Kurios - die andere Seite der Nachrichtenwelt

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Sonntag, 6. November 2016 7

Kurios - die andere Seite der Nachrichtenwelt Live

Lustig, absurd, abenteuerlich: Unser NewsBlog über Buntes, Kurioses und Skurriles versorgt Sie mit den amüsantesten und unglaublichsten Geschichten aus aller Welt.

  • Verräterische Bierdose

    Foto: Jens Büttner, dpa
    Eine Bierdose voller DNA-Spuren hat einen Einbrecher in Großbritannien auffliegen lassen.
    Der 39-Jährige war in Swansea in eine Wohnung eingestiegen. Während des Einbruchs wollte sich der Pechvogel offenbar Mut antrinken, denn am Tatort fanden Ermittler eine offene Dose Bier.

    «Die Dose wurde kriminaltechnisch untersucht und enthielt ein vollständiges DNA-Profil», freute sich ein Polizeisprecher. So konnte dem in der Nachbarschaft des Opfers wohnenden Einbrecher die Tat nachgewiesen werden.
  • Wenn aus Tausenden Millionen werden ...

    Foto: Frank May, dpa
    Ein Wechselbad der Gefühle erlebt ein Lottogewinner in Neuseeland. Erst freute sich der Mann, weil die Lotteriegesellschaft ihm einen Gewinn von 14 000 neuseeländischen Dollar mitteilte (rund 8800 Euro). Dann wurde er enttäuscht, als der Lotto-Mann sagt: «Es tut mir leid, ich habe mich vertan.» Nach einer Pause fügte er jedoch hinzu: «Sie haben nicht 14 Tausend, sondern 14 Millionen Dollar gewonnen.» Mit dem Geldsegen will der Mann will seinen Kindern Häuser kaufen.
  • Mickey Rourke provoziert mit einem Putin-T-Shirt. Foto: Mikhail Metzel 

    Mickey Rourke will Putin-T-Shirt in den USA tragen

    Der US-Schauspieler Mickey Rourke (57) hat sich bei einem Bummel in Moskau ein neues T-Shirt mit dem Konterfei von Kremlchef Wladimir Putin in Militärmontur zugelegt. Er werde das Oberteil auch in den USA tragen, sagte der Mime («9 1/2 Wochen», «The Wrestler»). «Niemand sagt mir, was ich zu tragen habe», sagte Rourke weiter. 

    Die Beziehungen zwischen den
    USA und Russland sind wegen der Ukraine-Krise gespannt
    .
     Für die T-Shirts der russischen Designer Anna Jefremowa und Iwan Jerschow standen Hunderte Menschen Schlange - bis zu drei Stunden.



  • Jäger im Pech: Patrone landet im Schlafzimmer

    Dieser Schuss ging nach hinten los - oder zumindest um die Ecke: Ein Querschläger aus der Waffe eines Jägers hat einem Paar im Westerwald einen gehörigen Schrecken beschert. Am frühen Morgen schlug das Geschoss im Schlafzimmerfenster ihres Hauses in Dernbach ein und landete am Fußende des Bettes. Verletzt wurde niemand. 

    Das Geschoss kam höchstwahrscheinlich aus der Waffe eines Jägers. Der hatte auf einem Hochsitz in rund 500 Metern Entfernung nach eigenen Angaben auf einen Fuchs gezielt und zweimal abgedrückt. Ein Schuss prallte vermutlich von einem Stein ab und flog in hohem Bogen über ein anderes Haus hinweg in das Schlafzimmer.

  • Nach Quallen-Shitstorm: Til Schweiger rettet Wespe

    Nachdem er eine Qualle zermanscht hat, rettet er nun eine Wespe: Til Schweiger. Foto: Hannibal Hanschke, dpa

    Til Schweiger reagiert mit einem neuen Filmchen auf Kritiker, die ihm Tierquälerei vorwerfen. Auf Facebook hat er ein Video hochgeladen, in dem zu sehen ist, wie er in einen Pool hechtet, um eine vermeintlich ertrinkende Wespe zu retten.

    Vorher hatte ein Urlaubs-Post mit dem grammatisch angreifbaren Titel «das tragische ende zweier balearischen Feuerquallen...» für Wirbel gesorgt. In dem Video ist zu sehen, wie auf einem Motorboot eine Qualle in einem Behälter anscheinend mit einer Plastikflasche malträtiert wird. Dazu spricht eine Stimme: «Don't fuck with Til Schweiger, bitch!». In etlichen Kommentaren hatten sich Fans darüber empört.

    von Verena Schurr, dpa via dpa bearbeitet von Jan Bülck, dpa 8/11/2014 9:17:09 AM
  • Nordkorea entfernt Staatsgründer von Banknote

    Nordkorea geht neue Wege mit seiner Währung: Staatsgründer Kim Il Sung ist auf der neuen 5000-Won-Banknote nicht mehr zu sehen, berichten südkoreanische Medien. Der neue Geldschein zeige nun das Geburtshaus von Kim Il Sung (1912-1994), auf der Rückseite sei ein Museum abgebildet, in dem Geschenke von ausländischen Staatschefs ausgestellt sind.

    Grund für die Änderung könnte der Versuch sein, d
    en Personenkult um Kim Il Sung zurückzufahren.
    Davon könnte vor allem sein Enkel, der 1983 oder 1984 geborene derzeitige Machthaber Kim Jong Un profitieren. Die 5000-Won-Banknote ist Nordkoreas Geldschein mit dem höchsten Nennwert. Die offizielle Umrechnungsrate liegt bei 50 US-Dollar, doch der reelle Marktwert liegt bei etwa einem Dollar.
  • Wüste Schlägerei: Bräutigam muss Hochzeitsnacht in Zelle verbringen

    Ausgerechnet seine Hochzeitsnacht hat ein 26-jähriger Bräutigam in einer Kölner Polizeizelle verbringen müssen. Bei der Hochzeitsfeier war es zu einer so heftigen Auseinandersetzung gekommen, dass die Polizei gerufen werden musste, wie diese mitteilte. Als Hauptaggressor habe sich der angetrunkene Bräutigam entpuppt. Die Beamten hätten der Situation nur mit Hilfe von Handschellen Herr werden können. Der 26-Jährige und zwei 28 und 49 Jahre alte Gäste kamen in Polizeigewahrsam, aus dem sie erst am nächsten Morgen entlassen wurden. Was die Braut zur entgangenen Hochzeitsnacht sagte, verschweigt der Polizeibericht.
  • Ben Becker nuckelt manchmal immer noch am Daumen

    Ben Becker outet sich als Daumenlutscher. Foto: Georg Wendt
    49 Jahre alt und Daumenlutscher: Schauspieler Ben Becker («Comedian Harmonists») hat sich geoutet. «'Der Struwwelpeter' wurde mir durchaus noch vorgelesen bis ins Alter von 15, 16 Jahren, da ich das Nuckeln nicht habe sein lassen», verriet der Berliner der «B.Z. am Sonntag».

    Er habe damals sogar in der Schule ganz offen Daumen gelutscht und extra eine Zahnspange tragen müssen, um seine Zähne zu schützen.
    Auf die Frage, wie er es sich abgewöhnt habe, meinte Becker: «Gar nicht, es passiert mir heute noch, dass ich nachts plötzlich aufwache. Oder meine Frau sieht das.»

  • Neu Delhi: Straßenhunde sollen Helferhunde werden

    Straßenhunde in der indischen Hauptstadt Neu Delhi sollen zu Schutzhunden für den Einsatz auf öffentlichen Plätzen ausgebildet werden.
    Bald in der Ausbildung? Ein Streuner unterwegs in Neu Delhi: Harish Tyagi, dpa
    Die Behörden wollten einige der überall in der Millionenstadt herumstreunenden Hunde einsammeln, impfen, und dann von der Polizeihundestaffel ausbilden lassen, berichtete die Zeitung «Hindustan Times».

    «Wir erwarten nicht, dass die Straßenhunde hochkomplexe Sicherheitsaufgaben erfüllen wie die Polizeihunde», wird Jalaj Srivastava von der Stadtverwaltung zitiert. «Die Idee ist, sie zu kontrollieren, so dass sie auf der Straße nicht mehr nach Abfällen suchen, sondern freundliche Helfer für Marktbesucher sind.» Die Ausbildung dauere sieben Monate. Dann sollen die Hunde zusammen mit Sicherheitsleuten an den stark frequentierten Orten Connaught Place, Lodi Garden und Nehru Park patrouillieren.
  • Mann klemmt Finger in Abfluss ein - Feuerwehr baut Duschwanne aus

    Dummer Fehler, aufwendige Rettung: Weil ein Mann mit seinem Finger in einem Duschwannenabfluss stecken geblieben ist, hat die Feuerwehr in Sinzheim kurzerhand seine ganze Duschwanne ausgebaut. Der Mann hatte ein Rohr saubermachen wollen, weil das Wasser nicht mehr ablief. Dabei klemmte der 30-Jährige seinen Finger im Siphon ein.

    Seine Mitbewohner versuchten erfolglos, ihn mit Hilfe von Olivenöl aus seiner misslichen Lage zu befreien. Als alle Versuche scheiterten, riefen sie Hilfe. Nachdem auch die Feuerwehrmänner nicht weiterkamen, bauten sie kurzerhand die Duschwanne aus. Nach drei Stunden war der Finger wieder frei - «nur leicht geschwollen», wie ein Polizeisprecher sagte.

  • Freude und Schock: Frau erfährt von Bruder - der aber ihr Mann ist

    Eine Brasilianerin hat im selben Moment eine gute und eine schlechte Nachricht erhalten. Die 39-jährige Adriana erfuhr in einer Radiosendung, dass sie einen Halbbruder hat. Jedoch handelt es sich dabei um ihren Ehemann Leandro, mit dem sie seit sieben Jahren verheiratet ist und eine sechsjährige Tochter hat.

    Die erstaunliche Nachricht ergab sich in einer Sendung von Radio Globo, die auf die Suche nach vermissten Angehörigen spezialisiert ist. Adriana sprach am Telefon mit ihrer Mutter Maria, die sie als Baby auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann verlassen hatte. Adriana fragte die Mutter, ob sie noch andere Kinder habe. «Ja, (...) ich hatte Leandro, aber mit einem anderen Mann», war die Antwort, nach der Adriana heftig zu weinen begann.

    Auch der ahnungslose Leandro (37) war von der Mutter als Kind verlassen worden. Die Geschwister wurden ein Paar, ohne von der gemeinsamen Mutter zu wissen. Doch Adriana hatte nach lokalen Medienberichten wohl eine Vorahnung, da ihr Mann zwei unterschiedliche Geburtsurkunden besaß. Aber nur in einer wurde der Name der Mutter genannt, der in Brasilien sehr häufig ist. Auch nach der Nachricht wollen die beiden zusammenbleiben.

  • WG-Plätze im Priesterseminar

    Studenten können in Münster  im Priesterseminar wohnen. Foto: Rolf Vennenbernd, dpa
    Ein Priesterseminar als Wohngemeinschaft bietet das Bistum Münster für 300 Euro pro Platz und Monat an. Einziehen dürfen aber nur männliche Studenten. Ab dem Wintersemester stehen acht Plätze zur Verfügung, gerne auch für Nicht-Theologen, wie das Bistum betont. Frauenbesuch sei nach Anmeldung möglich. Dauerhaftes Übernachten der Damen im traditionsreichen Priesterseminar Borromaeum sei aber nicht gestattet. Während die katholische Kirche seit Jahren zu wenige Kandidaten für die Priesterausbildung findet, leiden Münsters Studenten unter Wohnungsmangel.

    von Jonas Schöll, dpa via dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 8/8/2014 7:55:00 AM
  • Trachtenweltrekord zurück in Bayern

    Die Bayern sind wieder Trachtenweltrekordler: 2779 Männer und Frauen versammelten sich in Straubing in Lederhose beziehungsweise Dirndl in einem Festzelt und nahmen somit Speyer in Rheinland-Pfalz die Bestmarke aus dem Vorjahr ab.
    Als Eva Norroy vom Guinness-Buch der Rekorde das Ergebnis verkündete, jubelten die Trachtler auf den Tischen im Festzelt Reisinger. «Der Rekord ist wieder in Niederbayern, da gehört er ja auch hin», stellte Festzeltwirt Herbert Resinger klar. Vor zwei Jahren hatte Straubing bereits den Rekord, verlor ihn aber im vergangenen Jahr an Speyer, wo damals 1973 Trachtenträger gezählt wurden.
    Lederhose und Dirndl: Der Trachtenweltrekord ist wieder in Bayern.
    F
    oto: Armin Weigel, dpa

  • Brief mit WM-Stickern alarmiert Munitionsbergungsdienst

    Eine Sendung mit Sammelbildern zur Fußball-WM hat in Mecklenburg-Vorpommern einen Katastrophenschutzeinsatz ausgelöst. In Born auf dem Darß wählte eine Frau den Notruf, weil ihr ein Brief mit einem kleinen Päckchen darin von einem unbekannten Absender verdächtig vorkam. Um auszuschließen, dass eine Gefahrenquelle vorliegt, rückten der Katastrophenschutz, der Munitionsbergungsdienst, der Kriminaldauerdienst und weitere Polizeibeamte an. Die Spezialkräfte sicherten den Brief und analysierten den Inhalt. Das Ergebnis: Sticker zur WM 2014. Gefahr für die Anwesenden bestand zu keinem Zeitpunkt, stellte die Polizei fest.
    von Christoph Lignitz, dpa via dpa bearbeitet von Jan Bülck, dpa 8/7/2014 5:47:13 PM
  • Großeinsatz wegen Zähneputzen

    Ein Zähne putzender Rentner in Baden-Württemberg hat einen Großeinsatz ausgelöst.
    Notarzt, Feuerwehr und Polizei waren ausgerückt, nachdem der Mann von einem vermeintlichen Stromschlag berichtete. Vor Ort stellte sich heraus, dass er nur an den Anschaltknopf seiner elektrischen Zahnbürste gekommen war. Das Vibrieren des Gerätes hatte er missinterpretiert. Offenbar nutzte er das Gerät bis dahin ohne den batteriebetriebenen Aufsatz. Die Einsatzkräfte zogen wieder ab, nachdem sie ihn über den Gebrauch des Gerätes aufgeklärt hatten.
    von Verena Schurr, dpa via dpa bearbeitet von Jan Bülck, dpa 8/7/2014 2:25:20 PM
  • Fritten als Weltkulturerbe?

    Pommes-Bude in Brüssel: Neben Bier und Schokolade sind Pommes das kulinarische Aushängeschild Belgiens. Foto: Nico Pointner, dpa
    Der Verband belgischer Pommeshersteller könnte sich Fritten als Unesco-Weltkulturerbe vorstellen. «Wir überlegen seit Jahren, die Frittenkultur zu schützen», sagt Verbandschef Bernard Lefèvre. Dazu müssten sowohl die flämische als auch die französische und deutschsprachige Gemeinschaft Pommes zum nationalen Erbe erklären - «dann können wir den nächsten Schritt machen».

    Lefèvre geht es aber vor allem um das Ansehen der Fritten zu Hause: «Das Land, in dem es wirklich notwendig ist, Pommes als Kultur zu betrachten, ist aber Belgien.» Dazu gehörten auch die vielen Buden auf Straßen und Plätzen: «Viele Städte wollten Pommesbuden noch vor ein paar Jahren abschaffen, weil sie nicht als hübsch betrachtet wurden. Wir sollten aber stolz sein darauf.»
    von Verena Schurr, dpa via dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 8/7/2014 10:47:33 AM
  • Ein Hemd aus purem Gold

    Waschmaschinengeeignet? Pankaj Parakh in seinem Goldhemd. Foto: epa
    Zur Feier seines 45. Geburtstags hat sich ein Inder ein vier Kilogramm schweres Hemd aus purem Gold anfertigen lassen.
    20 Goldschmiede brauchten vier Monate, um das 18 bis 22 Karat feine Gold zu verweben. Obwohl das mehr als 150 000 Euro teure Hemd komplett aus Gold besteht, ist es flexibel. Eine Stoffschicht schützt die Haut innen vor Abschürfungen.

    Die Menschen in seinem Heimatort im westindischen Maharashtra werden kaum überrascht sein: Immer, wenn Pankaj Parakh auf die Straße tritt, trägt er mindestens zwei bis drei Kilogramm Goldschmuck am Körper.


    «Gold faszinierte mich schon, als ich fünf Jahre alt war», so Parakh. Seine Frau und Söhne interessiere seine Liebe zu Gold nicht. «Aber der Rest meiner Sippe denkt, dass ich verrückt bin.» Das sei schon bei seiner Heirat so gewesen: «Viele Gäste fanden es peinlich, weil ich mehr Gold trug als die Braut.»
  • Uni-Abschluss schon vor der Geburt?

    Dutzende indische Beamte haben ihren Job mit einem Uni-Zeugnis bekommen, das auf ein Jahr in ihrer Kindheit oder sogar vor ihrer Geburt datiert worden war.
    Etwa 100 solcher Fälle wurden allein im nordindischen Bundesstaat Bihar entdeckt, berichtet die Zeitung «Indian Express». Ein Ministeriums-Mitarbeiter sagte der Zeitung, insgesamt könnten sogar mehr als 3000 Uni-Zeugnisse gefälscht sein - allein unter den 2012 neu eingestellten Lehrern. Ein Grund für das weite Zurückdatieren: Haben zwei Bewerber die gleiche Qualifikation, erhält derjenige den Job, dessen Abschluss älter ist.
    von Jan Bülck, dpa via dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 8/7/2014 8:50:38 AM
  • Gruppensex in fahrendem Kleinbus

    Die spanische Polizei hat auf der Ferieninsel Ibiza drei Urlauberpaare beim Gruppensex in einem fahrenden Kleinbus überrascht. Wie die Zeitung «Diario de Ibiza» berichtet, stoppten die Beamten das Fahrzeug bei einer nächtlichen Alkoholkontrolle bei Platja d'en Bossa. Die Polizisten kassierten von den drei aus der Schweiz stammenden Paaren eine Geldstrafe von insgesamt 600 Euro - weil sie während der Fahrt die Sicherheitsgurte nicht angelegt hatten. Gegen den Fahrer gab es eine Anzeige wegen waghalsigen Fahrens. Polizeistreifen haben auf der Insel schon häufiger Paare beim Sex in Autos überrascht. Bislang waren die Fahrzeuge dabei aber stets geparkt gewesen.
    von Christoph Lignitz, dpa via dpa bearbeitet von Jan Bülck, dpa 8/6/2014 5:33:56 PM
  • Wer darf ins All ?

    Unendliche Weiten ...
    Foto: Patrick Pleul
    , dpa
    Wer darf ins All starten - der Gewinner eines Weltraumflugs oder dessen Bekannte? Diesen bizarren Streitfall muss das Landgericht Magdeburg entscheiden.
    Ein Mann aus der Autobranche hatte den Flug im Wert von etwa 80 000 Euro beim Gewinnspiel einer Fast-Food-Kette abgeräumt, dann aber einen Tausch mit der Kfz-Meisterin vereinbart.

    Der Mann gibt an, d
    ass als Gegenleistung für den Flug drei Gebrauchtwagen, Alufelgen und Schrottautos vereinbart waren. Diese habe er aber nicht bekommen. Die beklagte Kfz-Meisterin sagt dagegen, es sei deutlich weniger ausgemacht gewesen - auch sie will fliegen. Der Start ins All scheint jedenfalls in weite Ferne zu rücken: Das in Moskau geplante Training wurde erneut verschoben und soll nun 2015 in Frankreich stattfinden. Möglicherweise kann der eigentliche Flug, eine einstündige Reise mit 3,4-facher Schallgeschwindigkeit in rund 100 Kilometer Höhe, erst 2016 stattfinden.
  • Rezeptbuch für «Laborfleisch»

    Gewöhnungsbedürftig: Fleisch aus dem Labor. Foto: David Parry
    Erst die Frikadelle aus Stammzellen, nun das passende Rezeptbuch: Unter dem wenig appetitanregenden Titel «In Vitro Fleisch - Kochbuch» hat das Netzwerk «Next Nature» imaginäre Gerichte aus Laborfleisch zusammengestellt.
    Eines Tages könnten wir sie wirklich auf dem Teller haben, meinen die Köche, Designer und Ingenieure dieser niederländischen Interessenvereinigung.
    Für das Buch haben sie sich Anregungen zur Zubereitung von Steaks einfallen lassen, die aus Proteinfäden gestrickt werden. Zudem gibt es Ideen mit neonbunten Fleischbällchen, Fleischmalfarben für Kinder oder auch in Vitro gezüchteten Fleischaustern.
     
    Vor einem Jahr stellten Wissenschaftler der Uni Maastricht erstmals eine aus Stammzellen erzeugte Frikadelle vor. Dafür hatten sie Muskelstammzellen von Rindern entnommen und im Labor vermehrt. Derartiges Fleisch könne künftig weltweit den Lebensmittelmangel lindern. Das jetzt lancierte «Kochbuch» soll Denkanstöße bieten und mögliche Auswirkung von Laborfleisch auf unsere Esskultur zeigen.
  • Aufnahme in Nachschlagewerk: Sprachforscher adeln «Schland»

    Acht Jahre nach der Sommermärchen-WM kommt die Wortschöpfung «Schland» zu besonderen Ehren.
    Das Mannheimer Institut für Deutsche Sprache (IDS) hat «Schland» in sein Nachschlagewerk Neuer Wortschatz aufgenommen. Das Neuwörter-Nachschlagewerk definiert «Schland» dabei wie folgt: «Deutschland als Land, dessen Bewohner ihre Fußballnationalmannschaft in einer Welt- oder Europameisterschaft feiern.»

    Als Beispiele für eine typische Verwendung werden aufgeführt: «Schland rufen, Schland brüllen, Schland grölen, die inoffizielle WM-Hymne "Schland o Schland", T-Shirts mit dem Aufdruck Schland, ein fröhliches Schland,
    Schland feiert». Die Kommunikationssituation sei «meist mündlich», der Stil umgangssprachlich und zur Entstehung heißt es «seit Mitte des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts in Gebrauch».

    Foto: Federico Gambarini, dpa

  • Eigenwerbung der ungewöhnlichen Art

    Foto: Bernd Settnik, dpa
    Mit einer selbstironischen Kampagne wirbt die Brandenburger FDP um Stimmen für die Landtagswahl am 14.
    September. «Keine Sau braucht die FDP!», steht auf einem halben Dutzend gelber Großplakate in Potsdam. Wer in der Geschäftsstelle nach den Hintergründen fragen will, landet beim Anrufbeantworter - und hört den gleichen Spruch. Verwiesen wird auf eine anstehende Pressekonferenz, bei der die Kampagne vorgestellt werden soll.

    Brandenburgs SPD-Fraktionschef Klaus Ness reagierte auf Facebook: «Endlich mal plakatiert die FDP eine in Brandenburg eindeutig mehrheitsfähige Position...»
  • Falsch abgebogen ...

    Mit dem Auto eingeklemmt zwischen einer Mauer und einer Hauswand - darunter ganz viel Luft: In der chinesischen Stadt Wenzhou hat die Feuerwehr einen Autofahrer aus einer besonders misslichen Lage retten müssen.
    Weil er zu spät bremste, verkeilte sich sein Wagen zwischen der höher gelegenen Straße und dem Wohnhaus und hing etwa 1,5 Meter über einer Treppe. Mit einer Trittleiter eilten die Feuerwehrmänner dem Fahrer zu Hilfe. Nicht bekannt ist, ob es für ihn auch noch einen Strafzettel wegen Falschparkens gab. 

    Der richtige Moment für eine Unterbodenwäsche? Foto: Yu Genling

  • Humorvoller Steward wirft das Handtuch

    Er hatte mit seinen launigen Sicherheitsansagen viele Fluggäste erheitert, ein Video auf YouTube
    wurde mehr als eine Million Mal angeklickt - jetzt hat ein Air Berlin-Flugbegleiter
    aus angeblichem Ärger mit seinen Chefs das Handtuch geworfen. Auf Facebook teilte er den Entschluss «zu gehen» mit. Eine Air-Berlin-Sprecherin sagte, der Steward habe «auf eigenen Wunsch das Unternehmen verlassen». Dessen Facebook-Hinweis, Air Berlin habe ihn ungeachtet der vielen positiven Fluggast-Reaktionen auf seine Ansagen abgemahnt, wollte sie nicht kommentieren.

    Ein wohl von einem Fluggast aufgenommenes Video zeigt den Mann, wie er die Passagiere «an Bord der leidenschaftlichen Vollblut-Kanadierin» (Flugzeug eines kanadischen Herstellers) begrüßt  und die Sicherheitseinweisung einer Kollegin als «Tanzeinlage» bezeichnet. Auf die Notausgänge verwies er mit den Worten: «Sollte der Flug nicht Ihrem Standard entsprechen, haben sie vier Möglichkeiten, die Maschine fluchtartig zu verlassen.»

    Air Berlin - fröhlicher Franke
    von weidhase via YouTube
  • Jogi Löw ist Fan von Helene Fischer

    Bundestrainer Joachim Löw ist großer Fan von Helene Fischer. Zu ihrem 30. Geburtstag würdigte der Fußballtrainer die Schlagersängerin als «großartige Entertainerin». Sie sei «eine grandiose Stimmungskanone», sagte er der Illustrierten «Bunte». «Die Frau hat Power.» Auch die Spieler der Nationalmannschaft seien begeistert von der Sängerin. «Ihren Ohrwum "Atemlos" hat unser Team immer wieder im Chor geschmettert.» Am lautesten hätte Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger mitgesungen.

    Helene Fischer feiert nach dem WM-Sieg mit den Spielern der Fußball-Nationalmannschaft in Berlin. Foto: Michael Kappeler, dpa/Archiv

  • Fünfte Strophe für Grönemeyers Ruhrgebietshymne «Bochum» gesucht

    Herbert Grönemeyers Hit «Bochum» soll 30 Jahre nach der Veröffentlichung eine fünfte Strophe bekommen. Medien riefen die Bochumer auf, eine weitere sechs-zeilige Strophe für die Ruhrgebietshymne zu dichten. Sänger Herbert Grönemeyer werde einen Siegertext küren, hieß es. Der Musiker habe zudem in Aussicht gestellt, die neue Strophe auch zu singen. In welcher Form dies geschehe, sei aber noch offen.

    «Bochum ich komm aus dir, Bochum ich häng' an dir»: Herbert Grönemeyer.
    Foto: Rolf Vennenbernd, dpa/Archiv

    Das Lied mit den bekannten Zeilen «Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt» hat längst
    Kultstatus erreicht.
    Fans des Fußballvereins VfL Bochum singen es vor Heimspielen; auch auf Konzerten des in Bochum aufgewachsenen Künstlers im Ruhrgebiet darf der Klassiker nicht fehlen. Mit dem Eröffnungssong des 1984 veröffentlichten Albums «4630 Bochum» besingt Grönemeyer den Stolz einer von Kohle, Stahl und Arbeit geprägten Region.
    von Christoph Lignitz, dpa via dpa bearbeitet von Jan Bülck, dpa 8/4/2014 8:49:04 PM
  • Fahrrad für 732-Jährige

    Eine angeblich 732 Jahre alte Frau hat laut den Akten einer indischen Behörde vergangenes Jahr
    von der Regierung ein Fahrrad erhalten. Insgesamt hätten sogar 7000 Frauen, die laut Unterlagen älter als 100 Jahre alt waren, von Sozialprogrammen des Staates profitiert, berichtet die Zeitung «The Hindu». Ob die Namen von Familien erfunden wurden oder ob es Probleme beim Erfassen der Geburtsdaten gab, blieb unklar.
     
    Ausgewertet wurden nur die Papiere des Distrikts Raipur im Bundesstaat Chhattishargh, und zwar in Bezug auf zwei staatliche Programme: für Fahrräder und für Nähmaschinen. Das Arbeitsministerium der Regierung von Chhatisgarh machte laut Artikel fehlerhafte Daten und einen Softwarefehler für die digitale Existenz der Greisinnen verantwortlich.
    von Jan Bülck, dpa via dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 8/4/2014 4:21:52 PM
  • Mit dem Rad auf der Autobahn

    Mit dem Fahrrad war ein 83-Jähriger auf der Autobahn bei Trier unterwegs
    .
    Der Mann sagte der Polizei, bei luxemburgischen Banken sein Guthaben in sechsstelliger Höhe kündigen zu wollen, um dem Datenaustausch mit deutschen Steuerbehörden zuvorzukommen. Da er den Weg nach Luxemburg nicht gefunden habe, wolle er wieder zu seinem Heimatort im Landkreis Kusel zurückkehren. Die A602 wurde in beiden Richtungen zwischen dem Verteilerkreis in Trier und Kenn kurzfristig gesperrt. Nach Hause ging es für den Senior mit dem Taxi.
    von Anette van Eimeren, dpa via dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 8/2/2014 12:05:44 PM
  • Nacktspaziergang in Dubrovnik

    Vier junge Männer aus Deutschland sind splitternackt durch die historische Altstadt von Dubrovnik spaziert.
      Nach einer Anzeige hätten sich die Männer einen Wettlauf mit der Polizei geliefert, die sie aber schließlich stellen konnte. «Besser vier Exhibitionisten als Tausend schweigende Touristen, die nur Pizza kauen», zitierte die Zeitung den prominenten heimischen Regisseur Kresimir Dolenicic.
    von Anette van Eimeren, dpa via dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 8/2/2014 10:37:42 AM
  • Viel Geld für ein Paar Handschuhe

    Gebrauchte Handschuhe für den Preis eines Häuschens: Ein paar Boxhandschuhe von Sportlegende Muhammad Ali sind in den USA für 388.375 Dollar (290.000 Euro) versteigert worden. Ali hatte sie 43 Jahre zuvor getragen, als er im «Kampf des Jahrhunderts» gegen Joe Frasier boxte. Die braunen Lederhandschuhe wurden nach Angaben des Auktionshauses Heritage Auctions in Cleveland an einen anonymen Sammler verkauft.

    Foto: Heritage Auctions

  • Foto: Christian Hager, dpa
    Flinke Finger

    Fast 284 Gramm in 20 Minuten: So schnell wie Lennert Wefer fummelt keiner Krabben aus ihrer Schale. Mit seinen flinken Fingern siegte der 22-Jährige bei der 30. Krabbenpulmeisterschaft in Fedderwardersiel. «Das hätte ich nicht gedacht», so Wefer, der als Decksmann auf einem Krabbenkutter arbeitet. Damit belegte zum ersten Mal in 30 Jahren ein Mann den ersten Platz. Rund 90 Kandidaten nahmen bei dem skurrilen Wettbewerb in dem Nordseebad teil.

  • Ausgebildete Affendarsteller als letztes Mittel

    Um der Affenplage in der indischen Hauptstadt Neu Delhi Herr zu werden, kreischen und springen nun Menschen wie Jagdaffen durch das Regierungsviertel.
    Bis vor kurzem wurden noch echte zahme Languren, also größere Affen, an den Ministerien eingesetzt, um die kleineren wilden Artgenossen zu vertreiben. Doch diese Praxis sei wegen des verschärften Tierschutzes nicht mehr möglich, berichtet die Zeitung «Times of India».

    Nun setze man nun 40 ausgebildete Männer als Languren-Attrappen ein, wie es heißt. Die Stadtverwaltung Delhis stelle sie offiziell an. Die Zeitung berichtet weiter, die jungen Männer sprängen hinter Büschen hervor und kreischten wie Languren. Das funktioniere.

    Neu Delhi wird seit Jahren von einer Affenplage heimgesucht. Die Tiere dringen in Büros der Regierung ein und zerfleddern Akten, sie springen in Wohnungen und demolieren die Einrichtung.  Foto: Marco Hadem, dpa/Archiv

  • Erst eine Maus lockte die Riesenschlange aus ihrem Versteck. Symbolfoto: Dan Himbrechts, dpa
    Vorsicht, Schlange!

    Ein hartnäckiger
    Python hat in Bochum fünf Tage lang ein Auto blockiert.
    Die 1,20 Meter lange Würgeschlange hatte sich in den Tiefen des Motorraums eingenistet. Kinder hatten die Schlange dabei beobachtet. Ob das Tier ausgesetzt wurde, ist unklar. Ein Reptilienexperte der Feuerwehr schaffte es zunächst nicht, die Schlange aus dem Motorraum zu ziehen. So wurde das Auto samt Python in eine Feuerwehrhalle gebracht. Dort gelang es, das Tier mit einer Maus hervorzulocken. Der Python hatte sich bis auf den Auspuff vorgewagt. Die Häscher hängten den Auspuff ab und brachten das Tier in eine Reptilienstation, wie die Feuerwehr mitteilt.
  • Jahrelang Eier behütet und gewärmt, ohne sich selbst vom Nest zu entfernen. Damit hält die Krakendame den Rekord. Foto: Robison et al
    Rekord-Krake

    Viereinhalb Jahre hat ein Krakenweibchen in Dauerdunkel und Kälte der Tiefsee ausgeharrt, um seine Eier bis zum Schlüpfen zu betreuen.
    Eine ähnlich lange Brutzeit sei von keinem anderen Tier bekannt, berichten Forscher um Bruce Robison vom Monterey Bay Forschungsinstitut (MBARI) in der Fachzeitschrift «PLOS ONE». Das Weibchen wurde demnach in der Zeit immer dünner und bleicher - Kraken bleiben bei ihrem Gelege und fressen während der Brutphase kaum noch etwas.
    Die Forscher hatten den Tiefsee-Oktopus (Graneledone boreopacifica) mit einem ferngesteuerten Tauchroboter vor der kalifornischen Küste in etwa 1400 Metern Tiefe entdeckt und immer wieder besucht.
    von dpa∙live Desk via dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 7/30/2014 6:00:00 PM
  • Knirps am Lenker

    Eine Zweijährige hat im Vogtland mit dem Familienauto ein Bushäuschen gerammt. Wie die Polizei mitteilt, waren die Eltern gerade dabei, den Wagen mit Urlaubsgepäck zu beladen, als das Mädchen auf den Fahrersitz kletterte und den Zündschlüssel umdrehte. Der Wagen sprang an, durchbrach das geschlossene Hoftor und rollte über eine Böschung auf die Hauptstraße. Laut Polizei stoppte erst das Wartehäuschen die unfreiwillige Spritztour der Kleinen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der Schaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro.
  • Foto: Zollamt Stuttgart
    uschend echt

    Einmal den WM-Pokal in den Händen halten: Dieser Traum eines Fußballfans aus Baden-Württemberg ist geplatzt.
    Ein von ihm über das Internet bestelltes Plagiat der Trophäe in Originalgröße wurde beschlagnahmt, wie das Hauptzollamt Stuttgart mitteilte. Dass sie den Spielverderber spielen müssen, erklärten die Beamten mit markenrechtlichen Gründen: Das FIFA-Logo und die Form des Pokals seien geschützt. Statt in einer Vitrine zu landen, wird die täuschend echt aussehende Kunststoff-Replik des Pokals nun wohl vernichtet.
    von dpa∙live Desk via dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 7/30/2014 2:34:04 PM
  • Feuchtes Versteck

    Von der Regentonne in die Traufe: Ein besonderes Versteck hat sich ein Einbrecher in Bremen gesucht. Der 34-Jährige kletterte in die Regentonne, wo er bis zu den Schultern im Wasser stand - und fror. Gebracht hat es ihm nichts: Der Polizeihund «Dino» erschnüffelte das Versteck. Der Mann hatte nach Angaben der Ermittler beim Einbruch in einer Tankstelle die Alarmanlage ausgelöst. Vor einem Streifenwagen flüchtete er in einen Garten, dort fand «Dino» erst die Socken, dann die Jacke des 34-Jährigen. Vor drei Regentonnen endete die Spur. Als die Beamten die Deckel hoben, fanden sie den Verdächtigen.
  • Kabarettist Dieter Hildebrandt mit Frau Renate Küster. Foto: Ursula Düren, dpa/Archiv
    «Weil ich leider verstorben bin»

    Die SPD-Zeitung «Vorwärts» hat den im November gestorbenen Kabarettisten Dieter Hildebrandt versehentlich zu ihrem Sommerfest eingeladen.
    Über diesen Fauxpas berichtet die «Westdeutsche Allgemeine Zeitung» unter Berufung auf Hildebrandts früheren Agenten. Demnach hat der Künstler, Schauspieler und Autor eine schriftliche Einladung zum
    Sommerfest
    des Verlags erhalten.


    «Offensichtlich war Herr Hildebrandt noch im Verteiler, weil er uns viele Jahre eng verbunden war»
    , so Nicole Stelzner, beim Berliner «Vorwärts»-Verlag zuständig für die Organisation des Festes.
    Hildebrandts Witwe Renate Küster reagierte laut «WAZ» mit schwarzem Humor: In der Fax-Anmeldung kreuzte sie das Feld «Nein, ich kann leider nicht kommen» an. Handschriftlich habe sie dazu geschrieben: «weil ich, Dieter Hildebrandt, am 20. Nov. 2013 leider verstorben bin. Herzlichen Gruß, die Witwe».
  • Symbolfoto: Armin Weigel, dpa
    Verein für saubere Straßenschilder

    Eine
    schwäbische Schilderinitiative plädiert für mehr Sauberkeit an deutschen Straßenrändern.
    Bessere Verkehrsschilder machten Straßen sicherer, so Sybille Wolff vom Schilderüberwachungsverein (SÜV). «Schilder müssen funktionieren.» Der im Februar gegründete SÜV hat acht Mitglieder. Die Schilder-Bürger wollen auf verschmutzte, verblichene oder beschmierte Verkehrsschilder aufmerksam machen.

    Dazu bitten sie auch die Bevölkerung um Hilfe.
    Jeder könne sich an der Suche nach schlechten Schildern beteiligen und diese dem Verein mit einer eigenes entwickelten App für Smartphones melden. Die Schildersünden werden dann auf einer Internetseite veröffentlicht. In Deutschland gebe es keine Regelung für den Austausch von Straßenschildern, erklärt Wolf. Laut Gesetz müssen diese aber regelmäßig überprüft werden.
  • Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa
    Ein nicht natürlicher Kornkreis

    Ein
    Kornkreis in einem Feld nahe Weilheim zieht Esoterik-Anhänger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an.
    Tausende Menschen sind seit Entdeckung des Gebildes vor einer Woche nach Raisting in Bayern gekommen, um das aus drei Ringen bestehende Ornament mit einem Durchmesser von rund 75 Metern zu bestaunen. Für viele Besucher steht fest, dass der Kornkreis nicht auf natürliche Weise zustande kam. Nachdem Ballonfahrer das Gebilde vorige Woche als erste entdeckt hatten, verbreitete sich die Botschaft übers Internet. Landwirt Christoph Huttner, dem das Weizenfeld gehört, versichert, dass er den Kornkreis nicht angelegt habe. Er vermutet, dass ihn Studenten geformt haben könnten. «Das ist sehr schwierig und wirklich gut gemacht», erklärt er.
  • Der Koala hat die Fahrt gut überstanden. Symbolfoto: Arno Burgi, dpa
    Unfreiwilliger Passagier

    Ein kühner Koala hat sich im australischen Bundesstaat Queensland nach der Kollision mit einem Auto eine Stunde lang am Kühlergrill des Wagens festgeklammert.
    Erst 88 Kilometer nach dem Unfall entdeckte die Familie an einer Tankstelle den unfreiwilligen Passagier an ihrem Wagen, wie die «Brisbane Times» berichtet. «Das passiert normalerweise mit Vögeln, aber die haben generell nicht so viel Glück» , so Tierärztin Claude Lacasse vom Australia Zoo Wildlife Hospital. Das vierjährige Beuteltier verletzte sich bei dem waghalsigen Trip an der Kralle, blieb aber weitgehend unversehrt. Der Koala soll nach der Behandlung im Zoo wieder in seine natürliche Umgebung gebracht werden.
  • Ups!

    Ebenso gründlich wie falsch ist ein Maler im Harz vorgegangen. Er hat einem Balkon im niedersächsischen Clausthal-Zellerfeld einen frischen Anstrich verpasst und dabei alle Pflanzen und Möbel gleich mit eingesprüht. Dass er am falschen Balkon aktiv war, sei dem Maler nicht aufgefallen, erklärt ein Polizeisprecher. Ermittlungen der von der Wohnungsinhaberin alarmierten Polizei ergaben, dass eigentlich ein anderer Balkon des Hauses gestrichen werden sollte. Der Ärger der Wohnungsinhaberin über den Irrtum sei inzwischen verflogen, meint der Sprecher. Der Frau gefalle die neue helle Farbe recht gut. Zudem habe die Malerfirma zugesagt, für den Schaden an Pflanzen und Möbeln aufzukommen.
  • Weder Mann noch Frau
    Foto: Peter Steffen, dpa


    Ein Mensch aus Niedersachsen
    sieht sich weder als Frau noch als Mann und hat im Standesamt Gehrden bei Hannover eine Änderung der Geburtsurkunde beantragt.
    Die Angabe «weiblich» solle gestrichen und stattdessen «inter/divers» eingetragen werden. Es stimme einfach nicht, dass es nur Männer und Frauen gebe, begründete der/die 25-Jährige, begleitet von einer Unterstützergruppe.

    Bereits vor mehr als zehn Jahren hatte eine intersexuelle Person in München vergeblich versucht, vor Gericht einen dritten Geschlechtseintrag im Ausweis durchzusetzen.
    Jetzt will die Gruppe um den Menschen aus Niedersachsen bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, falls dies nötig werden sollte.
  • Symbolfoto: Christian Hartmann, dpa
    Autog(affe)r

    Drei Berberaffen sind aus einem Thüringer Freizeitpark ausgebrochen und haben den Autoverkehr auf einer nahen Straße beobachtet.
    Sie wurden auf einer Leitplanke sitzend zwischen Immenrode und Kleinfurra gesichtet. «Die Tiere sind wahrscheinlich über einen starken Ast, der sich nach einem Unwetter auf den Gehegezaun gelegt hat, wie über eine Brücke ins Freie gelangt», erklärt die Geschäftsführerin des Freizeitparks in Straußberg, Brigitte Dietzel.

    Die Affen seien nach dem kurzem Ausflug freiwillig zu ihren Artgenossen zurückgekehrt.
    Laut Freizeitpark entwischen die Kletteraffen trotz Elektrosicherung öfters mal aus dem Gehege. Da sie in Gruppen lebten, kämen sie normalerweise schnell wieder. Eine Ausnahme habe es 2013 gegeben, als drei Tiere etliche Kilometer entfernt von älteren Damen mehrere Tage gefüttert wurden.
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