Flüchtlingskrise in Europa

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Sonntag, 6. November 2016 7

Flüchtlingskrise in Europa

Sie fliehen vor Konflikten und Kriegen, aus Angst vor politischer Verfolgung, Hunger und Armut. Flüchtlinge erhoffen sich in der EU eine bessere Zukunft. Nach Deutschland flüchten derzeit so viele Menschen wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Verfolgen Sie die Entwicklungen in der Flüchtlingskrise im NewsBlog!

  • In schwierigen Zeiten gibt es auch noch glückliche Momente, wie das Foto zeigt. Vater und Sohn liegen sich wieder in den Armen.


  • Mehrere hundert Flüchtlinge haben die Grenze von Serbien nach Ungarn heute schon überquert. Sie liefen in einem etwa zweistündigen Fußmarsch über ein Bahngleis in das ungarische Grenzdorf Röszke. Mehr als 2000 Menschen sind nach Angaben eines syrischen Flüchtlings noch auf dem Weg. An der mit einem Stacheldrahtzaun gesicherten Grenze ist die Bahnstrecke nach Röszke derzeit der einzige Übergang für die Flüchtlinge. Foto: Sandor Ujvari, EPA/dpa 

  • Nachdem das Foto eines toten Flüchtlingskindes durch die Medien rauf und runter lief, entbrannte eine öffentlicher Diskussion über die Tragweite von Bildern. Die "Bild" fasste deshalb heute einen Entschluss: Eine Ausgabe ohne Fotos, stattdessen graue Felder. Kein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte. 

    «Wir wollen damit zeigen, wie wichtig Fotos im Journalismus sind», begründen die Herausgeber ihre Entscheidung. Foto: Thalia Engel, dpa
  • Die Bewältigung der Flüchtlingskrise hat nach Aussage von CDU-Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble «absolute Priorität». Bei der Einbringung seiner Haushaltspläne in den Bundestag deutete Schäuble an, dass angesichts der Herausforderungen die bisher auch für 2016 angestrebte «Schwarze Null» - der Verzicht auf neue Schulden - nicht unumstößlich ist. Endgültig feststehen soll der Etat für das kommende Jahr aber erst Ende November. 


    Wir können diese Herausforderung meistern


  • Die Flüchtlingskrise lässt den Arbeitsmarkt nicht kalt: Deutschlands größte Gewerkschaft, die IG Metall, will Asylsuchenden helfen, auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Der Plan ist ein bundesweites Mentoren- und Patenschaftsprogramm, mit dem Flüchtlinge integriert werden sollten. Für lokale Unterstützungsaktivitäten stellte der Vorstand seinen örtlichen Verwaltungen 500 000 Euro Sondermittel zur Verfügung. 
    von Laura Lewandowski, dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 9/8/2015 10:14:54 AM
  • Am Budapester Bahnhof #Keleti herrscht wieder Ausnahmezustand. Zu viele Flüchtlinge, zu wenig Platz. 


    von Laura Lewandowski, dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 9/8/2015 9:59:11 AM
  • Der polnische Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak sieht die Kritik an der Haltung Polens bei der Aufnahme von Flüchtlingen nicht gerechtfertig. Regierungschefin Ewa Kopacz habe von Anfang an betont, dass die Zuweisung nach Länderquoten «ein Weg ins Nirgendwo» sei und er teile diese Auffassung, sagte Siemoniak heute im polnischen Nachrichtensender TVN24. Wenn Polen den Quoten zustimme, würden nach den ersten Gruppen an Flüchtlingen weitere folgen.

    Die Deutschen sollten uns nicht belehren, was Solidarität ist. Was die Zeitungen schreiben und wie sie Polen bewerten, ist nicht angebracht.

  • Vor 22 Jahren war der Anti-Neonazi-Song "Schrei nach Liebe" von den Ärzten schon mal in aller Munde. Am Wochenende hat er es erneut in die Charts geschafft und Platz eins der Songcharts gestürmt.  Das 1993 erstmals veröffentlichte Lied wurde von der «#AktionArschloch» gepusht. Sie hatte es zu ihrem Ziel erklärt, «Schrei nach Liebe» als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit wieder in die Charts zu bringen. Für die Marktforscher von Media Control ist es DAS «Chart-Revival des Jahres».

  • Was die Gesundheitskarte betrifft, scheiden sich in der deutschen Politik die Geister. Die schwarz-rote Koalition plant diese bislang nicht, die Grünen hingegen sehen sie als wichtig an. Die Einführung einer Gesundheitskarte könnte neben verbesserten Zuwanderungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Westbalkan-Flüchtlinge ein Koalitionsangebot an die Grünen sein. Foto: Britta Pedersen, dpa    
  • Die Prognose von 800 000 Flüchtlingen für Deutschland in diesem Jahr ist nach Einschätzung der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) überholt. «Wir sind uns alle darüber im Klaren, dass es nicht bei 800 000 bleiben wird», sagte Kraft und forderte massive Nachbesserungen am Maßnahmenpaket des Bundes.

    Ministerpräsidentin Kraft in einer Betreuungsstelle für Flüchtlinge in Dortmund. Foto: Marius Becker, dpa
  • Die "New York Times" zeigt, wie sich Flüchtlinge über Europa verteilen: Gemessen an Größe und Wohlstand haben Deutschland und Schweden die meisten aufgenommen und somit deutlich mehr als es die EU verlangen würde. 


  • Völlig kaputt von der Reise: Flüchtlingskinder ruhen sich in der Messe in Erfurt nach ihrer Ankunft aus. Auf dem Gelände sind bereits die ersten 150 Neuankömmlinge eingetroffen. Bis zu 600 insgesamt sollen dort Unterschlupf finden. Foto: Martin Schutt, dpa 
    von Laura Lewandowski, dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 9/8/2015 9:06:24 AM
  • Bundestagspräsident Norbert Lammert ist überzeugt davon, dass die Flüchtlingssituation Deutschland auch in Zukunft in vieler Hinsicht beeinflussen wird - und dass diese letztlich sogar zum Vorteil des Landes geschieht. Allerdings nur unter der Prämisse, dass die Verantwortlichen mutig und entschlossen handeln, wie zuletzt etwa bei der Finanz- und Bankenkrise. 

    Diese große humanitäre, politische und kulturelle Herausforderung wird Deutschland verändern.

  • Und wieder hat es gebrannt: Am Morgen ist im Container einer Flüchtlingsaufnahme im baden-württembergischen Eppingen ein Feuer ausgebrochen. Was die Ursache ist, weiß noch keiner. "Es könnte sich bei dem Container um eine Gemeinschaftsküche handeln", sagte ein Sprecher der Polizei.
  • Nach dem Aufruf des Papstes zu mehr Solidarität mit Flüchtlingen verstärken katholische Bistümer in Deutschland ihre Suche nach Unterkünften. Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker forderte alle Kirchengemeinden des Erzbistums in einem Brief auf, «ernsthaft zu überprüfen, ob bei Ihnen vor Ort gemeindeeigener Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden kann». Denn trotz aller bisherigen Anstrengungen gebe es immer mehr Notlagen und Engpässe.

    Auch ein Sprecher des Erzbistums München betonte: «Der Papst-Aufruf rennt bei uns offene Türen ein.» Schon jetzt seien in der Erzdiözese rund 1000 Flüchtlinge in kirchlichen Gebäuden untergebracht. Kardinal Reinhard Marx habe vor zwei Wochen alle Kirchengemeinden angeschrieben und um Hilfe gebeten. «Wir bekommen darauf immer noch neue Rückmeldungen.» Angesichts der Flucht Zehntausender Menschen nach Europa hatte Papst Franziskus am Sonntag gesagt: «Ich appelliere an alle Pfarreien, religiösen Gemeinschaften, Klöster und Wallfahrtsorte in ganz Europa (...), eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen.»

    Papst Franziskus während des Angelus-Gebets auf dem Petersplatz in Rom. 
    Foto: Angelo Carconi, EPA/dpa
  • Nach dem Brand der Asylunterkunft im baden-württembergischen Rottenburg ist immer noch unklar wie das Feuer entstehen konnte. Experten wollen den Ort deshalb erneut unter die Lupe nehmen. Dass Brandstifter am Werk waren, hatte die Staatsanwaltschaft Tübingen zuletzt nicht ausgeschlossen. Bei dem Feuer in der Nacht zum Montag waren sechs Bewohner verletzt worden. Foto: Wolfram Kastl, dpa 

    Ausgebrannte Wohncontainer für Asylsuchende in Rottenburg. Foto: Wolfram Kastl, dpa  
  • Zwei Drittel der Flüchtlinge, die am Wochenende nach Deutschland gekommen sind, waren bis gestern Abend noch in Bayern untergebracht. 1100 reisten weiter nach Dortmund. Bis zu 14 000 erwartet Nordrhein-Westfalen bis zum Ende der Woche. Weitere Anlaufstädte sind Frankfurt, Hamburg, Braunschweig, Saalfeld und Eisenhüttenstadt. 

  • München stellt sich weiter auf Flüchtlinge ein. Allein gestern sind etwa 4400 Menschen mit Sonderzügen aus Österreich in die bayerische Landeshauptstadt gekommen. Wie viele es heute werden, dafür konnte die Regierung von Oberbayern noch keine Prognose abgeben. Foto: Andreas Gebert, dpa
  • Die klare Anti-Haltung von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban gegenüber der Aufnahme von Flüchtlingen ist heute Aufmacher einiger Zeitungen: "Kommt nicht nach Ungarn" lauten die Schlagzeilen. Stattdessen will Orban seine Landesgrenzen verteidigen. Ein kürzlich errichteter 175 km langer Zaun an der Schwelle zu Serbien soll das Ankommen von Neuankömmlingen verhindern - bislang aber nur mit wenig Erfolg. 

    von Laura Lewandowski, dpa bearbeitet von Arrien Pauls, dpa 9/8/2015 7:51:44 AM
  • Szaboics Panyi beobachtet für das ungarische Portal index.hu die Flüchtlingskrise. Er berichtet, dass auf den Feldern in der Nähe von Röszke 500 Flüchtlinge eine kalte Nacht verbracht haben, weil das Camp in der Stadt "voll" gewesen sei.



  • Eindrücke eines BBC-Reporters aus der serbischen Grenzstadt Presevo.


  • Facebook muss unterdessen seinen Umgang mit fremdenfeindlichen Postings rechtfertigen. Man entferne alle Inhalte, in denen direkt zu Gewaltakten aufgerufen wird oder Menschen konkret bedroht werden, erläuterten die Facebook-Managerinnen Ciara Lyden und Julie de Bailliencourt in Berlin.
    Anders sehe die Sache bei „flaming speech“ aus, also bei hasserfüllten, beleidigenden, verächtlichen Äußerungen. Hier sei die Gratwanderung schwieriger. „Es gibt keine universelle Definition von Hate Speech“, sagte Lyden. Das Unternehmen tendiere deshalb seit einigen Jahren dazu, aggressive Kommentare einzelner Nutzer stehen zu lassen. „Das ist eine toughe Balance für uns.“
    www.tagesspiegel.de
  • Nach Ansicht des UN-Sondergesandten Staffan de Mistura könnte die Zahl der aus Syrien flüchtenden Menschen noch einmal drastisch steigen. Sollte sich der Bürgerkrieg auf das Gebiet der bislang weitgehend vom Konflikt verschont gebliebenen Mittelmeerstadt Latakia ausweiten, sei mit bis zu einer Million zusätzlichen Flüchtlingen zu rechnen, sagte der Diplomat in Brüssel.

    Die meisten von ihnen würden wohl versuchen, mit Booten über das Mittelmeer nach Europa zu kommen.
    Zudem könne ein weiterer Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat die Fluchtbewegungen verstärken, sagte de Mistura: «Die Tendenz ist besorgniserregend.»

    Karte zu den vom IS kontrollierten Gebieten im Irak und in Syrien. 
  • Vizekanzler Sigmar Gabriel hält es für verkraftbar, dass Deutschland auch in den nächsten Jahren in großem Stil Flüchtlinge aufnimmt. «Ich glaube, dass wir mit einer Größenordnung von einer halben Million für einige Jahre sicherlich klarkämen», sagte der SPD-Chef. «Ich habe da keine Zweifel - vielleicht auch mehr.»

    Sigmar Gabriel besucht auf seiner Sommerreise eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Ingelheim. Foto: Christoph Schmidt/dpa
  • Großbritannien gehört allerdings zu den EU-Staaten, die bislang relativ wenig Flüchtlinge aufgenommen haben.


  • Beim 3:2-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Schottland hießen schottische Fans die Flüchtlinge willkommen.
  • Am ungarisch-serbischen Grenzübergang Röszke haben Hunderte Flüchtlinge eine Polizeiabsperrung durchbrochen, um auf einer Autobahn Richtung Budapest zu marschieren. Darunter seien viele Familien mit Kindern, berichten ungarische Medien, die von schätzungsweise tausend Migranten sprechen.

    Nachdem die Flüchtlinge ihre Registrierung im Transitlager Röszke verweigerten, versuchte die Polizei zunächst erfolglos, sie auf der Autobahn aufzuhalten.
    Die Menschen waren illegal aus Serbien gekommen und hatten dafür den Weg entlang der Eisenbahnschienen bei Röszke gewählt, die vom neuen ungarischen Grenzzaun nicht versperrt werden.

    Foto: Ferenc Donka, EPA/dpa
  • Die Zahl der aus Syrien fliehenden Menschen könnte nach Einschätzung des UN-Sondergesandten de Mistura noch einmal drastisch zunehmen. Sollte sich der Bürgerkrieg auf das Gebiet der bislang weitgehend vom Konflikt verschont gebliebenen Mittelmeer-Küstenstadt Latakia ausweiten, sei mit bis zu einer Million zusätzlichen Flüchtlingen zu rechnen, sagt der Diplomat vor Journalisten in Brüssel. Die meisten von ihnen würden nach seiner Einschätzung wohl versuchen, mit Booten über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Zudem könne auch ein weiterer Vormarsch der Terrormiliz IS die Fluchtbewegungen verstärken. «Die Tendenz ist besorgniserregend», warnt de Mistura.
  • Die Route der Flüchtlinge über Ungarn, Österreich und Deutschland. Grafik: Bökelmann
  • Niemand braucht jetzt bei den Beschlüssen, die wir gestern gefasst haben, die Sorge haben, dass Steuern erhöht werden oder dass wir Leistungen kürzen irgendwo.

    Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel schließt in der ZDF-Sendung «Was nun, Herr Gabriel?» Steuererhöhung angesichts des neuen Milliardenpakets für die Flüchtlingshilfe aus.
  • Greenpeace-Aktivisten haben heute für die geflüchteten Menschen in Budapest Solarpanel und WLAN-Router aufgebaut http://pbs.twimg.com/media/COUUswFW8Ag98V6.jpg

  • Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) besucht das Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund, das seit dem Wochenende als Betreuungsstelle genutzt wird. Dort werden die Flüchtlinge, die Dortmund per Zug aus München oder Salzburg erreichen, nach der Ankunft erstversorgt. Foto: Marius Becker, dpa
  • ARD-aktuell bittet Menschen in der ganzen Bundesrepublik, der Redaktion Hilfsprojekte für Flüchtlinge zu melden. 


  • Es kann nicht sein, dass einige wenige Länder die ganze Last zu schultern haben und die anderen sich davonmachen wollen», sagte der CDU-Politiker am Montag vor einer Fraktionssitzung in Berlin. «Es muss jeder bereit sein, seine Aufgabe zu erfüllen und Flüchtlinge aufzunehmen.

    Unionsfraktionschef Volker Kauder mahnt eine gerechtere Verteilung der Asylbewerber in Europa an. Er fordert eine Lösung, die klarmache, dass Europa dies als Gesamtaufgabe sehe.
  • Großbritannien will in den kommenden Jahren 20 000 aus Syrien geflohene Menschen aufnehmen. Es würden Menschen aus Lagern rund um die syrische Grenze ins Land geholt, sagte Premierminister David Cameron im Parlament in London. Dabei solle ein Schwerpunkt auf Kindern und Waisen liegen. Die Flüchtlinge erhielten ein für fünf Jahre gültiges Visum. Großbritannien ist nicht Teil der Schengenzone ohne Grenzkontrollen und beteiligt sich nicht an einem Programm zur Verteilung von Flüchtlingen in Europa. In den vergangenen vier Jahren hat das Land nach Regierungsangaben 5000 Syrern Asyl gewährt. In München waren allein am vergangenen Wochenende 20 000 Migranten angekommen; viele wurden bereits in andere Bundesländer gebracht.

    David Cameron 
    Foto: Andy Rain, EPA/dpa 
  • Viele Flüchtlinge sehen in Angela Merkel eine Retterin. Die Kanzlerin bleibt gewohnt bescheiden: «Ich bilde mir nicht ein, dass es nur um mich geht, sondern dass es um das Land geht, um die Menschen, um die vielen, die am Bahnhof stehen, um die vielen, die begrüßen.» Foto: Sven Hoppe, dpa
  • Die Leistungen für abgelehnte Asylbewerber sollen nach dem Willen der schwarz-roten Bundesregierung deutlich reduziert werden. Laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ist dies Teil der im nächtlichen Koalitionsausschuss getroffenen Vereinbarung. «Wir wollen die Asylbewerberleistungen für diejenigen erheblich verringern, die unser Land verlassen müssen.» Es könne nicht sein, dass diese Menschen die gleichen Sozialleistungen bekämen wie diejenigen, die noch im Asylverfahren sind.

    Zudem soll künftig eine «Sekundärmigration» in Europa verhindert werden. Wenn jemand in ein anderes Land verteilt worden ist und nach Deutschland möchte, soll er hier nicht deutsche Leistungen erhalten, sondern auf das Land verwiesen werden, dem er zugeteilt wurde.

  • Ein Flüchtling lugt durch den Grenzzaun zwischen Serbien und Ungarn nahe der Stadt Röszke. In Budapest erklärte Ministerpräsident Viktor Orban, Ungarn müsse die Schengen-Außengrenze verteidigen. Deshalb sei die Grenzanlage notwendig. Foto: Edvard Molnar, EPA/dpa 
  • Für die Zurückhaltung der USA findet Sahra Wagenknecht, Vizefraktionschefin der Linken, scharfe Worte. Zustimmung für ihre These findet sie bei ihrem Parteikollegen Dietmar Barsch. Die Interventionspolitik der USA im Irak und in Libyen habe die aktuelle Flüchtlingskatastrophe maßgeblich mit ausgelöst. Deshalb müssten die Amerikaner auch finanziell für die Folgen mit einstehen.


    von Laura Lewandowski, dpa via dpa bearbeitet von Christoph Dernbach 9/7/2015 2:54:28 PM
  • Kaum hat die schwarz-rote Regierung das Ergebnis ihres Koalitionsgipfels präsentiert, gibt es Kritik von den Grünen. Parteichef Cem Özdemir sieht die Beschlüsse als erstes Angebot, fordert aber Nachbesserungen - unter anderem eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge. 

    Jetzt wissen wir, was die Koalition anbietet. Das ist nicht nichts.
  •  800 000 Flüchtlinge werden in diesem Jahr in Deutschland erwartet - bisher zumindest. Die Gesamtkosten für Bund und Länder könnten nach ersten groben Schätzungen auf zehn Milliarden Euro steigen. Kanzlerin Angela Merkel und ihr Vize Sigmar Gabriel halten diese Größenordnung für plausibel - seriös abschätzen lässt sich die Summe aber nicht. Die zehn Milliarden Euro könnten zudem eher eine Untergrenze sein. Allein der Bund will für 2016 sechs Milliarden beisteuern. Foto: Michael Kappeler, dpa

  • El presidente de la Comisión Europea, @JunckerEU dará el miércoles en
    Estrasburgo su primer discurso ante el Parlamento Europeo sobre el Estado de la Unión
    seguido de un debate sobre los objetivos alcanzados hasta la fecha y el programa
    de trabajo de la Comisión para 2016.
    #SOTEU #PlenoPE #Estrasburgo
    by pe_espana via Instagram
    DeleteEdit ImageReorder
    Sutra ujutro, predsjednik @europeancommission Jean-Claude Juncker održat će prvi govor o Stanju u EU-u pred @europeanparliament. Fokus je na izazovima #Europe se suočava i napretku na 10 prioriteta! Pratite via: ec.europa.eu ! #soteu #europeanunion #europeancommission #europskaunija #europskaomisija
    by ekhrvatska via Instagram
    Mañana, el presidente de la #CE comparece ante el #PE para explicar las prioridades del curso político. Desde las 9, aquí 👉🏼ec.europa.eu #SOTEU #refugiados #euro #grecia #digital #ue #eu #empleo #europa #política #discursos
    by uemadrid via Instagram
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    O Presidente Jean-Claude Juncker fará o seu primeiro Discurso do Estado da União esta quarta-feira, dia 9 de setembro, em Estrasburgo.
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    Saiba mais em
    ec.europa.eu/soteu
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    #EuropskeLeto skončio, od pondelka začína septembrové plenárne zasadnutie #EP v Štrasburgu. Správa o stave Únie, utečenecká kríza, rozpočet EÚ, to sú niektoré z tém, ktorými sa budú poslanci zaoberať. #EuropeanParliament #Strasbourg #EPlenary #PlenarySession #SOTEU #september #MEPs
    by epbratislava via Instagram
    Prepara't per al debat sobre l'Estat de la Unió dimecres amb el nostre pràctic dashboard: www.soteu.eu #SOTEU #dashboard #debat #parlamenteuropeu #eurocambra #europarlament #europa #europe #estrasburg #strasbourg #igerseuropa
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  • Aus vielen Ecken in Europa werden die Stimmen lauter: Neben deutschen Politikern hat heute auch Frankreichs Präsident François Hollande vor der Rückkehr der Grenzen in Europa gewarnt, falls die EU-Länder sich nicht auf eine verbindliche Verteilung von Flüchtlingen verständigen. Seine Kritik richtet sich dabei vor allem an Osten der EU, der gegen eine Umverteilung der Asylbewerber ist. Am Mittwoch will EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker ein Konzept vorstellen. 
  • In die Hallen der Münchner Messe kommen normalerweise Geschäftsleute aus der ganzen Welt. Statt Ausstellungsständen stehen nun Feldbetten in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Foto: Angelika Warmuth, dpa 
  • Während Tausende Menschen ums Überleben kämpfen, liegen sich die EU-Länder in den Haaren: In der Debatte über eine gerechtere Verteilung von Flüchtlingen hatte es am Wochenende auch bei einem EU-Außenministertreffen in Luxemburg kaum Fortschritte gegeben. Vor allem osteuropäische EU-Mitgliedsländer wehren sich gegen verbindliche Regeln.
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