Jahn-Fans bloggen für die MZ

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Sonntag, 6. November 2016 7

Jahn-Fans bloggen für die MZ Live

Im neuen Jahn-Fan-Blog der Mittelbayerischen Zeitung kommt das zur Sprache, was die treuen Anhänger des Vereins bewegt.

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  • Schwung vom Pokalspiel mitnehmen!

    Von Mike Rotring
     
    Was war das für ein Pokalabend unter Flutlicht am Wochenende? Die Jahnelf hat gegen Darmstadt eine unglaubliche Leistung gezeigt und ist am Ende verdient in die zweite Runde eingezogen. Im Jahnstadion war richtig Stimmung, sogar mehr als im Ligaspiel gegen Nürnberg. Und das obwohl nur knapp 9000 Fans da waren. Die haben diesmal allerdings, deutlich hörbar, der richtigen Mannschaft die Daumen gedrückt. Ganz ehrlich: In Zukunft nehme ich lieber wieder die 9000, die den Jahn richtig anfeuern, als ein ausverkauftes Haus, wo mehr „Stadiontouristen“ anwesend sind. Das macht auf der Hans-Jakob-Tribüne deutlich mehr Spaß, vor allem springt der Funke auch auf die übrigen Tribünen über. Das war richtig stark, für diese Atmosphäre stehen die Jahnfans.
    Großen Respekt hatte aber auch ich vor den Fans des SV Darmstadt 98: „Finger weg vom SSV!“ war plötzlich auf einem Spruchband im Gästeblock zu sehen. Danke dafür, liebe Lilien! Mit dieser Aktion unterstützten sie die Aktionen von den Fans des SSV, die schon länger gegen das Investment von Philipp Schober und dessen Global Sports Invest GmbH plädieren. Mal davon abgesehen, dass Investoren im Fußball durchaus zum Problem werden können, wie man am Beispiel der Löwen sieht, weiß hier leider immer noch keiner, was er sich wirklich von seinen Anteilen beim Jahn verspricht. Er rückt einfach nicht mit der Sprache raus – das wirkt auf uns Fans nicht vertrauenswürdig.
    Am Wochenende steht nun das Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt an. Über 1300 Regensburger werden den Weg auf sich nehmen und die Jahnelf hoffentlich zum ersten Sieg peitschen. Vor allem werden die meisten mit Jahn-Trikots anreisen, der Gästeblock wird also ein super Bild abgeben. Mit dem Sieg im Pokal im Rücken ist der SSV auch sicher nicht chancenlos, da bin ich optimistisch, vor allem da es bei den „Schanzern“ intern nicht zu stimmen scheint. Zwei Spiele ohne Tor und Punkt, das hat man sich bei den Absteigern wohl anders vorgestellt. Dessen Trainer Maik Walpurgis scheint bei den Fans auch nicht mehr viel Kredit zu haben. Vor allem aber wird es wieder Zeit für einen Jahn-Sieg: Der letzte ist auf den Tag genau fast zehn Jahre her, beim allerersten Vergleich mit Ingolstadt. Die Vorzeichen sind gut, der Sonntag wird ein guter Tag!
  • Teures Bier und bittere Pillen

    Von Daniela Donn
     
    Endlich wieder Fußball! Zehn Wochen und einen Tag nach dem Hinspiel gegen 1860 München stand wieder ein Heimspiel im Jahnstadion an und die Vorfreude war riesig: 2. Bundesliga, ausverkauftes Haus, Derby gegen den 1. FC Nürnberg – Fußballherz, was willst du mehr?
    Nun, ein paar Dinge hat es da schon gegeben, die bei mir schnell den Spaß gedämpft haben: Angefangen hat es mit dem Bier-Preis, der auf unverschämte 3,80 Euro angehoben wurde. Schon vorher hat sich der Caterer in der Arena nicht mit Ruhm bekleckert, aber das kam nicht gut an.
    Auch dass so viele Anhänger des FCN Zugang zu Karten hatten, hat mich wie viele andere Jahn-Fans geärgert. Fast das halbe Stadion hat den Franken die Daumen gedrückt. Wo ist denn da der Heimvorteil? Gerade in so Spielen wie gegen den starken Club braucht die Mannschaft den „zwölften Mann“ – das hatten schon die beiden Relegationsspiele gezeigt. Und das wäre auch am Sonntag vonnöten gewesen. Aber die Hälfte der Zuschauer lief mit weinroten Trikots herum.
    Nichtsdestotrotz war es schön, dass es wieder los ging. Auch wenn die zwei Niederlagen nicht unbedingt als Traumstart gelten, hat die Jahnelf gegen zwei starke Teams gut mitgehalten und hätte sich auch zwei Punkte verdient gehabt. Die Enttäuschung betrifft also nur die Punkteausbeute, nicht aber die Leistung der Mannschaft. Das waren starke Auftritte, nur muss sich der Jahn erstmal an das Tempo der neuen Liga gewöhnen. Ich bin optimistisch, dass beim kriselnden Absteiger und Rivalen Ingolstadt sogar ein Dreier erfolgen kann. Die Stimmung wird auf alle Fälle großartig, wenn über tausend Jahn-Fans den Weg die Donau hoch auf sich nehmen und das Spiel zu einem Heimspiel machen.
    Am Samstag steht aber zunächst das Pokalspiel gegen Darmstadt auf dem Plan: Flutlichtatmosphäre, K.o.-Spiel – und eine reelle Chance auf die zweite Runde. Dass dem Jahn Pokalfights liegen, hat man schon in der letzten Saison gegen Erstligist Berlin gesehen. Nun ist es ein Verein aus derselben Liga. Ich hoffe, dass wieder deutlich über 10 000 Zuschauer nach Oberisling strömen werden. Ich freue mich auf 90 hochspannende Minuten, eventuell auch 120. Oder gar ein Elfmeterschießen? Naja, das müsste nicht unbedingt sein; wäre nervenschonender. Aber es kribbelt schon!
    Im Jahn-Fan-Blog schreibt ein Fan zwischen den Spieltagen für unser Medienhaus, was die Szene bewegt.
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