US-Präsidentschaftswahlen 2016

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Sonntag, 6. November 2016 7

US-Präsidentschaftswahlen 2016

Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Wir begleiten die Entwicklungen im NewsBlog.

  • Wer wird derzeit häufiger in den USA gegooglet? Geht es nach den Google Trends, so liegt Bernie Sanders klar vor Hillary Clinton.
  • So viel Zeit muss sein: Hillary Clinton posiert in Virgina mit einer Anhängerin für einen Selfie. Kann sie am «Super Tuesday» uneinholbar davonzuziehen? Die ehemalige First Lady hat in den meisten der elf  wählenden Staaten weitaus bessere Aussichten als ihr Kontrahent Bernie Sanders.

    Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa 
  • Auf diese Staaten werden die Republikaner am «Super Tuesday» besonders achten: 

    ▪︎ TEXAS Eine Niederlage in diesem Bundesstaat (hier werden 155 Delegierte vergeben) könnte fatale Wirkung auf Ted Cruz haben. Umfragen sehen ihn zwar vorne, doch Marco Rubio und Donald Trump sind ihm dicht auf den Versen. Vor allem Trump kann auf eine große Zahl von Delegierten hoffen.

    ▪︎ GEORGIA Der Südstaat vergibt die zweitgrößte Delegiertenzahl - 76.  Cruz hofft auf die bibeltreuen Evangelikalen. Aber seine religiös-konservative Botschaft ist vom Populismus Trumps übertönt worden. Umfragen sehen den Immobilienmogul deutlich vorn.

    ▪︎ VIRGINIA Hier stehen sich zwei unterschiedliche Wählergruppen gegenüber: Anhänger des Establishment in den Vororten Washingtons mit einem Faible für Marco Rubio und die stark konservative Landbevölkerung, die zu Trump tendiert, Meinungsforschern zufolge leicht vorn liegt.

    ▪︎ OKLAHOMA Dreikampf zwischen Trump, Rubio und Cruz bis zum Ende. Die Umfragen haben bisher noch keinen klaren Favoriten ausgemacht. In diesem Bundesstaat werden 43 Delegierte vergeben.

    ▪︎ MINNESOTA Die Hoffnung Rubios. Im moderaten und weniger religiöseren Norden rechnet sich der Senator aus Florida gute Chancen aus. Meinungsforscher trauen ihm das zu. Die republikanischen Bewerber kämpfen hier um 38 Delegierte.
  • Auch er hat seine Stimme abgegeben: Der Republikaner Ted CruzDer erzkonservative Senator geht als Spitzenreiter ins Rennen in seinem Heimatstaat Texas.


  • Bernie Sanders und seine Frau Jane haben bereits ihre Stimmen in Burlington abgegeben. Ein Sieg in seinem kleinen Heimatstaat Vermont wird ihm kaum zu nehmen sein. Daneben werden ihm auch Chancen in Oklahoma, Minnesota und Massachusetts eingeräumt. Der 74-Jährige war nach seiner Stimmabgabe zu Scherzen aufgelegt: «In Vermont habe ich schon mal eine Stimme sicher und vielleicht noch eine», zitieren ihn US-Medien.

    Foto: Herb Swanson, epa/dpa 

  • Welcher republikanische Präsidentschaftsbewerber schafft  am «Super Tuesday» den Durchbruch und wer muss seine Hoffnungen begraben? Alles spricht bisher für Donald Trump. Doch hätte er eine Chance gegen die demokratischen Bewerber Hillary Clinton und Bernie Sanders? Eine Umfrage im Auftrag des US-Nachrichtensenders CNN räumt dem New Yorker Immobilienunternehmer kaum Chancen ein. Die Ex-Außenministerin Clinton würde 52 Prozent der Stimmen erhalten, Trump hingegen 44 Prozent. Die Chancen Trumps gegen Sanders zu gewinnen wären noch geringer: 55 Prozent der Stimmen würden auf den Senator von Vermont stimmen, 43 Prozent für den Republikaner.

    Trumps republikanische Konkurrenten, Ted Cruz und Marco Rubio, hätten laut der Befragung bessere Aussichten. Cruz würde 49 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können, die ehemalige First-Lady 48 Prozent. Bei Rubio ist das Ergebnis ähnlich. Gegen Sanders hätten diese beiden in der Umfrage keine Möglichkeit zu gewinnen. Für die Umfrage befragte das Meinungsforschungsinsitut «ORC International» vom 24. bis 27. Februar 920 registrierte Wähler.


  • Auch in den Bundesstaaten Virgina, Georgia und Alabama sowie Massachusetts kann das Wahlvolk seine Stimmen abgeben. Als nächstes öffnen die Wahllokale in Oklahoma, Texas, Tennessee, Arkansas. In Alaska, Minnesota und Colorado öffnen die Wahllokale erst ab 1.00 Uhr MEZ.

    Foto: Bob Pearson, epa/dpa/Archiv  
  • Auftakt zum «Super Tuesday»: Im Bundesstaat Vermont haben die Wahllokale ihre Pforten geöffnet. In dem kleinen Staat im Nordosten konnten bereits um 11.00 Uhr MEZ die ersten Wähler ihre Stimmen abgeben. Vor allem der Demokrat Bernie Sanders rechnet sich hier große Chancen aus. Der 74 Jahre alte Senator dürfte seinen Heimatstaat mit deutlichem Vorsprung gewinnen.

    Bernie Sanders mit seinen Anhängern in Massachusetts. Foto:  CJ Gunther, epa/dpa
  • Auf seinem offiziellen Instagram-Account nutzt Donald Trump eines der bekanntesten Zitate des indischen Widerstandskämpfers  Mahatma Gandhi. «Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.» Gandhis gewaltloses Eintreten gegen Diskriminierung machte ihn zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Was würde Ghandi wohl heute sagen, dass er vom Rechtspopulisten Trump zitiert wird?
     
    von realdonaldtrump via Instagram
    von Desk bearbeitet von Christina Bicking, dpa 3/1/2016 11:40:46 AM
  • «Super Tuesday» auch in Deutschland: Soldaten der US-Armee und deren Familienangehörige geben in der Oberpfalz ihre Stimmen ab. Insgesamt gebe es etwa 25.000 Wahlberechtigte, zitiert der Bayerische Rundfunk den Sprecher der US-Armee in Grafenwöhr, Franz Zeilmann. 


  • Trump vs. «Forbes»: Wie reich ist «The Donald» wirklich? Seit über drei Jahrzehnten liegt Donald Trump mit «Forbes» im Clinch um die Höhe seines Vermögens. Bei der diesjährigen Milliardärs-Liste des Magazins liegt ein besonderer Fokus auf Trumps Reichtum.


    von dpa ∙ live Desk
  • Blick in die internationalen Zeitungen - zum «Super Tuesday» schreibt die liberale lettische Tageszeitung «Diena»

    Der Augenblick der Wahrheit: So könnte die Abstimmung über die Kandidaten der Demokratischen und der Republikanischen Partei genannt werden. Sie gieren danach, für die Präsidentenwahl nominiert zu werden. Im demokratischen Lager hat Clinton die Chance, ihren Favoritenstatus zu stärken. Doch ihr einziger Konkurrent Sanders will verhindern, dass die ehemalige Außenministerin einen unerreichbaren Vorsprung bekommt. Die Hauptfrage beim Kampf um die Nominierung der Republikaner ist, ob es den anderen vier Kandidaten gelingt, einen Erfolg von Trump auszubremsen.
  • Donald Trump ist eben kein wunderlicher Seiteneinsteiger, sondern das Ergebnis einer Politikverachtung, die von den Republikanern seit 30 Jahren befeuert wird. Nun blicken die amerikanischen Konservativen auf ein Monster, das sie selbst geschaffen haben.

    David Brooks, Kolumnist bei der renommierten US-Tageszeitung «New York Times».
  • Showdown am «Super Tuesday»: Mit ersten Ergebnissen ist nach deutscher Zeit ab etwa 01.00 Uhr morgen früh auf Grundlage von Nachwahlbefragungen zu rechnen. Bei den Republikanern liegt Donald Trump nach Umfragen in fast allen Staaten vorn. Er konnte seinen Vorsprung in beinahe allen Wählerguppen sogar noch ausbauen, wie die jüngste Erhebung von CNN zeigt. Ted Cruz führt in seinem Heimatstadt Texas. Marco Rubio, mittlerweile zum Kompromisskandidaten der republikanischen Parteispitze erkoren, hofft auf achtbare Ergebnisse. 

    Bei den Demokraten führt Hillary Clinton in den meisten der elf klar vor ihrem Kontrahenten Bernie Sanders. Der 74 Jahre alte Senator dürfte seinen Heimatstaat Vermont mit deutlichem Vorsprung gewinnen, daneben werden ihm auch Chancen in Oklahoma, Minnesota und Massachusetts eingeräumt. Letzte Umfragen zeigen aber, dass es eng für Sanders werden könnte. Er müsste mindestens fünf Staaten für sich entscheiden, wollte er weiter Aussichten auf die Nominierung haben.

    Zeigt sich siegessicher: Donald Trump. Foto:  Gary Coronado, epa/dpa
  • Donald Trump hat Probleme mit dem Ku-Klux-Klan. Er hatte in den vergangenen Tagen Unterstützung des bekannten Klan-Unterstützers David Duke bekommen. Nachdem Trump zunächst jede Verbindung zu Duke zurückgewiesen hatte, äußerte er sich in einem Interview des Senders CNN zurückhaltender und distanzierte sich von dem Rassisten nicht mehr klar. «Ich weiß gar nichts über Duke, okay?», sagte er lediglich.

    Trumps Widersacher nutzten sofort die Situation für sich. «Wir können doch nicht eine Partei sein, die jemanden nominiert, der sich weigert, weiße Rassisten und den Ku-Klux-Klan zu verurteilen», sagte Marco Rubio, der derzeit außer Trump die größten Hoffnungen auf eine Kandidatur hegt. «Sagt mir bitte nicht, er weiß nicht, wer der Ku-Klux-Klan ist.»

    Die «Washington Post» berichtet, dass bereits Trumps Vater Fred  im Jahr 1927 für kurze Zeit von der Polizei festgenommen worden war, offensichtlich als Sympathisant von Demonstranten des Ku-Klux-Klans. Donald Trump hatte das Ereignis bereits in der Vergangenheit dementiert. «Dies hat nie stattgefunden», wurde er zitiert.

    Mitglieder der «Knights of the Southern Cross of the Ku Klux Klan» nehmen mit Mitgliedern anderer Klan-Orden an einer Zeremonie teil. Foto: Jim Lo Scalzo/Archiv
  • Vor dem «Super Tuesday» warnt der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok vor Donald Trump. Dieser habe mehrfach seine Sympathie für den russischen Präsidenten Wladimir Putin geäußert, sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung». 

    Ich befürchte, dass die beiden Herren meinen, sie seien dann die Herrscher der Welt.
  • Die Stimmen sind komplett ausgezählt - das offizielle Ergebnis aus South Carolina: Hillary Clinton fährt einen Kantersieg ein. Sie holt sich knapp 74 Prozent der Stimmen. Bernie Sanders kommt nur auf 26 Prozent. Bei den Demokraten ergibt sich nun folgender Zwischenstand bei den Delegierten: Clinton führt mit 106 Delegierten vor Sanders (66). Bei den Demokraten muss der Sieger mindestens 2383 Delegierte auf sich vereinen. Bei den Republikanern führt Donald Trump mit 81 Delegierten, dahinter folgen Ted Cruz (17), Marco Rubio (17) und John Kasich (6). Für den Gesamtsieg braucht ein Bewerber bei den Republikanern insgesamt 1237 Delegierte.

    «Big win» in South Carolina: Hillary Clinton. Foto: Richard Ellis, epa/dpa

  • Fällt bei den Demokraten bereits am «Super Tuesday» eine Vorentscheidung? South Carolina könnte zum Vorbild für eine Reihe anderer Bundesstaaten werden - nach ersten Analysen erhielt Clinton nahezu 100 Prozent der Stimmen aller älteren schwarzen Wähler. Am kommenden Dienstag wird in elf US-Staaten und auf Amerikanisch-Samoa gewählt. Darunter viele Südstaaten, mit einer großen afroamerikanische Wählerschaft.

    von hillaryclinton via Instagram
  • Hillary Clinton gibt sich siegessicher: «Wenn wir zusammenstehen, ist keine Barriere zu groß, um durchbrochen zu werden.» Der Sieg in South Carolina soll sich ausweiten: «Und jetzt machen wir es landesweit».


  • Lässt sich feiern: Hillary Clinton bei ihrem Auftritt in Columbia, der Hauptstadt des US-Bundesstaates South Carolina. «Wir werden die Politik von Obama fortsetzen», sagt sie in ihrer Siegesrede. Den Anhängern gefällt es. In South Carolina gibt es unter den Demokraten viele Fans des amtierenden US-Präsidenten. 

    Foto: Erik S. Lesser, epa/dpa 
  • Es war die erwartete deutliche Niederlage für Bernie Sanders in South Carolina. Wie US-Medien berichten, soll der Senator von Vermont bereits vor Veröffentlichung der ersten Ergebnisse Clinton am Telefon zum Sieg gratuliert haben.

    Foto: Erik S. Lesser, epa/dpa/Archiv 
  • Hillary Clinton gewinnt vor allem die Stimmen der afroamerikanischen Bevölkerung des Bundesstaates South Carolina:

  • Hillary Clinton gewinnt laut der Fernsehsender CNN und MSNBC die Vorwahl der Demokraten in South Carolina. Es ist nach Iowa und Nevada der dritte Vorwahlsieg der Ex-First Lady, während ihr Konkurrent Bernie Sanders bisher nur in New Hampshire triumphieren konnte. Die ehemalige Außenministerin zieht damit gestärkt in den «Super Tuesday».

    Clinton-Anhänger haben Grund zur Freude. Foto: Richard Ellis, epa/dpa

  • US-Medienberichten zufolge haben bei der Demokraten-Vorwahl in in South Carolina mehr Afroamerikaner abgestimmt als vor acht Jahren. Wie der Sender CNN berichtet, sollen diesmal rund 60 Prozent der Wähler Schwarze gewesen seien - 2008 waren es 55 Prozent.

    Foto: Erik S. Lesser, epa/dpa 
  • Im republikanischen Wahlrennen fliegen die Fetzen zwischen Donald Trump und Marco Rubio immer stärker. Trump nannte den Senator aus Florida bei einem Wahlkampfauftritt in Arkansas ein «leichtgewichtiges kleines Nichts» einen Fiesling und einen Lügner, der noch schlimmer sei als der texanische Senator Ted Cruz. Rubio seinerseits warnte mit Blick auf Trump davor, die konservative Bewegung einem «Schwindler» zum Opfer fallen zu lassen. 

    Bereits bei der letzten TV-Debatte hatten sich Rubio und Trump den bisher heftigsten Schlagabtausch geliefert. Seitdem steigern sie ihre Attacken immer weiter. So spottete Rubio, dass sich Trump während einer Pause in einem mannshohen Spiegel betrachtet habe - vielleicht um sicherzugehen, dass er sich «nicht die Hosen nass gemacht» habe. Trump sprach wiederholt vom «kleinen Rubio», dessen Sprachorgan mit einem Tempo von einer Meile in der Minute arbeite. Und: «Er hat die größten Ohren, die ich jemals gesehen habe.»

  • Steht Bernie Sanders in South Carolina vor einer krachenden Niederlage? Bei den heutigen Vorwahlen in dem Ostküstenstaat sehen die Umfrageergebnisse eine deutliche Siegerin: Hillary Clinton.

    Foto: Erik S. Lesser, epa/dpa 

  • Donald Trump bekommt die Unterstützung von seinem einstigen Konkurrenten Chris Christie. Das kündigte dieser bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Trump in Texas an. «Ich bin stolz, hier zu sein, um Donald Trump zu unterstützen», erklärte er. «Er schreibt das Textbuch der amerikanischen Politik um.» Der Gouverneur von New Jersey war vor zwei Wochen aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgestiegen, nachdem er bei den Vorwahlen in den Bundesstaaten Iowa und New Hampshire nur auf hinteren Plätzen gelandet war.

    Machen jetzt gemeinsame Sache: Donald Trump und Chris Christie. 
    von realdonaldtrump via Instagram
  • Letztmals vor dem «Super Tuesday» sind in Houston die republikanischen Präsidentschaftsbewerber zu einer TV-Debatte angetreten. Marco Rubio und Ted Cruz richteten schwere Angriffe gegen den gegenwärtig klar Führenden im Rennen um die Kandidatur der Konservativen, Donald Trump. Es war die zehnte Debatte dieser Art seit Beginn des Vorwahlkampfes bei den Republikanern. 

    Cruz warf Trump unter Berufung auf Umfrageergebnisse vor, der Immobilienmogul würde in einem Zweikampf mit der möglichen demokratischen Kandidatin für das Weiße Haus, Hillary Clinton, nicht standhalten. «Wenn ich nicht gewinne, dann wirst Du gekillt», entgegnete Trump. Der Baulöwe erneuerte seine Absicht, die Grenze zu Mexiko mit einer Mauer befestigen zu wollen, um illegale Einwanderer und Drogenschmuggel abzuwehren. «Wir bauen sie um zehn Fuß höher», sagte er, nachdem er mit Kritik aus Mexiko konfrontiert wurde.

    Ted Cruz (r.) vs Donald Trump. Foto: Gary Coronado, epa/dpa
  • US-Vizepräsident Joe Biden hat während eines Besuches in Mexiko indirekt Donald Trump für seine Attacken auf Migranten kritisiert. Einige Kommentare von Kandidaten aus dem anderen Lager im US-Wahlkampf seien gefährlich und schädlich, erklärt der Demokrat Biden. Diese Statements würden die Ansichten des amerikanischen Volkes nicht widerspiegeln, zitieren ihn örtliche Medien weiter. Den Namen Trump nannte Biden jedoch nicht. Der rechtspopulistische Bauunternehmer Trump plädiert für einen härteren Umgang mit mexikanischen Einwanderern in den USA. Er fordert die Errichtung einer Mauer an der südlichen Grenze der USA. Migranten aus dem Nachbarland nennt Trump Vergewaltiger und Verbrecher.

    US-Vizepräsident Joe Biden. Foto: Mario Guzman, epa/dpa 
  • Donald Trump ist vorübergehend ohne Stern - zumindest auf Hollywoods Walk of Fame. Der republikanische Präsidentschaftsbewerber war 2007 auf dem berühmten Bürgersteig für seine Fernsehsendungen mit einer Sternenplakette ausgezeichnet worden. Die ist nun aber wegen Aufbauarbeiten für die Oscar-Show hinter einer Absperrung verschwunden und nicht mehr für Schaulustige zugänglich.

    Die Plakette, die gleich neben der von Schauspieler Kevin Spacey zu finden ist, befindet sich in einem Straßenblock vor dem Hollywood & Highland Center, wo am Sonntag die Oscar-Gäste eintreffen. Der rote Teppich wurde nur wenige Meter von Trumps Stern entfernt ausgerollt. Die Plakette liegt nun in einem Sicherheitsbereich, neben Gerüsten und Kabeln, zu dem nur Helfer, aber keine Touristen Zugang haben.

    Donald Trump bekam «seinen» Stern in Hollywood 2007. Foto: Armando Arorizo, epa/dpa/Archiv
  • Die Aktionskünstlerin Nadja Tolokonnikowa hat den US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump sowie den russischen Präsidenten Wladimir Putin als «gefährliche Clowns» bezeichnet. Trumps ganze Kandidatur empfinde sie als Witz, sagt sie in einem Interview mit dem Magazin «Rolling Stone». Möglicherweise sei der New Yorker Unternehmer kein schlechter Comedian, «aber er könnte kein Politiker sein».

    Die Künstlerin der Moskauer Punkband Pussy Riot bezog sich auf gegenseitige Sympathiebekundungen zwischen Trump und Putin vor einigen Wochen. «Ich denke, es wird eine Katastrophe, wenn Trump die Wahl gewinnt», sagt Tolokonnikowa. Sie werde versuchen ihren Teil dazu beizutragen, um dies zu verhindern. Erst vergangene Woche hatte die Künstlerin sich als Unterstützerin des demokratischen Bewerbers Bernie Sanders geoutet.

    Nadja Tolokonnikowa (r.) und ihre Bandkollegin Maria Aljochina. Foto:  Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv
  • Der einstige republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat in einem Interview mit dem Sender Fox News über mögliche «Überraschungen» in Steuererklärungen von Parteifreund Donald Trump spekuliert und diesem unterstellt, er wolle etwas verbergen. Das Thema seiner unveröffentlichten Steuererklärungen verfolgt Trump bereits seit längerer Zeit. Allerdings will sich der Milliardär nach wie vor nicht festlegen, ob er die Steuererklärungen überhaupt veröffentlicht. Per Twitter polterte Trump, Romneys eigene Steuererklärungen, hätten diesen wie einen Narren aussehen lassen. «Jetzt spielt er den harten Typen.»

    Der einstige republikanischer Hoffnungsträger Mitt Romney legt sich mit Donald Trump an. Foto: Shawn Thew, epa/dpa/Archiv
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