Fußball-Bundesliga aktuell

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Sonntag, 6. November 2016 7

Fußball-Bundesliga aktuell

Wechselgerüchte, Verletzte, Trainerentlassungen: Welche Neuigkeiten gibt es von den Bundesligavereinen? Unser NewsBlog hält Sie mit den neuesten Meldungen zur Fußball-Bundesliga auf dem Laufenden.

    Hoffenheim-Coach Markus Gisdol verlängerte seinen Vertrag bis 2018.


    70 Kilometer entfernt von Hamburg hat Coach Bruno Labbadia das Kurz-Trainingslager des HSV vor dem Nordderby gegen Werder Bremen mit einer Gute-Laune-Einheit aufgenommen. Die Profis des Bundesliga-Schlusslichts starteten mit Handball statt Fußball und hatten sichtlich Spaß.

    Foto: Axel Heimken, dpa/Archiv
    Schalke 04 beschäftigt sich weiter mit einer möglichen Verpflichtung von Fußball-Weltmeister Sami Khedira. Laut Manager Horst Heldt befindet sich der Verein «aber noch in einer Prüfung des Themas». Heldt sagte dem «RevierSport», es müsse für beide Seiten «insgesamt passen, sportlich und finanziell».

    . Foto: Arne Dedert, dpa/Archiv
    Alexander Zorniger wird einem Bericht der «Stuttgarter Nachrichten» zufolge neuer Trainer beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart. Der 47-Jährige habe bei dem Tabellen-17. einen Dreijahresvertrag unterschrieben, schrieb die Zeitung. Der Kontrakt sei auch in der 2. Liga gültig.

    «Wir kommentieren das Thema nicht», sagte ein Club-Sprecher auf dpa-Anfrage.
    Zorniger war von 2012 bis Mitte Februar Chefcoach beim Fußball-Zweitligisten RB Leipzig. In Stuttgart war er 2009 Co-Trainer unter Markus Babbel. Nach Informationen der Zeitung habe VfB-Coach Huub Stevens signalisiert, dass er am Saisonende aufhören möchte.

    Foto: Uwe Anspach, dpa/Archiv

    Borussia Dortmund setzt bei der Suche eines Nachfolgers für Trainer Jürgen Klopp auf das Motto «Sicherheit vor Schnelligkeit». Das sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. «Die Tatsache, dass wir nichts über einen möglichen Nachfolger sagen wollen, impliziert auch den Zeitraum.»

    Foto: Federico Gambarini, dpa
    Der neue Trainer Bruno Labbadia will mit einem Kurz-Trainingslager den auf den letzten Platz abgestürzten Fußball-Bundesligisten Hamburger SV wieder auf Kurs bringen. «Es gibt keine Zeit. Wir haben gesagt: Leinen los. Barrieren müssen sofort umgestoßen werden», sagte Labbadia bei seiner Vorstellung. Bereits am Nachmittag steht für die Mannschaft die Abfahrt nach Rotenburg (Wümme) auf dem Programm. Zuvor hatte der 49-Jährige sein erstes Training mit den Norddeutschen geleitet. Labbadia war bereits in der Saison 2009/10 Cheftrainer des HSV. Er folgt auf Kurzzeit-Trainer Peter Knäbel.

    Foto: Axel Heimken, dpa 


    Bruno Labbadia bei seiner Vorstellung als HSV-Cheftrainer.


    Erfolgstrainer Jürgen Klopp verlässt Borussia Dortmund nach sieben Jahren zum Saisonende. Dies teilte der börsennotierte Fußball-Bundesligist in einer Ad-hoc-Mitteilung mit. Der Verein habe der Bitte des 47-Jährigen nach einer Auflösung des bis 2018 gültigen Vertrages entsprochen.
     
    «Wir haben einige Gespräche geführt und dabei die gemeinsame Entscheidung getroffen, dass der Weg, den wir sieben Jahre lang mit unglaublichem Erfolg gegangen sind, am Saisonende zu Ende geht. Das hat mich und Jürgen sehr angefasst», sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in einer Pressekonferenz sichtlich gerührt.  

    Foto: Friso Gentsch, dpa/Archiv

    Der HSV hat einen neuen Cheftrainer!


    Marcell Jansen steht dem Hamburger SV im Bundesliga-Nordderby am Sonntag bei Werder Bremen wieder zur Verfügung. «Ja, ich habe einige gute Trainingseinheiten hinter mir und kann spielen», sagte der 29 Jahre alte Abwehr- und Mittelfeldakteur nach der ersten Trainingseinheit. Jansen, der einen Muskelfaserriss auskuriert hat, könnte im Derby anstelle von Matthias Ostrzolek als Linksverteidiger auflaufen.

    Foto: Axel Heimken, dpa/Archiv
    Pech für den 1. FC Köln.


    Borussia Dortmund kann für das Spiel am Samstag gegen den SC Paderborn (15.30 Uhr) wohl wieder mit Neuzugang Kevin Kampl und Mittelfeldspieler Sven Bender planen. Beide zuletzt angeschlagenen Profis kehrten in das Mannschaftstraining des Tabellen-10. zurück.

    Offen bleibt dagegen das Comeback von Marco Reus. Der Nationalspieler macht nach einer Adduktorenverletzung zwar Fortschritte, trainiert aber weiterhin nur individuell.

    Neuzugang Kevin Kampl kehrte ins Training zurück. Foto: Friso Gentsch, dpa/Archiv
    Nach dem Ausfall von Torjäger Alexander Meier sieht Eintracht Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner nur noch geringe Chancen auf eine Teilnahme an der Europa League«Wir müssen aufpassen, dass sich eine ordentliche Saison nicht ins Negative verkehrt», warnt der 54-Jährige in der HR-Fernsehsendung «Heimspiel!».

    Foto: Arne Dedert, dpa/Archiv
    Vor dem als Risiko-Spiel eingestuften Nord-Derby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV fordert Werder-Chef Klaus Filbry die Politik zum Handeln auf. «Der Großteil der Beamten wird zur Fan-Trennung eingesetzt. Bei diesem Thema muss die Stadt handeln und für eine bessere Infrastruktur rund um das Weser-Stadion sorgen, das sie ja auch mit betreibt», sagt Filbry der «Sport-Bild».

    Foto: Carmen Jaspersen, dpa/Archiv
    Fußball-Bundesligist FC Augsburg muss wohl für den Rest der Saison auf seinen brasilianischen Stürmer Caiuby verzichten.

    Der 26-Jährige zog sich bei der 1:2-Niederlage beim SC Paderborn nach Vereinsangaben vom Montag eine schwere
    Muskelverletzung im Oberschenkel zu und wird in dieser Spielzeit voraussichtlich nicht mehr auflaufen können.


    Foto: Oliver Krato, dpa/Archiv

    Leverkusens Torwart Bernd Leno ist ein echter Rückhalt.

    Rekord! Einfach #LENOMENAL 👍😁

    New clean sheet record, thanks Bernd Leno! 👌
    von Bayer 04 Leverkusen Fu... via Facebook

    Pech für die Frankfurter Eintracht. Ihr Toptorjäger Alexander Meier kann in dieser Saison nicht mehr auflaufen.


    Das Boulevardblatt «Hamburger Morgenpost» kommentiert den HSV-Absturz auf den letzten Tabellenplatz in der Rubrik «Thema des Tages» mit zwei gähnend leeren SeitenUnter der blau eingerahmten Schlagzeile «Das macht HSV-Fans jetzt noch Hoffnung» fand sich in der Montag-Ausgabe lediglich ein blau unterlegtes, kleingedrucktes Insert.

    Foto: Henrik Josef Boerger, dpa
    Einem Radio-Reporter aus Köln hat das sehenswerte Tor von Hector beim Kölner Sieg gegen Hoffenheim jedenfalls nicht die Sprache verschlagen.



    GRAFIK: Jürgen Reschke, dpa 

    Ist der Hamburger SV noch zu retten? Nach dem desaströsen 0:2 gegen Wolfsburg und dem Sturz auf den letzten Platz fehlt langsam der Glaube daran. An der Spitze bereitet sich der FC Bayern schon mal auf den 25. Titelgewinn vor: Drei Siege fehlen noch. Video: dpa

    Thomas Tuchel ist laut seinem Berater grundsätzlich offen für ein Engagement beim Hamburger SV. «Thomas würde den HSV gerne machen, wenn gewisse Voraussetzungen stimmen», sagt Olaf Meinking der «Süddeutsche Zeitung». Nach Angaben des Blatts  soll es bei diesen Voraussetzungen aber nicht um den Verbleib des derzeitigen Tabellenletzten in der Bundesliga gehen, sondern um Tuchels Kompetenzen in dem Krisen-Club. 

    Derweil sagt Felix Magath, er sei «grundsätzlich immer bereit», dem HSV zu helfen. «Aber das ist nicht meine Entscheidung. Entscheiden, das machen ja andere beim HSV», sagt der ehemalige Spieler, Manager und Trainer der Hanseaten im Sportclub des NDR. Peter Knäbel als Trainer zu installieren kommentiert Magath als Maßnahme, die man als «Experiment bezeichnen muss».

    Foto: Fredrik von Erichsen, dpa/Archiv 
    Leverkusen zieht Konsequenzen aus der Prügelattacke um Spahic:


    Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hofft, Nationalspieler Sami Khedira in der nächsten Saison zum Fußball-Bundesligisten holen zu können. «Ich habe eine gute Meinung von ihm», sagte er im «Doppelpass» des TV-Senders «Sport1»Manager Heldt und sein Berater sollen versuchen, «eine tragfähige Lösung mit einer tragbaren Summe zu finden». Der 28 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler ist seit 2010 bei Real Madrid unter Vertrag und könnte ablösefrei wechseln.

    Foto: Ina Fassbender, dpa/Archiv 


    Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer will trotz des Abrutschens auf einen Abstiegsplatz an Peter Knäbel als Trainer des Hamburger SV festhalten. Auf die Frage, ob er einen erneuten Wechsel auf der Bank ausschließen könne, antwortete der Ex-Profi: «Ja, das schließe ich aus!» Knäbel ist nach Mirko Slomka und Josef Zinnbauer bereits den dritten Fußballlehrer in dieser Saison.

    Foto: Daniel Bockwoldt, dpa 

    Die Deutsche Presse-Agentur hat zum 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga einige Zahlen zusammengestellt.

    4 Mal nacheinander blieb Schalke 04 sieglos, so lange wie nie zuvor unter Trainer Roberto Di Matteo.

    4 Spanier in der Startelf bot der FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt in Pepe Reina, Xabi Alonso, Thiago Alcantara und Juan Bernat auf - Novum in der Bundesliga.

    12 Spiele nacheinander hat Hannover 96 nicht gewonnen.

    16 Tore erzielte Robert Lewandowski in dieser Spielzeit für Bayern München. Damit traf der Pole schon einmal häufiger als Gerd Müller in seiner Premierensaison 1965/66.

    28 Sekunden benötigte Gladbachs Oscar Wendt zum 1:0 gegen Borussia Dortmund. Das schnellste Tor für die Borussia seit Erhebung der Daten.

    133 Tore erzielte Leverkusens Stefan Kießling in der Bundesliga. Er überholte damit Bayers Sportchef Rudi Völler. Gemeinsam mit Giovane Elber bedeutet das Platz 19 in der Ewigen Bestenliste.

    162 Tage musste der verletzte Julian Draxler auf sein Comeback bei Schalke 04 warten. Gegen Freiburg kam der Weltmeister zu einem 14-Minuten-Einsatz.

    300 Bundesligaspiele absolvierte der FSV Mainz 05. Zum Jubiläum gab es mit dem 2:3 gegen Bayer Leverkusen die 115. Niederlage bei 85 Unentschieden und 100 Siegen.

    486 Minuten ohne Gegentor bedeuteten bis zum Mainzer Anschlusstreffer Leverkusener Vereinsrekord. Der alte stammte aus dem Jahr 1984.

    599 Minuten lang musste der SC Paderborn auf ein Ende seiner Torflaute warten. Dann traf Elias Kachunga zur Führung gegen Augsburg.

    1008 Minuten ist Schalkes Torjäger Klaas-Jan Huntelaar bereits ohne Treffer in der Bundesliga.

    Foto: Jonas Güttler, dpa
    Trainingsfrei für Herthas Valentin Stocker am 26. Geburtstag: Auch ein Lohn für sein Traumtor zum 1:1-Endstand bei Hannover 96. Das Video des spektakulären Seitfallziehers ist auch in der Schweiz der große Hit.
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    Richtig optimistisch ist Hoffnungsträger Julian Draxler nach seinem 14-Minuten-Comeback für Schalke 04 noch nicht. «Für mich persönlich ist das eine schöne Geschichte, aber mit einem Sieg wäre es schöner gewesen», sagt der 21-jährige Weltmeister nach dem 0:0 gegen den SC Freiburg. 

    162 Tage dauerte es nach seinem Sehnenriss im Oberschenkel, bis er wieder fit für die Liga war.  
    Erwartungen, dass mit ihm schnell der Erfolg auf Schalke zurückkehrt, hält der Mittelfeldspieler für verfrüht. «Ich freue mich, dass die Fans große Hoffnungen in mich setzen, aber ich bin lange nicht da, wo ich hin will», sagt Draxler. 

    Foto: Jonas Güttler, dpa/Archiv

    Grafik: Jürgen Reschke, dpa   
    Gladbach kämpft um den direkten Einzug in die Champions League - für Manager Max Eberl eigentlich unglaublich. Andere Top-Clubs wie Borussia Dortmund oder FC Schalke 04 müssten seiner Ansicht nach vor den Mönchengladbachern stehen. 

    Einen «sehr großen» Anteil daran hat laut Eberl der Trainer Lucien Favre. Er passe perfekt zu Borussia Mönchengladbach und die Borussia passe perfekt zu Favre, betont der Sportdirektor in einem Interview der «Frankfurter Allgemeine Zeitung».  «Lucien ist dabei, eine Ära zu prägen, und ich hoffe, dass er uns noch lange erhalten bleibt.»

    Foto: Patrick Seeger, dpa/Archiv 
    Die Abstiegsnöte bei Hannover 96 werden immer größer, die deprimierende Sieglos-Serie in der Fußball-Bundesliga scheint kein Ende zunehmen.

     «Für uns ist das zu wenig. Wir werden bis zum Saisonende leiden», kommentiert der leidgeprüfte 96-Trainer Tayfun Korkut das 1:1 (0:0) gegen den mitgefährdeten Hauptstadtclub Hertha BSC. «Aber wir sind dazu bereit», fügte der 41-Jährige fast trotzig hinzu.

    Foto: Peter Steffen, dpa/Archiv 

    Grafik: dpa, Jürgen Reschke

    Die Spieler von Hertha BSC hören auf ihren Trainer Pal Dardai. Auch Nachts...


    Schlechte Nachrichten für Frankfurt: Bundesliga-Toptorjäger Alex Meier fällt aus.


    Pep Guardiola über den Wegfall eines weiteren Leistungsträgers: «Die Situation ist kritisch, sehr kritisch.»


    Werder Bremen kann im Spiel beim VfB Stuttgart am Sonntag auf Kapitän Clemens Fritz und Innenverteidiger Jannik Vestergaard bauen. 

    «Für beide besteht keine große Gefahr für das Stuttgart-Spiel. Ich denke da optimistisch», sagt Werder-Trainer Viktor Skripnik. Fritz setzte zuletzt wegen einer Schienbeinprellung mit dem Training aus, Vestergaard fehlte wegen einer Erkältung.

    Foto: Federico Gambarini, dpa/Archiv
    So langsam wird es ernst: Am 28. Spieltag gibt es kein echtes Spitzenspiel, aber manche Begegnung mit wegweisendem Charakter - oben wie unten in der Tabelle.

    Hamburger SV - VfL Wolfsburg (Samstag, 18.30 Uhr)
    Hamburger SV: Liefert Trainer Knäbel Argumente gegen die Moserei von Magath? Einen weiteren desolaten Auftritt wie in Leverkusen kann sich der HSV jedenfalls nicht leisten. 
    VfL Wolfsburg: Platz zwei sichern - und doch Kräfte sparen für das kommende Woche anstehende Hinspiel in der Europa League gegen Neapel. Diesen Spagat muss Trainer Hecking schaffen. 

    1. FC Köln - 1899 Hoffenheim (Sonntag, 15.30 Uhr)
    1. FC Köln: Es klingt paradox. Mit einem Sieg wäre man nur noch vier Punkte hinter dem Gegner, der noch Europapokal-Ambitionen hat. Die Kölner Wahrheit aber bleibt: Jeder Punkt ist einer gegen den Abstieg.
    1899 Hoffenheim: Ärgerliches Aus im Pokal, auswärts seit fünf Spielen ohne Sieg. Trainer Markus Gisdol muss die Kraichgauer wieder in die Spur bringen - sonst bleibt die Europa-League-Teilnahme ein Traum.

    VfB Stuttgart - Werder Bremen (Sonntag, 17.30 Uhr)
    VfB Stuttgart: Mehr Kilometer gelaufen, mehr Ballbesitz und eine bessere Passquote. In vielen Statistiken sind die Schwaben besser als ihr Gegner. In der Tabelle steht aber weiter unterm Strich Platz 18.
    Werder Bremen: Das erste Wiedersehen mit Ex-Trainer Dutt löst bei Werder kaum negative Emotionen aus. Zu gut lief es seit der Trennung von dem heutigen VfB-Manager für die Hanseaten.

    Pierre-Michel Lasogga ist wieder fit für den Hamburger Sturm. Foto: Axel Heimken, dpa/Archiv 
    Nach dem Eklat um Emir Spahic will Bayer Leverkusen alle Bemühungen um eine «schonungslose und vollständige Aufklärung des Sachverhalts» unterstützen. Das teilt der Verein mit. Spahic werde sich nach einer Prügelei mit Bayer-Ordnern im Anschluss an das im Elfmeterschießen verlorene Viertelfinalspiel im DFB-Pokal gegen Bayern München «bei den betroffenen Ordnern persönlich entschuldigen».

    Bayer-Kommunikationsdirektor Meinolf Sprink sagt, das auf «bild.de» veröffentlichte Video sei «für jeden schockierend». 

    Foto: Marius Becker, dpa/Archiv
    Der Berater von Thomas Tuchel hat eine Übereinkunft des Trainers mit dem Fußball-Bundesligisten Hamburger SV dementiert. «Es gibt keine Einigung von Thomas Tuchel über einen Vertrag mit dem Hamburger SV, es gibt keinen neuen Stand», sagte Felix Ahns am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

    Zuvor hatte Sky Sport News HD berichtet, dass Tuchel zur nächsten Saison einen Vierjahreskontrakt bei den Hanseaten erhalte und auch im Abstiegsfall kommen solle. Vor knapp drei Wochen hatte der HSV Joe Zinnbauer freigestellt. Seitdem hat Sportdirektor Peter Knäbel den Trainerposten beim Abstiegskandidaten interimsmäßig übernommen.


    Foto: Axel Heimken, dpa/Archiv

    So langsam wird es ernst: Am 28. Spieltag gibt es kein echtes Spitzenspiel, aber manche Begegnung mit wegweisendem Charakter - oben wie unten in der Tabelle.

    Bor. Mönchengladbach - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)
    Bor. Mönchengladbach: An Selbstkritik mangelte es nach der Blamage in Bielefeld immerhin nicht. Jetzt gilt die Konzentration dem Erreichen der Champions League - und zwar als Dritter auf direktem Weg. 
    Borussia Dortmund: Mit dem guten Pokalgefühl soll es in der Bundesliga nach oben gehen. Platz sieben ist nur vier Punkte entfernt - und der reicht nach menschlichem Ermessen für die Europa League. 

    Mainz 05 - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)
    Mainz 05: Zwei direkte Bayer-Konkurrenten um die Champions-League - Wolfsburg und Gladbach - wurde zu Hause schon ein Remis abgetrotzt. Ein Punkt gegen Leverkusen würde Trainer Martin Schmidt gefallen.
    Bayer Leverkusen: Die gute Nachricht für Trainer Roger Schmidt: Ein Elfmeterschießen gibt es nicht. Nach dem bitteren Pokal-K.o. gilt die Konzentration der Liga, die Königsklasse soll wieder erreicht werden.

    SC Paderborn - FC Augsburg (Samstag (15.30 Uhr) 
    SC Paderborn: Wo bitte schön steht das Tor? Paderborn hat in den letzten zehn Spielen nur zwei Treffer erzielt. Das muss sich ändern, sonst droht der erstmalige Absturz auf den letzten Platz.
    FC Augsburg: Bloß nicht der nächste Ausrutscher gegen einen Abstiegskandidaten. Nach Niederlagen gegen Mainz und Freiburg soll Paderborn auf dem Weg nach Europa kein weiterer Stolperstein sein. 

    Gladbachs Traum vom Pokal ist geplatzt - jetzt soll die Teilnahme an der Champions League gesichert werden. Foto: Friso Gentsch, dpa/Archiv 

    So langsam wird es ernst: Am 28. Spieltag gibt es kein echtes Spitzenspiel, aber manche Begegnung mit wegweisendem Charakter - oben wie unten in der Tabelle.

    Hannover 96 - Hertha BSC (Freitag, 20.30 Uhr):
    Hannover 96: Trainer Korkut steht vor seinem nächsten Schlüsselspiel. 13 Spiele gab es keinen Sieg. Eine Niederlage würde 96 noch tiefer in den Abstiegsstrudel ziehen und den Coach womöglich den Job kosten.
    Hertha BSC: Mit neuem Selbstvertrauen reisen die Berliner Richtung Westen. Das Punktepolster auf die Abstiegsränge ist gewachsen. Ein Sieg in Hannover und die Mission von Retter Dardai ist fast erfüllt.

    Bayern München - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr):
    Bayern München: Auf welcher Sitzmöglichkeit auch immer: Trainer Guardiola kann beruhigt Platz nehmen. Fünf Zu-Null-Siege gab es gegen die Eintracht in Serie. Die Bayern können sich für Porto einspielen.
    Eintracht Frankfurt: Mit der schlechtesten Abwehr gegen den besten Angriff. Für die Eintracht kann es nur um Schadensbegrenzung gehen. Zumal auch noch Abwehrmann Zambrano verletzt ausfällt.

    Schalke 04 - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)
    Schalke 04: Draxler wieder im Kader? Farfan wieder in der Startelf? Prominente Offensivoptionen lassen auf eine erfolgreiche Jagd auf die Champions-League-Plätze hoffen. Weitere Ausrutscher sind verboten.
    SC Freiburg: Gegen keinen Bundesliga-Club haben die Breisgauer häufiger gewonnen oder mehr Tore erzielt. Ein weiterer Coup gegen den Revier-Club würde Pokalwunden heilen und die Abstiegssorgen lindern. 

    Vom Präsidenten hat er enorme Rückendeckung, doch Hannovers Trainer Tayfun Korkut ist auf Punkte angewiesen. Foto: Boris Roessler, dpa/Archiv 
    Ohne Stammspieler Marvin Plattenhardt muss Hertha BSC am Freitag bei Hannover 96 auskommen. Der Linksverteidiger steht wegen seiner muskulären Probleme nicht im Berliner Aufgebot. Neben Plattenhardt sind auch Hajime Hosogai, Ronny und Änis Ben-Hatira noch nicht wieder fitMit dem zuletzt ebenfalls angeschlagenen Roy Beerens kann Hertha-Trainer Pal Dardai dagegen planen. Wegen einer Rückenblessur hatte der niederländische Offensivspieler zuletzt nicht trainiert. 

    Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv 

    Trainingsspaß bei den "Wölfen"!


    Der Schalker Chinedu Obasi muss sich im Sommer einen neuen Verein suchenManager Horst Heldt erklärt, dass der bis Juni 2015 gültige Vertrag mit dem nigerianischen Stürmer nicht verlängert werde. Obasi war 2012 von Hoffenheim nach Schalke gewechselt, konnte in der laufenden Rückrunde aber wegen einer Verletzung noch kein Pflichtspiel bestreiten.

    Foto:  Ina Fassbender, dpa/Archiv 

    Das DFB-Pokal-Viertelfinale hat den Clubs viel abverlangt, keine Partie war ein Spaziergang. Bayern München und Dortmund gehen aber gestärkt aus dem Wettbewerb. Leverkusen und Gladbach müssen erstmal ihre Enttäuschung überwinden. Die Begegnungen des nächsten Spieltags. Video: dpa

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