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Die Kugelschreiber

    • Jung & Krumm
    Auf eine Radlweisse mit den Industriedesignern

    Volkswirtschaftler rechnen Graphen aus, Philosophen schreiben Hausarbeiten - die Industriedesigner bauen einen mobilen Weißwurststand. Die Kugelschreiber begleiten die Arbeit an dem Semesterprojekt.


    Ein mobiler Kiosk soll es werden. Das ist die einzige Vorgabe für das Semesterprojekt für die Erstsemester des Bachelorstudiengangs Industriedesign an der OTH Regensburg. Ansonsten sind die Studierenden sich selbst und der eigenen Kreativität überlassen. Die insgesamt 25 Kommilitonen des Erstsemesterjahrgangs arbeiten geschlossen in mehreren Arbeitsgruppen an der Umsetzung.

    Das Konzept steht bereits: Die Industriedesigner entwerfen einen mobilen Weißwurststand. Sie haben sich auch eine eigene Imbisskreation überlegt: die "Radlweisse". Logo und Werbung sind auch schon produziert. Das Motto: Tradition trifft Design. Das Ergebnis: ziemlich Hipster. Logos, Skizzen, Bauteile und Prototypen der Radlweissen seht ihr in der Kugelschreiber-Bildergalerie:

    So soll sie aussehen, die Radlweisse. Weißwurst in der Brezenstange, bestes Bavarian Fast Food. (Foto: Kugelschreiber)
    "Mobiler Kiosk": Von zwei Worten zum fertigen Weißwurststand muss einiges passieren. Darum treffen sich die Industriedesign-Erstsemester mindestens einmal wöchentlich, um an ihrem Projekt zu arbeiten. (Foto: Kugelschreiber)
    Der Kiosk muss fahrbar und weißwurstkochfähig sein. Über Bauchläden soll der Verkauf erfolgen. (Foto:Kugelschreiber)
    So oder so ähnlich: Skizze des Kiosk to be. Mit CO2-neutralem Fahrradantrieb. (Foto: Kugelschreiber)
    Größer wird's nicht: Das Grundgerüst des Kiosks. (Foto: Kugelschreiber)
    Das Auge isst mit: Deshalb beschäftigt sich eine eigene Arbeitsgruppe nur mit dem Logo-Design. Ideen gab es genug. (Foto: Kugelschreiber)
    Durchgesetzt hat sich dieser offizielle Logo-Schriftzug.
    (Foto: Kugelschreiber)
    Damit am Präsentationstag auch genug Radlweisse über die Verkaufstheke gehen, muss auch das Food Design stimmen: erste Schritte. (Foto: Kugelschreiber)
    Dass sich die Weißwurst durchgesetzt hat, war anfangs nicht abzusehen. Zu Beginn im Gespräch: Pizza, Bagel, Burger. (Foto: Kugelschreiber)
    So soll es die Weißwurst auf die Hand geben: im Brezenmantel. Skizziert... (Foto: Kugelschreiber)
    ...und gekocht. Stilecht in bayerischer Rauten-Serviette. (Foto: Kugelschreiber)
    Tradition meets design: Heraus kommt "The Woipidog" - in bester Hipster-Manier. (Foto: Kugelschreiber)
    Anna (18, links) und Larissa (21) sind für die Koordination der einzelnen Arbeitsgruppen verantwortlich. Freiwilliges Extra-Engagement? Nicht ganz:"Eigentlich sind wir einfach bestimmt worden", lacht Anna. Ihren Job erledigen die beiden natürlich trotzdem mit vollem Einsatz. (Foto: Heckler)
    Im ersten Stock der OTH Prüfeningerstraße entstehen Ideen und Skizzen in einem großen Arbeitsraum. (Foto: Kugelschreiber)
    In der Kellerwerkstatt des Gebäudes werden die Bauteile dann bearbeitet. (Foto: Kugelschreiber)
    Der Papp-Entwurf für einen Bauchladen. (Foto: Kugelschreiber)
    Hier entstehen Essenscoupons aus Bierdeckeln...
    (Foto: Kugelschreiber)
    ...die können dann Hungrige aller Fakultäten am 19. Januar einlösen und sich eine entspannte Pause mit einer frisch zubereiteten Radlweissen gönnen! (Foto: Kugelschreiber)
     
     

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    Das Projekt läuft bereits das gesamte Semester, das Ergebnis soll am 19. Januar der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dann gibt es an der Prüfeningerstraße die Radlweisse auf die Hand, auch Vegetarier werden versorgt. Mit dem Erlös wollen die Industriedesigner ihr Projekt refinanzieren: bisher haben sie alles aus eigener Tasche bestritten.

    Die Kugelschreiber raten: Diät bis zum 19. Januar, und dann ordentlich zuschlagen!

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