Fußball-Bundesliga aktuell

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Sonntag, 6. November 2016 7

Fußball-Bundesliga aktuell

Wechselgerüchte, Verletzte, Trainerentlassungen: Welche Neuigkeiten gibt es von den Bundesligavereinen? Unser NewsBlog hält Sie mit den neuesten Meldungen zur Fußball-Bundesliga auf dem Laufenden.

    Ajax Amsterdam ist an einer Rückholaktion seines ehemaligen Spielers Rafael van der Vaart interessiert. «Mit seiner Erfahrung denke ich, dass er allzeit willkommen ist», sagt Ajax-Trainer Frank de Boer über den Kapitän des Hamburger SV beim TV-Sender Fox-Sports. «Unsere ersten Pfeile zielen auf andere Optionen, aber ich denke, dass er eine interessante Option für uns ist», ergänzte der Coach. Van der Vaart bestritt von 2000 bis 2005 117 Spiele für die Niederländer. Danach wechselte er an die Elbe.

    Foto: Friso Gentsch, dpa/Archiv 

    Mini-Kloppo...
    Bei Bayern-Kapitän Philipp Lahm geht es voran...



    Hannovers Trainer Tayfun Korkut hat seine eigene Sicht der Dinge. Trotz der Sieglos-Serie in der Rückrunde wähnt der Fußball-Lehrer sein Team nicht im Kampf um den Klassenverbleib. «Nein, ich glaub nicht, dass wir jetzt schon von Abstiegskampf reden müssen», sagte der Coach nach der 1:2-Niederlage gegen den zuvor zehnmal sieglosen Aufsteiger SC Paderborn. Hannover liegt nach dem 21. Spieltag nur noch vier Zähler vor dem vorletzten Platz der Tabelle.

    Foto: Peter Steffen, dpa 

    Erste Konsequenzen nach dem  Platzsturm!


    VfB-Sportdirektor Robin Dutt nimmt die Ratlosigkeit von Trainer Huub Stevens nach dem Rückschlag der Stuttgarter in Hoffenheim gelassen hin. «So eine Last-Minute-Niederlage hat emotional eine ganz andere Qualität», sagte Dutt in verschiedenen Medien. «Menschen, die wie Huub hart arbeiten, treffen Niederlagen auch härter.» Der niederländische Coach hatte nach dem 1:2 des Tabellenschlusslichts im Derby auf die Frage eines Reporters, ob er ratlos sei, gemeint: «Ja, kann man sagen, ja.» 

    Foto: Uwe Anspach, dpa/Archiv 

    Der VfL Wolfsburg will sich nicht mit dem zweiten Platz in der Bundesliga zufriedengeben. «Im Moment sind wir Zweiter, aber ich will trotzdem Erster werden. Auch wenn die Bayern acht Punkte Vorsprung haben», sagte Offensivspieler Kevin De Bruyne im «Audi Star Talk» des Bezahlsenders Sky. Er sei nicht beim VfL, «um den FC Bayern Titel gewinnen zu lassen», betonte der belgische Nationalspieler. 

    Foto: Peter Steffen, dpa/Archiv  

  • In München hat der HSV in den letzten Jahren schon manche schmerzhafte Watschn einstecken müssen. Aber so schlimm wie beim 0:8 im 100. Duell mit dem Rekordmeister kam es nie zuvor in 52 Bundesligajahren. Rückblick auf den 21. Spieltag. Video: dpa

  • Nach der 4:5-Niederlage gegen Wolfsburg ein weiterer Rückschlag für die Werkself!


    Der 1. FC Köln distanziert sich vom krassen Fehlverhalten seiner Anhänger «ohne Wenn und Aber». Das stimmungsvolle Derby bei Borussia Mönchengladbach (0:1) sei durch das Fan-Fehlverhalten «extrem negativ» beeinflusst worden, teilt der Verein mit. Der Fußballclub werde «alles ihm Mögliche tun, um Täter zu ermitteln und konsequent zu sanktionieren und behält sich weitere harte Schritte gegen die beteiligten Gruppierungen vor».

    Vor der Begegnung und mit Beginn der zweiten 45 Minuten hatten FC-Anhänger in ihrem Block Pyrotechnik und Böller entzündet. Nach dem Ende waren rund 25 Vermummte auf den Platz gestürmt und wurden unter heftigen Rangeleien von den Sicherheitskräften gestoppt. Diese Vorfälle würden dem FC «und der Mehrheit der großartigen Fans des 1. FC Köln massiven Schaden» zufügen. Der FC rechnet mit harten Strafen durch den Deutschen Fußball-Bund.

    Foto: Maja Hitij, dpa 

    von Marc Möller, dpa bearbeitet von Desk 2/15/2015 8:15:19 AM
    André Schürrle hat sich auf die erste Rückkehr an die alte Wirkungsstätte gefreut. «Ich hatte dort eine wirklich schöne Zeit», so der Weltmeister vor dem 5:4 seines neuen Arbeitgebers VfL Wolfsburg bei Bayer Leverkusen. Der Spaß am Wiedersehen war aber einseitig. Bei jedem Ballkontakt wurde Schürrle, der von 2011 bis 2013 bei Bayer spielte und dann zum FC Chelsea ging, ausgepfiffen.

    Foto: Bernd Thissen, dpa

  • Die Ergebnisse der Samstagspartien und der aktuelle Tabellenstand: 

    Grafik: Jürgen Reschke 
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    Auch Augsburg kann Bremen nicht stoppen

    Werder feiert gegen die Weinzierl-Elf den fünften Sieg in Serie und ist in der Bundesliga weiter die Mannschaft der Stunde.
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    FC Bayern München zerlegt Hamburg

    Beim 8:0-Triumph gegen seinen seinen Lieblingsgegner findet der Bundesliga-Tabellenführer endgültig zurück zur Meisterform.
    Präsident Werner Spinner vom 1. FC Köln kritisiert den Deutschen Fußball-Bund (DFB) für seinen Umgang insbesondere mit den sogenannten Ultras unter den Fans. Er würde sich wünschen, dass der DFB mehr zur Deeskalation beitragen würde. «Der DFB hat die Maxime: Strafen. Und wenn noch mal was passiert: höhere Strafen», so Spinner in einem Interview der «Süddeutsche Zeitung». Die Spirale gehe dadurch immer weiter. «Das ist keine Lösung des Problems.» Spinner betonte, dass man das Fehlverhalten von Fans als gesellschaftliches Phänomen sehen und «ernst nehmen» müsse.

    Spinner räumt ein, dass man immer wieder mit Vorfällen rechnen müsse, «leider, und natürlich muss es auch Sanktionen geben». Als Beispiel nannte er Stadionverbote. Er wünscht sich aber von staatlicher Seite und auch vom DFB mehr Vertrauen. Insbesondere das Thema der Ultras sei zu Lasten der Fans, der Vereine und der Fußballkultur in Deutschland «unfassbar eskaliert», meint Spinner.

    Symbolbild: Inga Kjerm, dpa/Archiv
  • Wir schließen uns diesem Wunsch an!


  • Nicht nur das Duell FC Bayern gegen den HSV gibt es zum 100 Mal in der Bundesliga. Die 100 spielt auch bei David Alaba eine besondere Rolle:


    Auch der erkrankte Kapitän Mats Hummels hat nach dem 4:2-Sieg von Borussia Dortmund erstmal erleichtert aufgeatmet. «Das war - ERNEUT - extrem wichtig», twitterte der -Nationalspieler. Hummels betonte: «Noch dazu nach Rückstand.» Denn beim Heimerfolg über den FSV Mainz 05 gelang es den Borussen zum ersten Mal in dieser Saison, nach einem Rückstand (0:1 nach nur 53 Sekunden) einen Sieg zu feiern. Hummels konnte dem BVB dabei nicht helfen, er fehlte wegen eines Virusinfekts.

    Foto: Marius Becker, dpa/Archiv 
    Thomas Schaaf hat sein Jubiläum gar nicht auf dem Schirm. «Ich selbst wäre gar nicht auf den Gedanken gekommen, dass es ein besonderes Spiel sein könnte», so der Trainer von Eintracht Frankfurt. Da ihn in den vergangenen Tagen aber viele Leute angesprochen haben, weiß jetzt auch Schaaf, dass er am Samstagabend zum 500. Mal als Trainer bei einem Spiel der Bundesliga auf der Bank sitzt. 

    «Dass ich damit rund 15 Spielzeiten als Chefcoach tätig bin, zeigt, dass ich auch einige Dinge richtig gemacht habe», meint der Eintracht-Coach. Nur Otto Rehhagel (832), Jupp Heynckes (642), Erich Ribbeck (569), und Udo Lattek (522) haben noch mehr Erstliga-Partien als Cheftrainer erlebt. Dass der Gegner in seinem 500. Spiel wie in seiner ersten Begegnung wieder FC Schalke 04 heißt, sei natürlich «von langer Hand geplant gewesen», scherzt der 54-Jährige.

    Foto: Frederik von Erichsen, dpa/Archiv
    von Werner Voss, dpa bearbeitet von Desk 2/13/2015 2:23:08 PM
    Pal Dardai kann für sein Heimdebüt als Cheftrainer von Hertha BSC mit Stammtorwart Thomas Kraft und Mittelfeldspieler Per Skjelbred planen. Beide Spieler waren nach gesundheitlichen Problemen beim Training des Berliner Fußball-Bundesligisten am Freitag dabei. Auch Afrika-Cup-Sieger Salomon Kalou steht für die Partie gegen den SC Freiburg zur Verfügung.

    Per Skjelbred (r) ist bei der Hertha einsatzfähig. Foto: Lukas Schulze, dpa/Archiv
    Zlatko Junuzovic bleibt an der Weser!
    Dietmar Hopp will nach seiner Mehrheitsübernahme bei 1899 Hoffenheim sein finanzielles Engagement zurückschrauben. «Wir gehen davon aus, dass wir ab 2016/2017 ein ausgeglichenes Ergebnis hinkriegen», sagte der 74-jährige Milliardär bei einer Pressekonferenz in Sinsheim und betonte: «Wir werden darauf angewiesen sein, Transferüberschüsse zu kreieren, wir müssen intelligent einkaufen.»

    Foto: Uwe Anspach, dpa
    Nach zehn Bundesligaspielen ohne Sieg und zuletzt vier Begegnungen ohne Treffer will Trainer André Breitenreiter mit dem SC Paderborn «den Weg der kleinen Schritte gehen». Vor der Erstliga-Premiere bei Hannover 96 am Sonntag (17.30 Uhr) fordert er von seiner Elf angesichts der jüngsten Torflaute: «Sie muss im Abschluss konzentrierter werden.» Er muss auf den bei einem Autounfall leicht verletzten Christian Strohdiek verzichten. Fraglich sind die Einsätze von Daniel Brückner und Jens Wemmer, die zuletzt an grippalen Infekten litten. Moritz Stoppelkamp (Wirbelblockade) und Patrick Ziegler (Halsentzündung) stehen wieder zur Verfügung.


    Pep Guardiola, Coach des FC Bayern, klärt auf: 


    Der BVB will den nächsten Dreier: 


    Trotz großer Personalsorgen reist der FC Augsburg selbstbewusst zum Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen. «Wir werden wieder eine wettbewerbsfähige und gute Mannschaft aufs Feld schicken», so Trainer Markus Weinzierl. 

    Der Tabellenvierte muss am Samstag (15.30 Uhr) gegen das erfolgreichste Rückrundenteam auch noch den Ausfall von Paul Verhaegh verkraften. Der Kapitän hatte sich beim 2:2 gegen Eintracht Frankfurt eine schwere Muskelverletzung an der Wade zugezogen. Insgesamt fallen neun verletzte oder gesperrte Akteure aus. Für Verhaegh könnte Markus Feulner oder Dominik Kohr auf die rechte Verteidigerposition rücken. Links hinten steht nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup der Ghanaer Abdul Rahman Baba  wieder zur Verfügung. «Baba ist fit», erklärt Weinzierl über den Youngster. 

    Augsburgs (v.l.n.r) Nikola Djurdijic, Abdul Baba und Halil Altintop bejubeln ein Tor. Auch gegen Bremen? Foto: Stefan Puchner/dpa/Archiv 
    Jörg Schmadtke, Manager des 1. FC Köln, hat vor dem 99. Pflichtspielderby am Samstag großen Respekt vor Gastgeber Borussia MönchengladbachDie Gladbacher hätten vor dem FC «einen deutlichen Vorsprung, weil sie in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht haben, die Mannschaft entwickelt haben, die Wirtschaftskraft entwickelt haben, die man auch braucht», sagte Schmadtke in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

    Foto: Matthias Balk, dpa/Archiv

    Ein brand-heißes Derby und ein echtes Spitzenspiel am Rhein - der Westen steht im Mittelpunkt am 21. Spieltag. Video: Thomas Thonfeld, dpa

    Für Schalkes Sportvorstand Horst Heldt sind Überlegungen zu einer weiteren Aufsplitterung der Bundesliga-Spieltage kein Tabuthema. «Es ist bemerkenswert, dass der Letzte in England mehr bekommt als der Erste in Deutschland. Man muss darüber nachdenken, wie man die große Lücke schließen kann.» 

    Damit reagiert Heldt auf den lukrativen TV-Vertrag in England. In der Premier League mit mehreren verschiedenen Anfangszeiten kassieren die Clubs künftig rund 6,9 Milliarden Euro für drei Jahre. In Deutschland läuft der aktuelle TV-Vertrag 2017 aus. Dieser Vierjahreskontrakt ist mit 2,51 Milliarden Euro dotiert. 

    Foto: Matthias Balk, dpa/Archiv 

    Große Ehre für den Siegtorschützen im WM-Finale...
    Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking sieht bei Fußball-Weltmeister André Schürrle vor dem Spiel bei dessen früheren Verein Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr) noch Verbesserungsbedarf. Trotz zweier Vorlagen beim Debüt des 32 Millionen Euro teuren Neuzugangs gegen 1899 Hoffenheim (3:0) wünscht sich der Coach des Bundesligisten eine Steigerung. «Ich habe sein Spiel nicht als Top-Leistung empfunden. Es geht besser», sagte VfL-Trainer Hecking am Donnerstag.

    Dennoch sieht Hecking vor dem Duell der Champions-League-Anwärter eine positive Tendenz bei Schürrle.
    «Entscheidend wird sein, dass er weiterhin seine Lockerheit behält. Aber die Zeit gebe ich ihm», meinte er. «Natürlich hat ihm das erste Spiel geholfen, aber ich will den Ball flachhalten.»

    Foto: Peter Steffen, dpa/Archiv

    von Werner Voss, dpa bearbeitet von Marc Möller, dpa 2/12/2015 1:49:02 PM
    Der neue Präsident des FC Augsburg untersagt trotz Platz vier in der Bundesliga die Beschäftigung mit einem europäischen Wettbewerb. Er habe bislang noch nicht die Lizenzierungsbedingungen für die Europa League durchgelesen, sagte Klaus Hofmann im Interview der «Augsburger Allgemeinen». Auf die Nachfrage, «Sie nicht, aber einer Ihrer Mitarbeiter doch schon...», antwortete der 47 Jahre alte FCA-Boss kurz und bündig: «Das habe ich verboten.»

    Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa/Archiv 

    Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach will künftig vorsichtiger mit Aussagen in der Öffentlichkeit sein. «Ich muss aufpassen, was ich sage, weil in Zeitungen niemand sieht, wie ich es gesagt habe», sagte der 23 Jahre alte Fußball-Weltmeister im Interview mit dem Sportmagazin «Kicker»

    Kramer hatte mit kessen Sprüchen, aber auch mit Aussagen zu seiner vertraglich fixierten Rückkehr zu Bayer Leverkusen für Irritationen und Unmut gesorgtDer Mittelfeldakteur ist von Gladbach nur ausgeliehen und muss Ende dieser Saison zum Werksclub zurückkehren. Inzwischen hat Kramer seinen Vertrag mit Bayer 04 sogar bis 2019 verlängert. 

    Foto: Bernd Thissen, dpa/Archiv 

    Paderborn in der Bundesliga, das ist jedes Wochenende ein Rennen Golf gegen Porsche. Wir haben nur eine Chance, wenn die anderen ihre Karre abwürgen - oder nicht vollgetankt haben.

    Paderborns Trainer André Breitenreiter im «Bild»-Interview.
    Mario Götze begrüßt den Verbleib von Kumpel Marco Reus bei Borussia DortmundDer Profi des FC Bayern sagte bei «Sky Sport News HD»: «Ich freue mich für Marco. Das ist auch gut für die Bundesliga und gut für Borussia Dortmund. Von da her: Wenn er glücklich ist, ist alles gut.» Reus hatte seinen Vertrag bei der derzeit kriselnden Borussia bis 2019 verlängert und sich vorerst gegen einen Wechsel zu einem anderen europäischen Spitzenverein entschieden. WM-Finaltorschütze Götze war im Sommer 2013 von Dortmund nach München gewechselt.

    Foto: Friso Gentsch, dpa/Archiv 
    Jürgen Klopp wertet die Einigung des BVB mit Nationalspieler Marco Reus auf eine Vertragsverlängerung bis 2019 als positives Zeichen im Kampf gegen den Abstieg. «Ich glaube an die Symbolkraft. Marco ist wie ich davon überzeugt, dass wir das regeln können», sagt der Dortmunder Trainer. 

    Klopp ist guter Dinge, dass sich die Unterschrift von Reus schon im Kellerduell mit dem FSV Mainz am Freitag positiv bemerkbar macht: «Marco glaubt an eine erfolgreiche Zukunft beim BVB. Und ich hoffe, dass wir das auch bei allen spüren.» 

    Foto: Bernd Thissen, dpa/Archiv 
    Patrick Vieira zu Gast an der Säbener Straße in München.


    Fortbildungskurs bei Bayer...


    Hot or not? Die ersten drei Spiele des Jahres 2015 waren gleich die Bewährungsproben für die Neuen. Einige Spieler haben voll eingeschlagen, andere sind im Pech oder haben noch Luft nach oben. Elf Winter-Transfers im Kurzcheck:

    SRDJAN LAKIC (0,35): Der Stürmer ist zwar da, aber noch nicht angekommen beim SC Paderborn. Als Last-Minute-Verpflichtung vom 1. FC Kaiserslautern für den verletzten Marvin Ducksch fehlte der Kroate in der Vorbereitung. Daher sieht seine Bilanz bislang mager aus: Er hat 132 von 270 Spielminuten absolviert und kein Tor erzielt.

    JANNIK VESTERGAARD (2,0): Der baumlange Däne spielt beim SV Werder Bremen wie befreit auf. Nach sieben Spielen ohne Einsatz bei der TSG Hoffenheim ist der Innenverteidiger an der Weser gleich zur Stammkraft avanciert. Drei Spiele, drei Siege und dreimal 90 Minuten auf dem Feld sind Beleg für seine Qualität.

    PIERRE-EMILE HØJBJERG (ausgeliehen): Der Däne hatte in dieser Saison beim FC Bayern München nur acht von 17 Spielen absolviert. Beim FC Augsburg brauchte der 19-Jährige nur drei Partien, um auf fast die gleiche Einsatzzeit zu kommen. Beachtlich: Der Mittelfeldspieler hat in dieser Saison noch kein Bundesliga-Spiel verloren.

    DONG-WON JI (2,0): Bei Borussia Dortmund war der Koreaner nicht über die 2. Mannschaft in der 3. Liga hinaus gekommen. Mit seiner Rückkehr zum FC Augsburg scheint sich alles zum Besseren zu wenden. Nur eins fehlt dem Stürmer zum Fußball-Glück: Endlich wieder ein Erstliga-Tor. Das letzte datiert vom 25. Januar 2014 - gegen Dortmund.
    Foto: Friso Gentsch, dpa/Archiv
    Der Mega-TV-Deal in der englischen Premier League vergrößert die Kluft zur Fußball-Bundesliga. Umgerechnet rund 6,9 Milliarden Euro erhalten die 20 Clubs auf der Insel für den neuen Fernsehvertrag über drei Jahre von 2016 bis 2019. Das macht pro Spielzeit eine Einnahme von 2,3 Milliarden Euro allein aus der Inlandsvermarktung.

    In Deutschland läuft der bestehende Vierjahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von 2,51 Milliarden Euro am Ende der Saison 2016/17 aus. Das sind durchschnittlich 628 Millionen Euro pro Spielzeit, wobei die Beträge gestaffelt sind. Die Vereine hoffen, dass der neue TV-Vertrag, den die DFL im nächsten Jahr abschließen will, zumindest eine Milliarde Euro pro Saison ergibt.

    Foto: Angelika Warmut, dpa/Archiv 
    Hans-Joachim Watzke feiert sein Jubiläum als Geschäftsführer von Borussia Dortmund. Am 11. Februar 2005 nahm der Diplom-Kaufmann seine Arbeit beim BVB auf, vier Tage später wurde er offiziell Geschäftsführer. «Damals haben mir alle gesagt, das wird eine Herkules-Aufgabe», sagt der 55-Jährige rückblickend, «und so kam es auch». 

    Trotz der momentanen sportlichen Krise überwiegt für Watzke das Positive: «Wir haben seit zehn Jahren keine roten Zahlen mehr geschrieben und trotzdem Titel gewonnen. Heute haben wir ein ordentliches Festgeldkonto. Darauf kann man stolz sein», sagt er.

    Foto: Bernd Thissen, dpa/Archiv 
    Hot or not? Die ersten drei Spiele des Jahres 2015 waren gleich die Bewährungsproben für die Neuen. Einige Spieler haben voll eingeschlagen, andere sind im Pech oder haben noch Luft nach oben. Elf Winter-Transfers im Kurzcheck:

    IVICA OLIC (1,5): Der 35-jährige Dauerläufer belebt die Offensive des Hamburger SV - wie schon bei seinem Gastspiel von 2007 bis 2009. Getroffen hat der Kroate aber noch nicht. «Ich habe immer und überall meine Tore gemacht – garantiert», sagt der Kroate. Stimmt: Bei seinem bisherigen Club VfL Wolfsburg waren es 28 Treffer in 78 Spielen. 

    MARCELO DIAZ (2,0): Klein, aber oho: Der chilenische Nationalspieler ist nur 1,66 Meter groß, spielte aber beim 2:1 des Hamburger SV gegen Hannover auf der Sechser-Position groß auf. 79 Prozent seiner Pässe kamen an. Der zentrale Mittelfeldspieler, der vom FC Basel kam, «hat sich ganz gut eingefügt», sagt Trainer Josef Zinnbauer.

    MATIJA NASTASIC (ausgeliehen): Vom Bankdrücker bei Manchester City zum Stammspieler: Der Überraschungstransfer von Trainer Roberto Di Matteo bestritt beim FC Schalke 04 alle drei Partien. Doch Vorsicht: Der Serbe ist verletzungsanfällig. Seit der Saison 2011/12 fehlte er seinen Clubs wegen verschiedener Blessuren insgesamt 32 Wochen.

    TIN JEDVAJ (7,0): Im Sommer ist er vom AS Rom ausgeliehen worden, nun darf er bleiben: In den 14 Spielen bis zur Winterpause hat sich der 19-jährige Defensivspieler bewährt und einen Vertrag bis 2020 bei Bayer Leverkusen bekommen. In diesem Jahr hat der Kroate noch keinen Leistungsnachweis erbracht: Zwangspause wegen Muskelfaserrisses.

    Foto: Christian Charisius, dpa/archiv  
    Mönchengladbach legt für das Derby gegen Köln einen frischen Rasen auf. 


    Werder Bremens Sportchef Thomas Eichin hat Gerüchte entschieden zurückgewiesen, er habe Trainer Viktor Skripnik als Nachfolger von Robin Dutt nicht verpflichten wollen. «Das ist kompletter Unsinn! Ich weiß gar nicht, wie man auf so etwas kommt. Es ist doch klar, dass es hier keinen Trainer geben wird, von dem ich als verantwortlicher Geschäftsführer nicht hundertprozentig überzeugt bin», sagte Eichin im Interview der «Kreiszeitung Syke».

    Foto: Carmen Jaspersen, dpa/Archiv
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