Fußball-Sommertransfers

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Sonntag, 6. November 2016 7

Fußball-Sommertransfers

Die Planungen der Bundesliga- und Top-Vereine Europas für die nächste Saison laufen auf Hochtouren. Bis zum 31. August haben die Clubs Zeit, sich mit neuen Spielern zu verstärken. Welcher Verein überrascht mit einem Transfercoup? Wer wechselt wohin und welcher Top-Spieler bleibt seinem Verein treu?

    Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic verteidigt die explodierenden Ablösesummen im internationalen Fußball. "Moralische Diskussionen um die Summen und Gehälter im Profifußball gab es schon immer", schreibt der frühere Nationalspieler in seiner Kolumne für das Fachmagazin "Kicker". Bobic räumt ein, dass eine Ablösesumme von 222 Millionen Euro für den Brasilianer Neymar "für den normalen Fan und Arbeitnehmer kaum noch zu greifen" sei.

    "Auch wir, die in dieser Branche arbeiten, sitzen manchmal einem 18 oder 19 Jahre alten Spieler gegenüber und überlegen: Kann man dem wirklich 50.000 oder 100.000 Euro Grundgehalt geben? Was ist denn eigentlich noch richtig?", fragt der 45-Jährige. Er argumentiert aber auch: "Die Spielregeln sind eben so, und das Geld ist vorhanden, auch durch die höheren Fernsehgelder. Wir müssen uns der Realität anpassen und sie anerkennen. Jeder partizipiert an diesem großen Kuchen."


    Foto: Arne Dedert, dpa/Archiv

    Englands Rekordmeister Manchester United leiht erneut sein Eigenwächs aus - der Verteidiger Cameron Borthwick-Jackson wechselt für eine Saison zum englischen Zweitligisten Leeds United, wie die "Red Devils" auf Twitter mitteilen. Der 20-Jährige war bereits in der vergangenen Saison an Wolverhampton Wanderers ausgeliehen worden.

    Der Wechsel von Paul Verhaegh zum FC Augsburg ist bereits seit vergangenen Samstag perfekt (wir berichteten). Nun teilen die Wölfe ein Vertragsdetail mit - der niederländische Verteidiger erhält einen Zweijahresvertrag. Über weitere Modalitäten des Transfers hätten beide Vereine jedoch Stillschweigen vereinbart, teilt der VfL mit. "Wir freuen uns, dass sich Paul dazu entschieden hat, zum VfL Wolfsburg zu wechseln und ich möchte Stefan Reuter dafür danken, dass er Paul den Schritt zum VfL nicht verwehrt hat“, erklärt Sportdirektor Olaf Rebbe.

    U21-Europameister Mitchell Weiser von Hertha BSC sieht seine Zukunft bei einem Champions-League-Club. Vor zwei Jahren war der Sohn des früheren Profis Patrick Weiser vom FC Bayern München zum Hauptstadtclub gewechselt. Hertha sei bislang "die perfekte Adresse" für ihn gewesen, erklärt er im Interview mit dem "Kicker".

    Er wolle sich aber "irgendwann" mit Teams wie dem FC Liverpool, gegen den die Berliner kürzlich 0:3 verloren, nicht mehr nur in Testspielen messen. "Das ist das Niveau, wo ich die nächsten Jahre hin will. Ich will mittelfristig mit einem Top-Club in der Champions League spielen." Weiser steht bei Hertha noch bis 2020 unter Vertrag. Er wolle nicht darüber reden, was nach der kommenden Saison sein konnte. Das ergebe "jetzt keinen Sinn", meint er. 


    Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv

    Der französische Erstligist OGC Nizza steht vor der Verpflichtung des Niederländers Wesley Sneijder. Mit dem offensiven Mittelfeldspieler sei eine "grundsätzliche Einigung" erzielt worden, teilt der Club von Trainer Lucien Favre mit. Der soll den Medizincheck absolvieren und dann den Vertrag unterschreiben. Der 33-Jährige spielte die letzten viereinhalb Jahre für Galatasaray Istanbul. Im letzten Monat löste der niederländische Rekordnationalspieler den noch ein Jahr laufenden Vertrag mit den Türken auf.



    Borussia Dortmunds Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang schließt einen Wechsel nach China im kommenden Winter nicht aus. "Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt", sagt der 28-Jährige in einem Interview der "Welt am Sonntag". Er habe im Sommer mit den Verantwortlichen des BVB über einen Wechsel gesprochen. "Ich habe ihnen meine Gedanken mitgeteilt, vielleicht noch einmal etwas anderes ausprobieren zu wollen. Es waren offene und faire Gespräche mit Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke, erklärt er.

    Er habe ein Angebot aus China gehabt, der Wechsel sei aber nicht zustande gekommen. "Es ist doch normal, dass du darüber nachdenkst, wenn dir so viel Geld angeboten wird", so Aubameyang. "Aber keiner der Vereine, die mich haben wollten, konnte einen Wechsel realisieren." Er sei nun froh, beim BVB bleiben zu können, erklärt er. "Ich bleibe sehr gerne hier. Ich fühle mich in Dortmund wie zu Hause."


    Bundesliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison: Pierre-Emerick Aubameyang. Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv

    Paul Verhaegh verlässt den FC Augsburg und wechselt zum Bundesliga-Rivalen VfL Wolfsburg. Der 33 Jahre alte Kapitän verständigt sich mit den Augsburgern auf eine Auflösung seines noch bis zum Juni 2018 laufenden Vertrages, wie der Club mitteilt. Verhaegh war 2010 von Vitesse Arnheim nach Augsburg gewechselt.


    Paul Verhaegh bestritt 224 Spiele für den FCA. ( Foto: Stefan Puchner, dpa/Archiv)

    Der teuerste Transfer aller Zeiten ist nun offiziell: Neymar wechselt für die Rekord-Ablösesumme von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris St. Germain. Der 25-Jährige habe in Paris einen Fünfjahresvertrag unterschrieben, teilt der Club mit.  "Ich bin sehr glücklich zu Paris St. Germain zu wechseln. (...) Von heute an, werde ich alles tun, was ich kann, um meinen Teamkollegen zu helfen, neue Horizonte für den Verein zu öffnen und die Millionen von Fans weltweit glücklich zu machen", so der brasilianische Superstar laut Mitteilung.

    Bereits vor der Vertragsunterzeichnung hatte der FC Barcelona mitgeteilt, dass ein "gesetzlicher Vertreter" des Stürmers die festgelegte Ablösesumme direkt bezahlt habe. Zudem informierte der Verein, dass die Details des Transfers der UEFA übergeben worden sind, die nun über mögliche disziplinarische Konsequenzen entscheiden müsse. Die Europäische Fußball-Union versicherte noch einmal: "Alle Vereine in Europa müssen die Regeln des 'Financial Fairplays' respektieren und zeigen, dass sie nicht höhere Verluste als 30 Millionen Euro in drei Jahren haben."

    Der Hamburger SV hat wie erwartet den niederländischen U19-Nationalspieler Rick van Drongelen verpflichtet. Der 18 Jahre alte Abwehrspieler hat den obligatorischen Medizintest bestanden und unterzeichnete anschließend einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2022, teilt der HSV mit. Als Ablöse für den Youngster, der bei seinem bisherigen Club Sparta Rotterdam aus der Ehrendivision noch einen Kontrakt bis 2019 hatte, sind rund drei Millionen Euro Ablöse im Gespräch.

    Kylian Mbappé vom AS Monaco will angeblich nun doch den Verein in diesem Sommer verlassen. Das berichtet die französische Sportzeitung "L'Equipe". Interesse an dem erst 18-Jährigen sollen unter anderem Real Madrid, Manchester City und auch FC Barcelona haben. Mbappés Vertrag bei den Monegassen läuft noch bis Sommer 2019.


    Gehörte in der vergangenen Saison zu den wichtigsten Spielern beim französischen Meister AS Monaco: Kylian Mbappé. Foto: Dave Thompson, AP/dpa/Archiv

    Selbst Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich mittlerweile zum erwarteten Neymar-Transfer geäußert und den Wechsel begrüßt. "Das ist eine gute Nachricht", so der 39-Jährige beim Besuch einer Ferienveranstaltung für Kinder auf eine Journalistenfrage. Dort traf Macron auch PSG-Chef Nasser al-Chelaifi - und gratulierte ihm nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP in einer offensichtlichen Anspielung auf die Personalie: "Herzlichen Glückwunsch, ich habe gehört, dass es gute Nachrichten gibt." 


    Emmanuel Macron (r.) im Gespräch mit Nasser al-Chelaifi. Foto: Philippe Wojazer, AP/dpa

    Erst gestern verabschiedete sich Lionel Messi über Instagram von seinem langjährigen Sturmpartner Neymar - "viel Glück für die neue Etappe" hieß es in seinem Beitrag. Obwohl die offizielle Bestätigung für den Wechsel des Brasilianers vom FC Barcelona zu Paris St. noch immer aussteht, meldet sich nun auch Luis Suarez via Instagram zu Wort "Mein Freund, ich wünsche dir das Beste für das, was kommt!", schreibt der Uruguayer unter anderem und veröffentlicht dazu ein Foto, das beide Torjäger bei einer herzlichen Umarmung zeigt.

    Weitere Reaktion zum bevorstehende Transfer von Neymar zu Paris St. Germain. Manchester United-Trainer José Mourinho hält die Ablöse von 222 Millionen Euro für den 25-Jährigen prinzipiell für nicht überzogen. "Teuer sind die, die ein gewisses Level ohne eine gewisse Qualität erreichen", meint der Star-Coach. Sein Arbeitgeber hatte vor einem Jahr den Franzosen Paul Pogba verpflichtet. Er kam von Juventus Turin und kostete 105 Millionen Euro. Mit Neymar sei es wie mit Pogba. 222 Millionen Euro sei für den Südamerikaner nicht teuer. Auch vor dem Hintergrund, dass es mehr Spieler für umgerechnet 110 Millionen, 90 Millionen oder 70 Millionen Euro geben würde.

    Ganz anderer Meinung ist das französische Blatt "Le Journal de la Haute-Marne": "Im Fußball gibt es seit einiger Zeit Unanständigkeit. Und hier wird ein Gipfel erreicht." Es handle sich vor allem um ein Marketingobjekt, für das die Katarer an der Spitze des neuen Vereins von Neymar teuer bezahlen würden, kommentiert das Journal. 


    Foto: Kote Rodrigo, EFE/dpa/Archiv

    Frankreichs Haushaltsminister Gérald Darmanin jubelt bereits über neue Steuereinnahmen nach dem voraussichtlichen Rekordtransfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain. "Falls Neymar tatsächlich zu einem französischen Club kommt, freut sich der Haushaltsminister in der Tat über die Steuern, die er in Frankreich zahlen müssen wird!, erklärt Darmanin im Sender France Inter.


    Heiß begehrt: FC Barcelona-Trikots mit dem Namenzug Neymar Jr. und der Rückennummer 11. Momentaufnahme aus einem Shop im Camp Nou Stadion. Foto: Manu Fernandez, AP/dpa

    Neymar auch ein Thema in den Kommentarspalten einiger deutscher Zeitungen. Die "Mitteldeutsche Zeitung" schreibt in ihrer heutigen Ausgabe:

    222.000.000 Euro, das ist rund das 44-fache des Marktwertes aller Spieler des Drittligisten Hallescher FC. 6.638 Jahre müsste ein deutscher Arbeitnehmer mit Durchschnittslohn dafür arbeiten. Und genau diese Fans sollen den Irrsinn später refinanzieren, Trikots, TV-Pakete, Tickets kaufen - zu explodierenden Preisen. Es ist nicht mehr fern, dass der Volkssport Fußball nur noch Entertainment für Reiche sein wird. Man hofft nur noch, dass diese Blase bald platzt.

    Die türkische Nationalmannschaft ist bei der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Wie der türkische Fußball-Verband auf seiner Internetseite mitteilt, übernimmt künftig der Mircea Lucescu den Posten des Nationalcoachs. Der 72-Jährige tritt somit die Nachfolge von Fatih Terim an, der vor knapp einer Woche von seinem Amt zurückgetreten war.

    Laut TFF erhält Lucescu einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr. Türkischen Medienberichten zufolge soll er jährlich 2,5 Millionen Euro verdienen. Der Rumäne ist in der Türkei kein Unbekannter, er trainierte bereits die Traditionsvereine Galatasaray Istanbul (2000 bis 2002) und Besiktas Istanbul (2002 bis 2004).


    Foto: Jose Manuel Vidal, epa/dpa/Archiv

    Die offizielle Bestätigung für den Wechsel des Brasilianers Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain steht noch aus. Wie spanische Medien und Journalisten auf Twitter berichten, will der französische Club angeblich heute die Ausstiegsklausel von 222 Millionen Euro an die Katalanen 

    zahlen. Der 25-Jährige werde in dieser Woche noch in der französischen Hauptstadt als Neuzugang präsentiert.

    Der Transfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint Germain scheint so gut wie sicher - und schon beginnen die ersten Spekulationen, wer der Neymar-Ersatz bei den Katalanen sein könnte. "Mundo Deportivo", so etwas wie ein Hausblatt des Clubs, schreibt, der Dortmunder Ousmane Dembélé sei inzwischen Favorit bei den Funktionären am Camp Nou. Philipppe Coutinho - trotz des heftigen Widerstandes von Liverpool-Coach Jürgen Klopp -, Monaco-Sturmwunderkind Kylian Mbappé sowie die Argentinier Paulo Dybala (Juventus) und Ángel Di María (Paris SG) werden laut Medien ebenfalls heftig umworben.


    Würde der BVB Ousmane Dembélé nach Barcelona ziehen lassen? Foto: Marcio Rodrigo Machado, Power Sport Images. 

    Erneut Abschied aus der Bundesliga: Torhüter Marko Maric vom TSG Hoffenheim wird für ein Jahr an Lilleström SK verliehen. Das teilt der norwegische Erstligist mit. Es ist bereits das zweite Mal, dass der 21-Jährige verliehen wird - zuletzt an Hannover 96.



    Zwischendurch etwas Kurioses: Der 25-jährige Mohammed Sumaila wechselt für ein kurzes Gastspiel vom türkischen Amateurclub Izmir Gaziemirspor in die Provinz Bursa zu Yörükalispor - der Vertrag läuft nur einen Monat. Der Club Yörükalispor benötigt Sumailas Hilfe für ein Regionalturnier. 

    Der Ghanaer, der seit fünf Jahren ausschließlich für Amateur-Klubs spielt, erhält kein Entgelt, sondern zehn Liter Olivenöl. "Die Dorfbewohner haben mir gesagt, dass sie mir als Dank selbstproduziertes Olivenöl schenken wollen. Das habe ich dankend angenommen", zitiert die türkische Nachrichtenagentur Ihlas den bescheidenen Spieler, der noch ein großes Ziel vor Augen hat: "Mein Traum ist es in der ersten türkischen Liga zu spielen."

    Hans-Joachim Watzke dementiert Meldungen, wonach Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang im Winter nach China wechselt: "Wir gehen fest davon aus, dass er diese Saison für Borussia Dortmund spielt. Ein Szenario, unter dem das nicht so sein sollte, ist aktuell nur ganz schwer vorstellbar», erklärt der Geschäftsführer in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. "Was da in den vergangenen Wochen an Transfergerüchten in einigen Medien konstruiert wurde, war teilweise kompletter Wahnsinn."

    Clubs wie Manchester United, Manchester City oder der FC Liverpool pumpen immense Summen in ihre Kader. Die kommen alle mit 280 Stundenkilometern auf der linken Spur mit Lichthupe angerauscht und wollen uns verdrängen.

    Hans-Joachim Watzke zu Transfersummen.

    Foto: Federico Gambarini, dpa/Archiv

    Mit einer Ausleihe von Hans Nunoo Sarpei vom VfB Stuttgart zu VVV Venlo wird es nun doch nichts. Der 18-jährige Ghanaer bekommt keine Arbeitserlaubnis in den Niederlanden, wie der Eredivisie-Aufsteiger mitteilt.



    UPDATE Transfer unter Dach und Fach: Nemanja Matic wechselt zu Manchester United. Der defensive Mittelfeldspieler erhält bei den "Red Devils" einen Vertrag bis 30. Juni 2020. Laut britischen Medien soll die Ablösesumme für den serbischen Nationalspieler bei rund 45 Millionen Euro liegen.

    Der 28-Jährige kommt vom FC Chelsea, wo er bereits unter dem jetzigen ManU-Trainer José Mourinho gespielt hat. "Noch einmal mit José Mourinho zu arbeiten, war eine Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lassen konnte", sagt Matic. Der portugiesische Coach lobt ihn als "Manchester-United-Spieler und José-Mourinho-Spieler, der alles repräsentiert, was wir von einem Fußballer wollen: Loyalität, Beständigkeit, Ehrgeiz, Mannschaftsspieler."

    Kein Tag ohne neue Spekulationen um Barça-Star Neymar und seinem angeblichen Wechsel zu Paris St. Germain. Wie es nun in französischen Medienberichten heißt, soll der Brasilianer, der wegen einer eigenen Werbetour in Asien unterwegs ist, den obligatorischen Medizincheck schon bald in Doha/Katar absolvieren. Erste Gespräche zwischen PSG-Klubboss Nasser Al-Khelaifi und dem 25-Jährigen sollen auch bereits stattgefunden haben. "Verhandlungen mit Neymar laufen gut. Ich bin sehr zuversichtlich", so Al-Khelaifi laut Berichten.

    Der ehemalige Bayern-Profi Holger Badstuber ist noch immer vereinslos, doch das könnte sich rasch ändern. Wie die "Stuttgarter Nachrichten" berichten, gab es offenbar ein Treffen zwischen dem 28-Jährigen und den Verantwortlichen vom VfB Stuttgart. "Wir haben unsere Kandidaten und arbeiten daran, Verpflichtungen mit Nachdruck umzusetzen“, wird VfB-Manager Jan Schindelmeiser im Blatt zitiert.


    War zuletzt an den FC Schalke 04 verliehen. Sein Vertrag in München wurde danach nicht verlängert: Holger Badstuber. Foto: Andreas Gebert, dpa/Archiv

    Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp macht sich "keine Illusion", Cheftrainer Julian Nagelsmann noch längerfristig . "So einen außergewöhnlichen Trainer in einem relativ kleinen Club zu halten, ist ausgeschlossen", erklärt er im Interview der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Der 30 Jahre alte Coach hatte seinen Vertrag in Hoffenheim erst im Juni bis zum Jahr 2021 verlängert.


    Julian Nagelsmann, Trainer des TSG Hoffenheim. Foto: Uwe Anspach, dpa/Archiv

    FC Barcelona will nach Medienberichten gegen Paris Saint-Germain bei der UEFA Anzeige erstatten, falls der französische Vizemeister den Katalanen den Weltstar Neymar abwerben sollte. Wie spanische Medien übereinstimmend berichteten, geht die Barça-Clubführung davon aus, dass PSG mit einer möglichen Verpflichtung des Brasilianers gegen das Financial Fair Play der UEFA verstoßen würde.

    Im Falle eines Transfers würde die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro fällig, die in Neymars Vertrag mit dem spanischen Pokalsieger festgeschrieben ist. Nach Ansicht der Barça-Führung verfügt PSG nicht über die Mittel, um einen Neymar-Transfer mit eigenen Geldern finanzieren zu können. Das Financial Fair Play zielt darauf ab, dass die Ausgaben der Clubs die Einnahmen nicht übersteigen sollen. 


    Foto: Manu Fernandez, AP/dpa/Archiv

    Ousmane Dembélé denkt trotz anhaltender Offerten anderer Clubs vorerst nicht an einen Abschied von Borussia Dortmund. "Ganz ehrlich, diese Spekulationen interessieren mich nicht im Ansatz. Die ganze Sommerpause wurde ja schon spekuliert", sagt der französische Nationalspieler im Gespräch mit der "Bild". Beim BVB fühlt er sich nach eigenem Bekunden gut aufgehoben: "Ich bin gerne in Dortmund, habe mich bewusst für diesen Club nach meiner Station in Stade Rennes entschiedenB

    Dass sein Teamkollege Pierre-Emerick Aubameyang in dieser Saison nicht nach China wechselt, erleichtert Dembélé den Verbleib beim BVB: "Es war natürlich seine eigene Entscheidung und die von Borussia Dortmund, ich hatte darauf so gut wie keinen Einfluss. Aber natürlich freue ich mich, dass er weiter für uns spielt. Er ist wie ein Bruder für mich."


    Fühlt sich wohl beim BVB: Ousmane Dembélé. Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv

    Der beim FC Barcelona unter Vertrag stehende Fußball-Superstar Neymar hat einem Bericht der französischen "L'Equipe" zufolge eine anstehende China-Reise wegen "Transfer-Angelegenheiten" abgesagt. Der Brasilianer wird heftig vom französischen Pokalsieger Paris Saint-Germain umworben. 



    Zinedine Zidane, Trainer von Real Madrid, macht sich offenbar Sorgen, dass einer seiner Offensivspieler Cristiano Ronaldo, Gareth Bale oder Karim Benzema noch in diesem Sommer den Verein verlassen könnte. "Ich hoffe, dass die Drei für den Rest der Saison bleiben", so der 45-Jährige. "Ich will, dass alle die jetzt hier sind hier bleiben - aber bis zum 31. August kann alles passieren", sagt der französische Welt- und Europameister. Medienberichten zufolge wird der Waliser Bale mit Manchester United in Verbindung gebracht. Angeblich soll der FC Arsenal Interesse an Benzema haben.


    Coach der "Königlichen" aus Madrid: Zinedine Zidane. Foto: Andreas Gebert, dpa/Archiv

    FC Chelsea bindet vorzeitig den früheren Bundesligaprofi vom 1. FC Köln, Tomas Kalas, für weitere drei Jahre an sich. Spielen wird der tschechische Nationalspieler jedoch auch in der kommenden Saison nicht für die "Blues". Der 24 Jahre alte Verteidiger wird erneut für ein weiteres Jahr an den englischen Zweitligisten FC Fulham verliehen.



    Das klingt ein wenig nach Abschied: Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg spielt offenbar mit dem Gedanken den Verein zu wechseln. "Ich will nicht als Lügner dastehen, wenn ich vor 2020 doch mal wechseln sollte"verriet der 23-Jährige der "Bild"-Zeitung. Ob es derzeit Anfragen gebe, wisse er nicht. "Mein Berater kümmert sich darum. Erst wenn es etwas Interessantes gibt, trägt er das an mich heran", erklärt der U21-Europameister.

    Zuletzt war immer mal wieder über einen möglichen Abgang des VfL-Eigengewächses spekuliert worden. Als möglicher Interessent war vor allem Borussia Mönchengladbach genannt worden. Die "Wölfe" wollen ihn unbedingt behalten. "Bei Arnold gibt es keine Chance auf einen Wechsel - Punkt", erklärte jüngst VfL-Sportchef Olaf Rebbe trotz des aktuellen Überangebots von defensiven Mittelfeldspielern im Wolfsburger Kader.


    Foto: Pascu Mendez, dpa/Archiv

    Klare Ansage: Emil Forsberg vom RB Leipzig hat keine Absichten den Verein zu verlassen. Der schwedische Nationalspieler wurde mit dem AC Milan in Verbindung gebracht, nachdem er Anfang Juni sagte: "Das ist ein großer Klub, einer der größten in der Welt. Sie haben ein sehr interessantes Projekt, sie wollen zurück auf den Thron." Nun stellt der 25-Jährige im Interview mit dem "Kicker" klar: "Nein. Ich habe nur die Frage eines Journalisten beantwortet. Meine Antwort hätte auch bei Bayern München so gelautet. Milan ist einer der größten Vereine der Welt, ebenso Real, Barca oder Manchester United."


    Hat beim RB Leipzig noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022: Emil Forsberg. Foto: Hendrik Schmidt, dpa/Archiv

    UPDATE Der FC Bayern München will Renato Sanches maximal für ein Jahr ausleihen. Das sagt Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Das ist eine Geschichte mit offenem Ausgang." Sanches selbst habe eigentlich keine Wechselambitionen. "Eigentlich mag er nicht unbedingt gehen, er will spielen", berichtet Rummenigge. Ein Verkauf komme aktuell nicht infrage.

    In einigen Medien wird über einen Verkauf des noch 19 Jahre alten Mittelfeldspielers aus Portugal an den AC Mailand berichtet. Milan-Klubchef Marco Fassone gab erstmals öffentlich bekannt, dass ein Interesse an Sanches bestehe. "Wir haben die Lage mit Rummenigge bereits einige Male besprochen", so Fassone im Gespräch mit "Sky Sport Italia". Man habe sich jedoch nicht einigen können. "Wenn sich das im August ändern sollte, dann sind wir da."


    Weiter beim FC Bayern oder doch ein Wechsel in die Seria zu AC Mailand?: Renato Sanches. Foto: Andreas Gebert, dpa/Archiv

    Vertrag um drei Jahre verlängert und gleich wieder ausgeliehen: Izzy Brown bleibt bis zum 30. Juni 2021 beim englischen Spitzenclub FC Chelseateilt der Londoner Club mit. Auflaufen wird er in der kommenden Saison jedoch nicht für die "Blues", sondern für Premier-League-Aufsteiger Brighton & Hove Albion. Bereits in der vergangenen Saison war der Offensivspieler an Huddersfield Town ausgeliehen worden.



    UPDATE Das wäre der teuerste Transfer in der Fußball-Geschichte: Wie die spanische Sportzeitung "Marca" berichtet, sollen sich Real Madrid und AS Monaco über einen Wechsel von Kylian Mbappé einig sein. Die "Königlichen" sollen sich den erst 18-Jährigen sage und schreibe 180 Millionen Euro kosten lassen und dem Offensivspieler einen Kontrakt über sechs Jahre anbieten. Der französische Nationalstürmer steht bei Monaco allerdings noch bis 2019 unter Vertrag. Das britische "Sky Sport" meldet hingegen, Monaco habe einem solchen Deal nicht zugestimmt.

    Erst kürzlich verbat sich der französische Meister Abwerbe-Versuche der europäischen Konkurrenz bei dem Jungstar. "AS Monaco bedauert, dass 'wichtige' Clubs des europäischen Fußballs mehrfach ohne Erlaubnis des Vereins Kontakt mit Kylian Mbappé (und seiner Entourage) aufgenommen haben", hieß es in einer veröffentlichten Erklärung. 

    Weltfußballer Cristiano Ronaldo nährt bei den Fans von Real Madrid die Hoffnung auf seinen Verbleib. "Es war genial, mit meinem Club vergangene Saison bedeutende Titel zu gewinnen, genauso wie die individuellen Auszeichnungen. Das noch einmal zu schaffen, wäre schön", sagt der 32 Jahre alte Offensivspieler der spanischen Zeitung "Marca". Das Blatt interpretiert die Aussagen als klares Bekenntnis des Portugiesen zum Champions-League-Sieger.

    Zuletzt war über einen möglichen Abschied des Europameisters aus Madrid und Spanien spekuliert worden, Ronaldo selbst hatte sich wochenlang nicht zu seiner Zukunft geäußert. Gegen den Portugiesen laufen in Spanien Ermittlungen wegen des Verdachts auf Steuerbetrug.

    Danilo Luiz da Silva hat einen Fünf-Jahres-Vertrag Manchester City unterschrieben, teilt der englische Fußballclub auf seiner Webseite mit. Der 26-jährige Verteidiger spielte zuletzt beim spanischen Rekordmeister Real Madrid. «Ich bin sehr, sehr glücklich, mich Manchester City anzuschließen», erklärt der Brasilianer einer Mitteilung zufolge.

    Der Wechsel des Schweizer Nationalspielers Fabian Schär vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim zu Deportivo La Coruña ist perfekt. Der 25 Jahre alte Innenverteidiger bestand auch die sportmedizinische Untersuchung bei dem spanischen Club. Beide Vereine hatten sich bereits am Vortag auf einen Transfer des Abwehrspielers geeinigt, Schär unterschreibt in La Coruña einen Vierjahresvertrag. Über die Höhe der Ablösesumme ist nichts bekannt.


    Hoffenheims Fabian Schär wechselt zu Deportivo La Coruña. Foto: Uwe Anspach, dpa/Archiv

    Gleich vier Profiverträge: Mert Yilmaz, Dominic Minz, Marc Dauter und Kilian Senkbeil -die 18 Jahre alten Nachwuchsspieler gehören seit dem 1. Juli dem A-Kader von RB Leipzig an. Weitere Details gibt der Bundesliga-Vizemeister nicht bekannt.

    Der Wechsel des spanischen Nationalspielers Álvaro Morata von Real Madrid zum FC Chelsea ist perfekt. Wie der englische Meister mitteilt, unterschreibt der 24 Jahre alte Stürmer einen Fünfjahresvertrag bis 2022. Die Ablösesumme ist nicht offiziell bekannt, Medien hatten von 80 Millionen Euro berichtet.

    Der FC Liverpool hat den schottischen Nationalspieler Andrew Robertson von Premier-League-Absteiger Hull City verpflichtet. Das gab der Verein von Trainer Jürgen Klopp bekannt. Der 23-jährige Mittelfeldspieler hat demnach einen "langfristigen Vertrag" unterschrieben. Über die genaue Dauer wurde nichts bekannt.

    Jetzt offiziell! Hertha BSC verlängert den bis 2019 laufenden Vertrag mit Vladimir Darida vorzeitig. "Vladi ist ein unheimlich wichtiger Spieler für uns. Wir freuen uns, dass er auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle in unserem Mittelfeld einnehmen wird", erklärt Geschäftsführer Michael Preetz. Über die Laufzeit des neuen Kontrakts mit dem 26 Jahre alten tschechischen Nationalspieler machten die Berliner wie gewohnt keine Angaben, zuletzt war eine geplante Zusammenarbeit bis 2021 angestrebt worden.


    War vor zwei Jahren vom SC Freiburg zum Hauptstadtclub gewechselt: Vladimir Darida. Foto: Thomas Eisenhuth, dpa/Archiv  

    Wechsel angeblich perfekt: Ex-Bundesligaprofi Marko Arnautovic zieht es von Stoke City zu West Ham United, wie die "BBC" berichtet". Demnach sollen sich beide Clubs auf eine Ablöse im Bereich von 24 Millionen Pfund (umgerechnet 27 Millionen Euro) geeinigt haben. Sollte der Deal unter Dach und Fach sein, wäre der 28-Jährige der teuerste österreichische Fußballer der Geschichte. Dem britischen "Sky Sport" zufolge absolvierte Arnautovic bereits den obligatorischen Medizincheck bei West Ham.


    Foto: Johann Groder, APA/dpa/Archiv

    TSG Hoffenheim trennt sich von Fabian Schär. Der 25 Jahre alte Defensivspieler wechselt in die Primera Division zum spanischen Club Deportivo La Coruña, wie die TSG auf ihrer Internetseite bekannt gibt. Schär muss bei seinem neuen Arbeitgeber noch den obligatorischen Medizincheck absolvieren.

    Der Schweizer Nationalspieler wechselte vor zwei Jahren nach Hoffenheim. Insgesamt absolvierte war er in 30 Bundesliga-Partien im Einsatz. Einen Stammplatz konnte er sich nicht sichern, lediglich 18 Partien absolvierte er über die gesamte Spieldauer.

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