen Mitbewohner zaubern lassen. Gerät man in ein Massen-Casting, bei dem bis zu 10 andere obdachlose Studenten um das laut WG-Inserat "schnucklige"-8 Quadratmeter-Zimmer wetteifern, kann man sich fast darauf einstellen, mit den WG-Bewohnern lediglich die Worte "Hallo" und "Tschüss" zu wechseln, da das Kennenlernen im Wesentlichen daraus besteht, einen Fragebogen auszufüllen, der ebenso gut auch als Bafög-Antrag hätte durchgehen können.
    Da ich selbst die letzten zwei Monate von WG-Casting zu WG-Casting gehetzt bin, bis ich endlich meine Traum-WG gefunden habe -- hier die 6 absolut ultimativen Überlebenstipps für die Zimmersuche.
     
    1. Augen auf bei der WG-Wahl
     
    Klar, sollst du am besten so viele WGs kontaktieren wie möglich, vor allem wenn es auf dem Wohnungsmarkt derart mau aussieht wie bei uns im schönen Regensburg und unter 400 Euro warm kaum was geht (die Sache mit dem Plüscheinhorn) -- trotzdem solltest du dir die Inserate genau durchlesen und ordentlich abwägen, ob du dir vorstellen könntest, da einzuziehen. Damit vermeidest du Schockerlebnisse während des WG-Castings. Du bist Partys nicht ganz abgeneigt und ziehst bis auf ein, zwei Ruhetage in der Woche regelmäßig mit deinen Kommilitonen um die Häuser?! Dann ist eine WG, bestehend aus lauter berufstätigen Endzwanzigern (diesen Umstand werden die künftigen Mitbewohner nicht müde, zu erläutern) wahrscheinlich nicht ganz das richtige für dich. Das merkst du spätestens dann, wenn du auf einer glänzenden Ledercouch im Wohnzimmer hockst, auf den imposanten Trockenblumen-Strauß auf dem frisch gewienerten Mahagoni-Couchtisch guckst und dich, hypnotisiert vom Blumenmuster der Rüschen-Gardinen, fragst warum hier eigentlich jeder der Mitbewohner Pullunder trägt. Erklärt sich also von selbst.
     
    2. Organisation ist alles
     
    Doch egal. Jetzt hast du schon die Zusage zum Casting, jetzt kannst du's dir ja auch mal anschauen. Anschauen kostet ja nix. Egal, ob du dich in der Party-WG des Cousins deines besten Kumpels vorstellst oder in einer als "zweckorientiert" deklarierten Wohngemeinschaft mit lauter Unbekannten -- wichtig ist, dass du vorbereitet wirkst. Lies dir vor dem Casting noch einmal die wichtigsten Fakten zum Zimmer durch (Miete, Nebenkosten, etc.), denn du kannst davon ausgehen, dass du an deinem Besichtigungstag nicht der einzige Kandidat bist, der in die WG kommt und nichts ist nerviger für die Bewohner als sich bei jedem Kandidaten erneut den Mund fusselig zu reden, um ihn mit Informationen zu versorgen, die er sich locker selbst hätte erlesen können. Außerdem solltest du dir frühzeitig Gedanken über deinen Anfahrtsweg machen. Wo liegt die Straße gleich wieder? Welchen Bus soll ich nehmen? Diese Fragen sollten dir nicht erst 10 Minuten vor dem vereinbarten Termin kommen, denn so verspielst du dir schon vor dem eigentlichen Kennenlernen, jede Chance, bald ein Dach über dem Kopf zu haben.
     
    3. Komm alleine!
     
    NO GO: Die Eltern mitbringen. Das ist die todsichere Methode, um dich auf schnellstem Wege ins Aus zu katapultieren und sollte daher selbstverständlich vermieden werden -- schließlich willst du ja als eigenständiger Erwachsener wahrgenommen werden und nicht gleich von Beginn an offenbaren, dass du die Wäsche auch künftig noch jedes Wochenende zuhause von Mama waschen lassen wirst. Im äußersten Notfall, wenn du wirklich sehr nervös bist und dich sonst niemand runterbringen kann, ist es schon ok, den/ die beste(n) oder feste(n) Freund(in) mitzubringen. Dir sei aber gesagt: Besser kommt es immer an, du erscheinst alleine, denn immerhin wollen die WG-Bewohner ja dich und deine Persönlichkeit kennenlernen, eine andere Person stört da meist nur und lässt dich unselbstständig erscheinen. Wenn du trotz allem eine zweite Person mitbringst, solltest du das den WG-Mitgliedern auf jeden Fall vorher ankündigen und ihr "ok" einholen. Wichtig auch: Deiner Begleitung unbedingt einschärfen, sich beim Casting zurückzuhalten. Sonst kann es passieren, dass die Bewohner am Ende gar nicht mehr wissen, wer von euch beiden jetzt eigentlich derjenige ist, der einziehen möchte.
     
    4. Nicht zu viel auf einmal!
     
    Wer zwei Tage vor Semesterbeginn noch immer dringend eine Bleibe sucht, neigt dazu, sich in wahre WG-Casting-Marathons zu begeben. Das ist aber letzten Endes kontraproduktiv. Hast du erst mal vier WG-Besichtigungen an einem Tag hinter dich gebracht, kannst du darauf wetten, dass du von der fünften WG mit 100%-iger Sicherheit eine Absage kassieren wirst. Warum? WG-Besichtigungen sind anstrengend, Small Talk ist für viele Menschen absolut tödlich und das ständige zwanghafte "Sich von der Schokoladen-Seite"-Präsentieren steht dir spätestens nach der dritten Besichtigung an dem Tag wie mit rotem Textmarker ins Gesicht geschrieben -- du machst dann einfach einen keinen guten Eindruck mehr, wirkst ausgelaugt, weniger sympathisch und bringst aufgrund der Masse an Informationen vielleicht auch noch die Namen der Bewohner durcheinander. Sind die Besichtigungs-Termine zu allem Überfluss noch zu eng getaktet, besteht die Gefahr, dass du in Zeitnot gerätst, ein Gespräch frühzeitig abbrechen musst oder zu spät kommst. Daher: Am besten nie mehr als maximal drei Besichtigungen auf einen Tag legen und genügend zeitliche Pufferzonen dazwischen einplanen.
     
    5. Keep smiling :-)
     
    Innerhalb der letzten 14 Tage warst du bei 10 verschiedenen WGs zu Gast und hast von jeder nur Absagen bekommen? Das Semester rückt näher und du wirst allmählich schier wahnsinnig, weil du keine Unterkunft findest? Du hast mittlerweile schon einem guten Dutzend Leute Vorträge über dein Hobby, deinen Studiengang, deinen letzten Sommerurlaub oder dein Haustier gehalten, und niemandem schien das so interessant, dass er dich bei sich hätte einziehen lassen? Keep smiling! Hört sich an, wie aus dem Ratgeber irgendeines Motivations-Gurus, macht aber Sinn: Lass dir deine Verzweiflung bloß nicht anmerken. Begreife jedes neue WG-Casting als Chance und monologisiere ja nicht über die enttäuschende Situation auf dem Wohnungsmarkt oder das unfaire Verhalten der letzten WG, die du angesehen hast und die sich, wie vom Erdboden verschluckt, seit dem Casting einfach nie mehr gemeldet hat. Bei den WG-Bewohnern lassen solche Erzählungen die Alarmglocken schrillen, denn: Irgendeinen Grund muss es ja haben, dass dich als Mitbewohner bisher niemand haben wollte? Oder?!
     
    6. Sei du selbst!
     
    Jeder Mensch ist anders, daher gibt es auch nicht DEN Traummitbewohner, der bei jedem gut ankommt. Du wirst von vielen WGs, bei denen du eigentlich einen sehr guten Eindruck hattest, Absagen bekommen. Doch das solltest du dir nicht zu Herzen nehmen. Oft sind es wirklich Kleinigkeiten, die den Ausschlag für eine  Zu-oder Absage geben und du bist deswegen kein unsympathischer Misanthrop, nur weil sich die Mitbewohner, mit denen du dich noch beim Casting anscheinend blendend verstanden hast, für einen anderen entschieden haben. Deswegen: Ein WG-Casting ist nie eine kugelsichere Sache, sei einfach du selbst und hoffe bei jedem Casting, dass du auf Menschen triffst, die ähnlich ticken wie du. Egal ob extravertiert oder introvertiert, humorvoll oder ernst, ordentlich oder chaotisch -- steh zu dir und deinen Eigenheiten. Nur wer authentisch ist, gibt den WG-Bewohnern auch die ehrliche Chance, dich als Mensch kennenzulernen und bleibt im Gedächtnis. Die Strategie eine Rolle zu spielen, bereust du spätestens dann, wenn du eingezogen bist und plötzlich merkst, dass deine Mitbewohner und du überhaupt nichts gemeinsam habt, ihr schlichtweg nicht miteinander "könnt". Dann dauert es nämlich nicht lange und du musst dich abermals in den Casting-Dschungel stürzen. Und das will nun wirklich niemand.
     
     
     
    von Ramona Rangott bearbeitet von Ronja.Bischof 1/5/2017 4:27:29 PM
  • Die Pizza kehrt zurück auf den Campus

    Insgesamt 40 Jahre war die Uni-Pizzeria im Herzen des Campus verankert – dann kam das überraschende Aus. Seitdem die Uni-Pizzeria am Campus der Universität Regensburg zum Ende des Jahres 2015 seine Türen schließen musste, wird der betreffende Gebäudeabschnitt umgebaut. Zuvor hatten Inhaber Davide D‘Antoni  und sein Vater Michele jahrelang die Studenten, Professoren, Mitarbeiter und auch alle anderen Gäste mit ihrer italienischen Küche bewirtet. Da die Uni trotz D‘Antoni’s Bewerbung mit einem neuen Konzept den Pachtvertrag kündigte, beginnt ab voraussichtlich Mitte/Ende Februar eine neue Ära.
     
     
    Seit Oktober 2015 betreibt D'Antoni das "Amore, Vino & Amici" in der Regensburger Innenstadt. Hier unser Gasthaus-Tipp dazu.
     
    Die Räumlichkeiten der Uni-Pizzeria am Campus wurden neu verpachtet. Foto: Eibner-Pressefoto
     
    Das Rennen um die Räumlichkeiten der Uni-Pizzeria machte das Team des Regensburger Restaurants Papageno in der Keplerstraße.  Deren eingereichtes Konzept und auch gewisse Aspekte der Wirtschaftlichkeit überzeugten die Verantwortlichen der Universität, so dass nach Ende der Sanierungsarbeiten am Campus das „Unikat“ eröffnen wird. Der aktuelle Stand der Dinge:  Falls die Umbauarbeiten des Gebäudeabschnitts weiterhin gut verlaufen, scheint einer Eröffnung gegen Mitte/Ende Februar 2017 nichts mehr im Wege zu stehen. Ein genauer Zeitpunkt kann im Moment noch nicht festgelegt werden.
     
    Die neuen Inhaber hoffen, dass das „Unikat“  zum täglichen Treffpunkt für Studenten, Mitarbeiter und auch Gäste der Universität werden wird. Wie gegenüber unserem Medienhaus angegeben, werden sich die Speisen und Getränke im Restaurant vor allem qualitativ am Papageno orientieren, dennoch soll das „Unikat“ in seinem Angebot ein bisschen anders und einzigartig sein.
     
    Die Öffnungszeiten sind genau durchdacht: Bereits morgens um 9:00 Uhr wird das Restaurant öffnen und bis mittags Kaffee und Snacks, wie zum Beispiel Panini, Backwaren oder hausgemachte Müsliriegel zum Mitnehmen anbieten. Zur Mittagszeit sind vorerst ganz klassisch Pizzen, Pasta, Antipasti, Salate und hausgemachte Desserts auf der Speisekarte zu finden, ehe das Angebot mit der Zeit zu einer kulinarisch internationalen Küche erweitert werden soll. Die Küche des „Unikat“ wird durchgehend ab 11:30 Uhr geöffnet haben. Zudem hofft das Papageno-Team, dass nachmittags viele Unimitarbeiter und Studenten vorbeikommen, um entweder an den Communitytables (mit Stromversorgung für die Notebooks) zu arbeiten oder an der Theke bzw. im etwas gemütlicheren Teil des Restaurants den Abend ausklingen zu lassen. Denn natürlich soll das „Unikat“ auch abends ein beliebter Treffpunkt werden. 
     
    von Lukas Schranner bearbeitet von Ronja.Bischof 1/4/2017 8:30:00 AM
  • Praktikum mit Weltverbesserungsfaktor

    Ich heiße Sarah, bin 21 Jahre alt und komme aus Regensburg. Eigentlich studiere ich BWL an der OTH Regensburg, aber derzeit mache ich ein 20-wöchiges Praktikum bei der Firma Altruja in München. Meine Hauptaufgabe im Moment ist eine Charity-Aktion. Gemeinsam mit sechs gemeinnützigen Organisationen kümmere ich mich um das Projekt „Spenden statt Böllern 2016“.

    Darum geht’s:

    Altruja ist ein Anbieter von Online Fundraising Software. Das heißt es werden Online-Spendenformulare angeboten, die sich gemeinnützige Organisationen dann auf ihrer eigenen Webseite einbinden können. Für „Spenden statt Böllern“ wurden sechs dieser Formulare auf einer eigens für das Projekt angelegten Webseite hinterlegt. Dort wird dazu aufgerufen, das Geld, das zum Jahresende für Silvesterkracher, Böller und Co. ausgegeben worden wäre, für einen von sechs guten Zwecken zu spenden. Mit dabei sind der WWF Österreich, die Desert Flower Foundation, das Aktionsbündnis gegen Homophobie, der SOS Mediterranee Deutschland, die Kinderhilfe Organtransplantation und Rote Nasen Deutschland.

    Mehr zu „Spenden statt Böllern“ erfahrt Ihr hier.

    Funfactor:

    10 von 10 Punkten: Das Praktikum macht wirklich Spaß. Und mit einem großen Projekt als Hauptaufgabe wird es sicher nie langweilig.

    Weltverbesserungsfaktor:

    10 von 10 Punkten: Die Organisationen, mit denen ich arbeite, sind sehr unterschiedlich und vielseitig. Vom Umweltschutz über Flüchtlingshilfe, Krankenhaus-Clowns und Kinderhilfe bis hin zu LGBTIQ* und dem Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung sammle ich bei „Spenden statt Böllern“ Geld für die verschiedensten guten Zwecke.

    von Sarah.estor bearbeitet von Ronja.Bischof 12/30/2016 11:09:00 AM
  • Prüfungszeit

    Nach den Weihnachtsfeiertagen heißt vor den Prüfungen. Wichtig für eine erfolgreiche Prüfungsvorbereitung sind vor allem Selbstdisziplin und Organisation. 
     
    An Regensburgs Hochschulen steht die Prüfungsphase bevor. Wie bereiten sich die Studenten vor? Im Video geben Sie Tipps.
     
     
    Die Feiertage sind vorbei, die Prüfungen stehen vor der Tür. Viele Studenten versuchen zwar, die Prüfungszeit in den Weihnachtsferien noch zu verdrängen. Doch wer wirklich erfolgreich sein will, sollte sich schon mal hinsetzen und einen Überblick bekommen.
     
    "Die Lernmethode“ gibt es nicht
    Jeder hat andere Lernmethoden. Die einen lesen sich das Skript mehrere Male durch und markieren einige Passagen, andere schreiben das Wichtigste raus und lernen mit der eigenen Zusammenfassung. Die perfekte Lernmethode gibt es nicht. Das Wichtigste ist: Du musst wissen, welcher Lerntyp du bist. Du musst wissen, ob du lieber im Zimmer rumläufst und dir alles laut vorsagst, ob du lieber leise in der Bib alles im Kopf durchgehst, alles aufs Handy aufsprichst und immer wieder anhörst. Auch wenn deine Freunde jeden Tag zusammen in die Bib gehen: Wenn du dort nicht lernen kannst, bleib Zuhause.
     
    Früh genug anfangen
    „Nächstes Semester fang ich früher mit dem Lernen an“ – das ist eine der größten Lügen im Studium. Vielen fehlt die nötige Selbstdisziplin. Natürlich ist es schwer, nach den Weihnachts-Feiertagen den Hintern hochzukriegen. Allerdings gibt es nichts, was man deshalb verpasst. Der Trubel um Weihnachten ist vorbei, bald steht Silvester an und die dazugehörigen Tage, die man mit einem Kater verbringt und wieder keine Zeit zum Lernen hat. Wer an den Tagen vom 27. bis zum 31. Dezember ein paar Stunden investiert, um einen Überblick über den Stoff zu bekommen, ist anderen schon weit voraus. Wer Zusammenfassungen zum Lernen braucht, kann diese in den Weihnachtsferien schon schreiben oder sogar fertigstellen.
     
    Fertigstellen? Die Zusammenfassung? In den Weihnachtsferien? Ja, das geht. Wer seinen Laptop immer mit zur Vorlesung nimmt und damit seine Mitschriften anfertigt, hat bereits nach der Stunde eine halbwegs passable Zusammenfassung. So muss man beispielsweise in den Ferien nur noch Fehlstunden hinzufügen.
     
    Wer also zwischen den Jahren schon alle Zusammenfassungen geschrieben hat, kann im neuen Jahr mit dem Schreiben auf Karteikarten beginnen. Du hast schon alles auf ein Blatt Papier geschrieben? Gut! Aber wenn du es ein zweites Mal aufschreibst und dazu Karteikarten verwendest, hast du es erstens durch die Wiederholung schon besser im Kopf. Zweitens eignen sich Karteikarten super zum selber Abfragen. 
     
    Raus aus den Federn
    Am schwersten fällt es oft, überhaupt zur Uni zu gehen. Vor allem 8-Uhr-Vorlesungen sind meist eher schlecht besucht. Auch wenn es natürlich am besten ist, keine Veranstaltung zu versäumen, kann man das wohl keinem Studenten vorschreiben. Trotzdem sollte man Veranstaltungen nur sausen lassen, wenn man weiß, woher man die Mitschriften bekommt.
     
    Nicht an anderen orientieren
    Es ist gut, wenn du Studenten aus höheren Semestern kennst, die dir Tipps geben können. Viele Fachschaften haben auch Altklausuren, die du kopieren und zur Vorbereitung benutzen darfst. Was dich nicht interessieren muss: Wer wann anfängt zu lernen. Es gibt Studenten, die schon Monate vorher prahlen, wie weit sie schon sind, nur um andere verrückt zu machen. Dann gibt es noch die "Ich hab noch nicht angefangen"-Kandidaten, die einen Tag vor der Prüfung beweisen wollen, mit wie wenig Vorbereitung sie die Klausur meistern. Denk immer dran: Jeder arbeitet in dem Tempo und mit der Methode, die für ihn am besten passt.
    • Hörsaal
    Weltklasse Eiskunstlauf in Regensburg

    Alle Jahre wieder lädt Radio Charivari zur sensationellen Eisgala ein. Zwischen Weihnachten und Silvester bringt es die Weltelite des Eiskunstlaufs in unsere Stadt. Wer etwas Außergewöhnliches, mit vielen Eindrücken für Augen und Ohren, erleben möchte, ist hier genau richtig. Karten gibt es auch für den kleinen Geldbeutel im Vorverkauf bis zum 28. Dezember oder an der Abendkasse.



    • Hörsaal

    Für Freunde des gepflegten Feierns: Der große Silvesterball 2017 im Kolpinghaus

    Silvester einmal nicht im Keller von Freunden feiern oder den Abend im Club-Gemenge verbringen? Dann ist vielleicht der traditionelle Silvesterball im Kolpinghaus Regensburg etwas für euch. Zugegebenermaßen, etwas teuer fürs Studentenbudget sind die Karten mit 125 € schon und wahrscheinlich sowieso nur umsetzbar für  Frauen mit einem nicht ganz tanzunlustigen männlichen Gegenpart oder aber großem diplomatischem Geschick. Wer allerdings einmal in stilvollem Ambiente aufs neue Jahr anstoßen möchte und beim Gedanken an Ball-Szenen á la "Sissi" in schmachtende Seufzer ausbricht, sollte jetzt trotzdem aufhorchen. Der große Silvesterball beginnt am Silvesterabend um 20.00 Uhr, Einlass ist ab 19.00 Uhr. Im Eintrittspreis sind sowohl die Show-Einlagen (u.a. mit der Band "Erwin und die Heckflossen"), sowie die kulinarischen Gaumenfreuden mit eingerechnet. Wer jetzt Interesse hat, sollte schnellstens das Abiballkleid oder den guten schwarzen Anzug aus dem Schrank holen -- Abendgarderobe ist nämlich Pflicht.
    Das komplette Programm, sowie alle Informationen zum Ticketkauf, findet ihr auf der Seite des Kolpinghauses.
    Schwingt das Tanzbein mit "Erwin und den Heckflossen" -- am 31. Dezember 2017 im Kolpinghaus Regensburg.
     
    von Ramona Rangott bearbeitet von Ronja.Bischof 12/26/2016 5:00:00 AM
  • "An Weihnachten einfach mal all jenen Danke sagen, die uns begleitet und unterstützt haben, ist ein besonderes Weihnachtsgeschenk." (Monika Minder)

    Auch die "Kugelschreiber"-Redaktion sagt zum Ende des Jahres danke für eure Leserschaft und das Interesse an unseren Beiträgen. Ein wunderschönes, besinnliches und hoffentlich nicht allzu stressiges Weihnachtsfest wünschen euch ...

    ... Basti, Bianca, Kristina, Lukas, Maxi, Philipp, Sabrina, Selina, Ronja und Mona :-)
     
    Eine frohe Zeit mit euren Lieben wünscht euch die "Kugelschreiber"-Redaktion! (Foto: dpa)
     
     

     

    von Ramona Rangott bearbeitet von Ronja.Bischof 12/24/2016 11:12:00 AM
    • Hörsaal

    It's a Kind of Magic: Die "Traumfabrik" ist wieder in der Stadt

    Ohne Lernstoff, Pflichtkurse und Bib-Sessions kann das Leben als Student ganz schön langweilig werden. Man stürzt in eine Beinahe-Sinnkrise, wenn es einem zur Mitte der Weihnachtsferien plötzlich wie Schuppen von den Augen fällt: So. viel. freie. Zeit. Um die klaffende Lücke zu füllen, die zwei Wochen Uni-Entzug in unseren Herzen hinterlassen, kann man sich in seiner schier unendlichen Trauer natürlich auf die heimische Couch zurückziehen, den Frust mit Binge Watching betäuben und den Uni-Beginn herbeischmachten.
    Der Punkt ist nur: Man kann seine Ferien auch weitaus interessanter gestalten. Zum Beispiel, in dem man guckt, was in der Domstadt kulturell und Event-technisch so alles geboten ist in der "staden Zeit".
    Ein heißer Tipp: Die "Traumfabrik -- Das phantastische Showtheater", welche, sowohl Klassiker als auch Neu-Inszenierungen im Gepäck, von 28. bis 31. Dezember 2016 wieder in Regensburg gastiert. Die Mischung aus Zirkus,Tanz, Theater, Comedy und Musik bietet für jeden Geschmack etwas und würde das Warten aufs neue Jahr sicher rasant verkürzen. Aufführungen finden im genannten Zeitraum im Audimax der Universität Regensburg statt ( Beginn: Mi-Fr/ 16.00 und 20.00 Uhr und Sa 14.00 und 18.00 Uhr).
    Ihr wollt euch verzaubern lassen? Einfach mal den Alltag vergessen? Dann weg von der Couch und auf Karten sichern! Die gibt's für einen Preis zwischen 14,90 € und 47,90 € übrigens hier :-)
     
    Die Traumfabrik begeistert mit phantastischen Inszenierungen allein in Regensburg jedes Jahr 10 000 Zuschauer. (Foto: ariedlba)
     
    von Ramona Rangott bearbeitet von Ronja.Bischof 12/23/2016 11:37:46 AM
    • Im Profil

    Akrobatik direkt unter der Hallendecke

    Der Hochschulsport der Uni Regensburg beheimatet einige Sportarten, die bei den meisten Leuten eher für fragende Gesichter sorgen. Einer dieser Kurse trägt den Titel "Vertikaltuch". Wir haben an einer Stunde des Kurses teilgenommen. Den Bericht dazu findet ihr hier.
     
    Die Fortgeschrittenen-Gruppe des Vertikaltuch-Kurses. (Foto: Philipp Breu)
     
    von Philipp Breu bearbeitet von Ronja.Bischof 12/20/2016 1:02:02 AM
    • Im Profil

    Sauberes Wasser in Afrika - ein Projekt von Regensburger Studenten

    V.r.n.l.: Julia Leitl, Maximilian Dötterl, Maximilian Nützl, Stephan Hartmann, Nina Auer, Daniel Müller (Foto: Nina Auer)
     
    Wusstet ihr, dass 88 Prozent der Magen-Darm-Leiden in Afrika auf mit Bakterien und Viren kontaminiertes Wasser zurückzuführen sind und 16 Prozent davon tödlich enden? 15 Studenten der OTH und Uni Regensburg wollen mit ihrem Projekt "Hydro Solution" den Menschen in ländlichen Gebieten Kenias, die keinen Zugang zu sauberem Wasser haben, helfen. Wie sie dafür einen Wasserfilter entwickelten könnt ihr hier nachlesen.
     
    von Selina Bayes bearbeitet von Ronja.Bischof 12/19/2016 9:57:13 AM
    • Kugelsicher

    Die Uni macht Urlaub

     
    Die Weihnachtsferien stehen vor der Tür. Deswegen bleibt die Uni Regensburg in der Zeit von 24. Dezember 2016 bis 01. Januar 2017 geschlossen. Nur zwei Lesesäle der Bibliothek haben in dieser Woche für die Unermüdlichen unter Euch geöffnet: 
     
    • Lesesaal Recht I und Wirtschaft: von Di, 27.12.2016 bis einschließlich Fr, 30.12.2016 (täglich geöffnet von 9-18 Uhr)

    • Lesesaal Medizin: von Di, 27.12.2016 bis einschließlich Fr, 30.12.2016 (täglich geöffnet von 9-18 Uhr)

    Alle anderen Lesesäle bleiben in diesem Zeitraum geschlossen!

    Vom 02. bis zum 08. Januar 2017 sehen die Öffnungszeiten der Lesesäle dann etwas anders aus. Wann ihr welche Lesesäle nutzen könnt seht ihr hier:

    Allgemeiner Lesesaal:                                Mo-Do 8-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr
    Auskunft/Infozentrum:                                Mo-Do 9-17 Uhr, Sa 9-13 Uhr       
    Ausleihe/Lehrbuchsammlung:                      Mo-Do 9-17 Uhr (12:30: 1h Mittag)          
    Handschriftenlesesaal:                                Mo-Do 9-11.30 Uhr
    Recht I,Recht II, Wirtschaft:                        Mo-Do 8-22 Uhr, Sa-So 8-22 Uhr      
    Philosophicum I und II:                               Mo-Do 8-20 Uhr, Sa 9-18 Uhr  
    Biologie / Vorklinik / Chemie / Pharmazie/Mathematik / Physik / Sport:    
                                                                    Mo-Do 8-17 Uhr, Sa geschlossen
    Medizin:                                                    Mo-Do 8-20 Uhr,
                                                                    Sa 9-13 Uhr                                                 

    Die „Wochenendausleihe über die Weihnachtsferien beginnt am 23.12.2016 um 9 Uhr und endet am 09.01.2017 um 12 Uhr.

    von Lukas Schranner bearbeitet von Ronja.Bischof 12/14/2016 12:30:18 PM
  • Mythos Ivy League: Die Liga der elitären Sportmuffel

     

    Wer von der US-amerikanischen Hochschulsportliga Ivy League hört, denkt meistens an prestigeträchtige Institutionen: an Universitäten von Weltruf, die Nobelpreisträger am Fließband produzieren. Wer es an eines der acht Colleges geschafft hat, deren Sportteams in der Ivy League spielen, dem scheinen alle Türen offen zu stehen. Ein Drittel aller Präsidenten der USA studierte dort. Als der siebzehnjährige Kwasi Enin sogar an allen acht Institutionen den Aufnahmetest schaffte, war er international groß in den Medien. Doch was macht eine Universität zur einer Ivy-League-Universität? Interessanterweise ist es nicht der akademische Anspruch, im Gegenteil, die angebliche Elite verbindet lediglich eines: Ihre besonders schlechten Leistungen, und zwar im Uni-Sport.
     
     
    Keine Stipendien für Spitzensportler
     
    Das hat historische Gründe: Im Jahr 1945 gründen acht akademische Institutionen an der Ostküste der USA (Brown, Columbia, Cornell, Dartmouth, Harvard, Princeton, UPenn und Yale) eine eigene Football Liga. Was sie eint, ist die Ablehnung von Sportstipendien. Studenten werden aufgrund ihrer akademischen Talente gefördert, nicht aufgrund ihrer sportlichen Möglichkeiten. Das hat Folgen, denn an vielen großen Universitäten der USA scheint Sport fast eine wichtigere Rolle als Forschung und Lehre zu spielen. Die Stadien einiger Unis gehören zu den Größten der Welt, wichtige Spiele werden im nationalen Fernsehen übertragen und bringen Milliarden Einnahmen. Fast alle Sportstars stammen aus den Sportzentren der großen Unis. Die NBA, NFL und die Olympiateams der USA sind voll von Studenten ihrer Mannschaften. Doch Vertreter aus Princeton oder Cornell findet man hier nur selten. Während an den großen staatlichen Universitäten wie der University of California die Superstars von morgen trainieren, treten die Sportler in der Ivy League im besten Fall den Rasen kaputt.
     
     
    Ein Spiel der Columbia Lions gehört nicht zu den Höhepunkten eines New York Besuchs
     
    So zumindest kann man die Ivy League in New York erleben. Wenn nicht gerade ein Derby ansteht oder eine Sonderaktion zumindest die Zuschauer lockt, bilden die Spiele an der scheinbar glamourösen Universitäten in Big Apple ein jämmerliches Bild. Das Stadion der Columbia Lions ist nicht nur vergleichsweise klein und ziemlich ab vom Schuss, beim Spiel gegen Yale ist es noch nicht einmal annähernd ausverkauft, obwohl es nur wenige Heimspiele in der Saison gibt. Alle Studenten lernen vermutlich fleißig in der Bibliothek. Oder es sind die vielen Attraktionen New Yorks, die dem Unisport soviel Konkurrenz machen.
     
     
    In Regensburgs Partnerstadt kann man wirklich spektakulären Unisport erleben
     
    Ganz anders sieht es bei den Arizona Sun Devils in Regensburgs Partnerstadt Tempe aus: Ein Riesenstadion mitten im Stadtzentrum, wo auch schon mal der Super Bowl ausgetragen wurde. Dazu eine berauschende Party vor dem Spiel, bei der sich die Studenten an den Stadionparkplätzen beim sogenannten Tailgating auf das Sportspektakel einstimmen. Im Stadion folgen dann ohrenbetäubend laute Anfeuerungsrufe, die sich mit einer spannungsgeladenen Stille bei wichtigen Spielsituationen abwechseln. Und in Pausen gibt eine überdimensionierte Marching Band ihr Programm zum Besten. Auf dem Platz treten Topleute an: Der frühere Quarterback der Sun Devils hat heute seinen festen Platz in der NFL. Bei den Columbia Lions dagegen muss man sich mit Rumpel-Football zufrieden geben. Die Saison ist übrigens schon wieder vorbei. Vielleicht ist das besser so, es schont den Rasen.
    von Matthias Weierer bearbeitet von Ronja.Bischof 12/13/2016 8:54:53 AM
  • Der große Vergleich

    Stipendien gibt es wie Sand am Meer - wer soll da den Überblick behalten? Der große Stipendienberater fasst alle finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten zusammen.
     
    Was Konrad Adenauer, Rosa Luxemburg und Hanns Seidel gemeinsam haben: Sie alle sind Namensträger von großen deutschen Stiftungen, die Stipendien vergeben. Doch welche Stiftung schaut auf politisches Engagement in der linken Partei, wer verlangt eine Mitgliedschaft in der Jungen Union? Drei Mitarbeiter einer Vergleichs-Webseite haben einen kostenlosen eBook-Reader geschrieben, der auf 132 Seiten einen Überblick über jegliche Zuschüsse für Studenten verschafft.
    Nicht nur Einser-Kandidaten
    Dass nur Menschen mit außerordentlichen schulischen/studentischen Leistungen ein Stipendium bekommen, ist ein Mythos. Jede Stiftung widmet sich anderen Gruppen: Eliteförderprogramme unterstützen tatsächlich nur die Besten der Besten. Für alle anderen gilt es: Engagement zeigen, ob politisch, sozial oder ehrenamtlich hängt von der Stiftung ab und ist manchen Förderern wichtiger als gute Noten. Für Studenten mit Migrationshintergrund, finanzieller Bedürftigkeit oder mit Kind gibt es auch extra Programme - eigentlich ist für jeden etwas dabei.
    Stipendien in Bayern
    Wer im Raum Amberg/Weiden und Regensburg studiert, kann sich an die Edmund-Bradatsch-Stiftung wenden, die Studenten auf dem zweiten Bildungsweg in einem technischen Studiengang bevorzugt. In Bayern gibt es überwiegend Unterstützung für Protestanten und Bedürftige mit Wohnsitz in bestimmten Städten, außerdem ist das Angebot für Promotionsstudenten sehr hoch,
    Fachspezifischen Angebote gibt es nicht nur für typische Studienfächer - sogar Studenten der Geodäsie (Wissenschaft von der Ausmessung der Erde) haben eine eigene Stiftung. Wer trotzdem nichts geeignetes findet, kann mit den Berufen der Eltern punkten. Außerdem gibt es Angebote für Studenten mit bestimmter politischer oder konfessioneller Zugehörigkeit, Studenten mit psychischer oder physischer Behinderung, chronischen Erkrankungen sowie für Voll- und Halbwaisen. Mehr Informationen zu allen Stipendien für Studenten in Deutschland gibt es hier.
     
  • Weihnachtsfeiern an der Uni-Regensburg

    Es ist wieder soweit. Die staade Zeit hat längst begonnen und deshalb werden auch an der Uni in den letzten Tagen vor Heilig Abend wieder einige Weihnachtsfeiern stattfinden. Wir haben die Termine einiger anstehender Feiern für Euch rausgesucht:

    Weihnachtsfeier vom Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft, am 13.12.2016 ab 20 Uhr im PT-Foyer (Link zur Facebook Veranstaltung)

    Weihnachtsfeier vom Lehrstuhl für Kunstgeschichte, am 08.12.2016 ab 18 Uhr im 2. Stock des PT-Treppenhauses (Link zur Facebook Veranstaltung)

    Universalienfeier der Fachschaft Philosophie, am 08.12.2016 ab 18 Uhr im PT-Foyer
    (Link zur Facebook Veranstaltung)

    Weihnachtsfeier der Politikwissenschaft, am 14.12.2016 ab 18 Uhr im PT-Gebäude
    (Link zur Facebook Veranstaltung)

    Weihnachtsfeier der Fachschaft WiWi, am 13.12.2016 ab 23 Uhr in der Scala Regensburg
    (Link zur Facebook Veranstaltung)

    "WinterBeats" von den Fachschaften Chemie und Biologie, am 14.12.2016 ab 23 Uhr im Beats Regensburg (Link zur Facebook Veranstaltung)
    von Lukas Schranner via null bearbeitet von Ronja.Bischof 12/7/2016 8:00:00 AM
    • Kugelsicher

    Kopieren statt studieren?

    Ab 1. Januar 2017 gibt es einen neuen Rahmenvertrag für urheberrechtlich geschützte Texte.Da alle deutschen Hochschulen diesen Vertrag ablehnen, können bestimmte Werke im neuen Jahr nicht mehr in digitalisierter Form bereitgestellt werden.
     
    „Habt ihr schon gehört? GRIPS wird abgeschafft.“ - „Bald werden keine Folien mehr online gestellt.“ Aussagen wie diese machen zur Zeit die Runde an den Hochschulen. Es sind viele Missverständnisse entstanden. Um die zu beseitigen und die Studierenden zu informieren, hat der AStA der Uni Regensburg am Montagabend einen Vortrag organisiert und Daniel Gaittet eingeladen.
     
    Neben Daniel Gaittet (Vorstand des Bundes demokratischer Wissenschaftler*innen) referierten Prof. Dr. Korber (Vizepräsident der Uni Regensburg), Dr. Schiller-Zwierlein (Leiter der Unibibliothek) und Herr Striegl (Zuständig für G.R.I.P.S.) über den neuen Rahmenvertrag. 
    Gaittet ist selbst Student an der Uni Regensburg und hält seit November Vorträge an deutschen Universitäten zu dem neuen Rahmenvertrag der Verwertungsgesellschaft (VG) Wort.

    Die VG Wort ist ein 1958 gegründeter, rechtsfähiger Verein und ist nicht mit einem wirtschaftlichen Unternehmen zu verwechseln, sondern funktioniert eher wie eine teilstaatliche Behörde. Die VG Wort kümmert sich - ähnlich wie die GEMA um Musik - um Urheberrechte von Texten und vertritt dabei Autoren und Verleger. Bis Ende 2016 zahlten Bund und Länder für die jeweiligen Unis einen Pauschalbetrag, um urheberrechtlich geschützte Texte digitalisieren und vervielfachen zu dürfen. Ab 1. Januar 2017 tritt ein neuer Rahmenvertrag in Kraft, der eine Einzelabrechnung von 0,008 Euro pro Seite vorsieht und nur noch „kleine Teile eines Werkes (maximal 12 Prozent und weniger als 100 Seiten), Werke geringen Umfangs („Schriftwerk mit maximal 25 Seiten“) sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften“ in kleinem Kreis im Hochschulunterricht erlaubt. Das Besondere an diesem Vertrag: Keine einzige deutsche Hochschule tritt ihm bei.

    Wenn niemand dem Vertrag beitritt, was ändert sich dann?
    Einerseits ist die solidarische Entscheidung der Hochschulen, dem Vertrag nicht beizutreten, nicht die schlechteste Lösung. Allerdings bedeutet das auch, dass in Zukunft weniger urheberrechtlich geschützte Werke online gestellt werden, weil die Universitäten schließlich nicht mehr dafür bezahlen. Somit fallen alle Texte, deren Autoren von der VG Wort vertreten werden, weg. 
    Ein Pilotversuch des Rahmenvertrags an der Uni Osnabrück hat gezeigt: Hochschulen könnten sich die 0,008 Euro pro Seite pro Teilnehmer zwar leisten, allerdings nicht den Verwaltungsaufwand, der um 400 Prozent steigen würde. Die Lehrenden an der Uni Osnabrück mussten zusätzliche Aufgaben wie das Melden und Einstellen der Texte und die Überprüfung nach zuständigen Paragraphen und Vertragslizenzen übernehmen.

    Betroffen von der Neuregelung sind urheberrechtlich geschützte Texte. Das schließt Werke aus, deren Verfasser seit mehr als 70 Jahren tot sind, aus - weil das Urheberrecht dann nicht mehr gültig ist. Außerdem gibt es Werke mit einer Open-Access-Lizenz, die weiterhin digitalisiert und vervielfacht werden dürfen. 

    Gar nicht betroffen sind vom Dozenten erstellte Powerpoint-Präsentationen, die keine urheberrechtlich geschützten Dokumente enthalten. Zitate sind rechtlich anders geregelt und dürfen weiterhin mündlich wie schriftlich verwendet werden, ohne gegen den neuen Rahmenvertrag zu verstoßen.

    Warum gibt es die Einschränkungen?
    Hierfür verantwortlich seien nicht die Hochschulen, der Bund oder die Länder, sondern die Kultusministerkonferenz (KMK), meint Vizepräsident Prof. Dr. Korber. Die KMK ist der Verhandlungspartner der VG Wort und hat dem Vertrag offensichtlich nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt oder die Konsequenzen unterschätzt. Auch wenn keine deutsche Hochschule dem Vertrag beitreten wird: abgeschlossen ist er trotzdem und gilt vorerst von 1.Januar 2017 bis 31. Dezember 2019.

    Die Intention der VG Wort war eine angemessene Vergütung von Autoren. Mit dem neuen Rahmenvertrag erreichen sie lediglich Einnahme-Einbußen: etwa 2,5 Millionen Euro Pauschale hat die VG Wort bislang jährlich von den Bundesländern erhalten. Ab dem neuen Jahr bekommen sie gar nichts mehr - auch die Autoren nicht.

    Was ändert sich für euch ab 2017?
    Vorausgesetzt, ihr müsst in eurem Studium viele urheberrechtlich geschützte Texte lesen, die euch bisher immer von eurem Dozenten in digitaler Form zur Verfügung gestellt wurden, müsst ihr die in Zukunft selbst besorgen. Das wird zwar nicht unbedingt teurer, da ihr die entsprechenden Seiten aus den Büchern der Bibliothek einscannen oder kopieren könnt, ist allerdings mit erheblichem Mehraufwand verbunden. Wer diese Privatkopien vervielfacht oder im Internet veröffentlicht, verstößt gegen die neue Regelung. 

    Für alle anderen Vorlesungsunterlagen wie Powerpoint-Präsentationen und Übungsaufgaben ändert sich nichts. Diese dürfen auch Zitate aus urheberrechtlich geschützten Werken enthalten, da diese nicht Teil des Rahmenvertrags und rechtlich anders geregelt sind.

    Yasmin Hopp studiert Vergleichende Kulturwissenschaft und ist Senatorin.Sie findet es problematisch, dass die Informationen zu den Änderungen erst so spät rausgegeben wurden. Allerdings freut sie sich, dass es zu einer Debatte kam und so viele daran teilnehmen.  
    von Ronja.Bischof
    Für Daniel Gaittet war Montagabend ein Heimspiel: Zuvor hat er bereits vier Vorträge in Freiburg, Frankfurt a. M., Essen und Halle gehalten, weitere folgen noch. 
    Florian Fischer studiert Geschichte und findet es ein Unding, dass bei den Verhandlungen über Menschen, die betroffen sind, hinweg bestimmt wird. Dass alle Unis und Hochschulen den neuen Rahmenvertrag solidarisch ablehnen und nur 30% der Texte auf G.R.I.P.S. betroffen sind, lässt ihn aufatmen.  
    von Ronja.Bischof
    Patrick Weißler, Student der Philosophie, Mathematik und Wissenschaftsgeschichte, ist froh, dass die Leitungen der Universität, der Bibliothek und der E-Learning-Plattform die Einladungen des AStAs angenommen haben. Durch deren Stellungnahme am Montagabend wurde die Problematik von offizieller Seite kommuniziert und Fehlinformationen konnten beseitigt werden.  
    von Ronja.Bischof
    Dominik Graf studiert ebenfalls Philosophie. Er sieht neben den negativen Auswirkungen auch einen positiven Aspekt: Viele Leute machen sich jetzt mehr Gedanken über das Urheberrecht. 
    von Ronja.Bischof
     
     

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    • Kugelsicher

    Was du heute kannst besorgen...

    Jeder nimmt sich vor damit aufzuhören - und fast jeder scheitert daran. Wieso Studenten alles bis zuletzt aufschieben und wie sich das vermeiden lässt.

    Besonders unter Studenten ist das ständige Aufschieben weit verbreitet, das zeigt eine Studie Mainzer Wissenschaftler. (Foto: Andrea Warnecker/dpa)
     
    Mit dem Start in ein neues Semester ist es ein bisschen wie mit Silvester: Studenten nehmen sich viel vor, wollen vieles anders und alles besser machen: „Dieses Mal gehe ich nicht unter der Woche bis um halb vier in der Früh feiern, wenn ich am nächsten Tag um acht in der Uni sitzen muss“, heißt es dann. Oder: „Dieses Mal gehe ich regelmäßig in meine Vorlesungen.“ Und, der vielleicht größte aller Vorsätze: „Dieses Mal versuche ich nicht, mir den Stoff des ganzen Semesters mit drei Litern Kaffee innerhalb einer Nacht in den Kopf zu hämmern. Dieses Mal lerne ich von Anfang an konsequent mit und schiebe nicht alles bis zum letzten Drücker auf.“
    So nehmen es sich die meisten Studenten zumindest vor. Und zwar jedes Semester aufs Neue. Denn nach einigen Wochen sind die guten Vorsätze oft wieder vergessen und mit der anfänglichen Motivation ist es vorbei. Und dann wird wieder aufgeschoben bis zum Schluss, anstatt von Anfang an am Ball zu bleiben.
    Prokrastination wird das Aufschieben in der Psychologie und Medizin genannt. Es bedeutet zu vermeiden, „sich einer als prioritär bezeichneten Aufgabe konsequent, zeitnah und relativ stressfrei zu widmen“. So definiert es der Berliner Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker Hans-Werner Rückert, der sich schon seit Jahren mit dem Thema auseinandersetzt, dazu Ratgeber verfasst hat und Vorträge hält.

    Kein geregelter Tagesablauf
    Wissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz haben im Rahmen einer Studie über zweitausend Personen aller Altersgruppen zum Thema Prokrastination befragt. Das Ergebnis der Untersuchung, die im März diesen Jahres veröffentlicht wurde: Studenten sind besonders oft von Prokrastination betroffen. Denn sie hätten oftmals keinen geregelten Tagesablauf, der ihrem Leben eine feste Ordnung gebe, so die Forscher. Außerdem empfänden junge Menschen im Gegensatz zu Älteren ihre Zeit häufig als scheinbar unbegrenzt und flüchteten sich in angenehme Ersatzhandlungen wie Medienkonsum.
    Hört man sich auf dem Campus ein wenig um, scheinen sich die Ergebnisse der Studie zu bestätigen. Egal ob bei Referaten, Hausarbeiten oder dem Lernen für eine Prüfung: Fast alle Studenten prokrastinieren. Dabei wissen sie eigentlich, dass es viel sinnvoller wäre, rechtzeitig anzufangen. Aber warum ist es dann so schwer, von Anfang an am Ball zu bleiben?
    „Es gibt zwei Arten von Aufschiebern, Kick-Aufschieber und Vermeidungs-Aufschieber“, sagt die Diplom-Sozialpädagogin Andrea März-Bäuml, sie ist in der der Studienberatung der OTH tätig und hält große Stücke auf Rückerts Arbeit. Während Kick-Aufschieber nach dem Nervenkitzel suchen und die Panik kurz vor Schluss fast schon genießen, ist die Prokrastination bei Vermeidungs-Aufschiebern problematischer. Bei ihnen geschieht das Aufschieben oft zwanghaft und aus tiefen Ängsten heraus. Diese Form der Prokrastination kann dann zu Misserfolgen, Stress und demzufolge noch mehr Aufschieben führen.
    Haben betroffene Studenten das Gefühl, aus diesem Teufelskreis selbst nicht mehr ausbrechen zu können, ist es Zeit für professionelle Hilfe. In so einem Fall können sie sich an März-Bäuml und ihre Kolleginnen an der OTH wenden, auch an der Universität Regensburg gibt es eine ein ganz ähnliche psychologisch-psychotherapeutische Beratungsstelle. In persönlichen und streng vertraulichen Gesprächen wird dort unter anderem Studenten geholfen, die Schwierigkeiten haben, ihr Studium zu organisieren.
    Aber wie kann man sich vor der lästigen Aufschieberei bewahren?

    Strukturiert und nach Plan lernen
    Zuerst einmal muss man sich bewusst werden, worin die persönlichen Gründe für das Aufschieben liegen. „Und man muss sich eine Struktur schaffen“, sagt März-Bäuml, das sei ein wichtiger Schritt. Nach einem festen Plan zu lernen fällt deutlich leichter und ist stressärmer, als zu versuchen, sich kurz vor knapp möglichst viel Stoff einzutrichtern. Dabei kann beispielsweise auch ein Mentor aus einem höheren Semester oder eine Lerngruppe helfen.
    Sind Betroffene von Selbstzweifeln geplagt, kann ein Lerntagebuch sehr beruhigend wirken, erklärt März-Bäuml. So legt man Rechenschaft vor sich selbst ab und weiß gleichzeitig, was man geschafft hat.
    Dass es nicht leicht ist, sich selbst zu motivieren, weiß sie aus eigener Erfahrung. Sich nur auf das Ergebnis, also beispielsweise die bestandene Prüfung oder die Semesterferien zu konzentrieren ist aber auch nicht der richtige Weg. „Nach dem Lustprinzip vorzugehen, hilft nichts“, sagt sie. „Keiner hat Lust auf Lernen, man muss einfach anfangen.“
     
     
    Wir haben uns auf dem Campus umgehört, wie es die Regensburger Studenten mit dem ewigen Aufschieben und guten Vorsätzen halten: (Fotos: Stoib)
    Dominik, 22, Chemie: Ich habe schon mehrere Drittversuche hinter mir. Irgendwann habe ich gemerkt, dass man so nicht weiter machen kann. Jetzt lerne ich von Anfang an mit."
    Ramona, 26, BWL: "Dass man sich gute Vorsätze nimmt, die man nicht einhält, ist doch bei jedem so! Aber man lernt mit der Zeit zumindest dazu. Bei mir ist es jetzt im Master deutlich besser als im Bachelor."
    Felix, 18, Regenerative Energietechnik: "Ich will schon von Anfang an dabei bleiben, ich gehe eigentlich in jede Vorlesung. Nur wenn ich merke, dass mir eine Vorlesung nicht so viel bringt, dann mache ich viel selbst von zuhause aus."
    Nina, 20, Lehramt: "Ich würde gerne immer in alle Vorlesungen gehen, aber nach den ersten Wochen legt sich das meistens. Aber ich nehme mir fest vor mein Pensum an Leistungspunkten zu schaffen."
    Thomas, 28, Germanistik und Kunstgeschichte: "Ich will eigentlich in jede Lehrveranstaltung gehen, wenn's geht. Und natürlich hab ich den ewigen Vorsatz: besseres Zeitmanagement."
     
    von Maximilian Stoib bearbeitet von Ronja.Bischof 11/28/2016 5:14:35 PM
    • Hörsaal

    Uni honoriert herausragende Verdienste

    Die Preisträger und Ehrengäste beim Dies Academicus. (Foto: Geradtz)
     
    Herausragende Leistungen an der Universität Regensburg wurden vergangenen Donnerstag beim alljährlichen Dies Academicus geehrt, bei welchem unter anderem auch der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle als Ehrengast geladen war. Ausgezeichnet wurden neben dem emeritierten Psychologie Professor Heini Murer, auch die Bestnoten-Absolventin des Masterstudiengangs Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft, Anne-Sophie Donnarieix, sowie der Jurist Dr. Jörg Michael Schindler mit seiner hochgelobten Dissertation "Rechtsmetaphorologie – Ein Ausblick auf eine Metaphorologie der Grundrechte". Wer an der Universität Regensburg sonst noch Außergewöhnliches geleistet hat, lest ihr hier in unserem Artikel
    von Ramona Rangott bearbeitet von Ronja.Bischof 11/26/2016 8:48:06 AM
    • Im Profil

    Elk. artworks - Ein Freundesding

    Nachhaltige Kleidung für ein kleines Budget. Kilian und Nico von Elk. artworks designen Klamotten und Accessoires und verkaufen sie für wenig Geld. 

    Die zwei Studenten hinter Elk. artworks: Kilian Söllner (r.) und Nico Bernklau. (Foto: privat)
    Die Geschichte von Elk. artworks beginnt in den 1980er Jahren, als sich zwei Paare beim Studium in Regensburg kennenlernen. Zehn Jahre später kommt Kilian Söllner in Würzburg zur Welt, ein paar Jahre später Nico Bernklau in Coburg. Dank ihrer befreundeten Eltern kennen sich die beiden seit Kindertagen und pflegen trotz der Entfernung eine gute Freundschaft, fahren gemeinsam in den Urlaub, gründen eine Band. 2011 fängt Nico an, private Zeichnungen auf T-Shirts zu drucken. Das erste Motiv: ein Elch. Anfangs kaufen nur Freunde und Familie die T-Shirts, irgendwann auch Freundesfreunde - das geht soweit, bis gefühlt ganz Coburg Nicos selbst designte Shirts trägt. Als er für sein Duales Mediendesign-Studium nach Stuttgart und Ravensburg umzieht, schläft das Projekt ein.
     
    Plus/minus Null
    2015 kommt Kilian gerade von seinem Auslandssemester aus den USA zurück. Er studiert Englisch und Spanisch auf Lehramt in Regensburg und ist nach vier Jahren immer noch begeistert von Elk. artworks, benannt nach dem ersten Motiv. Um das Projekt wieder aufleben zu lassen, steigt er mit ein und hilft Nico. Auf dem Dilly Dally Designmarkt dürfen sie im November 2015 erstmals ihre Kleidung ausstellen, darauf folgt die Teilnahme am Dilly Dally Pop-Up-Store im damals neu eröffneten Degginger. Ihre Kleidung kommt gut an - sie ist nicht nur innovativ und aus vorwiegend recycletem, nachhaltigem Material, sondern auch günstig." Unser Ziel ist es nicht, Geld damit zu verdienen. Hauptsache wir machen keinen Verlust", sagt Kilian. 
    Inzwischen gibt es verschiedene T-Shirts, Pullover, einen Stoffbeutel, Mützen und Panel-Caps, seit November 2016 ist alles in Fairtrade-Materialien erhältlich. 
     
    Unternehmerisches Ziel unter Freundschaft
    Das Design ist nur ein kleiner Teil der Arbeit. Der Großteil besteht darin, Kontakte zu knüpfen, vor allem mit Produzenten. Die neuen Fairtrade-Caps sind dank des Kontakts zu Martin Brest, Geschäftsführer eines Mode-Labels und -Shops in Barcelona, entstanden. Über mehrere Monate haben sie gemeinsam Stoffe, Farben, Formen und das Design ausgesucht, bis das 5-Panel-Cap, eine der wenigen Fair-Trade-Caps überhaupt, fertig gestellt wurde. Sie besteht aus nachhaltigen Materialien und wurde in Spanien handgefertigt. Die Caps sind aber nicht die einzige Neuerscheinung in diesem Jahr: Die längst ausverkaufte Elk-Mütze, die sogar Oberbürgermeister Joachim Wolbergs trägt, bekommt auch einen Nachfolger. Noch diesen Winter kommen neue Mützen direkt aus der Oberpfalz, die zu 100 Prozent in Deutschland hergestellt wurden.
    Darauf haben sie lange gewartet: Die handgefertigte 5-Panel-Cap mit Schild in Wildleder-Optik aus Fairtrade-Material. Das Cap gibt es vom 24.11.-23.12. im Dilly Dally Pop-Up-Store zu kaufen. (Foto: Nico Bernklau)
     
    Spaßprojekt mit unternehmerischer Erfahrung
    Um dieses "Spaßprojekt", wie Kilian es nennt, trotz Entfernung zu realisieren, telefonieren Nico und Kilian jeden Tag, schreiben Whatsapp-Nachrichten, tauschen Bilder per Dropbox aus. Ein Treffen ist nur alle zwei Monate möglich, dank der guten Kommunikation klappt die Organisation trotzdem. 
    Natürlich kam schon mal die Frage auf, ob sie ihre Klamotten auch in anderen Läden dauerhaft verkaufen wollen. Da sie so teurer würden, haben sie sich dagegen entschieden. Das ganze soll schließlich ein Spaßprojekt bleiben.
     
    Alle Produkte werden zu Kilian nach Regensburg geliefert. Zum Glück muss er nach seinem Umzug keine Umzugskartons mehr in einem 9 Quadratmeter kleinen WG-Zimmer stapeln. Sein jetziges Zuhause ist so groß, dass sogar ein eigenes Elk-Regal darin Platz findet, wo die Sachen gelagert werden. Um eines der besonders nachhaltigen, kreativen und innovativen Kleidungsstücke zu erwerben, kann man ihnen direkt auf ihrer Facebook-Fanpage eine private Nachricht schreiben. Wer in Regensburg wohnt, kriegt die Sachen von Kilian persönlich nach Hause geliefert. Außerdem gibt es bis 23. Dezember die Möglichkeit, im Dilly Dally Pop-Up-Store einige Produkte zu kaufen. Für alle anderen steht ein Online-Shop zur Verfügung.
  • Sag uns, wo du dein Bier trinkst, und wir sagen dir, was du studierst

     
    Ob du das Richtige studierst, erfährst du hier in unserem Quiz. Einige sollten am Ende ihre bisherige Entscheidung vielleicht doch noch überdenken. Hier gehts zu unserem Quiz.
    von bianca.bartosz bearbeitet von Ronja.Bischof 11/24/2016 1:02:30 PM
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