Neues von der CES

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Sonntag, 6. November 2016 7

Neues von der CES

Bei der wichtigsten Elektronik-Messe der Welt, der Consumer Electronic Show (CES), stellen mehr als 3000 Aussteller in Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada ihre Neuheiten vor. Wir stellen die spannendsten Innovationen im NewsBlog vor.

  • Offiziell öffnen die Pforten der weltweit größten Fachmesse für Unterhaltungselektronik erst am morgigen Dienstag, doch wie in jedem Jahr gibt es vorher die ersten Präsentationen für die Medienvertreter. 

    Wir sind vor Ort und schauen uns auf dem Messegelände um. An dieser Stelle halten wir Sie bis Mittwochabend mit den wichtigsten und interessantesten Technik-Neuheiten der Riesen-Messe auf dem Laufenden.

  • In diesem Jahr dürften erneut selbstfahrende und elektrische Autos im Rampenlicht stehen. Zudem dürfte vom Wettkampf digitaler Sprachassistenten geprägt werden: Amazons Alexa gegen den Google Assistant. Beide wollen möglichst viel Markt besetzen, bis Apple mit seinem verzögerten HomePod-Lautsprecher aus den Startlöchern kommt. Als Zukunftsvision soll es unter anderem einen zusammenrollbaren OLED-Fernseher von LG geben. 

  • Bereits auf dem Weg zum Messegelände gab es für die Journalisten eine Fahrt in einem autonom fahrenden Auto. Der Automobilzulieferer Aptiv, vielen noch unter dem Namen Delphi bekannt, demonstrierte zusammen mit dem Fahrdienstleister Lyft in einem massiv umgebauten BMW der 5er-Klasse, wie ein Auto eigenständig über den Las Vegas Boulevard chauffieren kann.


    Fahrt in einem autonom fahrenden 5er-BMW über den "Strip". Foto: Christoph Dernbach, dpa

    Der Platz hinterm Lenkrad bleibt hier allerdings nicht frei, denn auf dem Parkplatz vor dem Messegelände und auf den Grundstücken der Casinos hat Aptiv keine Lizenz für das autonome Fahren, sondern nur auf den öffentlichen Straßen in der Wüstenstadt.


    Von außen kann man die umgebauten BMW an den Lidar-Geräten unter dem Außenspiegel erkennen. Foto: Christoph Dernbach, dpa

    Der Lidar am Außenspiegel im Detail. Foto: Andrej Sokolow, dpa

    Der Wechsel zwischen manueller Fahrt und dem autonomen Betrieb erfolgt überraschend nahtlos. Allerdings sind solche Fahrzeuge derzeit noch unvorstellbar teuer. Daher wird es noch eine Weile dauern, bis das autonome Fahren Standard wird.

  • Selbstfahrende Autos spielten auch eine wichtige Rolle bei der Präsentation des Grafikchip-Spezialisten Nvidia. Firmenchef Jensen Huang stellte unter anderem das System Drive Pegasus vor, das zum "Gehirn von Robotertaxis" werden soll. 


    Foto: Andrej Sokolow, dpa

    Um zu demonstrieren, wie schwer und klobig der erst vor zwei Jahren vorgestellte Nvidia-Autocomputer noch war, packte ihn sich Huang kurzerhand auf die Schulter.


    Foto: Andrej Sokolow, dpa
  • Der Nvidia-Chef Jensen Huang präsentierte zudem auch eine selbstlernende Software, die Blumen in Bildern erkennen kann. Künstliche Intelligenz profitiert massiv von schnelleren Grafikchips.


    Foto: Andrej Sokolow, dpa
  • Am ersten Presse-Tag gab es auch bereits die erste Auto-Neuheit. Die in China angesiedelte Firma Byton mit einem Kernteam aus ehemaligen BMW-Managern zeigte ihren Elektro-SUV. Ein Markenzeichen ist ein gut 1,2 Meter langer Touchscreen, der das Cockpit praktisch von Tür zu Tür füllt


    Foto: Andrej Sokolow, dpa
  • Mit diesem rund 45.000 US-Dollar teuren Auto will Byton gezielt die deutschen Premium-Hersteller Mercedes, BMW und Audi herausfordern. Man strebe die Produktion mehrerer hunderttausende Fahrzeuge pro Jahr an, so Firmenchef Carsten Breitfeld. Ende 2019 soll der Wagen zunächst in China auf den Markt kommen, im Jahr darauf auch in den USA und Europa.


    Foto: Andrej Sokolow, dpa

    Foto: Andrej Sokolow, dpa

    Ungewöhnlich am Byton-Wagen ist auch, dass das Lenkrad einen eigenen kleinen Touchscreen in der Mitte bekommt - etwa für die Navigation oder die Bedienung anderer Funktionen des Autos.


    Foto: Andrej Sokolow, dpa

    Mit einer Ladezeit von 28 Minuten soll man bei Byton bereits auf 365 Kilometer Reichweite kommen - mehr als bei der Konkurrenz, heißt es.


    Foto: Andrej Sokolow, dpa
  • Von den großen Herstellern der Unterhaltungselektronik legt auf der CES traditionell Samsung vor. 


    Samsung gewährt einen "First Look" auf seine Neuheiten. Foto: Christoph Dernbach, dpa

    Bei dem Event überraschten die Südkoreaner mit einem riesigen Fernseher mit einer Bildschirmdiagonalen von 146 Zoll (371 cm), der aus einzelnen Modulen zusammengesetzt wird. Das Besondere dabei: Die Ränder der Module sind nicht auszumachen.

    Der Name "The Wall" löste bei den Journalisten etwas Verwunderung aus. Schließlich wird unter diesem Namen in den USA unter US-Präsident Donald Trump der Bau einer gewaltigen Mauer an der Grenze zu Mexiko kontrovers diskutiert.


    Der Monsterfernseher "The Wall" von Samsung. Foto: Christoph Dernbach, dpa

    Samsung setzt dabei auf eine "Micro LED" genannte Displaytechnologie. Ein Pixel besteht aus drei LEDs (RGB), entsprechend benötigt der Fernseher wie OLED-Geräte keine Hintergrundbeleuchtung.


    Die Micro LEDs unter dem Mikroskop. Foto: Christoph Dernbach, dpa

    Und so sehen die Micro LEDs stark vergrößert aus. Foto: Christoph Dernbach, dpa

    Herkömmliche LEDs sind nicht so filigran angeordnet. (Foto: Christoph Dernbach, dpa)
  • Auf der CES Unveiled zeigen Aussteller aus aller Welt an kleinen Ständen ihre Neuheiten. Darunter sind auch etliche Firmen aus Deutschland, etwa Elgato aus München, einem Hersteller von Geräten für das Smart Home. Firmenchef Markus Fest hält hier eine Neuauflage von "Eve Room" in die Kamera, mit der man die Luftqualität und Temperatur in Räumen überwachen kann.


    Markus Fest, CEO von Elgato. Foto: Christoph Dernbach, dpa

    Ganz ähnlich sieht auch ein neuer Druckknopf "Eve Button" für das Smart Home von Elgato aus, mit dem man beliebige Aktionen im vernetzten Zuhause auslösen kann.


    "Eve Button" aus dem Hause Elgacto. Foto: Elgato/dpa
  • Der südkoreanische Elekronikhersteller LG versucht auf der CES, die PC-Anwender mit einem modernen Laptop und einem ultrabreiten Monitor zu überzeugen. Der neue Monitor misst satte 34-Zoll. Dazu passt ebenfalls der neue Laptop LG gram.


    Foto: Christoph Dernbach, dpa
  • Gleich neun neue Laptops hat Lenovo vorgestellt - ThinkPad-Modelle T, X und L mit aktuellen Intel-Prozessoren der achten Generation. Die Designs sollen außerdem leichter und dünner werden. Alle ThinkPads erhalten aktuelle USB-C-Anschlüsse, über die sie auch geladen werden können. Mit Webcam-Abdeckungen in einigen Modellen will der Hersteller darüber hinaus ein Gefühl von mehr Sicherheit vermitteln. Die neuen ThinkPads sollen im März erscheinen.


    Foto: Lenovo/dpa
  • Für stylishe Senioren: die französische Firma e.vone präsentiert einen vernetzten Schuh, der speziell für ältere Menschen entwickelt wurde, die nicht mehr gut zu Fuß sind und trotzdem hip aussehen möchten. So sendet das Schuhwerk im Falle eines Sturzes einen Alarm an Freunde, Familie oder den Rettungsdienst


    Foto: Jae C Hong, AP/dpa
  • Selbst ist der Hautarzt - Neutrogena stellt in Las Vegas eine App namens Skin360 samt dazugehörigem Scanner fürs Smartphone vor, mit dem sich Poren und Falten nun besonders gut vermessen lassen. Schließlich wollen die Kunden wissen, ob die ganzen teuren Pflegeprodukte auch eine Wirkung haben.


    Foto: Jae C. Hong, AP/dpa
  • Das vernetzte Haus ist natürlich auch in diesem Jahr ein großes Thema auf der CES. CareOS will noch im Herbst ein System auf den Markt bringen, das verschiedene Geräte im Badezimmer miteinander verbindet und so als praktischer Assistent bei der Morgenwäsche dient. 


    Foto: Jae C. Hong, AP/dpa
  • Hier gibt ein Roboter ein Interview: Buddy von der französischen Firma Blue Frog Robotics soll die Menschen im Haushalt unterhalten und für sie dasein. Die großen runden Augen geben dem Roboter ein freundliches Äußeres. Als eine Art persönlicher Assistent soll er nicht nur alle möglichen Sprachbefehle entgegennehmen, sondern auch mit Kindern spielen.


    Foto: Andrej Sokolow, dpa

    Foto: Andrej Sokolow, dpa

    Foto: Jae C. Hong, AP/dpa
  • Wer der Arbeit im Haushalt schnell überdrüssig wird, der dürfte sich womöglich für ein neues Produkt der Firma FoldiMate interessieren. Das kalifornische Start-up hat eine Maschine entwickelt, die einem die  Wäsche zusammenlegt

  • Das Start-up Catspad aus Frankreich hat sich voll und ganz der Versorgung von flauschigen Vierbeinern verschrieben. Per Smartphone können Katzenliebhaber nun ganz individuell bestimmen, wie viel Nahrung und Wasser jedes Tier aus einem Spender erhält. Ganz nebenbei erfahren die Besitzer so auch, welche Mengen die Katze zu sich genommen hat. Ganz billig ist das Ganze allerdings nicht zu haben. Den Catspad-Spender gibt es ab 389 Euro.   


    Foto: Jae C. Hong, AP/dpa
  • Neues in Sachen Virtuelle Realität: Looxid Labs stellt in Las Vegas das erste mobile VR Headset vor, das als Schnittstelle zwischen Augen und Gehirn dienen soll. So verfügt die Brille nicht nur über zwei Eye-Tracking-Kameras sondern auch über sechs Sensoren, die die Hirnaktivität aufzeichnen. 

  • Zu den lästigsten Begleiterscheinungen des Reisens gehört bekanntlich das Gepäck. Damit der Koffer künftig weniger als  Ärgernis erlebt wird, hat die chinesische Firma ForwardX ein Modell samt Kamera und Radarsensoren namens CX-1 entwickelt, das seinem Besitzer selbstfahrend folgen kann.


    Foto: Jae C. Hong, AP/dpa
  • Das südkoreanische Unternehmen LG neue Hilfsroboter vorgestellt - Serving Robot, Porter Robot und Shopping Cart Robot. Der Serving Robot soll Essen servieren, der Porter Robot Koffer tragen und der Shopping Cart Robot beim Einkaufen helfen.

  • "Einen Moment, mein Hund ruft gerade an" - diesen Satz könnte nach Vorstellung des Start-ups PetCube tatsächlich jemand sagen. Die Firma kündigte auf der CES ein Modell an, das mit Hilfe künstlicher Intelligenz erkennen soll, wenn das Haustier gerade aus der Nähe in die Kamera blickt. Dann wird ein "Tier-Selfie" gemacht und unter Umständen auch ein Videoanruf an den Besitzer ausgelöst.


    Foto: PetCube
  • Toyota will die Zukunft der Mobilität mit einem autonomen Mehrzweck-Fahrzeug mitprägen. Der japanische Autobauer präsentierte das Konzept "e-Palette" vor, eine Art mobilen autonomen Raum in der Größe eines Lieferwagens. Er könne beliebig eingesetzt werden: Als Transporter, Büro, Arztpraxis, Spielhalle oder Minibus. "Heute müssen Sie zum Laden fahren, morgen kommt der Laden zu Ihnen", nennt Firmenchef Akio Toyoda ein Beispiel. Die Wagen können immer wieder umkonfiguriert werden und 24 Stunden im Einsatz sein. Auf die Straße kommen sollen sie zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.

    Als Partner für eine "e-Palette-Allianz" gewann Toyota bereits den Online-Händler Amazon, die Fahrdienst-Vermittler Uber und Didi Chuxing aus China sowie Mazda. Die Technologie zum autonomen Fahren im E-Palette kann von Toyota kommen - oder von anderen Anbietern. "Es ist mein Ziel, Toyota von einem Autobauer in einen Mobilitätsanbieter zu verwandeln", erklärt Toyoda.


    Foto: kyodo/dpa

    Foto: Jae C. Hong, AP/dpa
  • Smartes Schminken: Ob im Sonnenuntergang, im Büro oder im Supermarkt - der HiMirror Plus-Spiegel simuliert laut Hersteller fünf verschiedene Beleuchtungsszenarien, damit Frau dem Anlass entsprechend immer perfekt geschminkt ist.


    Foto: Jae C. Hong, AP/dpa
  • Der französische Smarthome-Spezialist Netatmo macht seine Geräte wie vernetzte Kameras, Lichtschalter und Steckdosen bereits über Sprachassistenten wie Amazons Alexa, den Google Assistant und Apples Siri steuerbar. Jetzt kommt der nächste Schritt: Man kann dem vernetzten Zuhause auch über den Facebook Messenger schreiben. Vor allem unterwegs wollten die Menschen ihre Anweisungen eher eintippen statt zu diktieren, erklärt Firmenchef Fred Potter.


    Foto: Andrej Sokolow, dpa
  • Wenn es ums schwanger werden geht, kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an - nämlich den des Eisprungs. Mira Fertility hat hierzu ein Gadget entwickelt, das sich mit dem Smartphone verbinden lässt und Frauen dabei helfen soll, die fruchtbarsten Tage im Zyklus nicht zu verpassen.  


    Foto: Jae C. Hong, AP/dpa 
  • Das Drucken in 3-D erfreut sich seit langem großer Beliebtheit. Dank der Firma XYZPrinting muss man dazu aber nicht mehr zu Hause oder im Büro hocken, sondern kann mit dem tragbaren "da Vinci nano" nun auch unterwegs ganz bequem Entwürfe, Modelle und andere Nützlichkeiten produzieren. 


    Foto: Jae C. Hong, AP/dpa
  • Der Technologiekonzern Bosch hat eine Messstation für die Luftqualität im Straßenverkehr vorgestellt, die deutlich günstiger ist als bislang verwendete Systeme. Das gemeinsam mit Intel entwickelte Bosch-System "Climo" sei nur ein Hundertstel so groß und koste etwa ein Zehntel.

    Die Bosch-Station misst und analysiert zwölf Parameter, die für die Luftqualität wichtig sind - darunter verschiedene Gase wie Kohlendioxid und Stickoxid, aber auch Temperatur und relative Feuchtigkeit.


    Die von Bosch entwickelte Mikroklima-Messstation "Climo". Foto: Christoph Dernbach, dpa
  • Gleich mehrere Sprachen - darunter Chinesisch, Englisch, Koreanisch und Spanisch - kann dieser kleine Übersetzer im Hosentaschenformat der Firma iFlytek übersetzen.


    Foto: Jae C. Hong, AP/dpa
  • Samsung kündigt ein umfassendes Konzept zur Vernetzung unterschiedlichster Geräte an. Die Vision schließt nicht nur Computer, Smartphones und Fernseher ein, sondern auch Kühlschränke, Klimaanlagen und Waschmaschinen. Eine Reihe von Online-Diensten und Apps sollen dieses Konzept in die Praxis umsetzen.

    Im Frühjahr will das südkoreanische Unternehmen das neue SmartThings veröffentlichen. Das Programm vereint Anwendungen wie Samsung Connect, Smart Home und Smart View, um alle vernetzten Geräte aus einer Hand zu verwalten und zu steuern. Außerdem wird Samsung seinen Kunden eine eigene Cloud-Lösung ("SmartThings-Cloud") anbieten. In diesen Dienst soll auch der Service Ignite der Samsung-Konzerntochter Harman einfließen, über den Autos vernetzt werden.


    Foto: Fotos: Christoph Dernbach, dpa 

    Foto: Jae C. Hong, AP/dpa
  • Immer mehr Geräte lernen eigenständig von ihren Besitzern, nun hat diese Entwicklung auch den Kopfhörer erreicht. Das Nuraphone misst laut Hersteller den vom Trommelfell zurückgeworfenen Schall und erstellt daraus ein spezifisches Hörprofil. Zudem sollen die Kopfhörer den Träger automatisch erkennen und können individuelle Profile speichern. Wie das Unternehmen Nura weiter verspricht, passt sich das Gerät dem Innenohr perfekt an, da sie sowohl einen In-Ear-Ohrhörer als auch einen Over-Ear-Kopfhörer verfügen -  erstere spielen die Musik ab, Letztere filtern die Umgebungsgeräusche heraus.

     

    von dpa-live Desk via dpa bearbeitet von Desk 1/9/2018 4:03:31 AM
  • Was hier wie übergroße Schwimmflügel aussieht, könnte vielen Senioren das Leben verlängern: Hipair ist ein Airbag, den man wie einen Gürtel trägt. Er soll sich bei einem Sturz blitzschnell aufpusten und einen  Hüftbruch verhindern. Das System wurde zehn Jahre lang bei der französischen Firma Helite entwickelt und soll in Europa 600 Euro kosten.


    Foto: Andrej Sokolow, dpa
  • Der taiwanesische Konzern HTC hat eine verbesserte Version seiner virtuellen Brille Vive vorgestellt. Das neue Modell Vive Pro soll eine deutlich höhere Bildauflösung und hochwertigeren Sound bekommen. Mit einem neuen Funk-Adapter sollen die neue und alte Version der Vive ohne die oft lästigen Kabel nutzbar sein. 


    Zudem präsentierte das Unternehmen auch die Plattform Viveport, auf der diverse Inhalte wie Spiele in virtueller Realität erkundet werden können. Games sollen auch mit einem Abo-Modell genutzt werden können. Die Bedienung des Dienstes Vive Video für 360-Grad-Clips wurde ebenfalls verbessert.


    Fotos: Andrej Sokolow, dpa
  • Auch ein Thema auf der CES in Las Vegas - die vergangene Woche bekanntgewordene Computerchip-Sicherheitslücke: Chiphersteller Intel will binnen einer Woche Schutzmaßnahmen gegen die Sicherheitslücke für 90 Prozent seiner Prozessoren veröffentlichten, wie Firmenchef Brian Krzanich erklärt. Für die restlichen Intel-Chips solle das Sicherheits-Update bis Ende des Monats herausgebracht werden. Intel habe keine Hinweise darauf, dass jemand durch Ausnutzen dieser Schwachstelle Nutzerdaten erbeutet haben könnte, bekräftigt er.

    Zum Hintergrund: Durch die entdeckte Sicherheitslücke können zumindest theoretisch auf breiter Front Daten abgeschöpft werden - Prozessoren verschiedenster Hersteller betroffen. Forscher demonstrierten, dass es möglich ist, sich Zugang zum Beispiel zu Passwörtern, Krypto-Schlüsseln oder Informationen aus Programmen zu verschaffen. Tech-Firmen sind dabei, die seit Jahren bestehende Lücke so gut es geht mit Software-Aktualisierungen zu stopfen. Komplett kann man das Problem nach Ansicht einiger Experten aber nur durch einen Austausch der Prozessoren beheben. 


    Intel-Firmenchef Brian Krzanich während seines Auftritts in Las Vegas. Foto: Jae C. Hong, AP/dpa
  • Die Beliebtheit von E-Bikes ist ungebrochen und vermutlich würden noch viel mehr Menschen sich ein solches Rad zulegen, wenn sie nicht so teuer wären. In diese Lücke versucht nun die Firma The Electron Wheel zu stoßen, die verspricht, mit ihrem Produkt jedes herkömmliche Fahrrad, in ein E-Bike zu verwandeln

    Laut Hersteller wird das Vorderrad gegen ein Electron Wheel ausgetauscht und kann dank des integrierten Motors samt Batterie anschließend bis zu rund 80 Kilometer weit fahren. Ganz billig ist der Spaß allerdings auch nicht zu haben. Umgerechnet rund 670 Euro kostet so ein Teil.    
    von dpa-live Desk via dpa bearbeitet von Desk 1/9/2018 9:13:18 AM
  • Nach mehr als zehn Jahren kehrt Sonys Roboterhund Aibo in einer neuen Version zurück. Der japanische Elektronikkonzern stellte nun eine Weiterentwicklung vor, die besser mit den Besitzern interagieren könne. So erkenne Aibo nun ihr Lächeln oder lobende Worte, nehme dank Sensoren auch Streicheln an Kopf oder Rücken wahr und passe dank künstlicher Intelligenz sein Verhalten an die Reaktionen der Menschen an. Für den elektronischen Vierbeiner muss man jedoch tief in die Tasche greifen - Kostenpunkt: umgerechnet 1500 Euro.


    Foto: John Locher, AP/dpa
  • Virtuell Reality-Spiele mit den Füßen steuern: Mit dem Blackhawk von 3dRudder sollen Spieler in der virtuellen Realität auch ihre Füße nutzen können. Der Controller übersetzt Fußbewegungen der Spieler in diversen Virtual-Reality-Spielen (VR) in Bewegungskommandos. So sollen Spieler ihre Hände für andere Befehle nutzen können - und erhalten etwas für ihre Füße zu tun. Blackhawk funktioniert aktuell unter anderem mit den VR-Brillen HTC Vive und Oculus Rift für über den SteamVR-Store und den Oculus Store gekaufte Spiele und mit den Headsets für Microsofts Mixed-Reality-Plattform.


    von dpa-live Desk via dpa bearbeitet von Desk 1/9/2018 10:56:57 AM
  • Sage keiner, die Maschinen würden keine Menschen von ihrem Arbeitsplatz verdrängen. Während der CES lud der Sapphire Gentlemen’s Club in Las Vegas nun zu einer ungewöhnlichen Veranstaltung. Dabei zeigten zwei vom britischen Künstler Giles Walker entwickelte Roboter, dass selbst der Tanz an der Stange nicht mehr allein die Domäne des Menschen ist.



  • Klar, dass bei einer Veranstaltung wie der CES auch das Thema "Autonomes Fahren" eine Rolle spielt. Die Firmen Keolis und Navya präsentieren in Las Vegas das erste Roboter-Taxi namens  "Autonom Cab".


    Foto: John Locher, AP/dpa
  • Wer sich sorgt, dass die Strahlung seines Smartphones nicht nur zwischen den Ohren Schaden anrichten kann, sondern auch unterhalb der Gürtellinie, der dürfte die "Hightech-Boxershorts" der Marke Spartan womöglich interessant finden. Immerhin wirbt das Unternehmen damit, dass seine Unterhosen die Hoden vor Strahlung schützen. Wie das gehen soll? Die Baumwollschlüpfer wurden mit Silberfäden verarbeitet. Das hat seinen Preis. Immerhin 42 Euro verlangt der Hersteller für so einen "Strahlenschützer".

  • Ohrschmuck: Sonys Kopfhörer "Xperia Ear Open Style" lassen einen nicht nur den eigenen Lieblingssoundtrack hören, sondern ganz nebenbei auch noch alle unmittelbaren Geräusche der Außenwelt - damit man garantiert nichts verpasst.


    Foto: Gene Blevins, Zuma/dpa
  • Über sage und schreibe 16 Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten verfügt die L16 der Firma Light. Insgesamt kommt die Kamera im Hosentaschenformat damit auf mehr als 52 Megapixel, was laut Hersteller "außerordentlich" gute Bilder zur Folge hat. Ein Schnäppchen ist das Gerät mit fast 2000 Dollar (rund 1630 Euro) allerdings kaum.  


    Foto/Screenshot: facebook.com/TheLightCo/dpa
  • Nicht weniger als eine "neue Ära des kabellosen Aufladens" verspricht der Hersteller von Wi-Charge. Das Gerät kann mehrere in einem Raum befindliche mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets gleichzeitig aufladen - ganz ohne Kabelsalat und ganz automatisch. 

  • Der US-amerikanische Grafikkarten-Hersteller Nvidia will künftig auch im Display-Markt für Videospieler mit dabei sein. Das Unternehmen erste Modelle des Big Format Gaming Displays. Dabei handelt es sich um einen Standard für speziell auf Videospiele zugeschnittene Bildschirme.

    Der gemeinsam mit Partnern wie Acer, Asus und HP entwickelte Schirm misst 65-Zoll und verfügt unter anderem über 4K-Auflösung und Nvidias Synchronisationstechnik G-Sync. Der Hersteller verspricht sowohl flüssige Spieledarstellung als auch synchronisierte Videoanzeige. Zielgruppe des Bildschirms im Fernsehformat sind Spieler, die PC-ähnliche Leistung auf einem Großbildschirm wollen.


  • Nach smarten Telefonen und Uhren war es nur eine Frage der Zeit, dass jemand ein schlaues Sofa entwickelt. Für die CES hatte der Hersteller Miliboo eine "Smart Couch" mit integrierter Universalfernbedienung und Kontaktlos-Ladeplatte angekündigt - zu sehen war das gute Stück in Las Vegas nur auf einem Plakat.

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