Fußball-Sommertransfers

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Sonntag, 6. November 2016 7

Fußball-Sommertransfers

Die Planungen der Bundesliga- und Top-Vereine Europas für die nächste Saison laufen auf Hochtouren. Bis zum 31. August haben die Clubs Zeit, sich mit neuen Spielern zu verstärken. Welcher Verein überrascht mit einem Transfercoup? Wer wechselt wohin und welcher Top-Spieler bleibt seinem Verein treu?

  • Schalke 04 verlängert den Vertrag von Bernard Tekpetey bis 2020 und verleiht den Jungprofi für ein Jahr an den österreichischen Erstligisten SCR Altach. "Wir sind von Bernards Qualitäten absolut überzeugt", soe Sportvorstand Christian Heidel. "In seinem Alter ist es allerdings sehr wichtig, möglichst viel Spielpraxis zu sammeln."

  • UPDATE Kevin-Prince Boateng hat den Medizincheck bei Eintracht Frankfurt erfolgreich absolviert. Der 30-jährige offensive Mittelfeldspieler kommt von UD Las Palmas und unterschrieb einen Dreijahresvertrag bei den Hessen

  • Der beim englischen Meister FC Chelsea in Ungnade gefallene Stürmerstar Diego Costa will wieder für Atlético Madrid spielen. «Meine Richtung ist klar: Ich will in der neuen Spielzeit zu Atlético Madrid zurückkehren», sagte der Hispanobrasilianer nach Angaben des Portals «O Globo» im brasilianischen Aracaju. Dort hatte sich Costa zu Beratungen über seine Zukunft mit dem Chef des regionalen Fußballverbandes Federação Sergipana de Futebol getroffen. 

    Der 28 Jahre alte Costa stammt aus der Region im Nordosten Brasiliens, hat aber auch die spanische Staatsangehörigkeit und spielte 2014 erstmals für Spaniens Nationalmannschaft und war bei der WM in Brasilien dabei. Von 2010 bis 2014 spielte er bereits für Atlético. Laut Berichten soll Chelseas Trainer Antonio Conte ohne ihn planen. Mitte Juli verpflichtete Chelsea Stürmer Álvaro Morata von Real Madrid. Nach Medienberichten soll die Ablösesumme bei 80 Millionen Euro liegen.


    Möchte zu Atlético Madrid zurück: Diego Costa vom FC Chelsea. (Adam Davy, dpa/Archiv)
  • Weltmeister Erik Durm wird Borussia Dortmund aller Voraussicht nach verlassen und zum Ligakonkurrenten VfB Stuttgart wechseln. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat sich der 25 Jahre alte Außenverteidiger bereits von seinen Dortmunder Kollegen verabschiedet und soll nach dem Medizincheck einen Vertrag bei Aufsteiger VfB unterschreiben. 

    Durm war 2012 vom FSV Mainz 05 zum BVB gewechselt. Bei der WM 2014 stand der siebenmalige Nationalspieler im Kader, kam aber in Brasilien nicht zum Einsatz. In Dortmund kam er auch aufgrund von Verletzungen in der vergangenen Saison nur zu 13 Bundesligaeinsätzen.


    Steht vor einem Wechsel von Dortmund nach Stuttgart: Weltmeister Erik Durm. (Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv)
  • Werder Bremen möchte noch in der laufenden Transferperiode einen Stürmer verpflichten. "Mit Max Kruse und Fin Bartels haben wir einen sehr guten Angriff. Wir wollen aber nach wie vor einen anderen Stürmertypen und sind weiter auf der Suche", so Sportchef Frank Baumann.

    Bedarf hätten die Hanseaten durchaus. Routinier Claudio Pizarro erhielt keinen neuen Vertrag, Nachwuchstalent Ousman Manneh soll verliehen und der US-Amerikaner Aron Johannsson verkauft werden. "Wir wollen nichts machen, nur um etwas gemacht zu haben. Er muss sportlich und menschlich überzeugen und es muss auch finanziell passen. Wir sind optimistisch, dass es bis Transferschluss klappt", erklärt Baumann.


    Wünscht sich noch einen Torjäger: Frank Baumann. Foto: Carmen Jaspersen, dpa/Archiv
  • Der englische Spitzenclub Manchester City verstärkt sich mit dem Stürmer Larry Kayode von Austria WienDas teilt der österreichische Erstligist auf seiner Internetseite mit. "Nach sehr langen und harten Verhandlungen haben wir nun alle Details geklärt und jetzt auch die letzten Unterschriften und Formalitäten erledigt. Damit ist der Transfer endgültig vollzogen", erklärt Austria-Vorstand Markus Kraetschmer laut Mitteilung. Was die "Citizens" für Österreichs Torschützenkönig zahlen, ist nicht bekannt. Über die Höhe der Ablösesumme wurde offiziell Stillschweigen vereinbart. 



  • Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann hat einen bevorstehenden Wechsel von U21-Europameister Jeremy Toljan zum Bundesliga-Rivalen Borussia Dortmund nicht bestätigt. "Ich weiß nichts von einem fixen Transfer. Jeremy ist bei uns normal im Training und könnte am Samstag gegen Werder Bremen spielen", so Nagelsmann. 

    Die "Bild"-Zeitung hatte berichtet, Toljan werde in den kommenden Tagen für eine Ablöse von fünf Millionen Euro nach Dortmund wechseln. "Es gibt Gespräche in allen Richtungen. Sein Vertrag läuft 2018 aus, jeder weiß, was das im Fußball bedeutet", erklärt Nagelsmann. Hoffenheim will den Kontrakt mit Toljan verlängern. Sollte dies nicht gelingen, könnte der Transfer bis zum 31. August noch über die Bühne gehen.


    Jürgen Nagelsmann (l.) und U21-Europameister Jeremy Toljan. Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv
  • Startrainer José Mourinho von Manchester United wirbt offensichtlich intensiv darum, Stürmer Zlatan Ibrahimovic zurück nach Old Trafford zu holen. Britische Medien berichten, Mourinho habe dem 35-jährigen Schweden sogar eine Trainerrolle im Club für die Zeit nach seiner Profikarriere angeboten. Nach Informationen der Zeitung "The Independent" soll das Thema in den laufenden Vertragsgesprächen bereits diskutiert worden sein.

    Mourinho hatte in der vergangenen Woche am Rande des europäischen Supercup-Spiels im mazedonischen Skopje gegen Real Madrid bestätigt, dass über einen neuen Vertrag für Ibrahimovic verhandelt werde. "Wir sprechen gerade über die Möglichkeit, dass er bei uns bleibt", erklärte Mourinho, nachdem der Vertrag des Stürmers im Sommer zunächst nicht verlängert worden war.


    War im Sommer 2016 von Paris Saint-Germain nach Manchester gewechselt. Der ehemalige schwedische Nationalspieler laboriert derzeit an einer Knieverletzung: Zlatan Ibrahimovic. Foto: Martin Rickett, PA/dpa/Archiv
  • Fredi Bobic, Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt, bestätigt offiziell das Interesse an Kevin-Prince Boateng, der gestern seinen Vertrag mit dem spanischen Erstligisten UD Las Palmas einvernehmlich auflöste. "Der Stand der Dinge ist: Kevin Prince Boateng begibt sich jetzt auf den Weg nach Frankfurt. Er ist ein Spieler, der super spannend für uns ist, den wir gerne verpflichten würden, der aber noch nicht verpflichtet ist", so Bobic auf einer Pressekonferenz. "Wir hoffen, dass der Transfer Boateng bald in trockenen Tüchern ist!" 

    Zudem teilt der 45-Jährige mit, dass der Eintracht-Keeper Lukas Hradecky ein Vertragsangebot der Hessen abgelehnt habe. "Wir gehen entspannt mit dem Thema um. Lukas hat noch 1 Jahr Vertrag", erklärt Bobic. Der Vertrag des Finnen mit der Eintracht läuft 2018 aus. Der Schlussmann möchte gerne in Frankfurt bleiben, in Zukunft aber deutlich mehr Geld verdienen als bisher.


    Seit 2016 im Sportvorstand von Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic. Foto: Citypress 24/dpa/Archiv
  • BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bestreitet Aussagen über eine bevorstehende Einigung mit dem FC Barcelona über den Verkauf von Ousmane Dembélé. "Barcelona ist dem Wunsch, Dembélés Transfer zu realisieren, bisher keinen Millimeter näher gekommen", so Watzke im Gespräch mit dem "Kicker".

    Zuvor hatte Barça-Manager Pep Segura erklärt, die Katalanen stünden dicht vor einer Verpflichtung des Franzosen (wir berichteten). "Was er erzählt, kann ich mir nicht erklären", so Watzke weiter. "Und wenn, dann höchstens dadurch, dass Real Madrid seine Mannschaft in den Supercup-Spielen schwindelig gespielt hat." Nach Angaben des "kicker" hat es seit neun Tagen keinen Kontakt zwischen beiden Vereinen gegeben.


    "Was er erzählt, kann ich mir nicht erklären": Hans-Joachim Watzke. Foto: Guido Kirchner, dpa
  • Paris Saint-Germain lässt seinen Mittelfeldspieler Blaise Matuidi Richtung Italien ziehen. Wie der amtierende Meister Juventus Turin mitteilt, steht eine Vetragsunterzeichnung mit dem 30-Jährigen kurz bevor. Der 56-fache französische Nationalspieler absolviere den zweiten Teil des obligatorischen Medizincheks, heißt es auf Twitter. Medienberichten zufolge will die "Alte Dame" 20 Millionen Euro Ablöse für Matuidi zahlen.

  • Valon Behrami, Ex-Profi des Hamburger SV, hat einen neuen Verein. Der Schweizer verlässt die Insel und wechselt vom Premier-League-Club FC Watford zum Udinese Calcio, wie der italienische Erstligist bekanntgibt. Der 32 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler erhält einen Kontrakt über zwei Jahre. Behrami spielte in der Saison 2014/15 für den HSV in der Bundesliga.



  • BVB-Innenverteidiger Sokratis kritisiert das Verhalten von Mitspieler Ousmane Dembélé in dessen Transferstreit mit Borussia Dortmund. Dembélé müsse begreifen, "dass kein Spieler größer als die Mannschaft ist", so Sokratis im Gespräch mit dem "Kicker". "Er sollte nicht vergessen, dass er noch einen langen Vertrag in Dortmund hat." 

    Jeder "muss kapieren, dass er für die Mannschaft zu arbeiten und sich einzuordnen hat. Das gilt auch für Ousmane. Er kann nicht einfach machen, was er will, und sollte sich ein Beispiel an Pierre-Emerick Aubameyang nehmen." Sokratis erklärt: "Auba konnte sich auch vorstellen zu wechseln." Der Gabuner verhalte sich aber in jedem Spiel und in jedem Training professionell und gebe sein Bestes.


    "Kann nicht machen, was er will": Sokratis. Foto: Federico Gambarini, dpa/Archiv
  • Der FC Barcelona steht nach eigenen Angaben kurz vor einer Verpflichtung von Borussia Dortmunds Ousmane Dembélé. "Wir sind nah dran, sowohl Coutinho als auch Dembélé zu verpflichten", so Barça-Manager Pep Segura. Die Katalanen wollen sich nach dem Abgang von Superstar Neymar zu Paris Saint-Germain mit Youngster Dembélé und Philippe Coutinho vom FC Liverpool verstärken.

    "Wir hoffen, dass sie am Ende das Trikot des FC Barcelona tragen werden", erklärt Segura, der die Notwendigkeit von Verstärkungen für den spanischen Club betont". "Wir diskutieren darüber, wir sind nah dran. Aber bis jetzt ist noch nichts passiert."


    Der FC Barcelona will beide haben: Ousmane Dembélé (l.) und Philippe Coutinho. Fotos: Ina Fassbender, Adam Davy, AP/dpa/Archiv
  • Wechsel unter Dach und Fach! Der ehemalige Bundesliga-Profi Gylfi Sigurdsson wechselt innerhalb der Premier League von Swansea City zum FC Everton. Der Ex-Hoffenheimer erhält einen Fünfjahresvertrag. Laut Medien stehen für den 27 Jahre alten isländischen Offensivmann rund 50 Millionen Euro im Raum - der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte Evertons.

  • In den Plänen von FC Liverpool-Coach Jürgen Klopp spielt Sheyi Ojo offenbar keine große Rolle. Lediglich zu acht Einsätzen kam der 20-Jährige für die "Reds" in der Premier League zum Einsatz. Der nigerianische Stürmer wird für eine Saison an den Zweitligisten FC Fulham verliehen.

  • Wechsel perfekt! Eintracht Frankfurt verpflichtet den französischen Innenverteidiger Simon Falette. Der 25-Jährige wechselt vom FC Metz zum hessischen Bundesligisten und unterschreibt in Frankfurt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021, wie die Eintracht  mitteilt. "Er ist der Spieler, den wir uns angeschaut haben und unbedingt holen wollten", erklärt Frankfurts Vorstand Sport, Fredi Bobic. "Simon ist ein leidenschaftlicher Verteidiger, der keinen Zweikampf scheut und eine sehr gute Spieleröffnung hat." Zu den weiteren Transfermodalitäten machte die Eintracht keine Angaben.

  • U21-Europameister Jeremy Toljan wechselt einem Bericht der "Bild" zufolge von 1899 Hoffenheim zu Borussia Dortmund. Der Außenverteidiger werde in den kommenden Tagen einen Vertrag bei dem Bundesligisten unterschreiben, berichtet das Blatt in seiner Online-Ausgabe.

    Der 22-Jährige spielt seit 2011 für Hoffenheim, sein Vertrag bei den Kraichgauern läuft 2018 aus. Zuletzt war daher immer wieder über einen Abgang des Verteidigers spekuliert worden. Toljan wäre nach Maximilian Philipp und Mahmoud Dahoud bereits der dritte U21-Europameister, der zum BVB wechselt.


    Foto: Jan Woitas, dpa/Archiv
  • Verstärkung aus dem Nachwuchs: Der FSV Mainz 05 verlängert den im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag mit Mittelfeldspieler Bote Baku vorzeitig bis 2020. "Er ist in seiner gesamten Entwicklung auf einem sehr guten Weg, daher werden wir ihn nun nach und nach in den Profibereich eingliedern", so Sportdirektor Rouven Schröder über den deutschen U19-Nationalspieler.



  • Nach drei Niederlagen in Serie trennt sich Lukas Podolskis Club Vissel Kobe von Cheftrainer Nelsinho Baptista. Nachfolger des Brasilianers wird der bisherige Co-Trainer Takayuki Yoshida. Das gibt der Tabellenelfte der J-League am bekannt. 

    "Leider war der Trainer nicht in der Lage, zur Verwirklichung unserer Ziele beizutragen. Wir wollen ein großes Wachstum, um den Titel zu gewinnen. Diese Erwartungen konnte er nicht erfüllen", heißt es zur Begründung der Trainer-Ablösung auf der Homepage des Vereins, der Baptista dennoch für seine Arbeit bedankt.


    Muss sich einen neuen Verein suchen: Nelsinho Baptista. Foto: kyodo/dpa/Archiv
  • Der AC Mailand und Carlos Bacca gehen künftig getrennte Wege. Der Mittelstürmer wechselt per Leihe für eine Saison zum FC Villarealwie der spanische Erstligist mitteilt.  Nach einem Jahr kann der LaLiga-Club den 30-Jährigen fest unter Vertrag nehmen. Laut Berichten soll sich die Leihgebühr für den Kolumbianer auf 2,5 Millionen Euro belaufen.

  • UPDATE Der deutsch-ghanaische Profi Kevin-Prince Boateng verlässt seinen Club UD Las Palmas nach nur einem Jahr. Wie der spanische Erstligist mitteilt, einigte der Verein sich mit dem 30 Jahre alten Mittelfeldspieler auf eine vorzeitige Vertragsauflösung. Der Grund seien "unumkehrbare persönliche Motive" des Spielers. "Boateng wird seine Karriere an einem Ort fortsetzen, an dem er in der Nähe seiner Familie sein kann", teilt der Verein weiter mit. 

    Kevin-Prince Boateng, Halbbruder des deutschen Nationalspielers Jérôme, hatte erst im Mai seinen Vertrag mit dem spanischen Club um drei Jahre verlängert. Kevin-Prince wird in Medienberichten mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. Dagegen vermutet die kanarische Zeitung "La Provincia", dass er möglicherweise nach Italien zurückkehren wolle, wo er von 2010 bis 2013 sowie 2016 für AC Mailand gespielt hatte. 

  • Jungstar Christian Pulisic bekennt sich zu Borussia Dortmund. "Klipp und klar: Ich denke nicht über einen Vereinswechsel nach", so der Offensivspieler, an dem der FC Liverpool konkretes Interesse haben soll, im Gespräch mit der "Sport Bild". "Schließlich habe ich meinen Vertrag erst Anfang des Jahres bis 2020 verlängert."


    Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv
  • Und noch einmal Stoke City - diesmal ein Neuzugang. Der Spanier Joselu Mato wechselt zu Newcastle United. Der gebürtige Stuttgarter erhält beim Premier-League-Aufsteiger einen Dreijahresvertrag. Der 27-Jährige bringt auch Bundesliga-Erfahrung mit, er spielte für die TSG Hoffenheim, Eintracht Frankfurt und für Hannover 96



  • Der französische Spitzenverein Paris Saint Germain leiht seinen Stürmer Jesé Rodriguez für ein Jahr an Stoke City aus. Wie der Hauptstadtclub mitteilt, besteht nach der Leihe keine Kaufoption für den englischen Premiere-League-Club. Bereits in der Rückrunde der abgelaufenen Saison spielte der 24-Jährige auf Leihbasis für UD Las Palmas.

  • Doch kein Wechsel? Allem Anschein nach wird Emre Mor auch in der kommenden Saison zum Kader von Borussia Dortmund gehören. Ein Transfer zum italienischen Traditionsverein Inter Mailand schien noch so gut wie sicher. Der 20-Jährige fehlte sogar auf dem offiziellen Mannschaftsfoto des BVB für die neue Saison (wir berichteten). Es hieß, man habe den türkischen Nationalspieler für "finale Gespräche" freigestellt. "Der Wechsel ist derzeit gescheitert"so BVB-Sportdirektor Michael Zorc im Gespräch mit den "Ruhrnachrichten". "Wir sind davon ausgegangen, dass der Wechsel über die Bühne geht. Sonst hätten wir ihn ja mit aufs Foto genommen."


    Vertraglich beim BVB bis zum 30. Juni 2021 gebunden: Emre Mor. Foto: Ina Fassbender, dpa/Archiv
  • Der zuletzt vereinslose Gareth Barry spielt in der kommenden Saison für den Premiere-League-Club West Bromwich Albion. Der Vertrag des 36-Jährigen war beim FC Everton nach vier Jahren nicht verlängert worden. Der 53-fache ehemalige englische Nationalspieler wechselt somit ablösefrei zu "West Brom" und erhält hier einen Einjahresvertrag.

  • Aron Johannsson von Werder Bremen will weiter in der Bundesliga spielen, jedoch nicht mehr für die Grün-Weißen. "Ich suche eine neue Mannschaft"wird der 26-Jährige von der isländischen Zeitung "Morgunbladid" zitiert. "Ich möchte mir und den anderen beweisen, dass ich in der Bundesliga spielen kann", so der Stürmer weiter. Doch gibt es Interessenten? "Es liegen keine Angebote vor", erklärt Werder-Sportchef Frank Baumann im Gespräch mit dem Werder-Fan-Portal "DeichStube". Der US-Nationalspieler wechselte vor zwei Jahren von AZ Alkmaar an die Weser. So richtig durchsetzen konnte er sich wegen mehrerer Verletzungen bei den Bremern nicht. Sein Vertrag läuft noch bis 2019.


    Würde am liebsten innerhalb der Bundesliga den Verein wechseln: Aron Johannsson. Foto: Uwe Anspach, dpa/Archiv
  • Im Transferstreit zwischen dem BVB und Ousmane Dembélé herrscht weiter Funkstille. Wie aus Vereinskreisen verlautet, gibt es nach wie vor keinen Kontakt zwischen der Clubführung und dem französischen Nationalspieler. Auf den Versuch des 20-Jährigen, den Transfer zum FC Barcelona mit einem Trainingsstreik voranzutreiben, hatte der Bundesligist mit einer vorläufigen Suspendierung Dembélés vom Trainings- und Spielbetrieb reagiert. 

    Aufkommende Gerüchte von einer nahen Einigung mit Barcelona wurden vom BVB nicht bestätigt. Dem Vernehmen nach liegt noch kein weiteres, nachgebessertes Angebot der Katalanen vor. Obwohl der Transfer noch immer offen ist, wird bereits über die möglichen Nachfolger von Dembélé spekuliert. Brasilianische Medien berichten vom Interesse der Borussia an dem 24 Jahre alten Luan. Er ist einer von vielen vermeintlichen Dembélé-Nachfolgern. Fast täglich kursieren neue Namen in den internationalen Medien. Demnach zählen auch Maxwel Cornet (Olympique Lyon), Jesus Corona (FC Porto), Federico Chiesa (AC Florenz) oder Iñaki Williams (Athletic Bilbao) zum Kandidatenkreis.  


    Würde am liebsten den Verein noch in diesem Sommer verlassen: Ousmane Dembélé. Foto: Guido Kirchner, dpa/Archiv
  • Die Bundesliga steuert bei den Transferausgaben auf Rekordkurs, hält sich im Vergleich zu anderen europäischen Topligen aber zurück. Nach Berechnungen der Deutschen Presse-Agentur gaben die 18 Clubs bisher ohne die Gebühren für Leihspieler rund 470 Millionen Euro für insgesamt über 120 Neuzugänge aus. Bis zum Ende der Wechselfrist am 31. August könnte die historische Bestmarke aus dem vergangenen Sommer übertroffen werden, als erstmals über eine halbe Milliarde Euro (512,59 Millionen Euro) investiert wurde.  

    Der Verkauf von Spielern brachte den Vereinen bisher rund 341,5 Millionen Euro ein. Diese Summe würde sich bei einem Wechsel des Dortmunders Ousmane Dembélé zum FC Barcelona erheblich erhöhen. Dem Vernehmen nach ist der Revierclub nur bei einer Summe ab 130 Millionen Euro bereit, den von den Katalanen umworbenen und derzeit vom BVB suspendierten 20 Jahre alten Franzosen ziehen zu lassen.


    Bisher teuerster Neuzugang in diesem Sommer: Corentin Tolisso wechselte für 41,5 Millionen Euro von Olympique Lyon zum FC Bayern München. Foto: Marius Becker, dpa/Archiv
  • Der FC Barcelona trennt sich offenbar für ein Jahr von Arda Turan. Türkischen Medienberichten zufolge soll die Rückkehr des 30-Jahre alte Nationalspielers zu seinem ehemaligen Club Galatasaray Istanbul bereits beschlossene Sache sein. Wie unter anderem der türkische Nachrichtensender CNN Türk berichtet, erhalten die Katalanen als Leihgebühr drei Millionen Euro. Offiziell bestätigt ist der Deal bislang allerdings nicht. 


    Erst kürzlich verriet "Gala"-Präsident Dursun Özbek, dass sein Club großes Interesse an dem Offensivspieler habe. "Wir möchten, dass Arda zurückkommt und seine Karriere hier beendet. Das ist im Moment unser größter Wunsch. Arda Turan gehört zu Galatasaray." Der Vertrag des Profis bei "Barca" läuft noch bis zum 30. Juni 2020. 


    Zurück an die alte Wirkungsstätte? Arda Turan. Foto: Marius Becker, dpa/Archiv
  • In der englischen Premier League gibt es offenbar Pläne, das Transferfenster in Zukunft früher zu schließen. Laut Informationen des britischen Senders BBC wollen die Verantwortlichen der englischen Clubs bei einem Treffen am 7. September darüber abstimmen, ob die Transferperiode im kommenden Jahr schon vor dem ersten Spieltag der Saison enden soll.

    Liverpool-Trainer Jürgen Klopp und Swansea-Coach Paul Clement gehören demnach zu den Befürwortern der Änderung. "Ein früherer Transferschluss hätte uns in diesem Jahr geholfen", wird Klopp bei der BBC zitiert. "Generell macht es Sinn, dass die Planung abgeschlossen ist, wenn die Saison beginnt." Um eine Regeländerung durchzusetzen, müssten sich mindestens 14 der 20 Vereine dafür aussprechen. Nach Informationen von Sky Sport News würde die Mehrheit der Premier-League-Verantwortlichen den früheren Transferschluss begrüßen.


    Würde ein früheres Ende der Transferperiode befürworten: Jürgen Klopp. Foto: Sven Hoppe, dpa/Archiv
  • Der französische Meister AS Monaco trennt sich von seinem Stürmer Gil Dias. Der 20-Jährige wird für zwei Jahre an den italienischen Erstligisten AC Florenz verliehen. Nach Ende der Leihe besitzen die Florentiner eine Kaufoption. Der Portugiese soll heute noch den Medizincheck absolvieren, wie der Seria-A-Club auf seiner Homepage mitteilt. Die Höhe der Leihgebühr ist noch nicht bekannt.



  • RB Leipzigs neuer Mannschaftskapitän Willi Orban warnt vor zu hohen Erwartungen an die Neuzugänge. "Das sind gute Jungs. Allerdings werden sie Zeit brauchen, um sich an unsere Art, Fußball zu spielen, an unser System zu gewöhnen und die Automatismen zu verinnerlichen. Daher darf man nicht zu hohe Erwartungen an sie haben, muss ihnen Zeit geben", erklärt der Innenverteidiger im Interview mit der "Freien Presse". Leipzig in diesem Sommer mit den Feldspielern Konrad Laimer, Jean-Kevin Augustin, Ibrahima Konaté und Bruma sowie den Keepern Yvon Mvogo und Philipp Köhn verstärkt.


    Der Ex-Lauterer ist seit dem 1. Juli 2015 bei den Leipzigern unter Vertrag: Willi Orban. Foto: Jan Woitas, dpa/Archiv
  • Von der Insel an den Bosporus: Der ehemalige Verein von Weltmeister Lukas Podolski, Galatasaray Istanbul, verpflichtet den Stürmer Sofiane Feghouli vom Premiere-Leaug-Club West Ham UnitedDas gibt der türkische Traditionsverein auf seiner Internetseite bekannt. Der Stürmer erhält bei "Gala" einen Vertrag bis 30. Juni 2022. Die Ablösesumme für den 27 Jahre alten Algerier beläuft sich auf 4,5 Millionen Euro.   


    Foto: Nigel French, PA/dpa/Archiv
  • Weiterer Neuzugang für Eintracht Frankfurt. Wie der Bundesliga-Verein auf Twitter mitteilt, wird Simon Falette vom französischen Erstligisten FC Metz den obligatorischen Medizincheck absolvieren. Der 25 Jahre Innenverteidiger hat bei seinem derzeitigen Club noch einen Vertrag bis 2019 zu laufen. 



  • Der neue Sportvorstand Michael Reschke hat dem VfB Stuttgart bei seiner Vorstellung eine schwierige Saison vorhergesagt und sieht noch akuten Transferbedarf beim Aufsteiger. "Gestern das Spiel spricht auch für sich. Es wird ein hartes Ringen kommende Saison, in der Bundesliga zu bleiben. Es wäre schon hilfreich, wenn uns der ein oder andere sinnvolle Coup gelingen würde", so der 59-Jährige. 

    Reschke hat sich mit dem VfB Stuttgart auf einen Vertrag bis 2020 geeinigt. Er ist Nachfolger von Jan Schindelmeiser, den der Club am 4. August überraschend freigestellt hatte


    Sieht akuten Transferbedarf beim VfB Stuttgart: Michael Reschke (m.). Foto: Thomas Eisenhuth, dpa
  • Der FC Liverpool wird das Hinspiel der Champions-League-Qualifikation bei der TSG Hoffenheim ohne den wechselwilligen Philippe Coutinho bestreiten. Der 25-Jährige ist nicht unter den 22 Spielern, die mit nach Hoffenheim fahren. Zu den Gründen macht der FC Liverpool keine Angaben. Wegen Rückenproblemen hatte der Brasilianer bereits am Wochenende beim Premier-League-Spiel der "Reds" in Watford gefehlt.

    Coutinho wird derzeit vom FC Barcelona umworben, der nach dem Weggang von Neymar zu Paris Saint-Germain nach einem Nachfolger sucht. Obwohl sowohl die Inhabergesellschaft Fenway Group als auch Liverpool-Trainer Jürgen Klopp einen Wechsel des Südamerikaner kategorisch ausgeschlossen haben, soll Coutinho die Bosse per Email um seine Freigabe gebeten haben. Erst im Januar hatte er in Anfield einen neuen Fünf-Jahres-Vertrag ohne Ausstiegsklausel unterschrieben.


    Foto: Peter Byrne, PA/dpa/Archiv
  • Der fünfmalige Europa-Cup-Sieger FC Sevilla verlängert den Vertrag mit seinem 23 Jahre alte Keeper Sergio Rico vorzeitig bis zum 30. Juni 2021, wie die Andalusier auf Twitter mitteilen.



  • UPDATE Jetzt ist es offiziell! Der FC Barcelona verstärkt sich in der kommenden Saison mit Paulinho vom chinesischen Erstligisten Guangzhou Evergrande. Wie die Katalanen mitteilen, wird der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler nach dem obligatorischen Medizincheck einen Kontrakt unterzeichnen und offiziell vorgestellt werden. Über die Laufzeit des Vertrags gibt es keine offiziellen Angaben. Barca lässt sich den Brasilianer 40 Millionen Euro kosten. Paulinhos Ausstiegsklausel wird auf 120 Millionen festgesetzt. Für den Spitzenclub ist es bereits der vierte Neuzugang in diesem Sommer.

  • Borussia Mönchengladbach verlängert den 2018 auslaufenden Vertrag mit Abwehrspieler Oscar Wendt vorzeitig um ein weiteres Jahr. Das teilt der Bundesliga-Verein auf seiner Internetseite mit. "Es war mein Wunsch und mein Ziel, meinen Vertrag hier zu verlängern", erklärt der 31-Jährige. "Oscar hat sich hier zu einer wichtigen Korsettstange entwickelt. Er gehört dem Mannschaftsrat an und ist einer unserer Führungsspieler", so Sportdirektor Max Eberl.  Wendt wechselte 2011 zu Borussia, seitdem bestritt er 181 Pflichtspiele für die "Fohlenelf" und erzielte 13 Tore.



  • Der ehemalige Weltklasse-Torhüter Oliver Kahn glaubt, dass sich der FC Bayern München im Kampf um die europäische Spitze finanziell viel stärker einbringen muss.  "Wenn die Bayern weiter zu den drei, vier besten Teams Europas gehören wollen, geht kein Weg daran vorbei, dass sie irgendwann bei den ganz großen Transfers mitspielen müssen", so Kahn im Gespräch mit dem "Kicker".  

    Die Münchner Vereinsbosse hatten zuletzt wiederholt deutlich gemacht, die derzeit teils aufgerufenden Beträge für neue Spieler nicht bezahlen zu wollen. Als Folge dieser Politik droht den Bayern, dass sie bald nur noch kleine Chancen gegen finanzstarke Vereine in der Champions League haben. Kahn glaubt aber nicht, dass sich die Münchner mit der Bundesliga-Dominanz zufrieden geben. "Das werden sie nicht tun", erklärt er. "Und wenn es mit den jetzigen Mitteln nicht mehr geht, denken sie um und werden ihre finanzielle Stärke ausspielen."


    Foto: Andreas Gebert, dpa/Archiv
  • Der italienische Meister Juventus Turin hat sich von Tomás Rincón getrennt. Der 29-Jahre alte Mittelfeldspieler wird für ein Jahr an FC Turin verliehen, wie die "Alte Dame" am Wochenende mitteilte. Die Leihgebühr für den ehemalige Spieler des Hamburger SV (2009 und 2014) beträgt 3 Millionen Euro.

  • Der zuletzt vereinslose Brasilianer Grafite hat einen neuen Club gefunden. Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig wechselt nach seinem Abgang bei Clube Atlético Paranaense Zweitligisten Santa Cruz Futebol Clube. Der 28-Jährige spielte von 2011 bis 2014 beim VfL Wolfsburg.


    Für Santa Cruz spielte bereits zwischen 2001 und 2002 sowie 2015 und 2017. Foto: Peter Stefen, dpa/Archiv 
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