Fußball-Sommertransfers

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Sonntag, 6. November 2016 7

Fußball-Sommertransfers Live

Die Planungen der Bundesliga- und Top-Vereine Europas für die nächste Saison laufen auf Hochtouren. Bis zum 31. August haben die Clubs Zeit, sich mit neuen Spielern zu verstärken. Welcher Verein überrascht mit einem Transfercoup? Wer wechselt wohin und welcher Top-Spieler bleibt seinem Verein treu?

  • U21-Europameister Mitchell Weiser von Hertha BSC sieht seine Zukunft bei einem Champions-League-Club. Vor zwei Jahren war der Sohn des früheren Profis Patrick Weiser vom FC Bayern München zum Hauptstadtclub gewechselt. Hertha sei bislang "die perfekte Adresse" für ihn gewesen, erklärt er im Interview mit dem "Kicker".

    Er wolle sich aber "irgendwann" mit Teams wie dem FC Liverpool, gegen den die Berliner kürzlich 0:3 verloren, nicht mehr nur in Testspielen messen. "Das ist das Niveau, wo ich die nächsten Jahre hin will. Ich will mittelfristig mit einem Top-Club in der Champions League spielen." Weiser steht bei Hertha noch bis 2020 unter Vertrag. Er wolle nicht darüber reden, was nach der kommenden Saison sein konnte. Das ergebe "jetzt keinen Sinn", meint er. 


    Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv
  • Der französische Erstligist OGC Nizza steht vor der Verpflichtung des Niederländers Wesley Sneijder. Mit dem offensiven Mittelfeldspieler sei eine "grundsätzliche Einigung" erzielt worden, teilt der Club von Trainer Lucien Favre mit. Der soll den Medizincheck absolvieren und dann den Vertrag unterschreiben. Der 33-Jährige spielte die letzten viereinhalb Jahre für Galatasaray Istanbul. Im letzten Monat löste der niederländische Rekordnationalspieler den noch ein Jahr laufenden Vertrag mit den Türken auf.



  • Der Transfer von Holger Badstuber zum VfB Stuttgart ist zwar unter Dach und Fach (wir berichteten), doch der Ex-Bayern-Profi wird laut Trainer Hannes Wolf zunächst noch nicht zur Startelf gehören. Der Coach will ihn langsam aufbauen. Als mögliche Stammkraft plane er mit dem früheren Nationalverteidiger erst nach der Länderspielpause Anfang September, so Wolf. Bis dahin könne Badstuber in der am 19. August beginnenden Bundesliga aber zumindest auf der Bank sitzen und "durchaus schon Kurzeinsätze haben".


    Muss sich noch ein wenig gedulden: Holger Badstuber. Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv
  • Borussia Dortmunds Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang schließt einen Wechsel nach China im kommenden Winter nicht aus. "Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt", sagt der 28-Jährige in einem Interview der "Welt am Sonntag". Er habe im Sommer mit den Verantwortlichen des BVB über einen Wechsel gesprochen. "Ich habe ihnen meine Gedanken mitgeteilt, vielleicht noch einmal etwas anderes ausprobieren zu wollen. Es waren offene und faire Gespräche mit Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke, erklärt er.

    Er habe ein Angebot aus China gehabt, der Wechsel sei aber nicht zustande gekommen. "Es ist doch normal, dass du darüber nachdenkst, wenn dir so viel Geld angeboten wird", so Aubameyang. "Aber keiner der Vereine, die mich haben wollten, konnte einen Wechsel realisieren." Er sei nun froh, beim BVB bleiben zu können, erklärt er. "Ich bleibe sehr gerne hier. Ich fühle mich in Dortmund wie zu Hause."


    Bundesliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison: Pierre-Emerick Aubameyang. Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv
  • Paul Verhaegh verlässt den FC Augsburg und wechselt zum Bundesliga-Rivalen VfL Wolfsburg. Der 33 Jahre alte Kapitän verständigt sich mit den Augsburgern auf eine Auflösung seines noch bis zum Juni 2018 laufenden Vertrages, wie der Club mitteilt. Verhaegh war 2010 von Vitesse Arnheim nach Augsburg gewechselt.


    Paul Verhaegh bestritt 224 Spiele für den FCA. ( Foto: Stefan Puchner, dpa/Archiv)
  • Jetzt ist es amtlich! Nach bestandenem Medizintest verpflichtet der VfB Stuttgart den Ex-Bayern-Profi Holger Badstuber. Der 28-Jährige erhält beim Bundesligisten einen Einjahresvertrag, wie die Schwaben mitteilen. Badstuber spielte bereits in der Jugend von 2000 bis 2002 für den VfB, ehe er sich dem FC Bayern München anschloss. "Ich habe einige sehr gute Angebote aus dem Ausland abgelehnt, auch von Vereinen, die Champions League spielen", teilt der Verteidiger via Twitter mit. "Denn nirgendwo hat es so geknistert wie beim VfB."

  • UPDATE Nach gut einem Jahr mit Sportvorstand Jan Schindelmeiser beginnt der VfB Stuttgart überraschend ein neues Kapitel. Zwei Wochen vor dem Saisonstart trennt sich der Aufsteiger vom 53-Jährigen. Die Zusammenarbeit endet offiziell zum 30. September, der frühere Manager von 1899 Hoffenheim wurde jedoch mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. "Wir bedauern diesen Schritt, waren letztlich aber nicht mehr davon überzeugt, dass die Umsetzung unserer Ziele und der getroffenen Absprachen in der bisherigen Personalkonstellation zu erreichen sind", so VfB-Präsident Wolfgang Dietrich.

    Nachfolger von Schindelmeiser soll Medienberichten zufolge der Technische Direktor des FC Bayern, Michael Reschke, werden. Der 59-Jährige soll laut "Bild"-Zeitung und den "Stuttgarter Nachrichten" neuer Manager des Bundesliga-Aufsteigers werden. Er stehe kurz vor dem Vertragsabschluss mit den Stuttgartern und soll am 1. Oktober anfangen. Der VfB wollte sich zu der Personalie nicht äußern.


    Die Zusammenarbeit des VfB mit Jan Schindelmeiser endet zum 30. September. Foto: Silas Stein, dpa/Archiv
  • Die teuersten Transfers der Fußball-Geschichte auf einen Blick:

  • Dauerthema Rekordtransfer Neymar: Die Spielergewerkschaft FIFPro fordert von der EU-Kommission eine Überprüfung der Transferregeln aus dem Jahr 2001. Die Kommission müsse den Geldfluss von Transfergebühren in der EU untersuchen und ihren Einfluss bewerten, so FIFPro-Generalsekretär Theo van Seggelen laut einer Mitteilung.  Der Wechsel von Neymar für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro ist nach Ansicht von FIFPro "das jüngste Beispiel dafür, wie der Fußball immer mehr zur Domäne einer ausgewählten Gruppe reicher, meist europäischer Clubs" wird. 

    Der "überhöhte und verzerrte Markt" und die eskalierenden Summen hätten die Balance des Wettbewerbs zerstört. "Die Transferregeln der FIFA sind wettbewerbsfeindlich, ungerecht und illegal", kritisiert van Seggelen. Der "Wahnsinn des Transfermarktes" müsse zum Wohle des Spiels, aller Spieler, der Vereine und der Fans beendet werden.


    Fordert die Überprüfung der Transferregeln: Theo van Seggelen. Foto: Olivier Hoslet, epa/dpa/Archiv
  • Der Wechsel Neymars vom FC Barcelona zu Paris St. Germain dürfte auch auf dem Transfermarkt für weitere Bewegung sorgen. Die Katalanen können mit 222 Millionen Euro in den kommenden Wochen auf ausgiebige Shoppingtour gehen. Ousmane Dembélé von Borussia Dortmund soll auf dem Einkaufszettel des spanischen Topclubs ganz oben stehen. Bislang gibt es nach Aussage der Dortmunder Vereinsführung zwar noch keine offizielle Anfrage für den 20-Jährigen, nach Informationen der Zeitungen "El Mundo Deportivo" und "L'Equipe" wird Barcelonas Sportdirektor Robert Fernandez dies aber in der kommenden Woche persönlich abgeben. 

    Angeblich will Barca 100 Millionen Euro bieten - eine Summe, bei der die BVB-Bosse schwach werden könnten. "Das ist noch kein Thema. Wenn ich mir Gedanken machen müsste über alles, was vielleicht passieren kann, dann schlafe ich schlecht", wird der BVB-Coach Peter Bosz in Medien zitiert. "Es kann gut sein, dass im August noch der ein oder andere Spieler gehen wird. Wir sind eher zu groß als zu klein im Kader", so Sportdirektor Michael Zorc im Interview mit "BVB total!".


    Foto: Guido Kirchner, dpa
  • Ein dritter Torhüter für Schalke 04: Michael Langer unterschreibt bei den "Königsblauen" einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2019. Der 32-jährige ist kein Unbekannter in der Bundesliga. Er stand bereits im Kader vom VfB Stuttgart (2006-2008) und dem SC Freiburg (2008-2010).

  • UPDATE Nun ganz offiziell! Besiktas Istanbul verpflichtet Stürmer Alvaro Negredo vom spanischen Erstligisten FC Valenciawie der amtierende türkischer Meister auf seiner Internetseite mitteilt. Der 31-Jährige erhält einen Zweijahresvetrag mit einer Option auf ein weiteres Jahr. Die "schwarzen Adler" lassen sich den Spanier, der in der abgelaufenen Saison an den Premier-League-Club FC Middlesbrough ausgeliehen war, 2,5 Millionen Euro kosten.

  • Borussia Mönchengladbach -Manager Max Eberl kritisiert den 222-Millionen-Transfer von Neymar. "Es hat den Eindruck verstärkt, den die ganze Transferperiode bei mir hinterlässt. Da sind Dimensionen erreicht, die nicht mehr nachvollziehbar sind und die ich für gefährlich halte«, so Eberl in einem Interview der der Tageszeitung "Die Welt". Er könne sich nicht vorstellen, dass "solch ein Betrag refinanzierbar ist", erklärt der Sportdirektor des Bundesligisten. 

    Er sei tatsächlich sehr gespannt, wie sich die UEFA die Ein- und Ausgabepolitik von PSG erklären lasse. "Es kann nicht sein, dass nur kleine, nicht so prominente Clubs, genau unter die Lupe genommen werden. Es besteht tatsächlich die Gefahr, dass das 'Financial Fairplay' ad absurdum geführt wird."


    Foto: Federico Gambarini, dpa/Archiv
  • Der brasilianische Heimatverein Neymars, der FC Santos, pocht nun auf einen Anteil an den 222 Millionen Euro, die der FC Barcelona für den Wechsel nach Paris erhält. Demnach beruft sich Santos auf Fälle wie den des 2012 von Atletico Bilbao zu Bayern München gewechselten Javi Martínez, berichtet das Portal "Folha de. S. Paulo". Osasuna als Ausbildungsverein habe vor dem internationalen Sportgerichtshof (CAS) einen Anteil von 800.000 Euro an der Ablösesumme von 40 Millionen Euro eingeklagt. 

    Santos plane vier Prozent der 222 Millionen Euro zu beanspruchen, 8,8 Millionen Euro für die Ausbildung vom 12. bis 21. Lebensjahr. Der Heimatverein auch von Pelé hatte schon beim Wechsel von Neymar zum FC Barcelona 2013 gut verdient: damals flossen 83,5 Millionen Euro, in einem danach jahrelang von juristischen Streitigkeiten begleiteten Transfer. Notfalls müsse auch die FIFA Stellung beziehen. Unklar ist, wie die Tatsache zu händeln ist, dass Neymar - offiziell - sich selbst aus dem Vertrag gekauft hat, um zu Paris St. Germain wechseln zu können. 


    Bild aus vergangenen Tagen: Neymar im Trikot des FC Santos. Foto: dpa/Archiv
  • Nach seinem offiziellen Wechsel zu Paris St. Germain verabschiedet sich Neymar auf Instagram und Facebook vom FC Barcelona und den Barca-Fans. Die wichtigsten Passagen seiner Videobotschaft:

    Der FC Barcelona war mehr als eine Herausforderung, es war der Traum meiner Kindheit. (...) Ich hatte die Ehre, mit dem besten Athleten, den ich in meinem Leben gesehen habe, zu spielen. Und ich bin sicher, dass ich keinen besseren sehen werde als Leo Messi (...). Ich bin stolz darauf, dass ich mit dir gespielt habe. Ich liebe dich! (...) Ich habe alles erreicht, was ein Sportler erreichen kann. (...) Barcelona und Katalonien werden für immer in meinem Herzen sein, aber ich brauche neue Herausforderungen. Ich habe das Angebot von Paris Saint-Germain angenommen, weil ich dem Klub dabei helfen will, die Titel zu gewinnen, die die Fans erwarten. Sie haben wagemutige Pläne mit mir, und ich bin bereit für diese Herausforderung. (...)

    Neymar
  • Der teuerste Transfer aller Zeiten ist nun offiziell: Neymar wechselt für die Rekord-Ablösesumme von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris St. Germain. Der 25-Jährige habe in Paris einen Fünfjahresvertrag unterschrieben, teilt der Club mit.  "Ich bin sehr glücklich zu Paris St. Germain zu wechseln. (...) Von heute an, werde ich alles tun, was ich kann, um meinen Teamkollegen zu helfen, neue Horizonte für den Verein zu öffnen und die Millionen von Fans weltweit glücklich zu machen", so der brasilianische Superstar laut Mitteilung.

    Bereits vor der Vertragsunterzeichnung hatte der FC Barcelona mitgeteilt, dass ein "gesetzlicher Vertreter" des Stürmers die festgelegte Ablösesumme direkt bezahlt habe. Zudem informierte der Verein, dass die Details des Transfers der UEFA übergeben worden sind, die nun über mögliche disziplinarische Konsequenzen entscheiden müsse. Die Europäische Fußball-Union versicherte noch einmal: "Alle Vereine in Europa müssen die Regeln des 'Financial Fairplays' respektieren und zeigen, dass sie nicht höhere Verluste als 30 Millionen Euro in drei Jahren haben."

  • Der Hamburger SV hat wie erwartet den niederländischen U19-Nationalspieler Rick van Drongelen verpflichtet. Der 18 Jahre alte Abwehrspieler hat den obligatorischen Medizintest bestanden und unterzeichnete anschließend einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2022, teilt der HSV mit. Als Ablöse für den Youngster, der bei seinem bisherigen Club Sparta Rotterdam aus der Ehrendivision noch einen Kontrakt bis 2019 hatte, sind rund drei Millionen Euro Ablöse im Gespräch.

  • Der englische Fußball-Pokalsieger FC Arsenal hat einen Wechsel von Stürmer Alexis Sanchez ausgeschlossen. "Meine Entscheidung ist klar, er bleibt hier und wird das respektieren", so Trainer Arsène Wenger. "Er wird für diese Saison hier sein und, wenn wir es hinbekommen, auch darüber hinaus", erklärt der Coach.

    Sanchez' Vertrag beim Premier-League-Club läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Der 28-Jährige soll schon länger bei anderen europäischen Top-Clubs im Gespräch sein. Wenger erklärt, er werde öffentlich nicht mehr über Sanchez' Zukunft sprechen. "Das Einzige, was ich sagen kann, ist, dass er fokussiert ist."


    Unverkäuflich: FC Arsenals Chilene Alexis Sanchez. Foto: Christian Charisius, dpa/Archiv
  • Jetzt ist es offiziell! Offensivspieler Valentino Lazaro vom österreichischen Meister Red Bull Salzburg wechselt zu Hertha BSC. Der 21-Jährige wird von den Berlinern zunächst ausgeliehen, mit anschließender Kaufoption, wie der Hauptstadtclub mitteilt. "Wir sind froh, dass es mit dem Wechsel von Valentino geklappt hat. Er wird uns mit seiner Qualität und Flexibilität in der Offensive weiterbringen", so Hertha-Sportchef Michael Preetz.

    Für die Hertha ist es insgesamt der fünfte Neuzugang in diesem Sommer. Zum Saisonstart wird die Neuverpflichtung wahrscheinlich nicht zur Verfügung stehen, er laboriert derzeit noch an einer Sprunggelenksverletzung.

  • Kylian Mbappé vom AS Monaco will angeblich nun doch den Verein in diesem Sommer verlassen. Das berichtet die französische Sportzeitung "L'Equipe". Interesse an dem erst 18-Jährigen sollen unter anderem Real Madrid, Manchester City und auch FC Barcelona haben. Mbappés Vertrag bei den Monegassen läuft noch bis Sommer 2019.


    Gehörte in der vergangenen Saison zu den wichtigsten Spielern beim französischen Meister AS Monaco: Kylian Mbappé. Foto: Dave Thompson, AP/dpa/Archiv
  • Selbst Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich mittlerweile zum erwarteten Neymar-Transfer geäußert und den Wechsel begrüßt. "Das ist eine gute Nachricht", so der 39-Jährige beim Besuch einer Ferienveranstaltung für Kinder auf eine Journalistenfrage. Dort traf Macron auch PSG-Chef Nasser al-Chelaifi - und gratulierte ihm nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP in einer offensichtlichen Anspielung auf die Personalie: "Herzlichen Glückwunsch, ich habe gehört, dass es gute Nachrichten gibt." 


    Emmanuel Macron (r.) im Gespräch mit Nasser al-Chelaifi. Foto: Philippe Wojazer, AP/dpa
  • Erst gestern verabschiedete sich Lionel Messi über Instagram von seinem langjährigen Sturmpartner Neymar - "viel Glück für die neue Etappe" hieß es in seinem Beitrag. Obwohl die offizielle Bestätigung für den Wechsel des Brasilianers vom FC Barcelona zu Paris St. noch immer aussteht, meldet sich nun auch Luis Suarez via Instagram zu Wort "Mein Freund, ich wünsche dir das Beste für das, was kommt!", schreibt der Uruguayer unter anderem und veröffentlicht dazu ein Foto, das beide Torjäger bei einer herzlichen Umarmung zeigt.

  • Die spanische Liga hat die Überweisung der Ablösesumme für Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain nicht akzeptiert. Die 222 Millionen Euro sind ohne weitere Angabe von Gründen zurücküberwiesen worden. Das bestätigt Quellen aus LaLiga der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst hatte die Sportzeitung "Marca" darüber berichtet. Zuvor waren bereits Warnungen laut geworden, dass PSG mit dem Rekordtransfer gegen die Richtlinien des "Financial Fairplays" verstoßen würden. Die offizielle Bestätigung des Transfers durch PSG steht bisher weiter aus.



  • Weitere Reaktion zum bevorstehende Transfer von Neymar zu Paris St. Germain. Manchester United-Trainer José Mourinho hält die Ablöse von 222 Millionen Euro für den 25-Jährigen prinzipiell für nicht überzogen. "Teuer sind die, die ein gewisses Level ohne eine gewisse Qualität erreichen", meint der Star-Coach. Sein Arbeitgeber hatte vor einem Jahr den Franzosen Paul Pogba verpflichtet. Er kam von Juventus Turin und kostete 105 Millionen Euro. Mit Neymar sei es wie mit Pogba. 222 Millionen Euro sei für den Südamerikaner nicht teuer. Auch vor dem Hintergrund, dass es mehr Spieler für umgerechnet 110 Millionen, 90 Millionen oder 70 Millionen Euro geben würde.

    Ganz anderer Meinung ist das französische Blatt "Le Journal de la Haute-Marne": "Im Fußball gibt es seit einiger Zeit Unanständigkeit. Und hier wird ein Gipfel erreicht." Es handle sich vor allem um ein Marketingobjekt, für das die Katarer an der Spitze des neuen Vereins von Neymar teuer bezahlen würden, kommentiert das Journal. 


    Foto: Kote Rodrigo, EFE/dpa/Archiv
  • VfL Wolfsburg bestätigt sein Interesse an dem Augsburger Paul Verhaegh: "Wir unterhalten uns mit Augsburg über die Möglichkeit eines Wechsels", so Sportdirektor Olaf Rebbe. Der 33 Jahre alte Rechtsverteidiger aus den Niederlanden absolvierte seit 2010 für die Augsburger 186 Punktspiele und besitzt beim FCA noch einen Vertrag bis 2018.


    Foto: Tobias Hase, dpa/Archiv
  • Frankreichs Haushaltsminister Gérald Darmanin jubelt bereits über neue Steuereinnahmen nach dem voraussichtlichen Rekordtransfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain. "Falls Neymar tatsächlich zu einem französischen Club kommt, freut sich der Haushaltsminister in der Tat über die Steuern, die er in Frankreich zahlen müssen wird!, erklärt Darmanin im Sender France Inter.


    Heiß begehrt: FC Barcelona-Trikots mit dem Namenzug Neymar Jr. und der Rückennummer 11. Momentaufnahme aus einem Shop im Camp Nou Stadion. Foto: Manu Fernandez, AP/dpa
  • Der Hamburger SV will offenbar den Transfer des Innenverteidigers Rick van Drongelen vom niederländischen Erstligisten Sparta Rotterdam heute perfekt machen. Wie der "Kicker" berichtet, soll der 18-Jährige heute im Laufe des Tages den Medizintest absolvieren und seine Unterschrift unter einen Fünfjahresvertrag setzen. Im Internet kursieren seit gestern Abend bereits erste Fotos, die van Drongelen im Flieger auf dem Weg in die Hansestadt zeigen.



  • UPDATE Ist es heute soweit? Wie das französische Blatt "Le Parisien" berichtet, erwartet Paris St. Germain den brasilianischen Offensivstar Neymar in der Stadt. Nach einem Medizincheck soll dann schließlich der Vertrag unterschrieben werden. Das britische "Sky Sport" hingegen meldet, Neymar fliege für den Medizintest nach Porto - erst Morgen werde er in Paris eintreffen. 

    Dortmunds früherer Meistertrainer Jürgen Klopp den sich abzeichnenden Rekordtransfer in Höhe von 222 Millionen Euro von mit Sorge. "Das ist nicht der nächste Schritt, glaube ich und hoffe ich. Ich glaube, es wird eine Ausnahme bleiben", meint der FC Liverpool-Coach. "Ich dachte, das 'Financial Fairplay' wäre dafür erfunden worden, dass so etwas nicht geht, wundert sich Klopp. Mit dem "Financial Fairplay" will die UEFA eigentlich dafür sorgen, dass Vereine nicht mehr ausgeben als sie einnehmen.


    Will den FC Barcelona nach vier Jahren verlassen: Neymar. Foto: Alejandro Garcia, EFE/dpa/Archiv
  • Neymar auch ein Thema in den Kommentarspalten einiger deutscher Zeitungen. Die "Mitteldeutsche Zeitung" schreibt in ihrer heutigen Ausgabe:

    222.000.000 Euro, das ist rund das 44-fache des Marktwertes aller Spieler des Drittligisten Hallescher FC. 6.638 Jahre müsste ein deutscher Arbeitnehmer mit Durchschnittslohn dafür arbeiten. Und genau diese Fans sollen den Irrsinn später refinanzieren, Trikots, TV-Pakete, Tickets kaufen - zu explodierenden Preisen. Es ist nicht mehr fern, dass der Volkssport Fußball nur noch Entertainment für Reiche sein wird. Man hofft nur noch, dass diese Blase bald platzt.
  • Neue Details zum möglichen Mega-Transfer von Stürmer Neymar vom FC Barcelona zum französischen Hauptstadtclub. Wie das britische "Sky Sport" erfahren haben will, wird der 25-Jährige bei Paris St. Germain einen Kontrakt über fünf Jahre unterzeichnen. 


    Zuvor hatten Medien berichtet, dass PSG - neben der Ablösesumme von 222 Millionen Euro für Barcelona - dem Brasilianer auch noch eine Wechselprämie von 100 Millionen und ein Nettogehalt von 30 Millionen pro Jahr angeboten habe. Sein Vater, Zugleich sein Berater, soll zudem 40 Millionen kassieren. Bisher haben sich weder beide Vereine noch der Superstar selbst offiziell zu den Vertragsmodalitäten geäußert.


    Foto: Manu Fernandez, AP/dpa/Archiv
  • Die türkische Nationalmannschaft ist bei der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Wie der türkische Fußball-Verband auf seiner Internetseite mitteilt, übernimmt künftig der Mircea Lucescu den Posten des Nationalcoachs. Der 72-Jährige tritt somit die Nachfolge von Fatih Terim an, der vor knapp einer Woche von seinem Amt zurückgetreten war.

    Laut TFF erhält Lucescu einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr. Türkischen Medienberichten zufolge soll er jährlich 2,5 Millionen Euro verdienen. Der Rumäne ist in der Türkei kein Unbekannter, er trainierte bereits die Traditionsvereine Galatasaray Istanbul (2000 bis 2002) und Besiktas Istanbul (2002 bis 2004).


    Foto: Jose Manuel Vidal, epa/dpa/Archiv
  • Premiere-League-Club FC Chelsea hat den Vertrag mit seinem Mittelfeldspieler Mario Pasalic um vier Jahre verlängert. Für die "Blues" wird der 22-Jährige in der kommenden Saison nicht auflaufen können - er wird an den russischen Meister Spartak Moskau verliehen. Nach AS Monaco und AC Mailand ist es bereits die dritte Leihstation für den Kroaten.

  • Der französische Meister AS Monaco vermeldet einen Neuzugang. Der Stürmer Adama Diakhaby vom Ligarivalen Stade Rennes wechselt ins Fürstentum. Der 21-Jährige erhält bei den Monegassen einen Fünfjahresvertrag. Die Ablöse soll laut Berichten bei rund 10 Millionen Euro liegen.

  • Vor der offiziellen Bestätigung des Rekordtransfers von Neymar zu Paris St. Germain kritisiert SC Freiburg-Coach Christian Streich die steigenden Ablösesummen. "Es ist mir wirklich egal, ob 220 oder 440 Millionen Euro gezahlt werden, das kann ich nicht mehr greifen", erklärt er. "Wir sind in einem irrealen Bereich angekommen, aber der ist gerade Realität", so der 52-Jährige. "Die Macht des Geldes ist grenzenlos." Eine Reglementierung sei schwierig. Dass manche Vereine trotz Schulden hohe Summen für Spieler ausgäben, sei fragwürdig.


    Foto: Patrick Seeger, dpa/Archiv
  • Die offizielle Bestätigung für den Wechsel des Brasilianers Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain steht noch aus. Wie spanische Medien und Journalisten auf Twitter berichten, will der französische Club angeblich heute die Ausstiegsklausel von 222 Millionen Euro an die Katalanen 

    zahlen. Der 25-Jährige werde in dieser Woche noch in der französischen Hauptstadt als Neuzugang präsentiert.

  • Barça-Superstar Lionel Messi äußert sich erstmals öffentlich zum möglichen Wechsel seines Mannschfatskollegen Neymar zu Paris St. Germain. "Es war eine enorme Freude, all die Jahre mit Dir zu teilen, mein Freund Neymar. Viel Glück bei der neuen Etappe in Deinem Leben. Wir sehen uns", schreibt der 30-Jährige auf Instagram und veröffentlicht dazu ein Video  mit Fotos aus vergangenen Tagen.

  • Der portugiesische Spitzenclub Benfica Lissabon soll einem Medienbericht zufolge Interesse an Eintracht Frankfurts Torhüter Lukas Hradecky haben. Das vermeldet die Sportzeitung "Record". Angeblich habe es schon erste Verhandlungenmit dem Schlussmann gegeben. Dies dementiert Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner im "Wiesbadener Kurier". "An uns ist niemand von Benfica herangetreten. Uns liegt nichts vor", erklärt er. 

    Hradeckys Vertrag läuft im Sommer 2018 aus. Eine Vertragsverlängerung schlug der finnische Nationalkeeper bisher aus. Die Gespräche laufen aber weiter. Ein Weggang Hradeckys ist dennoch nicht ausgeschlossen. "Sollte jemand bis 31. August mit einem entsprechenden Angebot an uns herantreten, werden wir uns natürlich mit dem Thema beschäftigen», so Hübner. Bislang lägen allerdings keine Angebote für den 27-Jährigen vor.


    Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv
  • Wie stehen eigentlich die Fans des FC Barcelona zum möglichen Transfer von Neymar zu Paris St. Germain? In einer Umfrage der Zeitung "Sport" stellte es sich schon vor Tagen heraus, dass nur eine kleine Minderheit (rund neun Prozent) Neymar im Team der «Blaugrana» behalten wollen. In Barcelona tauchten diese Woche außerdem Protest-Plakate auf. Über einem Bild des Brasilianers war "Verräter gesucht" zu lesen. Darunter: "Söldner raus aus Barcelona". Auch viele Barca-Profis sollen wegen des Hickhacks zuletzt böse geworden sein.


    Foto: Alvaro Barrientos, AP/dpa/Archiv
  • UPDATE Der mit Abstand teuerste Transfer der Fußball-Geschichte steht kurz vor dem Vollzug. Stürmerstar Neymar hat von seinen Teamkollegen des FC Barcelona Abschied genommen, die Unterschrift bei Paris Saint-Germain scheint nur noch Formsache. Der katarische Chef des französischen Clubs, Nasser al-Chelaifi, will also die im Vertrag festgeschriebene Ablösesumme von 222 Millionen Euro für den Brasilianer zahlen. 

    Neymar habe "seinen Willen bekundet", Barcelona zu verlassen, teilt der Club nun offiziell mit. "Neymar hat sich heute in der Umkleidekabine verabschiedet", so auch ein Vereins-Sprecher vor Journalisten. Wie die Reaktion des Kaders um Superstar Lionel Messi und Nationaltorwart Marc-André ter Stegen war, ist noch nicht bekannt. Trainer Ernesto Valverde hat aber daraufhin den 25-Jährigen von der Trainingspflicht entbunden, damit der Profi "seine berufliche Zukunft regeln" könne, lässt der Club wissen.


    Seinen Kollegen hat Neymar bereits "Adiós" gesagt: Neymyar. Foto: Manu Fernandez, AP/dpa
  • Neymar hat auch die Verantwortlichen des FC Barcelona offiziell über seine Wechselabsichten informiert. Das bestätigt der Verein nun in einer Stellungnahme auf seiner Homepage. Neymar habe zusammen mit seinem Vater, der zugleich auch der Berater des 25 Jahre alten Brasilianers ist, am Vormittag den FC Barcelona informiert, den Club verlassen zu wollen. 

    Der Verein habe seinerseits auf die 222 Millionen Euro Ablösesumme verwiesen, die in Neymars Vertrag festgeschrieben ist. Der ehemalige französischen Serienmeister Paris Saint-Germain soll wohl bereit sein, die Rekordsumme zu zahlen. Diese sei vollständig zu zahlen, heißt es in dem FC Barcelona-Schreiben. 

  • Der Transfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint Germain scheint so gut wie sicher - und schon beginnen die ersten Spekulationen, wer der Neymar-Ersatz bei den Katalanen sein könnte. "Mundo Deportivo", so etwas wie ein Hausblatt des Clubs, schreibt, der Dortmunder Ousmane Dembélé sei inzwischen Favorit bei den Funktionären am Camp Nou. Philipppe Coutinho - trotz des heftigen Widerstandes von Liverpool-Coach Jürgen Klopp -, Monaco-Sturmwunderkind Kylian Mbappé sowie die Argentinier Paulo Dybala (Juventus) und Ángel Di María (Paris SG) werden laut Medien ebenfalls heftig umworben.


    Würde der BVB Ousmane Dembélé nach Barcelona ziehen lassen? Foto: Marcio Rodrigo Machado, Power Sport Images. 
  • Werder Bremen wird sich einem Bericht des "Weser Kuriers" zufolge für ein Jahr von Ousman Manneh verabschieden. Der 20 Jahre alte Stürmer wechselt demnach zum Zweitligisten Erzgebirge Aue. Im Zuge der Ausleihe soll der 2018 auslaufenden Vertrag des Gambiers verlängert werden. "Wir werden ihn anpassen und verlängern", zitiert das Blatt Werder-Sportchef Frank Baumann. 


    In den vergangenen zwei Jahre kam er lediglich zu sechs Bundesligaeinsätzen: Ousman Manneh. Foto: Carmen Jaspersen, dpa/Archiv
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