Fußball-Sommertransfers

mz_logo

Live
Sonntag, 6. November 2016 7

Fußball-Sommertransfers Live

Die Planungen der Bundesliga- und Top-Vereine Europas für die nächste Saison laufen auf Hochtouren. Bis zum 31. August haben die Clubs Zeit, sich mit neuen Spielern zu verstärken. Welcher Verein überrascht mit einem Transfercoup? Wer wechselt wohin und welcher Top-Spieler bleibt seinem Verein treu?

  • Borussia Dortmund wird die Suspendierung von Ousmane Dembélé "bis auf Weiteres" aufrechthalten. Das teilt der Bundesligist nach einem Gespräch von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc und Trainer Peter Bosz mit. Das Trio hatte sich in einer Unterredung auf diese gemeinsam Linie verständigt. In der ersten Runde des DFB-Pokals beim Verbandsligisten 1. FC Rielasingen gehörte Dembélé nicht zum Kader.

    "Ousmane Dembélé hat selbstverständlich die Möglichkeit, ein individuelles Training abseits der Gruppe zu absolvieren." Darüber hinaus will sich der deutsche Pokalsieger in dem brisanten Fall zunächst "nicht weiter zum Sachverhalt äußern", heißt es weiter. Der 20 Jahre alte Dembélé will trotz laufenden Vertrags bis 2021 zum FC Barcelona wechseln und hatte inder vergangenen Woche unerlaubt das Training in Dortmund geschwänzt, wohl um seinem Wechselwillen Nachdruck zu verleihen. 

  • Mehreren Berichten zufolge wird Zinédine Zidane seinen Trainer-Vertrag bei Real Madrid um drei Jahre verlängern. Demzufolge soll sich auch das Salär des Coachs von derzeit knapp 4,4 Millionen Euro pro Jahr auf fast acht Millionen Euro erhöhen, meldet das Fachblatt "AS". 



  • Guillermo Varela verlässt Manchester United endgültig. Der uruguayische Abwehrspieler war vorige Saison an Eintracht Frankfurt ausgeliehen, wurde dort aber im Mai suspendiert, weil er sich verbotenerweise ein Tattoo hatte stechen lassen. Der 24-Jährige kehrt nun zu Penarol aus seiner Heimatstadt Montevideo zurück. Varela war im Sommer 2016 von Manchester United für eine Saison nach Frankfurt ausgeliehen worden.



  • FC Schalke 04 verleiht seinen US-Profi Haji Wright an den Zweitligisten SV Sandhausen. Nach Angaben der Gelsenkirchener wird der 19 Jahre alte Stürmer in dieser Saison für den Club aus Baden-Württemberg aktiv. Eine Kaufoption gibt es nicht. 


    Schalke-Sportvorstand Christian Heidel sagt, Wright sei auf einem sehr guten Weg. "Was er jetzt am meisten benötigt, ist Spielpraxis im Profifußball", ergänzt er. Wrights Vertrag mit den Schalkern ist bis zum 30. Juni 2020 datiert.


    Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv
  • Nach einem monatelangen Vertragspoker stehen Torwart Lukas Hradecky und der Eintracht Frankfurt kurz vor einer Einigung. Medienberichten zufolge haben sich beide Seiten auf einen neuen Dreijahresvertrag für den finnischen Nationalkeeper geeinigt. Unterschrieben ist der jedoch noch nicht. "Ich bin davon überzeugt, dass er bleiben und unterschreiben wird", so Trainer Niko Kovac. "Ich weiß aber nur, dass Bruno Hübner und Fredi Bobic harte Gespräche hinter sich haben und dass sie wirklich alles getan haben. Dementsprechend liegt der Ball jetzt bei Lukas und seinem Vater."

    Falls der 27 Jahre alte Torwart bleiben sollte, "dann haben wir alle einen Benefit davon", erklärt Kovac weiter. "Wir haben einen guten Torwart und Lukas einen Vertrag über drei oder vier Jahre. Hradeckys Vertrag mit der Eintracht läuft 2018 aus. Der Schlussmann möchte gerne in Frankfurt bleiben, in Zukunft aber deutlich mehr Geld verdienen als bisher


    Lukas Hradecky auch in der kommenden Saison zwischen den Pfosten bei der Eintracht? Foto: Hasan Bratic, dpa/Archiv
  • Zurück an seiner alten Wirkungsstätte: Der SC Freiburg verpflichtet Marco Terrazzino von der TSG Hoffenheim, teilen die Breisgauer mit. Der 26-jährige Offensivspieler war bereits in den Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 beim SC. "Es hat einen großen Reiz, gerade in Freiburg zeigen zu können, was in mir steckt. Ich freue mich riesig die Aufgabe anzupacken", so Terrazzino zu seinem Wechsel. Über Ablösesumme und Vertragsinhalte haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.


    Foto: Christian Charisius, dpa/Archiv
  • Für Trainer Carlo Ancelotti wäre Borussia Dortmund auch ohne den vom FC Barcelona umworbenen Topspieler Ousmane Dembélé der schärfste Titelkonkurrent des FC Bayern München. "Dortmund ist sehr gefährlich und der beste Gegner - mit oder ohne Dembélé. Er ist ein fantastischer Spieler, aber auch ohne Dembélé bliebe Dortmund eine gefährliche Mannschaft", so Ancelotti. Als Trainer hat der 58 Jahre alte Italiener eine klare Haltung zu Profis, die einen Wechsel erzwingen wollen. "Wenn ein Spieler nicht mehr für den Verein spielen will, dann soll er gehen."


    Foto: Matthias Balk, dpa/Archiv
  • UPDATE Der amtierende türkische Meister Besiktas Istanbul verstärkt seine Abwehr mit einem weiteren international bekannten Namen. Nach der Verpflichtung des portugiesischen Europameisters Pepe, wechselt nun auch Gary Medel von Inter Mailand an den Bosporus. Auf Twitter verbreitet der türkische Club bereits Fotos, auf denen der chilenische Nationalspieler im Trikot der "schwarzen Adler" zu sehen ist. Zu den Vertragsdetails und der Ablösesumme ist noch nichts bekannt.



  • Nach dem Verwirrspiel um Dortmund-Youngster Ousmane Dembélé muss der 20-Jährige neben einer Suspendierung auch mit einer "saftigen Geldstrafe" rechnen. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der Franzose war gestern nicht zum BVB-Training erschienen (wir berichteten).


    Beendet sei das Thema Dembélé laut BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke für die Schwarz-Gelben vorerst noch nicht: "Wenn einer 500 Millionen bietet, kriegt er jeden Spieler. Ein Thema ist nie durch, bis die Transferperiode zu Ende ist", wird der 58-Jährige in den Blättern zitiert.


    Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv
  • Ganz offiziell: Philippe Coutinho vom FC Liverpool wird in diesem Sommer den Verein nicht wechseln, wie der Premier-League-Club von Coach Jürgen Klopp auf seiner Homepage mitteilt. In einer kurzen Mitteilung der Fenway Sports Group, Liverpool-Besitzer, heißt es unter anderem: "Angebote für Philippe werden nicht in Betracht gezogen. Er wird weiter dem Kader von Liverpool angehören, auch nach dem Ende der Sommertransfer-Periode."


    Medienberichten zufolge war in den vergangenen Wochen vor allem der FC Barcelona, auf der Suche nach einem Neymar-Ersatz, an dem 25 Jahre alten Brasilianer interessiert. Die Katalanen sollen bereit gewesen sein, 100 Millionen Euro als Ablöse für den Offensivspieler zu zahlen. Coutinho verlängerte bei Liverpool seinen Kontrakt erst zu Beginn des Jahres bis 2022.


    Foto: Peter Powell, epa/dpa/Archiv
  • Champions-League-Sieger Real Madrid hat den Vertrag mit seinem Mittelfeldspieler Isco vorzeitig um vier Jahre verlängert (mit einer Option auf ein weiteres Jahr). Das berichtet die Sportzeitung "AS" aus Madrid. Zudem beinhalte der Kontrakt eine Ausstiegsklausel mit der astronomischen Summe von 700 Millionen Euro. Eine offizielle Bestätigung der "Königlichen" steht noch aus. Der seit 2013 bei Real unter Vertrag stehende 25-Jährige war am vergangenen Dienstag beim europäischen Supercup gegen Manchester United zum "Man of the Match" gekürt worden.


    Foto: Juanjo Martin, EFE/dpa/Archiv
  • Weiter Wirbel um die Zukunft von AS Monaco-Sturmstar Kylian Mbappé. Nach dem die spanische Sportzeitung "Marca" meldete, ein Wechsel des 18-jährigen zu Paris Saint Germain (Ablöse 180 Millionen Euro) befinde sich auf der Zielgeraden, berichtete wenig später das französische Blatt "Le Parisien", dass für den Angreifer gar kein Angebot vorliege. Das sollen Journalisten von der PSG-Vereinsführung erfahren haben. Der Sportkanal "BeIN Sports" zitiert gar PSG-Präsident Nasser Ghanim Al-Khelaifi mit den Worten, der Hauptstadtclub stehe nicht vor der Verpflichtung eines neuen Spielers.



  • Der Kader vom Hamburger SV ist noch immer ein wenig überfüllt. Insgesamt sechs Neuzugänge vermeldeten die Hanseaten bereits in diesem Sommer. Vor allem Großverdiener stehen zum Verkauf. Einer von ihnen ist Pierre-Michel Lasogga. Bereits in der abgelaufenen Saison spielte der 25-Jährige in den taktischen Plänen von Coach Markus Gisdol keine große Rolle mehr. 


    Wie das "Hamburger Abendblatt" erfahren haben will, hat der englische Traditionsclub Leeds United ein Auge auf den Offensivspieler geworfen. "Der HSV wollte sich auf Nachfrage nicht zu der Personalie äußern", schreibt das Blatt. Auch von Lasogga selbst, der bei den "Rothosen" noch einen Vertrag bis 201 zu laufen hat, gibt es bisher kein Statement. Laut "Bild-Zeitung strebt der englische Zweitligist eine einjährige Leihe des Stürmers an.


    Wechsel auf die Insel? Pierre-Michel Lasogga. Foto: Jörg Sarbach, dpa/Archiv
  • Der englische Rekordmeister Manchester United trennt sich von seinem Verteidiger Timothy Fosu-Mensah. Der 19-Jährige wird für eine Saison an den Premier League-Rivalen Crystal Palace  verliehen, teilen die "Red Devils" mit.  Der Niederländer hat bei ManU noch einen Vertrag bis 2020 zu laufen.



  • Mathias Pogba, Bruder von Manchester United-Star Paul, verlässt Sparta Rotterdam. Das teilt der niederländische Club auf Twitter mit. Der Mittelfeldstürmer und der Verein hätten sich auf eine einvernehmliche Trennung geeinigt. Bei welchem Club der Franzose nun seine Zelte aufschlägt, ist noch unklar.



  • UPDATE Nach dem unentschuldigten Fehlen von Ousmane Dembélé im Frühtraining von Borussia Dortmund wird der 20 Jahre alte Franzose bis nach dem DFB-Pokalspiel an diesem Wochenende beim 1. FC Rielasingen-Arlen vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert. "Ousmane Dembélé hat heute unentschuldigt beim BVB-Training gefehlt und sich offenbar bewusst zu diesem Schritt entschlossen", erklärt BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Dieses Fehlverhalten werde der BVB selbstverständlich sanktionieren.

    Ein Wechsel von Dembélé von Borussia Dortmund zum FC Barcelona ist "aktuell nicht überwiegend wahrscheinlich". Das teilt der BVB in einer Ad-hoc-Meldung mit. Der Verein bestätigt, dass es mit den Katalanen ein Gespräch über einen möglichen Transfer gegeben habe. In dieser Unterredung hätten die Barca-Vertreter ein Angebot unterbreitet, "welches nicht dem außerordentlichen fußballerischen und sonstigen Stellenwert des Spielers und auch nicht der derzeitigen wirtschaftlichen Marktsituation des europäischen Transfermarktes entsprach". Dieses Angebot habe der BVB daher abgelehnt.


    Nicht beim Training erschienen: Ousmane Dembélé. Foto: Guido Kirchner, dpa
  • Holt sich der VfL Wolfsburg Verstärkung für seine Offensive aus Frankreich? Wie die Sportzeitung "L'Equipe" berichtet, sollen die "Wölfe" den brasilianischen Flügelspieler Malcom vom französischen Erstligisten Girondins Bordeaux im Visier haben. Für den 20-Jährigen sei der Bundesligist bereit, eine Ablöse von 15 Millionen Euro zu zahlen. Malcom steht bei Bordeaux noch bis 2020 unter Vertrag.

    Zudem berichtet das Blatt, dass der VfL sich von Mittelfdmann Josuha Guilavogui trennen könnte. Der Club von Trainer Lucien Favre, OGC Nizza, hätte bereits Kontakt mit dem 26-Jährigen aufgenommen. Der Vertrag von Guilavogui bei den Niedersachsen ist bis zum 30. Juni 2019 datiert. 



  • Werder Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode ist kein Freund von Ausstiegsklauseln und fordert deren Abschaffung. "Die Berater der Spieler neigen dazu, Ausstiegsklauseln für ihre Spieler auszuhandeln. Wir als Klub hingegen wollen das nicht", so der ehemalige Nationalspieler im Interview mit dem "Weser Kurier"


    Er frage sich, ob solche Klauseln "so viel Sinn" machten. Der 48-Jährige Ex-Profi kritisiert, dass Ausstiegsklauseln "in erster Linie Spieler und Berater" bevorteilten. Er bevorzuge es daher, wenn solche Regelungen in der Bundesliga untersagt würden. Ihm sei aber bewusst, dass dies "rechtlich schwer durchsetzbar" sei, so Bode.


    Sieht Ausstiegsklauseln skeptisch: Marco Bode. Foto: Jörg Sarbach, dpa/Archiv
  • Dass Emre Mor den Bundesligisten Borussia Dortmund noch in diesem Sommer verlassen wird, gilt als so gut wie sicher. Bereits gestern hieß es von Dortmunder Seite, der 20 alte türkische Nationalspieler sei für "finale Verhandlungen über seine Zukunft" freigestellt worden. Medienberichten zufolge stehe ein Wechsel zu Inter Mailand bevor.

    Auch der türkische Traditionsverein Fenerbahçe Istanbul will den Offensivmann verpflichten. "Wir haben ein Angebot für Mor abgegeben. Zwei Millionen Euro Leihgebühr und anschließend eine Kaufoption von acht Millionen Euro. Wir warten", wird "Fener"-Präsident Aziz Yildirim in der "Hürriyet" zitiert. Derweil hat sich auch der Berater von Emre Mor geäußert: "Wir werden in den kommenden Tagen eine Entscheidung treffen", schreibt Mustafa Özcan auf Twitter.


    Seria A oder Süper Lig - wohin wechselt Emre Mor? Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv
  • Ralf Rangnick bestätigt erstmals eine Ausstiegsklausel im bis 2020 laufenden Vertrag von Naby Keïta. Zudem geht der Sportdirektor von RB Leipzig davon aus, dass der 22-jährige Mittelfeldspieler den Verein verlassen dürfte. "Es ist inzwischen ja auch bekannt, dass Naby Keïta nächste Saison eine Klausel in seinem Vertrag hat", so Rangnick in einem MDR-Interview zur Sendung "Die lange RB-Leipzig-Nacht", die in der Nacht von Freitag auf Samstag ausgestrahlt wird.

    "Wenn jetzt nicht irgendetwas ganz, ganz Außergewöhnliches passieren wird, ich sage jetzt mal: wir gewinnen die Champions League oder werden die beste Mannschaft der Welt innerhalb der nächsten zwölf Monate - was ich jetzt nicht für megawahrscheinlich halte - ist im Moment die Wahrscheinlichkeit schon sehr groß, dass Naby uns im nächsten Jahr verlassen wird."


    Naby Keita vom RB Leipzig. Foto: John Walton, PA/dpa
  • Der VfB Stuttgart trennt sich für ein Jahr von seinem Abwehrspieler Jean Zimmer. Der 23-Jährige wechselt zum Zweitligisten Fortuna Düsseldorf, wie die Schwaben mitteilen.  "Als Profi möchte (...) möglichst regelmäßig zum Einsatz kommen, deshalb ist der Wechsel auf Leihbasis zu Fortuna Düsseldorf die richtige Entscheidung für mich", erklärt Zimmer laut Mitteilung.



  • UPDATE Doch kein Neuzugang bei Hertha BSC, sondern lediglich eine Erinnerung. "Warten in Tegel, weitere Infos folgen...", hieß es am frühen Morgen in einem Tweet mit dem Hashtag #Tansfers. In einem weiteren Beitrag auf Twitter heißt es jetzt: "Flughafenankunft, Medizincheck und Oly_Berlin - Ob es Neymar ist, seht ihr, wenn ihr das Video anklickt." Ein Clip aus vergangenen Zeiten. Auf den Tag genau vor zehn Jahren wechselte der Mittelfeldspieler Fabian Lustenberger aus der Schweiz zur Hertha.

  • Der SC Freiburg hat seine Fühler nach dem Franzosen Yoric Ravet vom Schweizer Vizemeister Young Boys Bern ausgestreckt. Das bestätigte gestern Abend YB-Sportchef Christoph Spycher im SRF. Die Breisgauer hätten bereits ein Angebot für den Mittelfeldspieler vorgelegt. "Wenn unsere Schmerzgrenze erreicht wird, wechselt er", erklärte Spycher. Im vergangenen Jahr holten die Berner den 27-Jährigen von den Grashoppers Zürich - er steht noch bis 2019 bei YB unter Vertrag.

  • Verstärkung für die Abwehr bei Inter Mailand. Der Brasilianer Dalbert verlässt OGC Nizza und wechselt in die Seria A. Der 23-Jährige erhält einen Vertrag bis 30. Juni 2022. Die Italiener lassen sich den Defensivmann laut Medien 20 Millionen Euro kosten.

  • Liverpool-Trainer Jürgen Klopp sieht für seinen Verein auch bei einer hohen Ablösesumme keinen Bedarf, den vom FC Barcelona umworbenen Philippe Coutinho zu verkaufen. "Liverpool ist kein Verein, der verkaufen muss", so Klopp im Gespräch mit dem TV-Sender Sky. "Aus finanzieller Sicht gibt es daher keine Schmerzgrenze." Bei Barça ist Mittelfeldspieler Coutinho als Ersatz für den Brasilianer Neymar im Gespräch.

    Zuletzt hatte Barcelona das Angebot für Coutinho angeblich auf 120 Millionen Euro erhöht. "Wir wollen die bestmögliche Mannschaft haben. Das bedeutet, die Jungs, die da sind, zu behalten", erklärt Klopp. Auch der Dortmunder Ousmane Dembélé wird als möglicher Barcelona-Neuzugang gehandelt.


    Soll beim FC Liverpool gehalten werden: Philippe Coutinho. Foto: Peter Powell, epa/dpa/Archiv
  • Das von mehreren Topclubs umworbene Sturmwunderkind Kylian Mbappé will Medienberichten zufolge von AS Monaco zum FC Paris Saint-Germain wechseln. Der 18-Jährige habe sich endgültig entscheiden, berichtet die gewöhnlich gut informierte französische TV-Fachsendung "Téléfoot". 

    In der französischen Hauptstadt würde Mbappé an der Seite des für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona gekommenen Brasilianers Neymar sowie auch des deutschen Weltmeisters Julian Draxler stürmen. In Paris spielt auch der deutsche Nationaltorwart Kevin Trapp. Wie "Téléfoot" berichtet, wird die katarische PSG-Führung nun die Verhandlungen mit Monaco aufnehmen. Ein erstes Angebot in Höhe von 155 Millionen Euro sei dem Ligue-1-Meister bereits unterbreitet worden, heißt es. Nach Medienberichten wollen die Monegassen Mbappé jedoch nicht ziehen lassen.


    Stumwunderkind Kylian Mbappé (r.) hier im Zweikampf mit Dani Alvez, damals noch bei Juventus Turin unter Vertrag. Foto: Antonio Calanni, AP/dpa/Archiv
  • Neue Fußball-Heimat für den noch beim Bundesliga-Vizemeister RB Leipzig bis 2019 unter Vertrag stehenden Zsolt Kalmar. Der 22-Jahre alte Ungar wechselt vom Bröndby IF in die Slowakei zum Erstligisten Dunajská Streda. Das gibt der dänische Club auf seiner Internetseite bekannt.


    Foto: Jan Woitas, dpa/Archiv
  • UPDATE Der Coach von Darmstadt 98, Torsten Frings, reagiert auf die Gerüchte aus Peru, wonach die "Lilien" Interesse an dem Ex-Bremer Claudio Pizzaro hätten. "Es stimmt nicht", so der ehemalige Nationalspieler im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung. Das peruanische Fußballportal "libero.pe" hatte zuvor berichtet, der Bundesliga-Absteiger wolle den 38 Jahre alten derzeit vereinslosen Stürmer verpflichten.


    Spielten gemeinsam bei Werder Bremen und beim FC Bayern München. Torsten Frings (l.) und Claudio Pizzarro. Foto: Carmen Jaspersen, dpa/Archiv
  • Rückkehr an den Bosporus? Arda Turan könnte den FC Barcelona noch in diesem Sommer verlassen und zu seinem ehemaligen Verein Galatasaray Istanbul wechseln. "Wir wollen, dass er zu Galatasaray zurückkehrt und hier seine Karriere beendet. Wir arbeiten daran", wird "Gala"-Präsident Dursun Özbek in türkischen Medien zitiert. Der 30-Jährige wechselte 2011 zu Atletico Madrid und vier Jahre später zu Barca. Sein Vertrag bei den Katalanen läuft noch bis 30. Juni 2020.


    Spielte bereits fünf Jahre für den türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul: Arda Turan. Foto: Alejandro Garcia, dpa/Archiv
  • Der italienische Meister Juventus Turin trennt sich von Mario Lemina. Den Mittelfeldspieler zieht es auf die Insel zum FC Southampton. Der 23-Jährige erhält einen Fünfjahresvertrag. Laut Medien zahlt der englische Premier-League-Club rund 18 Millionen Euro für den Gabuner.



  • Doch kein Wechsel zum Bundesliga-Aufsteiger Hannover 96: Der MLS-Verein Chicago Fire will seinen Stürmer Derwill Accam nun doch nicht abgeben. "Der Verein hat einem Transfer nicht zugestimmt", wird H96-Manager Horst Heldt vom Fußball-Nachrichtenportal "Sportbuzzer" zitiert.

    Der US-amerikanische Club, bei dem auch Weltmeister Bastian Schweinsteiger unter Vertrag steht, habe einem Wechsel nicht zugestimmt, weil kein gleichwertiger Ersatz für den 26 Jahre alten Ghanaer gefunden worden sei, heißt es. Der Vertrag von Accam in Chicago läuft noch bis 31. Dezember diesen Jahres.


    Wechselt 2015 vom schwedischen Erstligisten Helsingborg IF in die Majo League Soccer zu Chicago Fire: David Accam. Foto:  Bjorn Lindgren, Scanpix Sweden/dpa/Archiv
  • Der beim FC Schalke 04 freigestellte Sidney Sam trainiert beim VfL Bochum mit. Wie die Funke Mediengruppe berichtet, hat Bochums Sportvorstand Christian Hochstätter dem Wunsch des ehemaligen Nationalspielers entsprochen, sich bei einem ambitionierten Zweitligisten fit halten zu wollen. Sam steht bei den "Königsblauen" noch bis 2018 unter Vertrag. Er war zuletzt an Darmstadt 98 ausgeliehen.

    Aufkommende Gerüchte über ein Interesse des VfL Bochum an einer Verpflichtung des 29 Jahre alten offensiven Mittelfeldspielers dementiert Hochstätter bei "Westline": "Sidney Sam ist nicht bei uns, um einen Vertrag zu unterschreiben. Er hat gefragt, ob er sich bei uns fit halten darf. Wir haben zugesagt.»


    Hat keine Wechselabsichten: Sidney Sam. Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv
  • Verlässt Emre Mor die Bundesliga in Richtung Seria A? Wie der "Kicker" erfahren haben will, steht der Wechsel des türkischen Nationalspielers zu Inter Mailand kurz bevor. Der BVB und die "Nerazzurri" müssten noch "letzte Details" klären. Der 20-Jährige soll in Kürze den Medizincheck bei Inter absolvieren, heißt es. Als Ablösesumme stünden 15 Millionen Euro im Raum. Mor hat bei den Schwarz-Gelben noch einen Vertrag bis 30. Juni 2021.


    Verabschiedet sich Emre Mor nach nur einem Jahr vom BVB? Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv
  • Der VfL Wolfsburg wird sich offenbar von Ex-Nationalspieler Christian Träsch trennen. Das berichten übereinstimmend die "Bild"-Zeitung und das Fachmagazin "Kicker". Der 29-Jahre alte Verteidiger soll zum Zweitligisten FC Ingolstadt wechseln. Träsch hat beim VfL noch einen Vertrag bis 2018 zu laufen. Weder die "Wölfe" noch der Bundesliga-Absteiger haben sich bisher offiziell zum möglichen Transfer geäußert.


    Foto: Julian Stratenschulte, dpa/Archiv
  • Zenit St. Petersburg gibt die Verpflichtung des argentinischen Nationalspielers Matías Kranevitter bekannt. Der 24-jährige defensive Mittelfeldspieler konnte sich bei Atletico Madrid nicht durchsetzen und wagt nun einen Neuanfang beim russischen Erstligisten und Meister von 2015. Nach Paredes, Driussi und Mammana ist Kranevitter bereits der vierte argentinische Neuzugang des russischen Europa-League Teilnehmers.

  • Der Hamburger SV ist laut übereinstimmenden Medienberichten an einer Verpflichtung von Konstantinos Stafylidis vom Liga-Rivalen FC Augsburg interessiert. Sportchef Jens Todt bestätigt Hamburger Tageszeitungendas Interesse seines Clubs an dem 23-Jährigen. Der Grieche soll die Personalnot auf der linken Abwehrseite beheben, denn nach dem Abgang von Matthias Ostrzolek zu Hannover 96 ist der Brasilianer Douglas Santos derzeit der einzige gelernte Linksverteidiger im HSV-Kader.

    Allerdings möchte Santos, der brasilianische Olympiasieger von Rio 2016, den HSV verlassen. Als neuer Verein im Gespräch ist der niederländische Erstligist PSV Eindhoven. Dem Vernehmen nach wäre der HSV unter zwei Voraussetzungen bereit, Douglas Santos ziehen zu lassen. Zuerst müsse entsprechender Ersatz gefunden werden, zudem solle eine zufriedenstellende Ablöse fließen.


    Konstantinos Stafylidis hier im Nationaltrikot Griechenlands. Foto: Julian Smith, epa/dpa/Archiv
  • Eintracht Frankfurts Torwart Lukas Hradecky soll sich mit Portugals Meister Benfica Lissabon auf einen Wechsel geeinigt haben. Nach Informationen der Sportzeitung "Record" habe Hradeckys Vater, der den 27 Jahre alten finnischen Nationaltorhüter als Berater vertritt, mit Benfica-Präsident Luís Filipe Vieira die Vertragsdetails geklärt. Allerdings pokern der hessische Bundesligist und Benfica noch um die Ablösesumme, die sich zwischen fünf und acht Millionen Euro belaufen soll.

  • Eric-Maxim Choupo-Moting wechselt ablösefrei von Schalke 04 in die englische Premier League. Wie der Verein Stoke City bestätigt, unterschreibt der gebürtige Hamburger einen Vertrag bis 2020.  "Der Wettbewerb um seine Unterschrift war besonders intensiv, da Clubs aus ganz Europa ihn wollten», erklärt Vereinsboss Tony Scholes in einer Pressemitteilung.

  • Nach bestandenem Medizincheck ist der Transfer vom Niederländer Wesley Sneijder zu OGC Nizza perfekt. Dies teilt der Verein von Trainer Lucien Favre mit. Der 33-jährige Mittelfeldspieler, der in 131 Länderspielen für die Oranje-Auswahl 31 Tore schoss, erhält in Nizza einen Einjahresvertrag und wird mit der Rückennummer 10 spielen.

    Zuletzt hatte der Vizeweltmeister von 2010 viereinhalb Jahre bei Galatasaray Istanbul gespielt. Im vergangenen Monat hatte Sneijder den noch ein Jahr laufenden Vertrag mit den Türken aufgelöst.


    Foto: Koen van Weel, epa/dpa/Archiv
  • Der ehemalige HSV-Kapitän Johan Djourou hat einen neuen Verein gefunden. Der Schweizer Nationalspieler unterschreibt beim türkischen Erstligisten Antalyaspor einen Zweijahresvertrag plus Option auf ein weiteres Jahr. Das teilt der Verein mit.

    Djourou wurde vom Tabellenfünften der vergangenen Saison in der Süper Lig ablösefrei verpflichtet. Sein Vertrag beim Hamburger SV war zum Saisonende ausgelaufen. Bei den Hanseaten spielte der Innenverteidiger keine Rolle mehr. Er war im Mai nach Meinungsverschiedenheiten mit Trainer Markus Gisdol suspendiert worden.

  • Borussia Mönchengladbachs Manager Max Eberl spricht sich für eine Verkürzung der Transferzeit und eine Beschränkung auf die Sommer- und die Winterpause aus. "Wenn Meisterschaften begonnen haben, darf ein Transfer nicht mehr stattfinden", fordert Eberl beim Fußball-Gipfel der "Rheinischen Post". "Es ist Betrug am Fan, wenn er Dauerkarten kauft und plötzlich sind die besten Spieler weg."

    Leverkusens Sportchef Rudi Völler zeigt sich derweil immer noch irritiert über den 222-Millionen-Euro-Transfer Neymars vom FC Barcelona zu Paris St. Germain. "Als das Gerücht vor drei oder vier Wochen auf den Markt kam, haben wir alle ein bisschen geschmunzelt. Weil wir alle gedacht haben, dass das nicht funktioniert", so Völler. "Ich denke, es war einfach eine Klausel zwischen Barça und Neymar. Nach dem Motto: Nehmen wir mal drei Zweier, das bezahlt sowieso keiner. Und jetzt ist es doch passiert."


    "Betrug am Fan": Max Eberl. Foto: Arne Dedert, dpa/ARchiv
  • Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic verteidigt die explodierenden Ablösesummen im internationalen Fußball. "Moralische Diskussionen um die Summen und Gehälter im Profifußball gab es schon immer", schreibt der frühere Nationalspieler in seiner Kolumne für das Fachmagazin "Kicker". Bobic räumt ein, dass eine Ablösesumme von 222 Millionen Euro für den Brasilianer Neymar "für den normalen Fan und Arbeitnehmer kaum noch zu greifen" sei.

    "Auch wir, die in dieser Branche arbeiten, sitzen manchmal einem 18 oder 19 Jahre alten Spieler gegenüber und überlegen: Kann man dem wirklich 50.000 oder 100.000 Euro Grundgehalt geben? Was ist denn eigentlich noch richtig?", fragt der 45-Jährige. Er argumentiert aber auch: "Die Spielregeln sind eben so, und das Geld ist vorhanden, auch durch die höheren Fernsehgelder. Wir müssen uns der Realität anpassen und sie anerkennen. Jeder partizipiert an diesem großen Kuchen."


    Foto: Arne Dedert, dpa/Archiv
  • Englands Rekordmeister Manchester United leiht erneut sein Eigenwächs aus - der Verteidiger Cameron Borthwick-Jackson wechselt für eine Saison zum englischen Zweitligisten Leeds United, wie die "Red Devils" auf Twitter mitteilen. Der 20-Jährige war bereits in der vergangenen Saison an Wolverhampton Wanderers ausgeliehen worden.

  • Der Wechsel von Paul Verhaegh zum FC Augsburg ist bereits seit vergangenen Samstag perfekt (wir berichteten). Nun teilen die Wölfe ein Vertragsdetail mit - der niederländische Verteidiger erhält einen Zweijahresvertrag. Über weitere Modalitäten des Transfers hätten beide Vereine jedoch Stillschweigen vereinbart, teilt der VfL mit. "Wir freuen uns, dass sich Paul dazu entschieden hat, zum VfL Wolfsburg zu wechseln und ich möchte Stefan Reuter dafür danken, dass er Paul den Schritt zum VfL nicht verwehrt hat“, erklärt Sportdirektor Olaf Rebbe.

Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform

Anmelden

Hinweis: Bitte schützen Sie Ihr Konto auf öffentlichen Geräten, indem Sie sich nach der Nutzung im Profil-Bereich abmelden.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht