Jahn-Fans bloggen für die MZ

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Sonntag, 6. November 2016 7

Jahn-Fans bloggen für die MZ Live

Im neuen Jahn-Fan-Blog der Mittelbayerischen Zeitung kommt das zur Sprache, was die treuen Anhänger des Vereins bewegt.

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  • Regionalliga Süd?

    von Daniela Donn 
    Das Auswärtsspiel beim SV Sandhausen hatte was von Regionalliga. Zwar spielte die Jahnelf in ihrer Geschichte erst einmal in der Regionalliga Süd im Hardtwald – davor spielten die Sandhäuser nämlich 92 Jahre lang im Amateurfußball – doch irgendwo hatte man das Gefühl, wieder in den Pfullendorfs, Elversbergs und Nöttingens der guten, alten Regionalliga Süd zu Gast zu sein.
    Der 14.000-Seelen-Ort südlich von Heidelberg spielt zwar schon seit fünf beachtlichen Jahren in der 2. Bundesliga, hatte aber seitdem immer den kleinsten Zuschauerschnitt. Nun, irgendein Verein muss ja den kleinsten haben, dennoch hatte der Gastbesuch in der Kurpfalz kaum Zweitligaflair. Das Stadion ist größer, als das Dorf Einwohner hat, und der Stadionsprecher musste die Zuschauer dazu animieren, das Team anzufeuern – mit den entsprechenden Klatschpappen, natürlich.
    Alles, wirklich alles roch nach Regionalliga am Sonntag. Die Übertragung des Turmfunks, so habe ich später mitbekommen, war auch problematisch. Das Fan-Radio konnte aufgrund von Internet-Problemen nicht störungsfrei senden… Zum Glück ist die nächste Aufgabe wieder attraktiver und angemessener: Nach der Länderspielpause ist Union Berlin zu Gast im Jahnstadion. Eines der vielen Leckerbissen in dieser 2. Bundesliga.
  • Klatschpappe kommt zurück

    von Mike Rotring
    Der Fußball verändert sich. In den letzten Jahren gab es dabei vermehrt Entwicklungen, die vielen Fans fragwürdig erscheinen. Das Paradebeispiel ist wohl die Halbzeit-Show beim letzten Pokalfinale, womit man dem Zuschauer neben dem Fußball ein unvergessliches Event bieten wollte. Auch der Jahn möchte seinen Zuschauern etwas bieten. Die ganze Zeit wird Musik gespielt, ein Maskottchen für die Kinder fehlt nicht und auch die Halbzeit-Show gibt es in Form von Gewinnspielenschon länger. Für das entsprechende Programm vor dem Stadion ist auch gesorgt. So weit, so gut, immerhin wollen die Zuschauer ja auch unterhalten werden. Erstmals seit Jahren kehrte beim letzten Heimspiel gegen Braunschweig nun sogar etwas ins Jahnstadion zurück, was wohl wie kein zweites Utensil für das Event steht: die Klatschpappe! Wozu? Vielleicht weil es der heutige Event-Zuschauer (ohne Wertung) fordert? Sie wird als wichtiges Element angesehen, um Stimmung zu machen. Das hat man gleich gemerkt: Auf den Sitzplätzen wurde überdurchschnittlich laut und oft geklatscht. Außerdem kann man sie als Werbefläche ja auch prima refinanzieren. Gute Atmosphäre ist ja auch etwas, wofür die Leute kommen? Also alles gut? Die Klatschpappe kam nicht wirklich gut an, viele Fans sehen das kritisch. Das erinnert mich an das Frauen-Länderspiel in Regensburg gegen Österreich vor einem Jahr: Da wurde bei Eck- und Freistößen Maskottchen Paule über die Leinwand übertragen, auf das Kommando des Plüsch-Adlers begannen die Fans dann zu klatschen, schneller, immer lauter, bis die Animation beendet war. Das Ziel des „Animateurs“: Atmosphäre schaffen. Ein Stadion taugt aber nicht für künstliche Atmosphäre. Entweder reißt das Spiel einen mit, dass man selbst das Verlangen verspürt, mit den eigenen Händen zu klatschen, oder eben nicht. Vielleicht möchte man ja auch mal pfeifen? Auch das gehört zum Fußball, auch wenn das keine Event-Atmosphäre vorgaukelt. Hoffentlich war die Rückkehr der Klatschpappe nur ein Gastspiel. Im Zentrum sollte die Jahnelf stehen.
     
  • Unfaire Anstoßzeit, aber Freibier

    Von Lucas Müller
    550 Kilometer nach Düsseldorf. So weit, so gut, der eine oder andere Jahnfan hätte ich schon aufgemacht in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt – wäre es kein Mittwochabend gewesen. Anpfiff: 18.30 Uhr. Wie, bitte, soll das zu schaffen sein? Der normale Fan geht einer Arbeit nach, da sind weite Auswärtsfahrten generell problematisch. Aber an einem Samstag akzeptabel. An einem Mittwoch sind wir vormittags um 10 Uhr aufgebrochen, um es zum Spiel zu schaffen! Die eine Hälfte bestand aus Studenten (zum Glück sind Semesterferien), die andere Hälfte, darunter ich, musste einen ganzen Urlaubstag dafür nehmen. Am Ende waren es knapp unter 100 Regensburger, die die Fahrt auf sich nehmen konnten. Das ist schade – fanfreundlich ist etwas anderes, hier sollten sich die Verbände überlegen, ob sie das wirklich wollen. In Zeiten von Helene-Fischer-Halbzeitshows und GoPrs am Weißbierglas ist die Grenze fast erreicht, was sich Fußballfans zumuten lassen. Irgendwann wenden sie sich ab – und dann haben wir englische Verhältnisse. Die Fortunafans wussten zu schätzen, dass zumindest ein paar Jahnfans den weiten Weg auf sich genommen hatten – und sammelten Geld für Freibier! 100 Liter Altbier durften sich die Anhänger der Jahnelf in der Halbzeitpause abholen. Danke, liebe Fortunen! Das ist ein Zeichen, eine wahnsinnig nette Geste! Hut ab! Am Samstag schon steht in der Englischen Woche das nächste Heimspiel gegen Braunschweig an. Die Fans stehen weiter hinter der Mannschaft, auch wenn nach der Pleite im Rheinland die Tabelle bedrohlich aussieht. Doch die Regensburger wissen, dass am Ende der Klassenerhalt wichtig ist und nicht, auf welchem Platz man am siebten oder achten Spieltag steht. Die Mannschaft kämpft und gibt alles – das registrieren wir. Und daher werden wir auch morgen wieder alles geben und den SSV zum ersten Heimsieg schreien.
  • Fans sorgten für Stimmung

    von Daniela Donn
    Mit der SG Dynamo aus Dresden war am Wochenende wieder ein echter Traditionsverein in der Arena zu Gast, der ordentlich Stimmung gemacht hat. Ich glaube, keine andere Gast-Fanszene war bisher so zahlreich und so laut, wie die Dynamo-Anhänger. Man kann immer nur wieder den Hut ziehen vor solchen Fangemeinden! Zusammen mit den Jahnfans auf der Hans- Jakob-Tribüne haben sie das Stadion in ein Tollhaus verwandelt, eine solche Stimmung gab es lange nicht mehr. Beide Seiten haben sich gegenseitig richtig hochgepeitscht!
    Vor allem natürlich in der ersten Halbzeit vor diesem Doppelschlag, als das Spiel noch offen war. Danach war die Partie entschieden und die Fanszenen haben ein bisschen an Power eingebüßt. Dennoch: Für solche Spiele geht man in ein Fußballstadion! Wenn die Regensburger Anhängerschaft keinen „Gegner“ hat, mit dem sie sich stimmlich messen kann, macht es gleich viel weniger Spaß.
    Aber schon vor Anpfiff gab es etwas zu staunen: Die neue Faninitiative „Stop“, die von vielen Jahn-Fanclubs unterstützt wird, hat vor dem Spiel die wohl größte Spruchband-Aktion in der Geschichte des SSV auf die Beine gestellt. Zehn Spruchbänder – und nicht nur von den Ultras! Auch andere Fanclubs haben sich beteiligt und zeigten eines auf: Die ganze Fangemeinde steht gemeinsam gegen den Investor beim Jahn im Speziellen und Investoren im Fußball im Allgemeinen. Ich bin auch der Meinung: Ein Fußballverein sollte niemandem anders gehören, als sich selbst – also den Mitgliedern. Ein Blick zum TSV 1860 München zeigt nämlich, wo das enden kann…
    Am heutigen Mittwochabend geht es für die Jahnelf nun nach Düsseldorf. Unabhängig vom Sportlichen stört hier etwas ganz klar: Die Anstoßzeit! Englische Woche, schön und gut. Aber viele Jahnfans werden sich nicht auf den Weg machen können. 600 Kilometer für ein Spiel, das unter der Woche um 18.30 Uhr angepfiffen wird! Otto Normalfan muss bei „Abfahrt“ arbeiten, wie stellt man sich das vor? Vielen treuen Anhängern bleibt da nur die Fernseh-Übertragung. Man sollte aufpassen, dass der Fußball nicht denjenigen weggenommen wird, denen er gehört!
  • Mund abputzen, weitermachen

    Von Mike Rotring
     
    Nun gab es gegen Kiel also die erste verdiente Niederlage der Saison. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte die Jahnelf ein ungewohnt schwaches Bild. Fehlpässe, Unkonzentriertheiten… Gegen starke „Störche“ hatte die Mannschaft von Trainer Beierlorzer kaum eine Chance, das Spiel hätte auch 1:6 ausgehen können. Dementsprechend bedient waren die Fans nach der Partie. Zumindest der zweite Durchgang machte aber wieder etwas Mut, hoffentlich nutzen die Akteure die Länderspielpause zum Durchschnaufen. Wenn man alles nüchtern betrachtet, dann waren es bisher aber neben dem einen schlechten Spiel auch vier gute. Das ist doch gar keine so schlechte Bilanz! Ich würde jetzt nach der Partie gegen den KSV nicht verzweifeln.
    Wir Jahnfans sind eh leiderprobt. Zweimal waren wir in diesem Jahrtausend bereits in der 2. Bundesliga, zweimal sind wir sofort wieder abgestiegen. Wir sind, trotz Arena, halt immer noch einer der ärmsten Vereine im Profifußball. Doch das macht uns doch so sympathisch: Kein hochgepushter Klub, der, wie eine Blase, irgendwann platzt, sobald der Geldgeber weg ist. Das ist nämlich, siehe Würzburg, auch keine Garantie für den Klassenerhalt im Fußball-Unterhaus. Wichtig ist auch nicht, dass wir jedes Spiel gewinnen. Wichtig ist, dass die Jahnelf mit Herzblut agiert. Sollte sie alles geben und es am Ende trotzdem nicht reichen, dann ist das nun Mal so. Wenn es in dieser Saison – theoretisch – wieder nicht reichen sollte, dann probieren wir es eben beim nächsten Mal wieder.
    Ein Abstieg wäre kein Beinbruch! Klar wäre es schön, wenn wir die Liga halten würden. Ich würde auch nach dem Kiel-Spiel immer noch sagen, dass der Kader dazu in der Lage ist. Insgesamt sollte der Mannschaft aber auch ein schlechtes Spiel zugestanden werden, gerne auch zwei oder drei. Kiel sollte einfach abgehakt werden. Nun gilt es, sich auf Heidenheim zu fokussieren. Also: Mund abputzen, weitermachen! Objektiv kann man eh erst ab ungefähr dem zehnten Spieltag wirklich sagen, wo die Reise hingeht. Alles ärgern nützt also nichts!
  • Hochmut kommt vor dem Fall

    Von Lucas Müller
     
    Endlich ein Sieg! Was ist uns Fans doch ein Stein vom Herzen gefallen, nachdem der Jahn am Wochenende in Ingolstadt den ersten Dreier der Saison eingefahren hat. Und so verdient! Gegen Nürnberg und Bielefeld war es ja schon knapp, aber nun sind die ersten Punkte auf dem Konto. Wir sind endlich angekommen in der 2. Bundesliga. Und das Beste daran: Das passierte ausgerechnet in Ingolstadt.
    Ebenso sensationell wie der Auftritt der war die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison auch für uns treue Anhänger. Insgesamt gut 2.000 Regensburger kamen auf den verschiedensten Wegen mit nach Oberbayern. Um zehn Uhr ging der Zug der Fanszene in Richtung Ingolstadt, anschließend gab es einen Sieben-Kilometer-Marsch zum Stadion, wo wir einen schon gut gefüllten Gästeblock vorfanden. Auch die neutralen Bereiche in der Nähe waren gut mit Weiß-Roten gefüllt.
    Selbstredend, dass wir stimmungstechnisch so ein Heimspiel hatten. Von den Ingolstädtern kam, abgesehen von den fünf Minuten ihrer Tore, erschreckend wenig. Auch im TV hat man nur uns Jahn-Fans gehört – dabei sind es gerade die „Schanzer“, die das Spiel als Derby hochstilisieren. Für ihr Derby haben die Ingolstädter aber dann relativ wenig Derbystimmung an den Tag gelegt. Ich bin überhaupt froh, dass dieses Spiel den richtigen Sieger gefunden hat: Nach dem Abstieg träumten die FCI-Fans schon vom Wiederaufstieg und legten im Vorfeld zu dem Zweitligaspiel eine ordentliche Portion Arroganz an den Tag. Klar, mit ihren Mitteln sind sie der Favorit gewesen und haben den besseren Kader. Vor zwei Jahren trennten uns noch drei Ligen! Aber Hochmut kommt stets vor dem Fall, es ist ein Stück Genugtuung, wenn der (finanziell) Kleine wiedermal den Großen besiegt. Das macht einen Auswärtssieg noch schöner.
    Mit der gleichen Art und Weise gilt es nun gegen Mitaufsteiger Kiel den ersten Heimsieg zu holen. Das dürfte, sportlich gesehen, eine Portion schwerer werden, als gegen Ingolstadt. Wir feiern die Jahnelf, solange sie Vollgas gibt, so und so ab – ob es am Ende ein Sieg wird oder nicht. Wir sind der Underdog der Liga und wissen das. Einen Überraschungssieg zu landen macht sowieso viel mehr Spaß, als als Favorit zu scheitern.
  • Schwung vom Pokalspiel mitnehmen!

    Von Mike Rotring
     
    Was war das für ein Pokalabend unter Flutlicht am Wochenende? Die Jahnelf hat gegen Darmstadt eine unglaubliche Leistung gezeigt und ist am Ende verdient in die zweite Runde eingezogen. Im Jahnstadion war richtig Stimmung, sogar mehr als im Ligaspiel gegen Nürnberg. Und das obwohl nur knapp 9000 Fans da waren. Die haben diesmal allerdings, deutlich hörbar, der richtigen Mannschaft die Daumen gedrückt. Ganz ehrlich: In Zukunft nehme ich lieber wieder die 9000, die den Jahn richtig anfeuern, als ein ausverkauftes Haus, wo mehr „Stadiontouristen“ anwesend sind. Das macht auf der Hans-Jakob-Tribüne deutlich mehr Spaß, vor allem springt der Funke auch auf die übrigen Tribünen über. Das war richtig stark, für diese Atmosphäre stehen die Jahnfans.
    Großen Respekt hatte aber auch ich vor den Fans des SV Darmstadt 98: „Finger weg vom SSV!“ war plötzlich auf einem Spruchband im Gästeblock zu sehen. Danke dafür, liebe Lilien! Mit dieser Aktion unterstützten sie die Aktionen von den Fans des SSV, die schon länger gegen das Investment von Philipp Schober und dessen Global Sports Invest GmbH plädieren. Mal davon abgesehen, dass Investoren im Fußball durchaus zum Problem werden können, wie man am Beispiel der Löwen sieht, weiß hier leider immer noch keiner, was er sich wirklich von seinen Anteilen beim Jahn verspricht. Er rückt einfach nicht mit der Sprache raus – das wirkt auf uns Fans nicht vertrauenswürdig.
    Am Wochenende steht nun das Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt an. Über 1300 Regensburger werden den Weg auf sich nehmen und die Jahnelf hoffentlich zum ersten Sieg peitschen. Vor allem werden die meisten mit Jahn-Trikots anreisen, der Gästeblock wird also ein super Bild abgeben. Mit dem Sieg im Pokal im Rücken ist der SSV auch sicher nicht chancenlos, da bin ich optimistisch, vor allem da es bei den „Schanzern“ intern nicht zu stimmen scheint. Zwei Spiele ohne Tor und Punkt, das hat man sich bei den Absteigern wohl anders vorgestellt. Dessen Trainer Maik Walpurgis scheint bei den Fans auch nicht mehr viel Kredit zu haben. Vor allem aber wird es wieder Zeit für einen Jahn-Sieg: Der letzte ist auf den Tag genau fast zehn Jahre her, beim allerersten Vergleich mit Ingolstadt. Die Vorzeichen sind gut, der Sonntag wird ein guter Tag!
  • Teures Bier und bittere Pillen

    Von Daniela Donn
     
    Endlich wieder Fußball! Zehn Wochen und einen Tag nach dem Hinspiel gegen 1860 München stand wieder ein Heimspiel im Jahnstadion an und die Vorfreude war riesig: 2. Bundesliga, ausverkauftes Haus, Derby gegen den 1. FC Nürnberg – Fußballherz, was willst du mehr?
    Nun, ein paar Dinge hat es da schon gegeben, die bei mir schnell den Spaß gedämpft haben: Angefangen hat es mit dem Bier-Preis, der auf unverschämte 3,80 Euro angehoben wurde. Schon vorher hat sich der Caterer in der Arena nicht mit Ruhm bekleckert, aber das kam nicht gut an.
    Auch dass so viele Anhänger des FCN Zugang zu Karten hatten, hat mich wie viele andere Jahn-Fans geärgert. Fast das halbe Stadion hat den Franken die Daumen gedrückt. Wo ist denn da der Heimvorteil? Gerade in so Spielen wie gegen den starken Club braucht die Mannschaft den „zwölften Mann“ – das hatten schon die beiden Relegationsspiele gezeigt. Und das wäre auch am Sonntag vonnöten gewesen. Aber die Hälfte der Zuschauer lief mit weinroten Trikots herum.
    Nichtsdestotrotz war es schön, dass es wieder los ging. Auch wenn die zwei Niederlagen nicht unbedingt als Traumstart gelten, hat die Jahnelf gegen zwei starke Teams gut mitgehalten und hätte sich auch zwei Punkte verdient gehabt. Die Enttäuschung betrifft also nur die Punkteausbeute, nicht aber die Leistung der Mannschaft. Das waren starke Auftritte, nur muss sich der Jahn erstmal an das Tempo der neuen Liga gewöhnen. Ich bin optimistisch, dass beim kriselnden Absteiger und Rivalen Ingolstadt sogar ein Dreier erfolgen kann. Die Stimmung wird auf alle Fälle großartig, wenn über tausend Jahn-Fans den Weg die Donau hoch auf sich nehmen und das Spiel zu einem Heimspiel machen.
    Am Samstag steht aber zunächst das Pokalspiel gegen Darmstadt auf dem Plan: Flutlichtatmosphäre, K.o.-Spiel – und eine reelle Chance auf die zweite Runde. Dass dem Jahn Pokalfights liegen, hat man schon in der letzten Saison gegen Erstligist Berlin gesehen. Nun ist es ein Verein aus derselben Liga. Ich hoffe, dass wieder deutlich über 10 000 Zuschauer nach Oberisling strömen werden. Ich freue mich auf 90 hochspannende Minuten, eventuell auch 120. Oder gar ein Elfmeterschießen? Naja, das müsste nicht unbedingt sein; wäre nervenschonender. Aber es kribbelt schon!
    Im Jahn-Fan-Blog schreibt ein Fan zwischen den Spieltagen für unser Medienhaus, was die Szene bewegt.
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